KTM SX-E 2.12, Husqvarna EE 2.12 und GASGAS MC-E 2.12: Neue Elektro-Motocross-Bikes für den Nachwuchs 2027

Gleich drei neue Elektro-Motocross-Modelle für die jüngsten Offroad-Fans! KTM, Husqvarna und GASGAS erweitern ihre Mini-Bike-Palette für das Modelljahr 2027 um die neuen 2.12-Modelle. Die KTM SX-E 2.12, Husqvarna EE 2.12 und GASGAS MC-E 2.12 schließen die Lücke zwischen den bisherigen kleinen Einsteigermodellen und den größeren Elektro-Crossern. Mit 12-Zoll-Vorderrad, 1,8-kW-Elektromotor, anpassbarer Ergonomie und zahlreichen Sicherheitsfunktionen sollen die Nachwuchsfahrer noch einfacher und sicherer ihre ersten Erfahrungen im Gelände sammeln können. Besonders interessant: Alle drei Modelle starten mit einem identischen Listenpreis von 2.499 Euro.

Drei neue Elektro-Motocross-Modelle für den Nachwuchs

Der Einstieg in den Motocross-Sport beginnt immer früher. Gerade für Kinder, die ihre ersten Runden im Gelände drehen möchten, bieten kleine Elektromotorräder einige entscheidende Vorteile. Sie sind leise, einfach zu bedienen, vergleichsweise leicht und benötigen deutlich weniger Wartung als klassische Verbrenner.

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Mit den neuen 2.12-Modellen gehen KTM, Husqvarna und GASGAS für 2027 den nächsten Schritt. Bisher gab es bei den kleineren Elektro-Motocross-Maschinen teilweise einen relativ großen Sprung zwischen den einzelnen Fahrzeuggrößen. Genau hier setzen die neuen Modelle an.

Die KTM SX-E 2.12 und die Husqvarna EE 2.12 positionieren sich zwischen ihren jeweiligen 2er- und 3er-Modellen. GASGAS ergänzt mit der MC-E 2.12 das bisherige Angebot rund um die kleinere MC-E 2.

Das Konzept ist bei allen drei Motorrädern ähnlich: mehr Platz für größere Kinder, ein stabileres Fahrverhalten durch das größere Vorderrad und weiterhin eine besonders einfache Bedienung.

Dabei setzen die Hersteller auf hochwertige Fahrwerkskomponenten von WP Suspension, einen leichten Aluminiumrahmen, einen wartungsarmen Radnabenmotor und eine umfangreiche Sicherheitsausstattung.

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KTM SX-E 2.12 2027: Der nächste Schritt nach der SX-E 2

Mit der neuen KTM SX-E 2.12 erweitert der österreichische Hersteller seine vollelektrische Mini-Motocross-Modellreihe um eine wichtige Zwischengröße.

Das neue Modell richtet sich vor allem an Kinder, denen die bisherige KTM SX-E 2 langsam zu klein wird, die aber noch nicht bereit für den Umstieg auf die größere SX-E 3 sind.

Überarbeiteter Aluminiumrahmen und größeres Vorderrad

Wie bei der bekannten SX-E 2 kommt auch bei der SX-E 2.12 ein zentraler Aluminium-Hauptrahmen zum Einsatz. Allerdings wurde das Rahmenkonzept für die neue Modellvariante überarbeitet.

Der wohl auffälligste Unterschied ist das größere Vorderrad. Während die SX-E 2 mit einem 10-Zoll-Vorderrad ausgestattet ist, rollt die neue SX-E 2.12 vorne auf einem 12-Zoll-Rad.

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Zusammen mit den längeren Fahrwerkskomponenten und der angepassten Geometrie soll dies für ein stabileres Fahrgefühl und mehr Kontrolle sorgen.

Gerade für Nachwuchsfahrer, die bereits etwas Erfahrung gesammelt haben und zunehmend schneller unterwegs sind, kann das größere Vorderrad Vorteile bieten. Hindernisse und Unebenheiten lassen sich leichter überwinden, während der verlängerte Radstand zusätzliche Fahrstabilität verspricht.

