Jeremy Sydow ist Deutscher Enduro Meister 2026 im Championat! Beim großen Finale der Deutschen Enduro Meisterschaft (DEM) in Streitberg ließ der Triumph-Werksfahrer nichts anbrennen und gewann sämtliche zehn Sonderprüfungen. Damit sicherte er sich nach dem bereits feststehenden E1-Titel auch die begehrte Championatskrone. Doch nicht nur Sydow hatte Grund zum Jubeln: Luca Fischeder machte die E3-Meisterschaft perfekt, Leo Koch und Max Stradtner holten die Juniorentitel und auch im Deutschen Enduro Cup (DEC) wurde bei schwierigen Bedingungen um jede Sekunde gekämpft.
Rund 240 Teilnehmer, eine 65 Kilometer lange Enduro-Runde, drei abwechslungsreiche Sonderprüfungen und jede Menge Regen, Schlamm und Nebel machten das Finale am 18. Oktober 2026 zu einem echten Härtetest. Der MSC Fränkische Schweiz hatte eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, bei der sowohl fahrerisches Können als auch Kondition und Durchhaltevermögen gefragt waren.
DEM-Finale Streitberg 2026: 65 Kilometer Enduro und drei anspruchsvolle Sonderprüfungen
Wer dachte, dass es beim letzten Lauf der Deutschen Enduro Meisterschaft gemütlich zugehen würde, wurde in Streitberg schnell eines Besseren belehrt. Der veranstaltende MSC Fränkische Schweiz hatte eine abwechslungsreiche Runde zusammengestellt, die den Fahrern zum Saisonabschluss nochmals alles abverlangte.
Auf rund 65 Kilometern ging es durch die Wälder und das anspruchsvolle Gelände der Fränkischen Schweiz. Dazu kamen drei Sonderprüfungen mit völlig unterschiedlichem Charakter.
Erster Enduro-Test: Enge Kurven und technische Waldpassagen
Direkt in der Nähe des Starts in Streitberg wartete die erste Sonderprüfung. Der bekannte Enduro-Test kombinierte einen eng gesteckten Ackerabschnitt mit einem technisch anspruchsvollen Waldteil.
Mit einer Fahrzeit von rund acht Minuten gehörte dieser Test zu den längeren Prüfungen des Tages. Gerade bei den schwierigen Bodenverhältnissen war volle Konzentration gefragt. Kleine Fehler konnten hier bereits wertvolle Sekunden kosten.
Bechtold Canyon: Neue Auffahrt sorgt für spektakuläre Szenen
Ein besonderes Highlight war der erstmals integrierte Bechtold Canyon. Dieser neue Streckenabschnitt hatte es ordentlich in sich.
Vor allem die knackige Auffahrt durch den Nadelwald stellte zahlreiche Teilnehmer vor erhebliche Probleme. Insbesondere während der ersten Runde kamen einige Fahrer nur mit tatkräftiger Unterstützung der Helfer weiter.
Der durch den Regen aufgeweichte Untergrund erschwerte die Passage zusätzlich. Hier waren Traktion, die richtige Linienwahl und ein gutes Gefühl für das Motorrad entscheidend.
Schon bei seiner Premiere entwickelte sich der Bechtold Canyon damit zu einem der markantesten Streckenabschnitte des gesamten Rennens.
Zweite Sonderprüfung: Schneller Acker-Test mit Motocross-Anteil
Nach dem Bechtold Canyon blieb kaum Zeit zum Durchatmen. Bereits kurz darauf stand die zweite Sonderprüfung auf dem Programm.
Der aus den Vorjahren bekannte Test bestand aus einem schnellen Ackerabschnitt mit integriertem Motocross-Streckenanteil. Rund viereinhalb Minuten waren die Fahrer hier unterwegs.
Doch auch nach der Zeitnahme war die Herausforderung längst nicht vorbei. Eine weitere Auffahrt hatte sich durch die Regenfälle im Vorfeld in eine besonders schwierige Passage verwandelt.
