Am 3. Oktober 2026 steht für den Enduro-Nachwuchs der nächste Renntag auf dem Programm. In der Kiesgrube bei Schopsdorf nahe Tucheim gehen der ADAC Enduro Jugend Cup Nord sowie der ADAC Kids Cup Berlin/Brandenburg an den Start. Damit erwartet die jungen Fahrerinnen und Fahrer erneut ein abwechslungsreicher Enduro-Renntag auf sandigem Untergrund.
Gefahren wird auf einer rund 5,5 Kilometer langen Runde, die abhängig von der jeweiligen Klasse zwischen fünf und zehn Mal absolviert werden muss. Die Strecke bietet unterschiedliche Auf- und Abfahrten, technische Abschnitte sowie typische sandige Passagen und dürfte damit für die Nachwuchspiloten einige Herausforderungen bereithalten.
Nachwuchs-Endurosport in mehreren Klassen
Beim ADAC Fiener Enduro Jugend Cup in Tucheim beziehungsweise Schopsdorf reicht das Starterfeld von den jüngsten Enduro-Talenten bis hin zu den bereits deutlich schnelleren Jugendklassen.
Ausgeschrieben sind die Klassen:
- Elektro
- 65 ccm
- 85 ccm A
- 85 ccm B
- 125 ccm
Damit bekommen Fahrer unterschiedlicher Alters- und Leistungsstufen die Möglichkeit, unter Wettbewerbsbedingungen wertvolle Rennerfahrung zu sammeln.
Gerade für den Nachwuchs sind solche Veranstaltungen ein wichtiger Bestandteil der sportlichen Entwicklung. Neben der reinen Geschwindigkeit geht es auf den anspruchsvollen Enduro-Strecken auch darum, Linien richtig einzuschätzen, das Motorrad kontrolliert zu bewegen und über die gesamte Renndistanz konzentriert zu bleiben.
Rund 5,5 Kilometer lange Runde mit Sand und Auf- und Abfahrten
Die Strecke in der Kiesgrube bei Schopsdorf bietet beste Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Enduro-Wettbewerb.
Die rund 5,5 Kilometer lange Runde verbindet verschiedene Geländeformen miteinander. Unterschiedliche Auf- und Abfahrten wechseln sich mit sandigen Passagen ab. Je nach Klasse muss die Runde fünf bis zehn Mal gefahren werden.
Vor allem der Sand dürfte einen entscheidenden Einfluss auf das Renngeschehen haben. Während feste Linien auf härterem Untergrund oftmals lange funktionieren, verändern sich sandige Streckenabschnitte während eines Renntages deutlich stärker. Spurrillen werden tiefer, Anlieger bilden sich und schnelle Linien können sich im Laufe des Rennens verschieben.
Damit müssen sich die jungen Fahrer immer wieder auf neue Bedingungen einstellen.
Gute Sandbedingungen erwartet
Für den Renntag am 3. Oktober werden gute Sandbedingungen erwartet. Damit dürfte die Veranstaltung besonders für Fahrer interessant werden, die sich auf losem Untergrund wohlfühlen.
Gerade bei den schnellen Piloten der größeren Klassen könnten kleine Unterschiede bei der Linienwahl einen großen Einfluss auf die Rundenzeiten haben.
Entscheidend werden unter anderem:
- eine saubere und vorausschauende Linienwahl,
- eine gute Körperposition auf dem Motorrad,
- ausreichend Schwung in den sandigen Passagen,
- kontrolliertes Beschleunigen,
- eine sichere Fahrtechnik an den Auf- und Abfahrten,
- sowie die nötige Kondition über die gesamte Renndistanz.
Insbesondere wenn sich die Strecke im Laufe des Tages stärker ausfährt, dürfte es interessant werden zu beobachten, welche Fahrer sich am schnellsten auf die veränderten Bedingungen einstellen können.
Unterschiedliche Renndistanzen je nach Klasse
Die Anzahl der zu fahrenden Runden richtet sich nach der jeweiligen Klasse. Insgesamt stehen zwischen fünf und zehn Runden auf dem Programm.
Bei einer Streckenlänge von ungefähr 5,5 Kilometern ergibt sich damit je nach Klasse eine durchaus beachtliche Renndistanz.
Für die jüngeren Fahrer steht dabei vor allem das sichere Bewältigen der Strecke im Mittelpunkt. In den größeren Klassen steigt dagegen das Tempo deutlich an, wodurch neben der Fahrtechnik zunehmend auch Kondition, Rhythmus und eine möglichst konstante Geschwindigkeit entscheidend werden.
Gerade diese Mischung macht die Rennen im Jugend-Endurosport interessant: Während bei den jüngsten Teilnehmern häufig die ersten Wettbewerbserfahrungen gesammelt werden, geht es in den stärkeren Klassen bereits deutlich ambitionierter zur Sache.
Zuschauer können den Renntag vor Ort verfolgen
Der ADAC Fiener Enduro Jugend Cup in Tucheim beziehungsweise Schopsdorf ist öffentlich zugänglich.
Damit können Eltern, Freunde, Fans und interessierte Zuschauer den Enduro-Nachwuchs direkt an der Strecke erleben. Gerade auf einer Strecke mit mehreren Auf- und Abfahrten sowie sandigen Sektionen dürften sich verschiedene interessante Zuschauerpunkte ergeben.
Für die Verpflegung während des Renntages ist ebenfalls gesorgt. Vor Ort steht ein Catering-Angebot zur Verfügung.
Damit lohnt sich der Besuch nicht nur für Familien und Begleiter der Fahrer, sondern auch für Enduro-Fans aus der Region, die den Nachwuchssport einmal live erleben möchten.
Anmeldung zum ADAC Fiener Enduro Jugend Cup
Wer selbst beim Renntag starten möchte, kann sich über das RaceSystem für die Veranstaltung anmelden.
Anmeldung:
https://www.racesystem.org/de/enduro/start
Interessierte Fahrer sollten die jeweiligen Ausschreibungs- und Teilnahmebedingungen der Veranstaltung beachten.
ADAC Fiener Enduro Jugend Cup: Termin im Überblick
Veranstaltung: ADAC Fiener Enduro Jugend Cup / ADAC Enduro Jugend Cup Nord / ADAC Kids Cup Berlin/Brandenburg
Datum: 3. Oktober 2026
Austragungsort: Kiesgrube bei Schopsdorf / Tucheim
Streckenlänge: ca. 5,5 Kilometer
Renndistanz: je nach Klasse fünf bis zehn Runden
Klassen: Elektro, 65 ccm, 85 ccm A/B und 125 ccm
Untergrund: überwiegend sandige Bedingungen
Zuschauer: Veranstaltung öffentlich zugänglich
Verpflegung: Catering vor Ort
Anmeldung: https://www.racesystem.org/de/enduro/start
Der Renntag verspricht damit erneut abwechslungsreichen Nachwuchs-Endurosport. Vom ersten Renneinsatz der jüngeren Fahrer bis zu den schnellen Piloten der 125er-Klasse dürfte auf der sandigen Strecke in der Kiesgrube einiges geboten sein.
Quelle: Florian Müller, Fotos von Frank Raneberg