Trotz dieser Veränderungen bleibt das Gewicht mit lediglich 29 Kilogramm angenehm niedrig.

WP-Fahrwerk mit längeren Federwegen

Auch beim Fahrwerk hat KTM nachgelegt. Die neue SX-E 2.12 ist mit einer hydraulischen WP-Gabel ausgestattet, die einen Federweg von 90 mm bietet.

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Am Heck arbeitet ein hydraulisches 34-mm-Monofederbein, das direkt an der Schwinge montiert ist. Es verfügt über 70 mm Federweg und kann in der Federvorspannung eingestellt werden.

Die Abstimmung der beiden Komponenten wurde aufeinander angepasst, um ein ausgewogenes Fahrverhalten zu ermöglichen.

Für die kleinen Piloten bedeutet das mehr Komfort auf unebenem Untergrund und eine bessere Kontrolle über das Motorrad.

66 mm mehr Sitzhöhe gegenüber der KTM SX-E 2

Ein besonders wichtiger Unterschied zeigt sich bei der Ergonomie.

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Die maximale Sitzhöhe der bisherigen KTM SX-E 2 liegt bei 500 mm. Bei der neuen SX-E 2.12 fällt die Sitzhöhe um 66 mm höher aus und erreicht damit 566 mm.

Damit bietet die Maschine größeren Kindern deutlich mehr Platz.

Zusammen mit dem längeren Radstand und der größeren Bodenfreiheit entsteht ein insgesamt erwachseneres Fahrgefühl, ohne dass die Handlichkeit verloren gehen soll.

1,8 kW Leistung und 50 Nm Drehmoment

Für den Vortrieb sorgt ein Elektromotor, der direkt in die Hinterradnabe integriert ist.

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Der Motor entwickelt eine Leistung von 1,8 kW und ein maximales Drehmoment von 50 Nm.

Der große Vorteil dieser Bauweise: Auf klassische Antriebskomponenten wie Kette und Ritzel kann vollständig verzichtet werden.

Das bringt gleich mehrere Vorteile mit sich:

  • Weniger Wartung: Kette reinigen, schmieren und spannen entfällt vollständig.
  • Mehr Sicherheit: Es gibt keine offenliegende Antriebskette, in die Kinder versehentlich greifen könnten.
  • Geringes Gewicht: Der kompakte Antrieb reduziert die Anzahl zusätzlicher mechanischer Bauteile.
  • Einfache Bedienung: Ohne Kupplung und Gangschaltung können sich die Kinder vollständig auf das Fahren konzentrieren.

Die Energie liefert ein Lithium-Ionen-Akku mit 9,4 Ah Kapazität. Das Batteriesystem ist nach IP65 gegen Staub und Strahlwasser geschützt.

Akku in rund einer Stunde vollständig geladen

Lange Ladepausen sollen bei der KTM SX-E 2.12 nicht zum Problem werden.

Mit dem mitgelieferten 500-Watt-Ladegerät lässt sich der Akku an einer normalen 110- oder 230-Volt-Steckdose innerhalb von rund einer Stunde vollständig aufladen.

Damit eignet sich das Konzept auch für längere Trainingstage, insbesondere wenn die Ladepausen entsprechend eingeplant werden.

Sicherheit steht im Mittelpunkt

KTM hat die neue SX-E 2.12 mit mehreren Sicherheitsfunktionen ausgestattet.

Ein integrierter Überschlagsensor erkennt, wenn das Motorrad umkippt, und unterbricht automatisch die Stromzufuhr zum Antrieb.

Zusätzlich gibt es einen sogenannten Lanyard-Key. Dabei handelt es sich um eine Sicherheitsverbindung zwischen dem Handgelenk des Fahrers und dem Motorrad.

Löst sich diese Verbindung beispielsweise bei einem Sturz, wird der Motor automatisch abgeschaltet.

Ein beleuchtetes Multifunktionsdisplay am Lenker informiert außerdem über den gewählten Fahrmodus. Dank farbcodierter Anzeige lässt sich die jeweilige Einstellung schnell erkennen.

