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Sturm Triumphe in Uelsen
Mit einem großen Erfolg für das Zschopauer KTM Team Sturm ist der erste Lauf der DEM in Uelsen zu Ende gegangen. Wie erwartet konnte der neu zum Team hinzugekommene Marcus Kehr die Klasse E3 für sich entscheiden. Die Überraschung gab es allerdings in der E2, wo Stefan Geyer den Sieg holte. Der Bad Wurzacher knallte sogar erstmals in einer Prüfung die Gesamtbestzeit in den Sand von Uelsen. Zweiter in der E2 hinter Geyer wurde Marco Straubel. Der Fassendorfer hatte wie schon in den letzten Jahren vor dem Rennen mit einer starken Erkältung zu kämpfen. Allerdings Biss er sich durch und holte für das BvZ Racing Team einen starken 2. Platz. Dritter wurde sein ärgster Rivale Mike Hartmann auf der Werks-Husaberg. Hartmann konnte über den Winter nicht ideal trainieren und war froh, dass sein Knie den Belastungen des ersten Laufes standhielt. Mann konnte sowieso von Glück reden, dass sich nicht mehr Piloten ernsthaft verletzten. Bei bitterkalten -5 grad war fast die ganze Sonderprüfung tiefgefroren und sorgte so für sehr wechselnde Bedingungen. Zwar wurde das Wetter dann wärmer aber an schattigen Stellen blieb das Eis. Gleiches galt für die Etappe mit stellenweise gefährlich gefrorenen Stellen.
Für eine große Überraschung sorgte auch Arne Weidemann. Der gerade zur Talenteförderung in der Enduro-EM beförderte Norddeutsche, holte sich mit der 300er Zweitakt Husqvarna einen sehr guten 4. Platz in der Klasse E3. Ein Sturz verhinderte sein erstes Podium in der DEM. Es fehlten am Ende nur wenige Sekunden auf Marc Risse, der dritter wurde. Die Plätze eins du zwei gingen in dieser Klasse erwartungsgemäß ins Erzgebirge. Marcus Kehr siegte souverän vor Derrick Görner auf der Husaberg. Görner sagte nach dem Rennen, das für Ihn derzeit nicht mehr möglich ist und er mit seinem zweiten Platz sehr zufrieden ist.
Gar nicht Rund lief es bei Ralf Scheidhauer. Der Drebacher kam mit sich und seiner Husqvarna nicht wirklich zurecht. Ein zwölfter Platz ist für den dritten der letzten Saison nicht ganz das, was er sich vorgestellt hatte. Erzgebirgische Festspiele gab es in der Klasse E1. Nicht weniger als 8 Fahrer aus den Erzgebirgskreis fuhren in die Top10 in dieser Klasse. Nur der Finne Tomi Peltola auf Platz 4 und Tilman Krause auf Platz 9 konnten in die Phalanx einbrechen.
Teucher hätte fast seine Zielankunft verschenkt. Auf der Etappe fuhr er sich Stacheldrahtzaun ein. Er brauchte sehr viel Zeit dieses Geflecht aus Draht wieder aus dem Hinterrad zu entfernen. Zum Glück war die Zeit sehr reichlich. Der nächste DEM Lauf ist bereits am 28.03. in Dahlen. Derzeit schneit es wieder in Deutschland was auch dort wieder für chaotische Verhältnisse sorgen könnte.
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Dies bekam vorallem DMSB Junior Sepp Wiegand zu spüren. Der Zwönitzer stürzte so schwer, dass sich sein Motorrad in alle Einzelteile zerlegte und er bereits in der ersten Sonderprüfung das Rennen beenden musste.
Der Sieg ging an Edward Hübner. Der Lunzenauer war zurück in diese Klasse gewechselt und holte sich auf der 250 4T KTM gleich den Klassensieg. Zweiter wurde Vorjahreschampion Andreas Beier auf ZAP Honda. Für den Krumhermersdorfer hätte es können aber nicht schlechter beginnen. Denn bei den kalten Temperaturen war er der erste, der 10 Strafsekunden wegen nicht erfüllen der Startprüfung kassierte. Eben diesen 10 Sekunden fuhr er den ganzen Tag hinter her und konnte sie auch nicht mehr aufholen. Dritter wurde Jörg Haustein vom Zschopauer KTM Sturm Team. Sehr gut konnten sich auch die beiden Aufsteiger platzieren. Bruno Wächtler wurde sechster und Marcel Teucher kam auf einen sehr guten 8. Platz. Der Wiesaer Teucher hatte dabei noch das Pech, dass er in der ersten Sonderprüfung gleich zweimal stürzte und so zu viel zeit einbüßte. Von den Zeiten her, wäre sogar ein sechster Platz möglich gewesen.



















