ECHT Endurocup startet in Reetz in den Saisonendspurt

Nach einer kurzen Sommerpause geht es für den ECHT Endurocup am kommenden Wochenende in Reetz mit dem vorletzten Rennwochenende der Saison 2026 weiter. Damit beginnt die entscheidende Phase im Kampf um die Meisterschaftspunkte. Hinter den Fahrern liegen bereits abwechslungsreiche Monate mit unterschiedlichsten Strecken, Wetterbedingungen und Herausforderungen – von den internationalen Gastspielen in Polen und Tschechien bis hin zur gelungenen Premiere zuletzt in Lauchhammer.

Bevor anschließend nur noch das große Saisonfinale in Döbritz wartet, stehen in Reetz noch einmal zwei wichtige Renntage auf dem Programm. Am Samstag wird der bekannte 4h Endurosprint ausgetragen, am Sonntag folgt das 3h CrossCountry. Durch die zusätzliche Integration des SAE Cups dürfte dabei ein besonders großes Starterfeld zusammenkommen.

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Von Schlamm in Trstenice bis zur Hitzeschlacht in Lauchhammer

Langweilig war die Saison 2026 im ECHT Endurocup bislang definitiv nicht. Gerade die vergangenen Veranstaltungen verlangten den Teilnehmern einiges ab und zeigten eindrucksvoll, wie unterschiedlich die Bedingungen innerhalb weniger Wochen ausfallen können.

Beim Gastspiel in Trstenice sorgten Regen und schlammige Passagen für anspruchsvolle Bedingungen. Grip, Linienwahl und ein gutes Gefühl für den Untergrund waren dort besonders gefragt.

Nur wenige Wochen später zeigte sich das Wetter bei der Premiere in Lauchhammer von der komplett anderen Seite. Staub, trockener Boden und Temperaturen von über 30 Grad bestimmten das gesamte Wochenende. Für Fahrer und Material wurde die Veranstaltung damit auf völlig andere Weise zur Herausforderung.

Trotz der hohen Temperaturen verliefen sowohl der 4h Endurosprint am Samstag als auch das 3h CrossCountry am Sonntag problemlos. Damit feierte der ECHT Endurocup auf dem traditionsreichen Gelände in Lauchhammer einen gelungenen Einstand.

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Meyer und Schubert mit starken Auftritten in Lauchhammer

Auch sportlich hatte das vergangene Rennwochenende einiges zu bieten. Beim 4h Endurosprint konnte sich unter anderem Arvid Meyer in Szene setzen, während beim CrossCountry am Sonntag Maik Schubert zu den erfolgreichen Fahrern gehörte.

Ein besonders starkes Wochenende erwischte Karl Rink. Er konnte sowohl am Samstag als auch am Sonntag seine jeweilige Klasse gewinnen und damit gleich zweimal ganz oben auf dem Podium stehen.

Einen versöhnlichen Abschluss gab es außerdem für Erik Neubert und Christian Nicklaus. Nach dem Pech beim Rennen am Samstag lief es für das Duo im CrossCountry deutlich besser. Mit dem Sieg in der Teamwertung konnten beide das Wochenende doch noch erfolgreich abschließen.

In Reetz beginnt die entscheidende Phase der Saison 2026

Mit dem kommenden Rennwochenende in Reetz biegt der ECHT Endurocup endgültig auf die Zielgerade ein. Nach diesem Saisonstopp bleibt nur noch das Finale in Döbritz.

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Entsprechend wichtig werden die Punkte in Reetz. Gerade in engen Meisterschaftsentscheidungen können die beiden Renntage noch einmal entscheidenden Einfluss auf die Gesamtwertung nehmen.

Fehler oder technische Probleme lassen sich zu diesem Zeitpunkt der Saison kaum noch ausgleichen. Gleichzeitig bietet Reetz allen Fahrern noch einmal die Möglichkeit, wertvolle Punkte zu sammeln und sich eine möglichst gute Ausgangslage für das Finale zu verschaffen.

Lange und abwechslungsreiche Runde in Reetz

Als nördlichstes Saisongastspiel besitzt Reetz auch 2026 wieder einen ganz eigenen Charakter. Die Teilnehmer erwartet eine abwechslungsreiche Runde, die verschiedene Streckenabschnitte rund um das Veranstaltungsgelände miteinander verbindet.

