Mission 100 Team Germany – Six Days Portugal, Tag 5: Tiefer Sand, heftige Stürze und eine starke Mannschaft im Hintergrund

Der fünfte Fahrtag der International Six Days Enduro (ISDE) in Portugal hatte es noch einmal richtig in sich. Tiefe Sandpassagen, anspruchsvolle Sonderprüfungen, extreme Hitze und technische Probleme verlangten den deutschen Fahrern alles ab. Während Leonard Steiert gleich zweimal zu Boden ging und Marco Pfeifer nach einem heftigen Sturz mit einem defekten E-Starter kämpfen musste, zeigte sich hinter den Kulissen die wahre Stärke von Mission 100 Team Germany: eine Mannschaft, die zusammenhält und bei der jeder Einzelne seinen Beitrag leistet.

Ob an den Sonderprüfungen, an den Zeitkontrollen oder im Paddock – überall waren Helfer, Familienmitglieder und Mechaniker im Einsatz. Bei den Six Days geht es schließlich nicht nur darum, möglichst schnell Motorrad zu fahren. Es geht um Ausdauer, Organisation, gegenseitige Unterstützung und darum, auch nach fünf harten Fahrtagen gemeinsam weiterzukämpfen.

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Leonard Steiert: Zwei Umfaller in der ersten Sonderprüfung

Für Leonard Steiert begann der fünfte Fahrtag mit einer ordentlichen Portion Sand. Die Strecke präsentierte sich teilweise extrem tief und verlangte den Fahrern eine saubere Linienwahl sowie viel Gefühl am Gasgriff ab.

In der ersten Sonderprüfung lief es für Leonard allerdings nicht ganz nach Wunsch. Gleich zwei Umfaller kosteten ihn wertvolle Sekunden. Wer schon einmal durch tiefen Sand gefahren ist, weiß, wie schnell das Vorderrad versetzen oder sich das Motorrad in einer ausgefahrenen Spur festfahren kann.

In der zweiten Sonderprüfung fand Leonard dagegen deutlich besser seinen Rhythmus. Die Sichtverhältnisse waren gut und er kam insgesamt ordentlich durch die Prüfung.

Auch beim Service gab es Unterschiede zwischen den beiden Sonderprüfungen. Während an der ersten Prüfung noch ausreichend Zeit blieb, um am Motorrad zu arbeiten und alles zu kontrollieren, war das Zeitfenster an der zweiten Sonderprüfung wesentlich enger.

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Gerade bei einer Veranstaltung wie den Six Days muss deshalb jeder Handgriff sitzen. Denn die Helfer haben oft nur wenige Minuten, um die Fahrer zu versorgen und die Motorräder für die nächsten Kilometer vorzubereiten.

Leonard Steiert am fünften Fahrtag der Six Days Portugal

Marco Pfeifer: Heftiger Sturz bei rund 60 km/h und Probleme mit dem E-Starter

Einen besonders turbulenten Tag erlebte Marco Pfeifer. In der zweiten Sonderprüfung, der ST2, kam es zu einem heftigen Abflug.

Bei geschätzten 60 km/h rutschte ihm das Vorderrad aus einer Rille. Marco verlor die Kontrolle über sein Motorrad und schlug hart im Sand ein.

Der Sturz hinterließ deutliche Spuren. Sein Helm war anschließend komplett voller Sand. Der feine Sand hatte sich praktisch überall verteilt – eine Erfahrung, auf die man bei einem solchen Wettbewerb gerne verzichten würde.

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Doch der eigentliche Ärger begann erst nach dem Sturz.

E-Starter bleibt hängen – vermutlich Startermotor durchgebrannt

Durch den Einschlag blieb offenbar der Knopf des E-Starters hängen. Dadurch wurde der Anlasser dauerhaft mit Strom versorgt.

Das Team versuchte zunächst, das Problem durch Reparaturen und den Austausch verschiedener Komponenten in den Griff zu bekommen. Allerdings deutet nach den bisherigen Erkenntnissen vieles darauf hin, dass der Startermotor durch die dauerhafte Belastung durchgebrannt ist.

