Josep Garcia holt sich seinen 3. Trèfle Lozérien Sieg

Foto: Ugo Breysse Photographie

Podium (Foto: Ugo Breysse Photographie)

Ein Klassiker, der seinesgleichen sucht

Der Trèfle Lozérien bleibt sich treu. Seit 1986, als Jean-Pierre Domergue und seine Kollegen vom Moto-Club Lozérien das Rennen ins Leben riefen, zieht es jährlich zahlreiche Enduro-Fans nach Mende. Mit traumhaften Strecken, abwechslungsreichen Landschaften und spannenden Sonderprüfungen bietet das Event eine einzigartige Mischung aus Amateur- und Profisport. Zwischen 550 und 600 Teilnehmern aus ganz Frankreich und darüber hinaus kämpfen um den Sieg und hohe Preisgelder – bis zu 6.000 Euro für den Gewinner.

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Trotz Hindernissen ein voller Erfolg

Auch 2024 lief alles nach Plan, obwohl radikale Umweltschützer versuchten, das Event zu stoppen – jedoch erfolglos. Mit Sonne, Regen und den beeindruckenden Landschaften der Gorges du Tarn, dem Aubrac und der Margeride war die Kulisse perfekt. Die Spannung war dieses Jahr besonders hoch, da die Weltstars Garcia und Verona nach einer einjährigen Pause zurückkehrten. Drei Tage lang lieferten sie sich packende Duelle mit den französischen Grasspezialisten.

Garcia triumphiert erneut

Josep Garcia gewann zum dritten Mal nach 2019 und 2022. Der amtierende E1-Weltmeister zeigte auf seiner KTM 250 EXC-F beeindruckende Leistungen: aggressiver Fahrstil und waghalsige Manöver. Trotz eines schwierigen Starts am Freitag, wo Jérémy Tarroux mit seiner Honda-Elite Factory dominierte und Garcia nach einem Sturz Zeit verlor, kämpfte sich der Katalane zurück. Eine 10-Sekunden-Strafe für Tarroux spielte ihm dabei in die Karten.

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Andrea Verona auf Rang 2 (Foto:Trèfle Lozérien AMV)

Samstag schaltete Garcia in den „Warrior“-Modus und gewann alle Prüfungen der Aubrac-Runde, wodurch er 15 Sekunden Vorsprung auf Verona und 22 Sekunden auf Tarroux herausfuhr. Valérian Debaud hielt sich auf Platz vier wacker und sicherte sich Samstagabend den dritten Platz im Gesamtklassement. Garcia machte klar: „Der Sieg ist die einzige Option!“

Am Sonntag sicherte sich Garcia zwei der stark beanspruchten Sonderprüfungen und fuhr dann taktisch klug, während Verona die letzten beiden Prüfungen auf seiner GasGas 350 gewann. Jérémy Miroir, der überraschend die dritte Prüfung für sich entschied, belegte am Ende Platz vier. Tarroux holte sich trotz allem Platz drei, knapp vor Debaud, der Vierter wurde. Hugo Blanjoue komplettierte die Top 5.

Nachwuchstalente und Veteranen glänzen

Der beste Junior und Lokalmatador, Killian „Kiki“ Lunier, beendete das Rennen auf Platz sechs. Jérémy Miroir folgte auf Platz sieben, gefolgt von Alexis Beaud (8.), Enzo Marchal (9.) und Till De Clercq (10.). De Clercq, der Vorjahressieger, hatte dieses Jahr keine glückliche Hand. Manu Albepart gewann die Veteranen-Kategorie (13. gesamt), während Cyril Moisset die National-Kategorie für sich entschied (15. gesamt).

Antoine Meo wurde auf der schweren Ducati 119. in der Gesamtwertung von über 568 Fahrern. (Foto:Trèfle Lozérien AMV)

Video Highlights

Tag 1
Tag 2
Tag 3

Ergebnisse

Alle Ergebnisse gibt es auf der offizellen Webseite (Link).

Stimmen zum Rennen

Ein großartiger Tag für mich. Ich habe am Morgen viel Druck gemacht und dann versucht, das Rennen zu kontrollieren. Es hat funktioniert. Ich bin sehr glücklich, meinen dritten Trèfle Lozérien gewonnen zu haben. Es sind drei lange und intensive Tage.

Josep Garcia

„Ich bin zufrieden mit meinem Rennen, auch wenn ich am Samstag nicht gut gefahren bin und zu viel Zeit verloren habe. Es war ein gutes Training für mich, aber ich komme zum Gewinnen hierher, daher bin ich nicht vollauf zufrieden mit dem zweiten Platz. Aber ich komme wieder, um zu gewinnen.“

Andrea Verona

Wir freuen uns schon auf die nächste Ausgabe des Trèfle Lozérien im Jahr 2025!

Quelle: motoverte, trefle-lozerien-amv.com

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