6DAYS 2026 Portugal – Tag 6: Italien feiert historischen Doppelsieg, Andrea Verona gewinnt die Gesamtwertung

Die 100. Ausgabe der 6DAYS FIM Enduro of Nations ist Geschichte – und Italien ist der große Gewinner des Jubiläums! Beim spektakulären Finale am Strand von Sines in Portugal verteidigten die Italiener sowohl den Titel in der World Trophy als auch in der Junior World Trophy. Die USA schrieben mit ihrem siebten Sieg in der Women’s World Trophy ebenfalls Geschichte. Für das sportliche Highlight sorgte Andrea Verona, der sich nach einem packenden Duell mit Josep García erstmals den Gesamtsieg in der Einzelwertung sicherte.

100 Jahre 6DAYS: Spektakuläres Finale direkt am Atlantik

Sechs Tage voller Staub, Sand, anspruchsvoller Sonderprüfungen und körperlicher Höchstleistungen liegen hinter den Teilnehmern der diesjährigen International Six Days Enduro (ISDE). Die Jubiläumsausgabe in Portugal verlangte den Fahrern und ihren Motorrädern alles ab und zählt zu den anspruchsvolleren Veranstaltungen der jüngeren Vergangenheit.

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Für den letzten Renntag hatten sich die Organisatoren eine außergewöhnliche Kulisse ausgesucht. Der traditionelle Final Cross Test wurde direkt am Praia Vasco da Gama in Sines ausgetragen. Mit dem Atlantischen Ozean im Hintergrund kämpften die Fahrer im tiefen Sand um die letzten entscheidenden Sekunden.

Während einige Mannschaften bereits mit komfortablen Vorsprüngen ins Finale gingen, blieb es in anderen Wertungen bis zur Zielflagge spannend. Besonders die Einzelwertung zwischen Andrea Verona und Josep García sowie der Kampf um Platz drei in der World Trophy sorgten für reichlich Gesprächsstoff.

World Trophy: Italien verteidigt den Titel erfolgreich

Italien war bereits als klarer Favorit in den sechsten Wettbewerbstag gestartet. Die Mannschaft hatte sich in den vorausgegangenen fünf Tagen einen komfortablen Vorsprung erarbeitet und musste diesen beim abschließenden Motocross-Rennen nur noch sicher ins Ziel bringen.

Doch gerade ein Finale im tiefen Sand birgt Risiken. Ein Sturz, ein technischer Defekt oder ein unglücklicher Rennzwischenfall können selbst einen großen Vorsprung zunichtemachen.

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Das italienische Quartett ließ jedoch nichts anbrennen:

  • Andrea Verona (KTM): Der herausragende Fahrer des italienischen Teams, der zusätzlich um den Einzelsieg kämpfte.
  • Morgan Lesiardo (Triumph): Überzeugte mit konstant starken Ergebnissen und hatte großen Anteil an der erfolgreichen Titelverteidigung.
  • Samuele Bernardini (Honda): Bewies auch unter schwierigen Bedingungen seine Zuverlässigkeit.
  • Matteo Cavallo (TM MOTO): Komplettierte die geschlossene Mannschaftsleistung und brachte seine Maschine sicher ins Ziel.

Angeführt von Verona überquerten die Italiener die Ziellinie und machten ihren zweiten World-Trophy-Triumph in Folge perfekt.

Morgan Lesiardo zeigte sich nach dem Zieleinlauf überwältigt. Der Triumph im vergangenen Jahr sei bereits unglaublich gewesen. Den Erfolg ausgerechnet bei der 100. Ausgabe wiederholen zu können, mache ihn aber noch besonderer. Entscheidend sei der außergewöhnliche Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft gewesen.

Frankreich holt Silber – Schweden rettet Bronze

Frankreich war über die gesamte Woche der stärkste Verfolger Italiens. Auch beim Final Cross Test präsentierten sich die Franzosen konkurrenzfähig, konnten den italienischen Gesamtsieg allerdings nicht mehr gefährden.

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Am Ende stand für Frankreich ein verdienter zweiter Platz.

Deutlich enger verlief der Kampf um Bronze. Schweden musste sich bis zum Schluss gegen die USA behaupten. Die Amerikaner warfen im Sand von Sines noch einmal alles in die Waagschale, doch Schweden rettete den dritten Gesamtrang mit einem Vorsprung von gerade einmal 24 Sekunden.