Für Marco bedeutete das nicht nur zusätzlichen Stress, sondern auch einen erheblichen Zeitverlust. Obendrein kassierte er Strafzeit.

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Immerhin hat er bereits einen passenden Ersatz für den letzten Fahrtag dabei. Wenn es das knappe Zeitfenster erlaubt, soll der Startermotor noch gewechselt werden.

Jetzt kommt es auf die Schraubercrew an. Das Motorrad muss wieder zuverlässig funktionieren, damit Marco den sechsten und letzten Fahrtag möglichst problemlos absolvieren kann.

Nach einem solchen Tag zählt vor allem eines: nicht aufgeben, die Technik wieder in Ordnung bringen und weiterkämpfen.

Marco Pfeifer nach dem anspruchsvollen fünften Fahrtag

ZK1: Julia und Michel sorgen für Verpflegung und gute Stimmung

Während die Fahrer auf der Strecke mit Sand und anspruchsvollen Prüfungen kämpften, lief an der ersten Zeitkontrolle die Betreuung auf Hochtouren.

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An der ZK1 waren Julia und Michel im Einsatz. Die Rahmenbedingungen konnten sich dort durchaus sehen lassen.

Michel berichtete von einem hervorragend gepflegten Standort mit reichlich Schatten und sogar vorhandenen Toiletten. Das klingt zunächst nach einer Kleinigkeit, ist bei einer Veranstaltung mit langen Tagen und hohen Temperaturen aber ein echter Vorteil.

Denn nicht nur die Fahrer brauchen gelegentlich eine Verschnaufpause. Auch die Helfer verbringen viele Stunden draußen und müssen trotz Hitze und Zeitdruck konzentriert arbeiten.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Julia zauberte wie gewohnt etwas aus der Küche und kümmerte sich darum, dass niemand hungrig bleiben musste.

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Michel zeigte sich besonders stolz auf die gesamte Mannschaft und die bisherige Teamleistung.

Genau diese positive Stimmung macht einen großen Teil von Mission 100 aus. Jeder hat seine Aufgabe, jeder hilft mit und am Ende funktioniert das große Ganze nur, wenn alle gemeinsam anpacken.

Julia und Michel an der ersten Zeitkontrolle ZK1

ST1: Fabian und Elena vom Team ERC mitten im Einsatz

Auch an der ersten Sonderprüfung waren wieder fleißige Helfer unterwegs.

Fabian und Elena vom Team ERC kümmerten sich an der ST1 darum, die deutschen Fahrer bestmöglich zu unterstützen.

Im Vergleich zu den vergangenen Tagen zeigte sich die Strecke mit noch mehr Sand, dafür hielt sich die Staubentwicklung etwas stärker in Grenzen.

Das bedeutete zwar teilweise bessere Sichtverhältnisse, machte die Strecke fahrerisch aber keineswegs einfacher.

Gerade im tiefen Sand ändern sich die Linien mit jedem vorbeifahrenden Motorrad. Spurrillen werden tiefer, Anlieger brechen auf und die Fahrer müssen ihre Linie immer wieder neu anpassen.

Für die Helfer direkt an den Sonderprüfungen bedeutet das ebenfalls eine Menge Arbeit. Sie müssen rechtzeitig vor Ort sein, die Fahrer im Blick behalten und dafür sorgen, dass die notwendige Unterstützung bereitsteht.

Fabian und Elena waren auch an diesem fünften Fahrtag ein wichtiger Bestandteil dieser Organisation.

Fabian und Elena vom Team ERC an der Sonderprüfung ST1

ST2: Familie Werz unterstützt Martin mit voller Kraft

An der zweiten Sonderprüfung wurde wieder deutlich, wie familiär es bei den Six Days zugeht.

Mit Rainer, Marie, Alex und Ingrid Werz stand gleich eine ganze Unterstützergruppe rund um Martin Werz bereit.

Auch Martins Mama, Papa und Bruder waren vor Ort und packten mit an.

Dass Familienangehörige bei einem internationalen Wettbewerb nicht nur zum Zuschauen anreisen, sondern aktiv Teil des gesamten Teams werden, ist etwas ganz Besonderes.

