Die Deutsche Enduro Meisterschaft 2026 steht fest – mit einer wichtigen Änderung im Rennkalender. Der ursprünglich als TBA (to be announced) geführte Termin entfällt endgültig. Trotz intensiver Planung, zahlreicher Gespräche und vielversprechender Ansätze konnte kein Ersatz gefunden werden, der den hohen organisatorischen und sportlichen Anforderungen der DEM gerecht wird.
Was das konkret für Fahrer, Teams und Fans bedeutet – und warum die Saison trotzdem richtig Lust auf Enduro macht – schauen wir uns jetzt im Detail an.
Warum der TBA-Termin aus dem Rennkalender 2026 verschwindet
Schon bei der Veröffentlichung des vorläufigen Rennkalenders war klar: Der TBA-Termin sollte etwas Besonderes werden. Geplant war eine komplett neue Veranstaltung, die frischen Wind in die Serie bringen sollte. Die Zuversicht war groß, doch am Ende blieb es bei der Idee.
Trotz monatelanger Bemühungen konnte dieses Projekt nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Nach dem Scheitern der ursprünglichen Planung wurde mit Hochdruck nach Alternativen gesucht – inklusive neuer Austragungsorte und möglicher Veranstalter. Doch auch hier stieß das Organisationsteam an klare Grenzen.
Die Hauptgründe für die Absage im Überblick:
- Bürokratische Hürden, die kurzfristig nicht lösbar waren
- Fehlende Infrastruktur für ein DEM-würdiges Event
- Unpassende Rahmenbedingungen vor Ort, die ein klassisches Enduro unmöglich machten
- Hoher sportlicher Anspruch, der bewusst nicht abgesenkt werden sollte
Die Konsequenz: Der TBA-Termin wird frühzeitig aus dem Rennkalender 2026 gestrichen. Eine Entscheidung, die niemand leichtfertig getroffen hat – die aber notwendig ist, um den Qualitätsstandard der Deutschen Enduro Meisterschaft zu halten.
Sieben Renntage, starke Mischung – so sieht die DEM-Saison 2026 aus
Auch ohne den zusätzlichen Termin bleibt die Saison 2026 alles andere als dünn. Der verbleibende Kalender bietet einen ausgewogenen Mix aus klassischen Geländefahrten und modernen Sprint-Enduros – verteilt über verschiedene Regionen Deutschlands.
Insgesamt sind geplant:
- 7 Renntage für die Deutsche Enduro Meisterschaft (DEM)
- 7 Renntage für den Deutschen Enduro Cup (DEC)
- 4 Veranstaltungstage für die Senioren- und Damenklassen
Damit bleibt die Saison kompakt, abwechslungsreich und sportlich anspruchsvoll – genau so, wie man es von der DEM kennt.
Reglement, Startnummern und sportliche Impulse
Auch abseits des Kalenders tut sich einiges. Die Vergabe der Dauerstartnummern ist bereits abgeschlossen, was für zusätzliche Planungssicherheit bei Fahrern und Teams sorgt.
Dazu kommen mehrere Neuerungen im Reglement, die gezielt neue sportliche Reize setzen sollen. Der Fokus bleibt dabei klar:
- fairer Wettbewerb
- attraktive Sonderprüfungen
- abwechslungsreicher Endurosport für Fahrer und Zuschauer
Saisonauftakt am 22. März in Dahlen
Der Startschuss zur neuen Saison fällt früh im Jahr: Am 22. März 2026 geht es in Dahlen los.
Damit ist klar: Die Motorräder stehen bereit, die Teams sind in der Vorbereitung – und die Deutsche Enduro-Saison 2026 steht bereits in den Startlöchern.
Text: Alexander Gehlert / ADAC Enduro