World Trophy – Endstand

PlatzNation
1Italien
2Frankreich
3Schweden
4USA
5Spanien

Junior World Trophy: Italienischer Triumph trotz schwerer Verletzungen

Noch emotionaler wurde es bei der italienischen Junioren-Mannschaft. Alberto Elgari, Manuel Verzeroli und Kevin Cristino verteidigten ihren Titel ebenfalls erfolgreich – obwohl die Mannschaft während der Rennwoche erhebliche Rückschläge verkraften musste.

Besonders bemerkenswert war der kämpferische Einsatz zweier Fahrer:

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Kevin Cristino (Husqvarna) zog sich bereits am ersten Wettbewerbstag eine Schulterluxation zu. Trotzdem setzte er das Rennen fort und kämpfte sich durch die weiteren Etappen.

Manuel Verzeroli (TM MOTO) verletzte sich am Arm, gab aber ebenfalls nicht auf. Beide Fahrer bissen die Zähne zusammen, um den Traum vom erneuten Titelgewinn am Leben zu halten.

Alberto Elgari (TM MOTO) übernahm die Rolle des sportlichen Leistungsträgers. Mit konstant schnellen Zeiten führte er nicht nur seine Mannschaft an, sondern gewann zusätzlich die Junioren-Einzelwertung.

Nach der Zielankunft brachen bei den Italienern alle Emotionen heraus.

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Elgari erklärte sichtlich bewegt, dass ihm angesichts dieses Erfolges beinahe die Worte fehlen würden. Die Verletzungen seiner Teamkollegen hätten das Rennen extrem schwierig gemacht. Aber niemand habe aufgegeben – und genau deshalb dürfe Italien nun erneut den Titel feiern.

Die USA beendeten die Junior World Trophy mit einem Rückstand von drei Minuten und 49 Sekunden auf Rang zwei. Spanien sicherte sich nach einer starken Rennwoche den dritten Platz.

Junior World Trophy – Endergebnis

PlatzNation
1Italien
2USA (+3:49 Min.)
3Spanien
4Australien
5Tschechien

Damit gelang Italien ein außergewöhnlicher Doppelerfolg: Sowohl die erfahrenen World-Trophy-Fahrer als auch die Junioren konnten ihre Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen.

Women’s World Trophy: USA feiern historischen siebten Sieg

In der MOTOREX Women’s World Trophy hatten die USA das Geschehen von Beginn an fest im Griff. Das Trio Brandy Richards, Korie Steede und Rachel Gutish zeigte eine eindrucksvolle Teamleistung und ließ sich auch beim abschließenden Motocross-Rennen nicht mehr aus der Ruhe bringen.

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Die amerikanische Mannschaft bestand aus:

  • Brandy Richards (KTM): Dominierende Fahrerin der Damenwertung und Gesamtsiegerin der Einzelklasse.
  • Korie Steede (Husqvarna): Zuverlässige Teamstütze mit einer starken Rennwoche und dem dritten Platz in der Einzelwertung.
  • Rachel Gutish (Rieju): Wichtiger Bestandteil des erfolgreichen Trios, das über alle sechs Tage geschlossen überzeugte.

Mit einem Vorsprung von neun Minuten und 23 Sekunden sicherten sich die Amerikanerinnen den Gesamtsieg vor Australien.

Besonders bemerkenswert: Es war bereits der siebte Erfolg der USA in der Women’s World Trophy. Damit überholten sie Australien in der historischen Bestenliste, nachdem beide Nationen zuvor jeweils sechs Siege auf ihrem Konto hatten.

Brandy Richards machte nach dem Rennen deutlich, wie wichtig dieser Erfolg für die gesamte Mannschaft gewesen sei. Gemeinsam mit Korie Steede und Rachel Gutish habe sie unbedingt diesen siebten Titel für die USA holen wollen.

Australien kämpft bis zum Schluss

Australien war während der gesamten Woche der stärkste Herausforderer. Die Mannschaft versuchte bis zum letzten Rennen, Druck auf die Amerikanerinnen auszuüben.

Am Ende mussten sich die Australierinnen allerdings mit Silber zufriedengeben.

Frankreich belegte Rang drei. Neuseeland meldete sich mit einem starken vierten Platz im internationalen 6DAYS-Geschehen zurück. Die Auswahl FIM Latin America komplettierte die Top fünf, dreieinhalb Minuten hinter Neuseeland.

Women’s World Trophy – Endergebnis

PlatzNation
1USA
2Australien
3Frankreich
4Neuseeland
5FIM Latin America

Andrea Verona gewinnt erstmals die 6DAYS-Einzelwertung

Neben der italienischen Mannschaftswertung stand vor allem ein Zweikampf im Mittelpunkt: Andrea Verona gegen Josep García.