Zu den typischen Bestandteilen gehören:

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  • die bekannte Sandgrube mit ihrem charakteristischen Untergrund,
  • weitläufige und schnelle Feldpassagen,
  • sowie die abwechslungsreichen Waldabschnitte.

Gerade diese Mischung macht Reetz seit Jahren zu einem besonderen Termin im Kalender des ECHT Endurocup.

Dabei könnte die Runde auch 2026 erneut zu den längsten der gesamten Saison gehören. Fahrer dürfen sich deshalb auf entsprechend lange Umläufe und viele unterschiedliche Streckencharakteristiken einstellen.

Waldpassagen sollen schneller und flüssiger werden

Eine kleine Veränderung gibt es bei den Waldabschnitten. Dort dürfte es in diesem Jahr etwas flüssiger zugehen als noch bei vergangenen Veranstaltungen.

Viele der über die Jahre entstandenen Wellen wurden im Vorfeld begradigt. Dadurch sollen sich diese Streckenbereiche schneller und angenehmer fahren lassen.

Ein Spaziergang wird Reetz deshalb natürlich trotzdem nicht. Gerade die Kombination aus Sand, offenen Feldpassagen und Wald verlangt weiterhin Konzentration und eine gute Kondition.

Zusammen mit der voraussichtlich langen Runde dürfte damit wieder genau die Mischung entstehen, die den Standort Reetz auszeichnet.

Bewährtes Rennformat mit 4h Endurosprint und 3h CrossCountry

Am grundsätzlichen Rennformat des ECHT Endurocup ändert sich auch beim vorletzten Saisonlauf nichts.

Samstag – 4h Endurosprint

Zum Auftakt des Rennwochenendes steht der vierstündige Endurosprint auf dem Programm. Hier sind Ausdauer, Konstanz und möglichst fehlerfreie Runden über die gesamte Renndistanz gefragt.

Sonntag – 3h CrossCountry

Am Sonntag folgt das dreistündige CrossCountry. Auch hier wartet eine intensive Renndistanz, bei der sich die Teilnehmer noch einmal wichtige Punkte für ihre jeweiligen Klassen und Wertungen sichern können.

Damit bekommen die Fahrer an einem Wochenende erneut zwei unterschiedliche Möglichkeiten, sich auf der Strecke zu messen.

SAE Cup sorgt in Reetz für zusätzlich großes Starterfeld

Eine Besonderheit gibt es beim diesjährigen Gastspiel in Reetz allerdings doch. Aufgrund ausgefallener Termine wird auch der SAE Cup in das Rennwochenende integriert.

Die Fahrer des SAE Cups werden dabei in das Starterfeld des ECHT Endurocup eingebunden.

Damit ist sowohl beim 4h Endurosprint am Samstag als auch beim 3h CrossCountry am Sonntag mit einem besonders gut gefüllten Fahrerfeld zu rechnen. Gerade auf einer langen Strecke wie in Reetz dürfte das für zusätzliche Abwechslung und viel Betrieb auf der Runde sorgen.

Nennung für Reetz nur noch bis Dienstagmittag möglich

Wer beim vorletzten Rennwochenende der Saison 2026 noch selbst an den Start gehen möchte, sollte sich mit der Anmeldung beeilen.

Die Nennung für Reetz ist noch bis Dienstagmittag geöffnet.

➡️ Online-Nennung für Reetz:
https://endurocup.de/onlinenennung-reetz-05-06-09-2026/

Alle weiteren Informationen zum Rennwochenende sowie die Starterliste gibt es wie gewohnt auf der offiziellen Webseite des ECHT Endurocup:

➡️ Weitere Informationen:
www.endurocup.de

Mit einer langen und abwechslungsreichen Strecke, dem zusätzlichen Starterfeld des SAE Cups und der immer näher rückenden Entscheidung in den Meisterschaftswertungen dürfte Reetz noch einmal eines der wichtigen Rennwochenenden der Saison werden. Danach wartet nur noch Döbritz – und damit die endgültige Entscheidung im ECHT Endurocup 2026.

Quelle: Denis Günther

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