Damit unterstreicht KTM den Anspruch, bereits den jüngsten Fahrern ein durchdachtes Offroad-Motorrad mit echter READY TO RACE-DNA anzubieten.

Husqvarna EE 2.12 2027: Neue Zwischengröße mit variabler Ergonomie

Auch Husqvarna Mobility erweitert für das Modelljahr 2027 seine Elektro-Motocross-Palette.

Mit der neuen Husqvarna EE 2.12 wächst das Angebot auf vier vollelektrische Mini-Motocross-Modelle: EE 2, EE 2.12, EE 3 und EE 5.

Die neue EE 2.12 übernimmt dabei dieselbe Rolle wie das KTM-Pendant und schließt die Lücke zwischen der kleinen EE 2 und der größeren EE 3.

Der Hersteller legt besonderen Wert darauf, dass Kinder möglichst lange auf demselben Motorrad fahren können, bevor der Umstieg auf die nächstgrößere Maschine notwendig wird.

Zwei Sitzhöhen: 536 und 566 mm

Zu den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen der Husqvarna EE 2.12 gehört die anpassbare Ergonomie.

Die Sitzhöhe kann zwischen zwei Positionen eingestellt werden:

  • 536 mm: niedrigere Sitzposition für kleinere Nachwuchsfahrer.
  • 566 mm: höhere Sitzposition für größere beziehungsweise bereits gewachsene Kinder.

Damit lässt sich das Motorrad an die Körpergröße und die Entwicklung der jungen Piloten anpassen.

Optional erhältliche Lenkererhöhungen sorgen dafür, dass die Sitzposition auch bei höher eingestellter Sitzbank ergonomisch bleibt.

Gerade für Eltern ist das interessant, denn ein Kinder-Motocross-Bike muss dadurch nicht unbedingt sofort ausgetauscht werden, sobald der Nachwuchs ein paar Zentimeter gewachsen ist.

Wartungsfreier Radnabenmotor mit 1,8 kW

Wie bei KTM kommt auch bei der Husqvarna EE 2.12 ein kompakter Elektromotor in der Hinterradnabe zum Einsatz.

Dieser liefert eine Spitzenleistung von 1,8 kW und benötigt weder Kette noch Ritzel.

Der gekapselte Antrieb reduziert den Wartungsaufwand und vermeidet die Risiken offenliegender mechanischer Antriebsteile.

Drei verschiedene Fahrmodi ermöglichen es, die Leistungsentfaltung beziehungsweise Höchstgeschwindigkeit an das Fahrkönnen des Kindes anzupassen.

So können Eltern oder Betreuer mit einer zurückhaltenden Einstellung beginnen und die Möglichkeiten des Motorrads schrittweise freigeben, sobald die nötige Fahrpraxis vorhanden ist.

Wechselakku für unkomplizierten Fahrspaß

Bei der Stromversorgung setzt Husqvarna auf den herausnehmbaren Akku vom Typ Husqvarna 40-B330X.

Dieser lässt sich unkompliziert entnehmen, aufladen und anschließend wieder einsetzen.

Die vollständige Ladezeit beträgt ungefähr eine Stunde.

Das herausnehmbare Batteriesystem bietet vor allem bei längeren Trainingseinheiten Vorteile. Mit einem passenden, separat verfügbaren geladenen Ersatzakku lassen sich längere Ladeunterbrechungen vermeiden.

WP Suspension, KENDA-Reifen und ODI-Griffe

Auch beim Fahrwerk möchte Husqvarna keine Kompromisse eingehen.

Die EE 2.12 verfügt über hochwertige WP-Fahrwerkskomponenten, die speziell auf die Anforderungen leichter Kinder-Motocross-Maschinen abgestimmt sind.

Das größere 12-Zoll-Vorderrad unterstützt ein präzises Fahrverhalten und verbessert die Kontrolle auf unebenem Untergrund.

Für die notwendige Traktion sorgen KENDA Trakmaster-Reifen, die auf verschiedenen Untergründen guten Grip bieten sollen.

Schmale ODI-Lenkergriffe ergänzen das Paket und erleichtern kleineren Kinderhänden den sicheren Griff zum Lenker.

