Einmal ohne Starbesetzung fand das Osterenduro in Maasdorf statt, waren es in den letzten Jahren noch die Lizenzler die den Rennen den Stempel aufdrückten, standen diesmal mehr die Hobbyfahrer und eine Dame im Mittelpunkt. Natürlich ist das Rennen auch für die Hobbyfahrer gemacht und sorgt jedes Jahr zu Ostern für eine Volksfeststimmung an der B101 zwischen Bad Liebenwerda und Winkel.

Am Morgen waren zunächst die Mopedfahrer und Pitbiker an der Reihe. Schon da konnte man deutlich sehen das es ein sehr staubiger Tag werden würde. Der lang ersehnte Regen fehlte auch in Maasdorf und somit bestimmte eine staubtrockene Strecke das Rennen.

Dies ist natürlich für die luftgekühlten Simson Mopeds nicht günstig und viele schieden schon zeitig wegen technischen Problemen aus. Auch Markus Wetzel hatte bei den Pitbikes so seine Probleme, er war zwar der schnellste Mann im Feld aber ein loser Stecker sorgte zunächst für Aussetzer. Eine Reperatur in der Box klärte dann den Fehler auf aber auf Platz 4 endete die Aufholjagd. Souverän zog Christian Große seine Runden und siegte mit 1 Runde Vorsprung vor Jens Mader.

Am Nachmittag dann mit 30 Minuten Verspätung ging es ins 3h Enduro. Nach dem Start gab es aber erstmal für die Fahrer und Zuschauer nichts zu sehen. Eine dicke Staubwolke überzog die Strecke. Zum Glück ohne größere Zwischenfälle. Tobias Kirbach zog zunächst an der Spitze seine Runden, allerdings konnte er das Tempo nicht bis zum Ende durchziehen und fiel noch auf Platz 3 zurück. Die Spitze übernahm Hannes Richter. Der Pfeil Kawasaki Fahrer kommt eigentlich aus dem Motocross, konnte aber auch die 3h das Tempo halten. Zweiter wurde Rene Uhle.

Sehr gut unterwegs war auch Heike Petrick. Die MX-Point.de Team Enduro Fahrerin war noch in Fahrlaune vom WM Lauf in Portugal und wäre sogar in der Männerklasse siebte geworden.