Während einige Fahrer mit der Strecke kämpften, kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Fliegende Motorräder, spektakuläre Rettungsaktionen und zahlreiche spannende Szenen sorgten für beste Enduro-Unterhaltung.
Dritter Enduro-Test: Comeback einer Prüfung aus dem Jahr 2018
Die dritte Sonderprüfung war ebenfalls etwas Besonderes. Dieser Enduro-Test wurde zuletzt 2018 gefahren und kehrte nun für das große DEM-Finale zurück.
Die Strecke war insgesamt schnell und flüssig angelegt, verlangte durch ihre technischen Passagen aber dennoch höchste Konzentration. Gerade nach den bereits absolvierten Kilometern und den schwierigen Verbindungsetappen konnten sich hier auch kleinere Unachtsamkeiten deutlich bemerkbar machen.
Regen, Nebel und schwierige Bedingungen: Das Wetter macht Streitberg zum Härtetest
Das Wetter spielte beim DEM-Saisonfinale eine entscheidende Rolle.
Am Freitag präsentierte sich die Fränkische Schweiz zunächst noch von ihrer besten Seite. Sommerliche Temperaturen, Sonnenschein und blauer Himmel sorgten für nahezu perfekte Bedingungen.
Doch bereits am Samstagmittag änderte sich die Situation grundlegend. Starker Regen setzte ein und hielt bis zum Rennsonntag an. Die Strecke wurde zunehmend rutschiger, Wurzeln und Steine entwickelten sich zu unangenehmen Hindernissen und besonders die Waldauffahrten wurden deutlich schwieriger.
Als die ersten Fahrer am Sonntagmorgen um 8 Uhr starteten, kam noch ein weiteres Problem hinzu: dichter Nebel.
Teilweise waren die Sichtverhältnisse so schlecht, dass sogar über zusätzliche Beleuchtung nachgedacht wurde. Besonders in den frühen Sonderprüfungen im Wald war die eingeschränkte Sicht eine zusätzliche Herausforderung.
Erst im Tagesverlauf besserte sich die Situation. Der Regen zog ab, die Temperaturen stiegen und zum Ende des Renntages zeigte sich sogar noch die Sonne.
Damit erlebten die Fahrer zum Abschluss der DEM-Saison 2026 tatsächlich noch einmal nahezu sämtliche Wetterbedingungen.
Jeremy Sydow dominiert in Streitberg: Zehn Sonderprüfungen, zehn Bestzeiten!
Deutscher Enduro Champion 2026 | Triumph | E1 und Championat
Die große sportliche Frage vor dem Finale lautete: Wer sichert sich die Meisterschaft im Championat?
Jeremy Sydow hatte seine Hausaufgaben bereits im Vorfeld erledigt und stand als Deutscher Meister der E1 fest. Doch im Kampf um den prestigeträchtigen Championatstitel war die Entscheidung noch offen.
Vor allem Luca Fischeder wollte dem Triumph-Werksfahrer den Gesamtsieg streitig machen.
Sydow machte allerdings bereits in der ersten Sonderprüfung deutlich, dass er keine Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen lassen wollte.
Mit der ersten Bestzeit setzte er ein Ausrufezeichen – und machte anschließend genauso weiter.
Die beeindruckende Bilanz: Alle zehn Sonderprüfungen gingen an Jeremy Sydow!
Ein fehlerfreier Renntag ohne größere Probleme bildete die Grundlage für den souveränen Gesamtsieg. Damit krönte sich Sydow zum Deutschen Enduro Meister 2026 im Championat und sicherte sich seinen zweiten Meistertitel der Saison.
Besonders bemerkenswert ist diese Leistung mit Blick auf den Saisonverlauf. Nach einigen Höhen und Tiefen zu Jahresbeginn gelang es Sydow, sich zunehmend zu steigern. Seine konstant starken Leistungen in der zweiten Saisonhälfte unterstrichen, welches Potenzial in ihm steckt.