Umfangreiche Sicherheitsausstattung

Auch bei Husqvarna spielt die Sicherheit eine zentrale Rolle.

Zur Ausstattung gehören ein Überschlagsensor, eine Sicherheitsleine am Handgelenk und der gekapselte Radnabenmotor.

In Verbindung mit den drei wählbaren Fahrmodi entsteht ein Konzept, das Anfänger Schritt für Schritt an das Offroad-Fahren heranführen soll.

Das leichte, stabile Aluminiumchassis rundet die Ausstattung ab.

GASGAS MC-E 2.12 2027: Elektro-Fahrspaß im typischen roten Racing-Look

Mit der GASGAS MC-E 2.12 bringt auch GASGAS ein neues vollelektrisches Kinder-Motocross-Modell auf den Markt.

Die Maschine ergänzt die weiterhin angebotene MC-E 2 und erweitert damit das Angebot für Nachwuchsfahrer.

Optisch bleibt GASGAS seiner Linie treu. Die neue MC-E 2.12 präsentiert sich komplett in Rot, mit schwarzen Rädern, markanten Grafiken und dem sportlichen Design der großen GASGAS Motocross-Modelle.

Damit dürfte das neue Bike vor allem bei Kindern punkten, die schon früh wie ihre großen Motocross-Vorbilder aussehen möchten.

12-Zoll-Vorderrad und 10-Zoll-Hinterrad

Einen wesentlichen Unterschied zur kleineren MC-E 2 gibt es bei der Radgröße.

Während die MC-E 2 auf 10-Zoll-Rädern vorne und hinten unterwegs ist, setzt die neue MC-E 2.12 auf ein 12-Zoll-Vorderrad und ein 10-Zoll-Hinterrad.

Die größere Vorderradgröße verbessert insbesondere das Überrollverhalten bei Bodenwellen und kleineren Hindernissen.

Gleichzeitig soll die Maschine ihre spielerische Handlichkeit behalten.

Für den Kontakt zum Untergrund sorgen profilierte KENDA-Offroad-Reifen, die auf wechselnden Streckenbedingungen zuverlässigen Grip gewährleisten sollen.

Drei Fahrmodi mit bis zu 33 km/h

Besonders interessant ist die klare Abstufung der drei Fahrmodi.

Damit können Eltern die Geschwindigkeit an die bisherigen Erfahrungen ihrer Kinder anpassen.

Fahrmodus 1 – maximal 7 km/h

Dieser Modus ist für die allerersten Fahrversuche gedacht. Die geringe Höchstgeschwindigkeit ermöglicht einen besonders kontrollierten Einstieg und hilft Kindern dabei, erste Erfahrungen mit Gasgriff, Bremsen und Gleichgewicht zu sammeln.

Fahrmodus 2 – maximal 20 km/h

Sobald die Grundlagen sitzen, kann auf die zweite Leistungsstufe gewechselt werden. Mit bis zu 20 km/h steht bereits ausreichend Geschwindigkeit für erste Offroad-Runden zur Verfügung.

Fahrmodus 3 – maximal 33 km/h

In der höchsten Leistungsstufe nutzt die MC-E 2.12 ihr volles Geschwindigkeitspotenzial. Dieser Modus richtet sich an Kinder, die bereits sicher mit dem Motorrad umgehen können und entsprechende Erfahrung gesammelt haben.

Die drei Einstellungen ermöglichen einen schrittweisen Übergang vom absoluten Anfänger zum fortgeschritteneren Nachwuchsfahrer.

Schnellladeakku mit 80 Prozent nach 35 Minuten

Ein weiteres Highlight ist das praktische Akkusystem.

Der Lithium-Ionen-Akku lässt sich unkompliziert aus dem Motorrad entnehmen und durch einen geladenen Ersatzakku ersetzen.

GASGAS verwendet hierfür ein Befestigungskonzept, das an moderne Akku-Elektrowerkzeuge erinnert.

Die angegebenen Ladezeiten können sich sehen lassen:

  • 35 Minuten: rund 80 Prozent Akkukapazität.
  • 60 Minuten: ungefähr 100 Prozent Akkukapazität.