Schließlich bedeutet die Teilnahme an den Six Days nicht nur für die Fahrer eine enorme Belastung. Auch Familien und Helfer investieren viel Zeit, organisieren Material, fahren zu den Sonderprüfungen und Zeitkontrollen und stehen teilweise von frühmorgens bis spätabends im Einsatz.

Die Unterstützung an der ST2 ist ein weiteres Beispiel dafür, warum Mission 100 Team Germany weit mehr ist als nur eine Gruppe von Motorradfahrern.

Hier ziehen ganze Familien an einem Strang.

Rainer, Marie, Alex und Ingrid Werz an der ST2

Paul Topor: Problemlos durch den Sand – Fahrwerksanpassung für das Finale

Für Paul Topor verlief der fünfte Fahrtag insgesamt erfreulich unkompliziert.

Er kam ohne größere Schwierigkeiten durch die Etappe und konnte sich zunehmend besser auf die anspruchsvollen Bedingungen mit tiefem Sand und Staub einstellen.

Gerade bei einer sechstägigen Enduro-Veranstaltung ist diese Entwicklung wichtig. Denn wer auch am fünften Fahrtag noch konzentriert fährt, Kräfte einteilt und unnötige Fehler vermeidet, schafft eine gute Grundlage für den erfolgreichen Abschluss.

Paul nutzte die Gelegenheit außerdem, sein Motorrad noch einmal gezielt für das Finale vorzubereiten.

Neuer Hinterreifen im zehnminütigen Servicefenster geplant

Am Fahrwerk wurden weitere Optimierungen vorgenommen, um das Motorrad möglichst gut auf die bevorstehenden Bedingungen abzustimmen.

Für den Morgen des letzten Fahrtages ist außerdem ein neuer Hinterreifen vorgesehen. Dieser soll innerhalb des zehnminütigen Zeitfensters montiert werden.

Dabei ist natürlich erneut schnelles und präzises Arbeiten gefragt.

Pauls Ziel für den letzten Tag ist klar: Spaß haben, konzentriert fahren und vor allem sicher ins Ziel kommen.

Nach fünf anstrengenden Tagen ist das eine vernünftige Herangehensweise. Denn bei den Six Days muss am Ende nicht nur die Geschwindigkeit stimmen, sondern auch das Material und die eigene körperliche Verfassung bis zur Ziellinie durchhalten.

Paul Topor bei den Six Days Portugal

ST3: Jochen und Martina unterstützen in Paddocknähe

An der dritten Sonderprüfung waren Jochen und Martina für Mission 100 Team Germany im Einsatz.

Ihr Standort befand sich in unmittelbarer Nähe zum Paddock und damit nahe am organisatorischen Mittelpunkt des deutschen Teams.

Auch hier galt es, die Fahrer im Blick zu behalten und die Unterstützung während der laufenden Etappe sicherzustellen.

Die vielen Helfer verteilen sich jeden Tag auf unterschiedliche Streckenabschnitte, Sonderprüfungen und Zeitkontrollen. Was für Außenstehende manchmal nach einem relativ einfachen Einsatz aussieht, verlangt in Wirklichkeit eine gute Planung.

Schließlich müssen die Helfer rechtzeitig ihre Positionen erreichen, die notwendigen Materialien dabeihaben und sich auf die unterschiedlichen Anforderungen der Fahrer einstellen.

Jochen und Martina leisteten damit ebenfalls einen wichtigen Beitrag zu einem möglichst reibungslosen fünften Fahrtag.

Jochen und Martina an der ST3 in der Nähe des Paddocks

ZK2: Familie Kienzler kämpft bei bis zu 46 Grad unter dem Zelt

Besonders hart waren die Bedingungen an der zweiten Zeitkontrolle.

Hier waren Veronika, Franziska und Lothar Kienzler für die Betreuung der deutschen Fahrer verantwortlich.

Veronika, die Freundin von Leonard Steiert, berichtete von einem ausgesprochen heißen und anstrengenden Einsatztag.

Während die Familie an den vorherigen Fahrtagen meist in der Nähe von Sonderprüfungen oder vorhandenen Trink- und Verpflegungsständen stationiert war, mussten die drei dieses Mal die komplette Versorgung selbst organisieren.