Das Finale in Streitberg war schließlich der perfekte Abschluss seiner nationalen Meisterschaftssaison.
Für Jeremy Sydow geht es in Woltersdorf weiter
Eine komplette Rennpause steht für den frischgebackenen Champion allerdings noch nicht an.
Anfang November wartet mit der Enduro-Europameisterschaft in Woltersdorf bereits die nächste Herausforderung. Dort möchte Sydow seine starke Form erneut unter Beweis stellen, bevor es in die wohlverdiente Winterpause geht.
Luca Fischeder sichert sich den E3-Titel – Reifenwahl verhindert Angriff auf Sydow
Auch Luca Fischeder hatte beim Finale in Streitberg Grund zur Freude. Der Sherco-Pilot machte seinen Meistertitel in der Klasse E3 endgültig perfekt und durfte damit eine weitere erfolgreiche Saison feiern.
Im Kampf um den Sieg im Championat lief es für Fischeder allerdings nicht ganz nach Plan.
Entscheidend war unter anderem eine unglückliche Kombination aus Reifen und Mousse. Auf dem extrem rutschigen Untergrund fehlte ihm dadurch die notwendige Traktion, um die Pace von Jeremy Sydow mitzugehen.
Besonders auf glatten Steinen und nassen Wurzeln machte sich dieser Nachteil bemerkbar.
Trotzdem gelangen dem Sherco-Fahrer solide Sonderprüfungszeiten. Sein fahrerisches Können ermöglichte es ihm, die schwierigen Bedingungen weitgehend zu kompensieren.
Am Ende fehlten ihm allerdings rund eine Minute und 20 Sekunden auf Jeremy Sydow.
Für einen ambitionierten Fahrer wie Fischeder dürfte der verpasste Championatssieg natürlich ärgerlich sein. Gleichzeitig kann er auf eine starke Saison und den Titelgewinn in der E3 zurückblicken.
Auch für ihn steht Anfang November noch die Europameisterschaft in Woltersdorf auf dem Programm. Dort bietet sich eine weitere Gelegenheit, die Saison mit einem internationalen Titel abzuschließen.
Franz Löfqvist gewinnt die E2 beim DEM-Finale 2026
In der Klasse E2 setzte sich beim Saisonfinale der Schwede Franz Löfqvist durch.
Der Yamaha-Pilot gehört seit längerer Zeit zu den bekannten internationalen Teilnehmern der Deutschen Enduro Meisterschaft und zeigte auch in Streitberg eine überzeugende Vorstellung.
Mit konstant schnellen Sonderprüfungszeiten setzte er sich gegen seine Klassenkonkurrenten durch und sicherte sich den Tagessieg.
Die Meisterschaftsentscheidung war bereits beim vorherigen Rennen in Rehna gefallen. Löfqvist konnte sich jedoch über den Vizemeistertitel freuen.
Entsprechend groß war die Freude im Ziel, wo er von Freunden und Unterstützern lautstark empfangen wurde.
Sein Erfolg zeigt einmal mehr, dass die Deutsche Enduro Meisterschaft auch für internationale Fahrer eine attraktive Rennserie ist.
Junioren J1: Leo Koch behält die Nerven und holt den Meistertitel
Besonders spannend war die Ausgangslage in der Juniorenklasse J1.
Leo Koch hatte sich im Laufe der Saison kontinuierlich verbessert, ohne zunächst den ganz großen Durchbruch feiern zu können.
Eine entscheidende Wendung nahm der Titelkampf beim vorangegangenen Rennen in Rehna. Dort fiel sein Konkurrent Pascal Sadecki aus, wodurch Koch eine große Chance im Meisterschaftskampf erhielt.
Vor dem Finale in Streitberg lag Koch an der Tabellenspitze. Jetzt galt es, diese Position gegen die Konkurrenz zu verteidigen.
Und genau das gelang ihm.
Mit einem starken zweiten Platz beim Saisonfinale bewies der Nachwuchsfahrer die nötige Nervenstärke und sicherte sich den Titel des Deutschen Juniorenmeisters 2026 in der Klasse J1.