Damit fallen die Ladepausen vergleichsweise kurz aus.

Wer einen passenden Ersatzakku besitzt, kann diesen außerdem schnell wechseln und muss nicht erst auf den vollständigen Ladevorgang warten.

WP-Fahrwerk und hydraulische Scheibenbremsen

Auch GASGAS verwendet hochwertige Fahrwerkskomponenten von WP Suspension.

In Kombination mit einem leichten Aluminiumrahmen und einer Aluminiumschwinge soll das Fahrwerk eine gute Mischung aus Stabilität, Komfort und Kontrolle bieten.

Besonders wichtig für Kinder sind außerdem gut dosierbare Bremsen.

Deshalb setzt GASGAS auf hydraulische Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrad.

Diese ermöglichen eine zuverlässige Verzögerung und sollen den jungen Fahrern helfen, ein gutes Gefühl für die Bremswirkung zu entwickeln.

Weitere hochwertige Komponenten stammen unter anderem von KENDA und ODI.

Sicherheitsfunktionen für unbeschwerten Fahrspaß

Neben den drei Geschwindigkeitsstufen bietet die GASGAS MC-E 2.12 verschiedene Sicherheitsfunktionen.

Ein integrierter Überschlagsensor unterbricht automatisch die Leistungsabgabe, sobald das Motorrad umkippt.

Zusätzlich ist eine Sicherheitsleine vorgesehen, die am linken Handgelenk des Fahrers befestigt wird.

Wird diese Verbindung getrennt, schaltet sich der Motor sofort ab.

Der vollständig in der Hinterradnabe untergebrachte Elektromotor sorgt ebenfalls für zusätzliche Sicherheit. Da weder Kette noch Ritzel vorhanden sind, gibt es keine offenliegenden rotierenden Teile des klassischen Sekundärantriebs.

Elektroantrieb: Weniger Wartung und deutlich weniger Geräusche

Eine der größten Gemeinsamkeiten aller drei neuen 2.12-Modelle ist der unkomplizierte Elektroantrieb.

Während bei klassischen kleinen Motocross-Motorrädern mit Verbrennungsmotor regelmäßig Arbeiten an Motor, Luftfilter, Kraftstoffsystem und Antrieb anfallen, sind die elektrisch angetriebenen Mini-Bikes deutlich einfacher aufgebaut.

Ein Kraftstoffgemisch wird nicht benötigt, und auch das regelmäßige Schmieren oder Nachspannen einer Antriebskette entfällt.

Natürlich sind die Motorräder deshalb nicht komplett wartungsfrei. Bremsen, Reifen, Fahrwerk, Schraubverbindungen und andere sicherheitsrelevante Bauteile müssen weiterhin regelmäßig kontrolliert werden.

Im Vergleich zu herkömmlichen Mini-Crossern reduziert sich der Pflegeaufwand aber deutlich.

Ein weiterer Vorteil ist die geringe Geräuschentwicklung.

Elektromotorräder verursachen wesentlich weniger Antriebsgeräusche als vergleichbare Verbrennermodelle. Dadurch können sie auch dort interessant sein, wo Lärmbeschränkungen den Einsatz konventioneller Motocross-Bikes erschweren.

Allerdings gilt: Auch ein leises Elektromotorrad darf nicht einfach überall gefahren werden. Für private Grundstücke, Trainingsflächen und andere Gelände ist weiterhin die entsprechende Erlaubnis erforderlich.

KTM, Husqvarna und GASGAS 2.12 im direkten Vergleich

Alle drei Motorräder verfolgen ein sehr ähnliches Grundkonzept. Trotzdem gibt es bei der Ausstattung, Ergonomie und den veröffentlichten technischen Angaben einige Unterschiede.