Das bedeutete, Getränke und Verpflegung entsprechend vorzubereiten und alles eigenständig zum Standort zu transportieren.

Nach fünf Tagen kennt die Familie jeden Fahrer genau

Mittlerweile hat sich bei der Familie Kienzler eine feste Routine entwickelt.

Nach fünf Tagen wissen Veronika, Franziska und Lothar ziemlich genau, welcher Fahrer was benötigt und welche persönlichen Vorlieben berücksichtigt werden müssen.

Diese Erfahrung ist gerade bei kurzen Zeitfenstern Gold wert. Die Fahrer können sich auf ihre Betreuung verlassen und müssen sich nicht auch noch Gedanken um Kleinigkeiten machen.

Extreme Hitze ohne nennenswerten Wind

Die Temperaturen machten den Einsatz an diesem Tag allerdings besonders belastend.

Unter dem Zelt wurden zeitweise bis zu 46 Grad gemessen.

Dazu kam kaum Wind, sodass sich die Hitze regelrecht unter der Überdachung staute.

Wer bei solchen Bedingungen über Stunden arbeitet, Getränke vorbereitet, Fahrer betreut und ständig aufmerksam bleiben muss, verdient großen Respekt.

Trotzdem hielten Veronika, Franziska und Lothar durch und sorgten dafür, dass die deutschen Teilnehmer auch an dieser Zeitkontrolle bestens unterstützt wurden.

Ein Paradebeispiel für den Einsatz der vielen freiwilligen Helfer bei Mission 100.

Veronika, Franziska und Lothar Kienzler an der ZK2

Team ERC: Drei Servicefahrzeuge und der imposante 6×6-Dakar-Lkw

Zurück im Paddock wurde noch einmal sichtbar, welcher logistische Aufwand hinter einem funktionierenden Six-Days-Team steckt.

Das Team ERC präsentierte sich gemeinsam vor seinen drei Servicefahrzeugen.

Besonders auffällig war natürlich wieder der mächtige 6×6-Dakar-Lkw, der mit seiner beeindruckenden Erscheinung zu den echten Hinguckern im Fahrerlager gehört.

Die Serviceflotte ist aber weit mehr als nur eine imposante Kulisse.

Hinter ihr steckt die gesamte Organisation der technischen Betreuung. Werkzeuge, Ersatzteile, Material und die Versorgung der Fahrer müssen über die komplette Veranstaltung hinweg zuverlässig bereitstehen.

Gerade an Tagen wie diesem, an denen Stürze und technische Defekte auftreten, wird deutlich, wie wichtig eine eingespielte Servicemannschaft ist.

Der große Dakar-Lkw ist dabei ein sichtbares Symbol für den Aufwand, den Team ERC zur Unterstützung der Mission 100 betreibt.

Team ERC vor den drei Servicefahrzeugen mit dem imposanten 6×6-Dakar-Lkw

Gemeinsam im Paddock: Delegierter Steffen und die gesamte Schraubercrew

Zum Abschluss des fünften Fahrtages entstand noch ein gemeinsames Bild mit dem Delegierten Steffen und der Schraubercrew im Paddock.

Hier zeigt sich besonders eindrucksvoll, wie viele Menschen hinter dem sportlichen Einsatz der Fahrer stehen.

Neben Maik Kohaupt-Hepting ist auch die Familie von Marvin Möhler tatkräftig eingebunden.

Sogar Franziska, die Frau von Steffen Werz, und Sohn Leonard lassen es sich nicht nehmen, im Team mit anzupacken.

Und genau diese Bereitschaft macht den Unterschied.

Während die Fahrer nach einem langen Tag ihre Erlebnisse verarbeiten und versuchen, sich auf die nächste Etappe vorzubereiten, läuft die Arbeit im Paddock weiter.

Motorräder müssen überprüft, Verschleißteile gewechselt und Schäden behoben werden. Gleichzeitig gilt es, Ersatzteile zu organisieren, Werkzeug vorzubereiten und den Ablauf für den nächsten Morgen zu planen.

Besonders bei Marcos technischem Problem mit dem E-Starter wird deutlich, wie wertvoll erfahrene Mechaniker und eine gut abgestimmte Mannschaft sind.