Der Spanier war als fünfmaliger Gesamtsieger in Folge nach Portugal gereist und wollte seine beeindruckende Erfolgsserie ausbauen. Verona hatte dagegen die große Chance, erstmals die Einzelwertung der 6DAYS zu gewinnen.

Entsprechend groß war die Spannung beim Final Cross Test.

Dante Oliveira gewinnt das Motocross-Finale

Das abschließende World-Trophy-Rennen entwickelte sich zu einem echten Krimi. Besonders die amerikanischen Fahrer kamen mit der anspruchsvollen Sandstrecke hervorragend zurecht.

Dante Oliveira übernahm die Führung und setzte sich am Ende knapp durch.

Die ersten vier Fahrer trennten im Ziel weniger als zwei Sekunden.

PlatzFahrerMotorrad
1Dante OliveiraKTM
2Andrea VeronaKTM
3Grant DavisKTM
4Jonathan GirroirKTM

Oliveira gewann mit nur vier Zehntelsekunden Vorsprung vor Verona.

Verona setzt sich gegen García durch

Für die Gesamtwertung war allerdings Veronas zweiter Platz viel wichtiger als der Tagessieg von Oliveira.

Der Italiener lieferte im entscheidenden Moment eine starke Leistung ab und verteidigte seinen Vorsprung gegenüber García.

Damit stand fest: Andrea Verona ist erstmals Gesamtsieger der International Six Days Enduro!

Nachdem er in den vergangenen Jahren mehrfach ganz vorne mitgemischt hatte, gelang ihm 2026 der große Durchbruch.

Dass Verona gleichzeitig mit Italien die World Trophy gewann, machte den Tag für ihn perfekt.

García blieb nach fünf Gesamtsiegen in Folge diesmal nur der zweite Platz. Der Franzose Zach Pichon komplettierte das Podium.

6DAYS 2026 – Einzel-Gesamtwertung

PlatzFahrerNationMotorrad
1Andrea VeronaItalienKTM
2Josep GarcíaSpanienKTM
3Zach PichonFrankreichTM MOTO
4Grant DavisUSAKTM
5Morgan LesiardoItalienTriumph

Enduro1: Josep García sichert sich den Klassensieg

Auch wenn der erhoffte sechste Gesamtsieg in Folge ausblieb, konnte Josep García (KTM) einen wichtigen Erfolg verbuchen.

Der Spanier gewann die Enduro1-Klasse und bewies damit einmal mehr seine außergewöhnliche Geschwindigkeit auf kleineren Hubräumen.

Morgan Lesiardo (Triumph) belegte Rang zwei und zeigte, dass er längst zu den schnellsten Fahrern der Klasse gehört.

Den dritten Platz sicherte sich Max Ahlin (Honda) aus Schweden. Sein Rückstand auf Lesiardo betrug 23 Sekunden.

Enduro1 – Endstand

PlatzFahrerMotorrad
1Josep GarcíaKTM
2Morgan LesiardoTriumph
3Max AhlinHonda

Enduro2: Andrea Verona macht den Doppelerfolg perfekt

In der Enduro2-Klasse gab es am Gesamtsieg von Andrea Verona kein Vorbeikommen.

Der Italiener bestätigte seine starke Form und holte neben dem Sieg in der Einzel-Gesamtwertung auch den Klassenerfolg.

Zach Pichon (TM MOTO) aus Frankreich belegte den zweiten Platz. Der Amerikaner Grant Davis (KTM) komplettierte das Podium.

Enduro2 – Endstand

PlatzFahrerMotorrad
1Andrea VeronaKTM
2Zach PichonTM MOTO
3Grant DavisKTM

Enduro3: Brad Freeman gewinnt mit nur 0,4 Sekunden Vorsprung

Für den wohl engsten Kampf der gesamten Veranstaltung sorgte die Enduro3-Klasse.

Nach sechs Renntagen trennten den Briten Brad Freeman (Beta) und den Franzosen Julien Roussaly (Sherco) lediglich 0,4 Sekunden.

Ein unglaublicher Abstand angesichts der vielen hundert Kilometer und zahlreichen Sonderprüfungen, die beide Fahrer während der Woche absolviert hatten.

Roussaly versuchte beim Final Cross Test noch einmal alles, um Freeman abzufangen. Doch der Brite hielt dagegen und rettete seinen hauchdünnen Vorsprung ins Ziel.

Für Freeman war es ein enorm wichtiger Klassensieg, der seine Qualitäten im internationalen Endurosport einmal mehr unterstreicht.