MerkmalKTM SX-E 2.12Husqvarna EE 2.12GASGAS MC-E 2.12
Modelljahr202720272027
AntriebElektro-RadnabenmotorElektro-RadnabenmotorElektro-Radnabenmotor
Motorleistung (Spitzenleistung)1,8 kW1,8 kW 1,8 kW
Maximales Drehmoment50 Nm50 Nm50 Nm
Vorderrad12 Zoll12 Zoll12 Zoll
Hinterrad10 Zoll10 Zoll10 Zoll
Sitzhöhe (verstellbar)536 / 566 mm536 / 566 mm536 / 566 mm
Gewicht29 kg29 kg29 kg
FahrwerkWPWPWP
AkkuLithium-Ionen, 9,4 AhHusqvarna 40-B330Xherausnehmbarer Lithium-Ionen-Akku
Ladezeitca. 60 Minutenca. 60 Minutenca. 60 Minuten
Fahrmodimehrere, farbcodierte Anzeige33
Höchstgeschwindigkeitbis 33 km/hbis 33 km/hbis 33 km/h
ÜberschlagsensorJaJaJa
Sicherheits-LanyardJaJaJa
Listenpreis2.499 Euro2.499 Euro2.499 Euro

Preise 2027: Alle drei Elektro-Motocross-Bikes kosten 2.499 Euro

Auch bei den Preisen herrscht zwischen den drei Herstellern Gleichstand.

Die unverbindlichen Listenpreise für Deutschland liegen bei allen drei Modellen bei jeweils 2.499 Euro.

ModellListenpreisInkl. Überführung und Nebenkosten
KTM SX-E 2.122.499,00 €2.744,00 €
Husqvarna EE 2.122.499,00 €2.744,00 €
GASGAS MC-E 2.122.499,00 €2.744,00 €

Preisangaben: Die Listenpreise verstehen sich inklusive Powerpack, Ladegerät und 19 Prozent Mehrwertsteuer. Zusätzlich fallen 245 Euro Überführungs- und Nebenkosten an.

Damit ergibt sich rechnerisch für jedes der drei Modelle ein Gesamtbetrag von 2.744 Euro einschließlich der genannten Zusatzkosten. Mögliche weitere individuelle Händlerleistungen sind dabei nicht berücksichtigt.

Verfügbarkeit: Neue 2.12-Modelle bereits bei den Händlern

Die neuen Elektro-Motocross-Motorräder des Modelljahres 2027 werden ab sofort über die jeweiligen autorisierten Händler angeboten.

Die tatsächliche Verfügbarkeit kann abhängig vom Land, Händler und Lagerbestand variieren.

Weitere Informationen zur Ausstattung, zu den technischen Daten und zu den Bezugsmöglichkeiten gibt es auf den offiziellen Hersteller-Webseiten:

Fazit: Drei interessante neue Elektro-Crosser für die nächste Motocross-Generation

Mit den neuen 2.12-Modellen schließen KTM, Husqvarna und GASGAS eine wichtige Lücke bei den vollelektrischen Kinder-Motocross-Motorrädern.

Gerade für Kinder, die für die kleinsten 10-Zoll-Modelle bereits zu groß geworden sind, aber noch nicht direkt auf eine größere Maschine umsteigen möchten, bieten die neuen Modelle eine interessante Alternative.

Das größere 12-Zoll-Vorderrad, die kindgerechte Ergonomie, das geringe Gewicht und die einfach zu dosierenden Elektroantriebe schaffen gute Voraussetzungen, um das Fahrkönnen Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

Hinzu kommen ein überschaubarer Wartungsaufwand, kurze Ladezeiten und durchdachte Sicherheitsfunktionen.

Besonders erfreulich ist, dass alle drei Modelle mit einem Listenpreis von 2.499 Euro auf demselben Niveau liegen.

Damit dürfte die Kaufentscheidung vor allem vom persönlichen Geschmack, der individuellen Passform, der Ausstattung und natürlich von der Händlernähe abhängen.

Unsere Einschätzung: Für den Nachwuchs sind die neuen Zwischengrößen eine sinnvolle Ergänzung. Denn gerade bei den ersten Motocross-Erfahrungen kommt es nicht auf möglichst viel Leistung an, sondern auf ein Motorrad, das zur Körpergröße und zum Fahrkönnen passt. Genau hier setzen die KTM SX-E 2.12, Husqvarna EE 2.12 und GASGAS MC-E 2.12 an.

Quelle: KTM, Husqvarna, GasGas, Fotos von Mitterbauer H.

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