Mit der neuen BX450 schlägt Bimota ein völlig neues Kapitel auf – und zwar im Enduro-Rennsport. Die italienische Edelmarke, die seit Jahrzehnten für kompromisslose Performance und exklusive Handwerkskunst steht, wagt den Schritt ins Gelände und liefert direkt ein Motorrad ab, das klar macht: Das hier ist kein Experiment, sondern ein echtes Racebike.
Einstieg in den Enduro-Rennsport: Kein Zufall, sondern DNA
Mehr als 50 Jahre Rennsport-Erfahrung – und trotzdem bislang kein echtes Enduro-Bike im Portfolio? Genau das ändert sich jetzt. Die BX450 ist Bimotas erste konsequent auf Wettbewerb ausgelegte Enduro-Maschine.
Und das Ganze kommt nicht aus dem Nichts:
- Bereits vor der offiziellen Präsentation wurde die BX450 in italienischen Serien wie Motorally und Raid TT eingesetzt
- Ergebnis: mehrere Rennsiege und ein Meistertitel
- Jetzt folgt der nächste Schritt: limitierte Verfügbarkeit bei ausgewählten europäischen Händlern
Das zeigt ziemlich deutlich: Die BX450 ist keine Konzeptstudie – sie ist bereits im Renneinsatz erprobt.
Technik-Basis: Kawasaki trifft italienische Perfektion
Die Grundlage bildet die bewährte Plattform der KX450X – also echtes Offroad-Profi-Equipment. Bimota hat darauf aufbauend eine eigene Interpretation geschaffen, die sich klar von der Serie abhebt.
Herzstück der BX450:
- Flüssigkeitsgekühlter 449 cm³ Viertaktmotor
- Leichter Aluminiumrahmen für präzises Handling
- Rennfertiges Fahrwerk aus dem KX-Topsegment
- 108,9 kg (ohne Benzin)
Das Ergebnis ist eine Mischung aus japanischer Zuverlässigkeit und italienischer Detailverliebtheit – ein Konzept, das im Offroad-Bereich extrem spannend ist.
Design & Verarbeitung: Typisch Bimota – aber jetzt im Dreck zuhause
Optisch bleibt sich Bimota treu, interpretiert den Enduro-Look aber auf eigene Art:
- Aggressive Linienführung für einen kompromisslosen Race-Look
- Exklusive Farbgebung in Bianco Lucido
- Hochwertige Grafiken und Details
- Neues Branding: „Bimota Experience“
Das Bike wirkt nicht nur edel – es strahlt auch genau das aus, was es ist: ein ernstzunehmendes Wettbewerbsgerät.
Feinabstimmung auf Racing-Niveau
Hier wird es richtig interessant: Die BX450 spielt ihre Stärken besonders bei der Individualisierung aus.
Elektronik & Setup:
- Athena GET ECU mit spezifischen BX450-Mappings
- Zwei auswählbare Renn-Mappings
- 10-stufige Traktionskontrolle
- Launch-Control-System über SX1-Controller am Lenker
- Erweiterte Einstellungen & Diagnosen über optionales Tool
Das bedeutet: Du kannst die BX450 extrem fein auf Streckenbedingungen abstimmen – egal ob Sand, Hardpack oder technische Enduro-Sektionen.
Rennkomponenten ab Werk
Bimota spart sich den Umweg über Zubehörteile – die BX450 kommt direkt mit hochwertigen Racing-Komponenten:
- Metzeler MCE 6 Days Extreme Supersoft Reifen
- Akrapovič Titan-Schalldämpfer für Performance und Gewicht
- Zwei Tanks im Lieferumfang:
- 10,7 Liter Standard
- 6,2 Liter Zusatz
👉 Vorteil:
Du kannst Gewicht und Reichweite je nach Einsatz variieren – perfekt für Rennen oder längere Etappen.
Statement aus dem Hause bimota
Pierluigi Marconi bringt es ziemlich klar auf den Punkt:
„Rennsport ist unsere Essenz. Der Einstieg in die Enduro-Welt war keine Strategie, sondern ein natürlicher Schritt. Die BX450 ist kein Spielzeug, sondern ein echtes Rennmotorrad.“
Spätestens mit dem Gesamtsieg in der italienischen RaidTT-Wertung 2024 ist klar: Die BX450 meint es ernst.
Preis & Verfügbarkeit
Aktuell hält sich Bimota noch bedeckt:
- Preis (UVP): wird noch bekannt gegeben
- Farbe: Bianco Lucido
- Verfügbarkeit: folgt in Kürze
👉 Aufgrund der limitierten Stückzahlen dürfte die Nachfrage allerdings hoch sein.
Fazit: Exklusives Enduro-Bike mit Renn-DNA
Die BX450 ist kein Einsteigerbike und auch kein Kompromiss – sie richtet sich klar an ambitionierte Fahrer und Racer, die etwas Besonderes suchen.
Was sie besonders macht:
- Kombination aus Kawasaki-Technik und Bimota-Handarbeit
- Extrem umfangreiche Abstimmungsmöglichkeiten
- Hochwertige Racing-Komponenten ab Werk
- Bereits im Wettbewerb erfolgreich getestet
👉 Kurz gesagt:
Ein exklusives Enduro-Bike, das nicht nur gut aussieht, sondern vor allem eins kann – rennen fahren.
Quelle: Christiane Urban/Patrick Sauter, Kawasaki Deutschland, Bimota.com