Albin Norrbin (Husqvarna) aus Schweden belegte den dritten Platz.

Enduro3 – Endstand

PlatzFahrerMotorrad
1Brad FreemanBeta
2Julien RoussalySherco
3Albin NorrbinHusqvarna

Junioren-Einzelwertung: Alberto Elgari dominiert

Auch in der Junioren-Einzelwertung war ein Italiener nicht zu schlagen.

Alberto Elgari (TM MOTO) präsentierte sich über die gesamte Woche in herausragender Form. Mit schnellen Sonderprüfungszeiten und einer konstanten Leistung baute er seinen Vorsprung kontinuierlich aus.

Am Ende gewann Elgari mit mehr als drei Minuten Vorsprung vor dem Amerikaner Toby Cleveland (Husqvarna).

Der Franzose Clement Clauzier (Beta) belegte den dritten Platz.

Junioren – Endstand

PlatzFahrerMotorrad
1Alberto ElgariTM MOTO
2Toby ClevelandHusqvarna
3Clement ClauzierBeta

Für Elgari war es gemeinsam mit dem italienischen Mannschaftserfolg eine perfekte 6DAYS-Woche – trotz aller Schwierigkeiten, die sein Team unterwegs meistern musste.

Damen-Einzelwertung: Brandy Richards eine Klasse für sich

Bei den Damen war Brandy Richards das Maß aller Dinge.

Die Amerikanerin zeigte eine nahezu makellose Rennwoche und gewann die Einzelwertung mit einem beeindruckenden Vorsprung von fünf Minuten und 39 Sekunden.

Hinter Richards sorgte die junge Australierin Danielle McDonald (Yamaha) für eine der positiven Überraschungen des Rennens.

Das Nachwuchstalent erreichte mit Rang zwei ihr bislang bestes Ergebnis bei den 6DAYS und bestätigte damit ihre vielversprechende Entwicklung.

Korie Steede (Husqvarna) sicherte sich Platz drei und durfte gemeinsam mit Richards zusätzlich den Mannschaftstitel der USA feiern.

Madi Simpson (Yamaha) aus Australien und Rachael Archer (Yamaha) aus Neuseeland komplettierten die Top fünf.

Damen-Einzelwertung – Endstand

PlatzFahrerinNationMotorrad
1Brandy RichardsUSAKTM
2Danielle McDonaldAustralienYamaha
3Korie SteedeUSAHusqvarna
4Madi SimpsonAustralienYamaha
5Rachael ArcherNeuseelandYamaha

Herstellerwertung: Red Bull KTM Factory Racing gewinnt

Auch die Herstellerwertung bot hochklassigen Endurosport.

Den prestigeträchtigen Manufacturer’s Team Award sicherte sich Red Bull KTM Factory Racing.

Das siegreiche Team bestand aus drei absoluten Spitzenfahrern:

  • Andrea Verona
  • Grant Davis
  • Josep García

Dass Fahrer aus unterschiedlichen Nationalmannschaften gemeinsam für einen Hersteller antraten, machte diese Wertung besonders interessant.

Mit Veronas Gesamtsieg, Garcías zweitem Platz und Grant Davis auf Rang vier der Einzel-Gesamtwertung stellte KTM eine extrem starke Kombination.

TM MOTO Boano Factory belegte den zweiten Platz. Honda Racing sicherte sich Rang drei.

Manufacturer’s Team Award – Endergebnis

PlatzTeam
1Red Bull KTM Factory Racing
2TM MOTO Boano Factory
3Honda Racing

Club Team Award: Team Rabaconda gewinnt die Jubiläumsausgabe

Neben den offiziellen Nationalmannschaften ist die Clubwertung traditionell ein wichtiger Bestandteil der 6DAYS.

2026 setzte sich Team Rabaconda durch und krönte eine beeindruckend konstante Rennwoche mit dem Gesamtsieg.

Das Team überzeugte insbesondere durch seine Zuverlässigkeit. Bei den enorm anspruchsvollen Streckenbedingungen in Portugal war es entscheidend, sowohl die Technik als auch die körperlichen Kräfte über alle sechs Tage hinweg richtig einzuteilen.

Colton Shields (Husqvarna) beschrieb nach dem Rennen, wie schwierig die Woche gewesen sei. Gerade das richtige Management der Motorräder und der eigenen Kräfte habe eine entscheidende Rolle gespielt.

Am Ende gewann Team Rabaconda mit einem Vorsprung von einer Minute und 40 Sekunden.