Bei den Six Days entscheidet eben nicht allein die Zeit auf der Sonderprüfung. Ein Motorrad muss auch am nächsten Morgen wieder startklar sein.

Delegierter Steffen gemeinsam mit Maik Kohaupt-Hepting, der Schraubercrew und weiteren Helfern im Paddock

Thomas und Matze Reichmann: Mit dem Service-Sprinter auf Patrouille

Während die verschiedenen Helfer an ihren festen Standorten im Einsatz waren, gab es auch abseits der Sonderprüfungen und Zeitkontrollen jede Menge zu tun.

Thomas, der Papa von Luca, und Matze Reichmann waren am fünften Fahrtag mit dem Service-Sprinter auf Patrouille unterwegs.

Damit gehörten auch sie zu den wichtigen Unterstützern, die unterwegs für die Mannschaft bereitstanden.

Eine Veranstaltung dieser Größenordnung erfordert schließlich nicht nur feste Servicepunkte, sondern auch eine flexible Organisation zwischen den einzelnen Einsatzorten.

Material, Werkzeug und Ersatzteile müssen verfügbar sein, wenn sie gebraucht werden. Gerade bei technischen Problemen kann eine gut funktionierende mobile Unterstützung entscheidend sein.

Thomas und Matze waren damit ein weiterer wichtiger Teil der Mannschaft, die am fünften Tag alles daransetzte, die Fahrer bestmöglich durch die anspruchsvolle Etappe zu begleiten.

Thomas und Matthias Reichmann mit dem Service-Sprinter auf Patrouille

Mission 100 Team Germany: Die Menschen hinter den Fahrern machen den Unterschied

Der fünfte Tag der International Six Days Enduro in Portugal hat erneut gezeigt, wie anspruchsvoll dieser Wettbewerb für alle Beteiligten ist.

Für die Fahrer ging es durch tiefen Sand, ausgefahrene Spurrillen und schwierige Sonderprüfungen. Stürze und technische Defekte sorgten zusätzlich für Herausforderungen.

Gleichzeitig standen die Helfer an den Zeitkontrollen und Sonderprüfungen teilweise bei extremer Hitze im Einsatz. Familien organisierten die Verpflegung, Mechaniker kümmerten sich um die Motorräder und die gesamte Servicemannschaft arbeitete daran, die Voraussetzungen für den nächsten Fahrtag zu schaffen.

Mission 100 bedeutet deshalb nicht nur sechs Tage Enduro fahren. Mission 100 bedeutet Zusammenhalt, Leidenschaft, Teamgeist und die Bereitschaft, gemeinsam auch schwierige Situationen zu meistern.

Ob direkt am Motorrad, mit Getränken an der Zeitkontrolle, bei der Streckenbetreuung oder mit dem Service-Sprinter unterwegs – jeder Einzelne leistet seinen Beitrag.

Und genau das macht dieses Team aus.

Noch ein Fahrtag: Jetzt zählt der gemeinsame Weg ins Ziel

Nach fünf anspruchsvollen Fahrtagen steht für Mission 100 Team Germany nur noch ein letzter Tag auf dem Programm.

Vorher gibt es allerdings noch einiges zu erledigen.

Marcos Motorrad muss nach Möglichkeit wieder einen funktionierenden Startermotor bekommen. Bei Paul steht der geplante Hinterreifenwechsel an. Auch alle anderen Motorräder benötigen die entsprechende Vorbereitung für den letzten Einsatz.

Für die Fahrer heißt es jetzt, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, die Konzentration hochzuhalten und unnötige Risiken zu vermeiden.

Für die Helfer und Mechaniker bedeutet es, auch auf der Zielgeraden weiterhin jeden Handgriff zuverlässig zu erledigen.

Das gemeinsame Ziel ist klar: Alle sollen möglichst sicher und erfolgreich das Finale der Six Days Portugal erreichen.

Mission 100 – Team Germany. Gemeinsam durch Sand, Staub, Hitze und technische Herausforderungen. Gemeinsam bis ins Ziel!

Quelle: Julia vom teamgermany6days

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