Damit belohnte er sich für eine konstant starke Saison und setzte einen verdienten Schlusspunkt hinter sein erfolgreiches Meisterschaftsjahr.
Junioren J2: Max Stradtner gewinnt Heimrennen und Meisterschaft
Für Max Stradtner hätte das Saisonfinale in Streitberg kaum besser laufen können.
Der erst 18-jährige Bayer hatte zu Saisonbeginn noch auf einer 125-Kubik-Maschine gesessen. Nach einem frühen Ausfall kämpfte er sich jedoch zurück, feierte erste Siege und entwickelte sich im Laufe der Meisterschaft kontinuierlich weiter.
Beim Heimrennen in Streitberg stand schließlich eine besondere Veränderung an: Stradtner startete erstmals auf einer 250-Kubik-Maschine.
Und der Umstieg hätte kaum erfolgreicher ausfallen können.
Mit dem Sieg in der J2 sicherte er sich nicht nur den Tagessieg vor heimischem Publikum, sondern gleichzeitig auch den Meistertitel.
Ein perfektes Ergebnis für den jungen Nachwuchsfahrer, der damit seine erfolgreiche Entwicklung in dieser Saison eindrucksvoll bestätigte.
Meisterfeier? Erst einmal wieder zur Arbeit!
Eine besonders sympathische Geschichte lieferte Stradtner direkt im Anschluss an den Titelgewinn.
Denn trotz des großen Erfolgs blieb kaum Zeit für eine ausgelassene Meisterfeier. Bereits am Montagmorgen um 6:30 Uhr musste der frischgebackene Juniorenmeister wieder auf der Arbeit erscheinen.
Die große Feier dürfte damit wohl auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden sein.
DEM-Mannschaftswertung: ADAC Sachsen gewinnt
Nicht nur in den Einzelwertungen wurden beim Finale die Meister ermittelt.
Auch in der Mannschaftswertung der Deutschen Enduro Meisterschaft gab es eine Entscheidung.
Hier setzte sich der ADAC Sachsen e.V. durch und sicherte sich den Mannschaftssieg.
Damit konnte das Team seine Saison ebenfalls mit einem wichtigen Erfolg abschließen.
Deutscher Enduro Cup Streitberg: Luis Winkler gewinnt hauchdünn vor Moritz Schüpferling
Neben der DEM war auch der Deutsche Enduro Cup (DEC) in Streitberg unterwegs.
Für die Cup-Fahrer bedeutete das Rennen allerdings noch nicht das Ende der Saison. Mit dem Finale in Kempenich am folgenden Wochenende steht eine weitere Veranstaltung auf dem Programm, bei der die letzten Meisterschaftsentscheidungen fallen.
In Streitberg ging es dafür noch einmal richtig eng zu.
Luis Winkler gewinnt E2B und Cup-Gesamtwertung
Den Tagessieg in der Gesamtwertung des Deutschen Enduro Cups sicherte sich Luis Winkler.
Mit konstant schnellen Sonderprüfungszeiten und regelmäßigen Platzierungen innerhalb der Top fünf setzte er sich gegen die Konkurrenz durch.
Neben dem Gesamtsieg holte sich Winkler auch den Klassensieg in der E2B.
Allerdings war sein Vorsprung alles andere als komfortabel.
Moritz Schüpferling nur vier Sekunden zurück
Moritz Schüpferling lieferte sich mit Winkler ein enges Duell und musste sich nach sämtlichen Sonderprüfungen lediglich um vier Sekunden geschlagen geben.
Damit belegte er den zweiten Platz der Cup-Gesamtwertung und sicherte sich gleichzeitig den Klassensieg in der E3B.
Bei den schwierigen Bedingungen in Streitberg zeigt dieser geringe Abstand, wie eng die Leistungsdichte an der Spitze des Deutschen Enduro Cups war.
