Das Warten hat ein Ende, am vergangenen Wochenende fiel in Qatar der Startschuss in die neue MXGP-Saison. Der Deutsche Max Nagl aus dem Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing Team erlebte jedoch keinen Auftakt nach Maß und trat die Heimreise nur als Zehnter an.

Die Anzeichen vor dem ersten Rennen zur MXGP standen für Max Nagl gut. Der Oberbayer beendete die italienische Meisterschaft als Dritter und war bestens gerüstet für das Rennen auf dem 1.595 Meter langen Kurs in Qatar. „Ich bin hochmotiviert, das letzte Rennen in Italien und die Vorbereitungstests verliefen sehr gut. Im vergangenen Jahr habe ich den Auftakt gewonnen“, freute sich der 28-Jährige Ice One-Schützling.

Doch bereits während des Zeittrainings und dem Quali-Race zeigte sich, dass es ein schwieriges Wochenende wird – als Siebter ging Max in die Halbzeitpause. Bei bestem Wetter erwischte er auch am Samstag einen denkbar schlechten Start in den ersten Wertungslauf. Max verlor zahlreiche Positionen und musste sich im Rennverlauf wieder nach vorne kämpfen. Am Ende sah er das Ziel als Zwölfter. „Mit dem Start bin ich gar nicht zufrieden, daran müssen wir arbeiten“, fasste Max nach dem Rennen zusammen.

Aber auch der zweite Lauf verlief nicht viel besser. Wieder büßte der Deutsche während des Starts wichtigen Boden ein, zeigte im Rennen aber er sein Potential und kämpfte sich mit schnellen Rundenzeiten wieder nach vorne. Letztlich stand Rang sechs zu Buche. „Die Strecke war sehr ausgefahren, wodurch nur eine schnelle Linie zur Verfügung stand. Dadurch macht der Start fast 80% des Rennens aus. Daran gilt es nun zu arbeiten, die Rennspeed war schon auf einem guten Niveau. Ich reise nun zurück nach Europa und bereite mich dort auf den nächsten Lauf vor“, zog Max sein Resümee.

Bereits in wenigen Tagen geht es für die Fahrer weiter, dann findet in Thailand der zweite von insgesamt 18 Weltmeisterschaftsläufen statt.

Quelle: Fast-Media