Teilnehmerrekord beim MC Rehna: NAEJC-Nachwuchs liefert hochspannenden Endurosport in Mecklenburg-Vorpommern

Der Nachwuchs-Endurosport lebt – und wie! Beim MC Rehna in Mecklenburg-Vorpommern zeigten die jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des NAEJC erneut, wie viel Spannung, Einsatz und fahrerisches Können in der Serie steckt. Der aus der Deutschen Enduro Meisterschaft bekannte Veranstalter durfte sich dabei über einen neuen Teilnehmerrekord freuen: Über 50 junge Akteure gingen an den Start und sorgten für ein stark besetztes Fahrerfeld in nahezu allen Klassen.

Besonders erfreulich war, dass sämtliche Klassen gut gefüllt waren. Selbst in der Elektro-Klasse, in der diesmal zwei Starter antraten, entschied man sich für eine eigene Wertung. Damit wurden Finn Andreä und Fabio Wichmann für ihre Zielankunft und ihren Einsatz verdient belohnt.

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Anspruchsvolle Strecke und enge Rundenzeiten beim MC Rehna

Fahrtleiter Daniel Radom gab pro Runde 30 Minuten Fahrzeit vor. Je nach Klasse mussten die Nachwuchsfahrerinnen und Nachwuchsfahrer zwischen fünf und sieben Runden absolvieren. Die Vorgabe war bei fehlerfreier Fahrt gut machbar, doch gerade das machte den Wettbewerb so spannend: Wer sich keinen größeren Patzer erlaubte, konnte konstant punkten – wer in der Sonderprüfung danebenlag, verlor schnell wertvolle Sekunden.

Am Nachmittag wurde die Strecke noch einmal verschärft. Die Streckenführung wurde verlängert und anspruchsvoller gestaltet, die Rundenzeit blieb jedoch weiterhin bei 30 Minuten. Damit stieg der Druck auf die Teilnehmer noch einmal deutlich an. Konzentration, Linienwahl und Kondition waren gefragt, denn die Nachwuchsfahrer mussten nicht nur sauber fahren, sondern auch mit den immer schwieriger werdenden Bedingungen umgehen.

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Die bisher anspruchsvollste Sonderprüfung der Saison

Ein echtes Highlight war die Sonderprüfung, die sich als wohl anspruchsvollste SP der bisherigen Saison präsentierte. Hier war technisches Können gefragt, denn Fehler waren schnell passiert. Kleine Rutscher, eine schlechte Linienwahl oder ein kurzer Ausritt konnten die Zeiten sofort deutlich verändern.

Das zeigte sich auch in den Ergebnissen: Selbst bei den vorderen Fahrern schwankten die SP-Zeiten teils stark. Genau das sorgte für die besondere Spannung des Tages. Niemand konnte sich zu früh sicher sein, denn bis zur letzten Prüfung blieb in vielen Klassen alles offen.

Besonders dramatisch wurde es in der 125ccm-Klasse. Dort entschied sich der Tagessieg tatsächlich erst in den letzten Kurven des allerletzten Tests. Am Ende hatte Bruno Dischereit die Nase vorn und setzte sich vor Carlo Rudolph und Jonas Hildmann durch.

Ergebnisse NAEJC beim MC Rehna

Elektro

  1. Finn Andreä
  2. Fabio Wichmann

50ccm

  1. Matti Radom
  2. Erik Niesewendt
  3. Max Preuss

65ccm

  1. Malte Bernhardt
  2. Leon Kuhlmann
  3. Ole Buchwald

85ccm B

  1. Leo Preuss
  2. Louis Meier
  3. Mattis Valentin

85ccm A

  1. Mika Bernhardt
  2. Matti Janne Hänel
  3. Thies Baltruweit

125ccm

  1. Bruno Dischereit
  2. Carlo Rudolph
  3. Jonas Hildmann

Sämtliche Ergebnisse sowie der aktuelle Meisterschaftsstand sind unter www.naejc.de/ergebnisse/ abrufbar.

Nach der Saisonhälfte bleibt im NAEJC alles offen

Nach der Hälfte der Saison lässt sich eines ganz klar sagen: Im diesjährigen NAEJC ist noch lange nichts entschieden. In fast allen Klassen liegen die Fahrer an der Spitze wie auch im Mittelfeld teilweise nur wenige Punkte auseinander. Genau diese engen Abstände machen die Serie aktuell so spannend.

Jeder Lauf kann die Meisterschaftssituation wieder verändern. Ein starker Tag, eine fehlerfreie Sonderprüfung oder ein kleiner Ausrutscher der Konkurrenz können direkt Auswirkungen auf die Tabelle haben. Für die jungen Fahrer bedeutet das: weiter dranbleiben, konzentriert arbeiten und bei jedem Lauf wichtige Punkte sammeln.

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Enger Dreikampf in der Mannschaftswertung

Auch in der Mannschaftswertung ist ordentlich Spannung drin. Insgesamt zehn Mannschaften nahmen beim Lauf in Rehna teil. An der Spitze zeichnet sich ein enger Dreikampf zwischen dem Team Handystore, dem MC Rehna 1 und dem MSC Kaltenkirchen 1 ab.

Besonders interessant: Am Saisonende gibt es in der Mannschaftswertung sogar Geldprämien für die besten fünf Teams. Damit lohnt sich nicht nur der Blick auf die Einzelklassen, sondern auch auf die Teamwertung. Gerade für Vereine und Mannschaften bringt das zusätzliche Motivation in die zweite Saisonhälfte.

Serien-Fahrershirts und großes Gemeinschaftsfoto

Neben dem sportlichen Wettbewerb gab es beim MC Rehna noch einen weiteren besonderen Moment. Ein weiterer Sponsor hatte nach wochenlanger, aufwändiger Datensammlung die Serien-Fahrershirts vorbereitet und an die Teilnehmer verteilt.

Natürlich durfte bei der Übergabe auch das große Gemeinschaftsfoto nicht fehlen. Solche Aktionen zeigen, wie stark der Zusammenhalt innerhalb der Nachwuchsserie ist. Der NAEJC ist eben nicht nur Wettbewerb, sondern auch Gemeinschaft, Nachwuchsförderung und gelebter Endurosport.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Sponsor für die Unterstützung und die Mühe rund um die Fahrershirts.

Nächster Lauf am 22. August in Hetendorf

Wer Teil des spannenden NAEJC werden möchte, bekommt schon bald die nächste Gelegenheit. Der vierte Lauf der Saison findet am 22.08. in Hetendorf in Niedersachsen statt.

Die Teilnahme ist unkompliziert: Einfach nennen und mitfahren. Eine separate Einschreibung in die Serie gibt es nicht, denn jeder Teilnehmer ist punkteberechtigt. Damit ist der NAEJC besonders attraktiv für junge Endurofahrerinnen und Endurofahrer, die erste Rennerfahrung sammeln oder sich mit anderen Nachwuchstalenten messen möchten.

Nach dem starken Auftritt beim MC Rehna darf man gespannt sein, wie es in Hetendorf weitergeht. Eines ist sicher: Die zweite Saisonhälfte verspricht weiterhin jede Menge Spannung.

Quelle: Alexander Valentin

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