Missouri Mudders gewinnen den Finaltag

Die Missouri Mudders waren am sechsten Tag zwar deutlich schneller, konnten den Rückstand aus den ersten fünf Tagen aber nicht mehr aufholen.

Damit mussten sie sich mit Platz zwei zufriedengeben.

Besonders bemerkenswert war die Dominanz der amerikanischen Clubmannschaften: Die ersten vier Plätze gingen ausschließlich an Teams aus den USA.

Club Team Award – Endstand

PlatzTeam
1Team Rabaconda
2Missouri Mudders
3GTBN
4Hough Legacy Racing
5Chile Junior 2

Veteranen und Frauen-Clubwertung: Gottbros und Rogershill gewinnen

In der Veteran Club Team Award Wertung setzte sich das Gottbros Team durch.

Die Mannschaft gewann mit einem Vorsprung von neun Minuten und 20 Sekunden vor Team Motokrosova Skola-CZ.

Cone Valve Team M.C. Sitge belegte den dritten Platz.

Veteran Club Team Award

PlatzTeam
1Gottbros Team
2Team Motokrosova Skola-CZ
3Cone Valve Team M.C. Sitge

In der MOTOREX Women’s Club Team Award Wertung durfte das Rogershill Women’s Team jubeln. Nach sechs harten Renntagen setzte sich die Mannschaft erfolgreich durch und sicherte sich den Klassensieg.

Club-Einzelwertung: Manolo Morettini gewinnt

In der Einzel-Gesamtwertung der Clubfahrer ging der Sieg ebenfalls nach Italien.

Manolo Morettini (Husqvarna) setzte sich mit einer konstant starken Leistung gegen seine Konkurrenten durch.

Der Amerikaner Jhak Walker (Beta) belegte mit einer Minute und 14 Sekunden Rückstand den zweiten Platz.

Will Sievenpiper (Kawasaki), ebenfalls aus den USA, komplettierte das Podium.

Club Team Award – Einzelwertung

PlatzFahrerMotorrad
1Manolo MorettiniHusqvarna
2Jhak WalkerBeta
3Will SievenpiperKawasaki

Dunlop GEOMAX Challenge: Simone Cagnoni gewinnt

Auch in der Dunlop GEOMAX Challenge gab es zum Abschluss der 100. 6DAYS-Ausgabe einen italienischen Sieger.

Simone Cagnoni (KTM) sicherte sich den ersten Platz.

Der Australier Dylan McDonald (Yamaha) folgte auf Rang zwei, während Jaden Dahners (KTM) aus den USA das Podium komplettierte.

PlatzFahrerMotorrad
1Simone CagnoniKTM
2Dylan McDonaldYamaha
3Jaden DahnersKTM

Fazit: Die 100. 6DAYS-Ausgabe geht als italienisches Enduro-Fest in die Geschichte ein

Die 6DAYS Portugal 2026 haben eindrucksvoll gezeigt, warum die International Six Days Enduro zu den bedeutendsten Veranstaltungen im internationalen Offroad-Motorradsport gehört.

Sechs Tage lang kämpften Nationalmannschaften, Junioren, Frauen und Clubfahrer auf höchstem sportlichem Niveau. Die anspruchsvollen Strecken, die körperliche Belastung und das spektakuläre Motocross-Finale direkt am Atlantik machten die Jubiläumsausgabe zu einem besonderen Ereignis.

Sportlich gab es gleich mehrere große Geschichten.

Italien verteidigte sowohl die World Trophy als auch die Junior World Trophy und bewies damit seine außergewöhnliche Stärke im Endurosport.

Andrea Verona setzte mit seinem ersten Gesamtsieg in der Einzelwertung ein persönliches Ausrufezeichen und beendete gleichzeitig die fünfjährige Siegesserie von Josep García.

Die amerikanischen Frauen schrieben mit ihrem siebten Mannschaftstitel Geschichte und sind nun alleinige Rekordsiegerinnen der Women’s World Trophy.

Und dann waren da noch die hauchdünnen Entscheidungen wie in der Enduro3-Klasse, in der nach sechs Tagen gerade einmal vier Zehntelsekunden zwischen Sieg und Niederlage lagen.

Die 100. Ausgabe der 6DAYS wird damit nicht nur wegen ihres Jubiläums in Erinnerung bleiben, sondern vor allem wegen einer außergewöhnlichen Rennwoche und eines würdigen Finales an der portugiesischen Atlantikküste.

Weitere Informationen: Offizielle 6DAYS-Website

Quelle: FIM, Fotos von Pole Position Communication, Future7Media

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