Leon Volland: Hard-Enduro-Spezialist fährt aufs Gesamtpodium
Für zusätzliche Spannung sorgte Gaststarter Leon Volland.
Der normalerweise in der Hard-Enduro-Weltmeisterschaft aktive Fahrer nutzte sein Heimrennen, um sich im klassischen Enduro zu beweisen.
Dabei zeigte er eindrucksvoll, dass er nicht nur im extremen Gelände schnell unterwegs ist.
Mit starken Prüfungszeiten blieb Volland lange in Schlagdistanz zum Gesamtsieg.
In der letzten Sonderprüfung unterlief ihm jedoch ein folgenschwerer Fehler: Er würgte sein Motorrad ab und verlor dadurch wertvolle Sekunden.
Damit war die Chance auf den Sieg dahin.
Am Ende durfte sich Volland dennoch über einen starken dritten Platz in der Cup-Gesamtwertung freuen.
Auf Rang vier der Gesamtwertung landete Jonathan Petter auf seiner Beta, der in der Klasse E1B unterwegs war.
Mannschaftswertung im DEC geht an ADAC Hessen-Thüringen
Auch im Deutschen Enduro Cup wurde die Entscheidung in der Mannschaftswertung bereits in Streitberg getroffen.
Den Sieg sicherte sich der ADAC Hessen-Thüringen e.V.
Jugendklasse 5: Eric Neubert gewinnt den Zweikampf gegen Jannis Schwabe
In der Jugendklasse 5 entwickelte sich ein spannender Kampf um den Tagessieg.
Eric Neubert war auf seiner 125-Kubik-Fantic unterwegs und traf dabei auf Jannis Schwabe.
Beide lieferten sich ein enges Duell, das Neubert schließlich für sich entscheiden konnte.
Damit sicherte sich der Fantic-Pilot den Klassensieg beim Saisonfinale in Streitberg.
Senioren: Dirk Peter zurück auf dem obersten Podestplatz
In der Seniorenklasse gab es ebenfalls eine interessante Entscheidung.
Mit Dirk Peter stand ein echtes Enduro-Urgestein wieder einmal ganz oben auf dem Podium.
Nach längerer Zeit ohne Klassensieg konnte er seine Erfahrung ausspielen und sich unter den schwierigen Bedingungen gegen die Konkurrenz durchsetzen.
Sirko Bühnemann trotz Problemen weiter im Titelkampf
Für Sirko Bühnemann verlief bereits die Vorbereitung auf das Rennen alles andere als optimal.
Eine defekte Batterie an seinem Transporter sorgte für zusätzliche Schwierigkeiten. Dadurch konnte er die Sonderprüfungen nicht wie geplant vor Ort besichtigen.
Stattdessen musste er sich mit einem online verfügbaren Streckenvideo vorbereiten.
Trotz dieser Einschränkung zeigte Bühnemann eine starke Leistung und fuhr auf den zweiten Platz der Seniorenklasse.
Damit sammelte er wichtige Meisterschaftspunkte und hält sich im Titelkampf des Deutschen Enduro Cups weiterhin aussichtsreich im Rennen.
Supersenioren: Thomas Günther holt den Sieg
In der Klasse der Supersenioren setzte sich Thomas Günther durch.
Auch hier verlangten die aufgeweichten Streckenabschnitte, schwierigen Auffahrten und technisch anspruchsvollen Sonderprüfungen den Fahrern einiges ab.
Günther meisterte die Herausforderungen am besten und sicherte sich den Tagessieg.
Damenklasse: Lisa Richter gewinnt in Streitberg
Bei den Damen stand Lisa Richter ganz oben auf dem Podium.
Sie zeigte eine fehlerfreie Leistung und kam mit den anspruchsvollen Bedingungen besonders gut zurecht.
Gerade bei den schwierigen Auffahrten und rutschigen Waldpassagen war viel Gefühl für das Motorrad gefragt.
Richter ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und sicherte sich den Sieg in der Damenklasse.
Die wichtigsten Sieger und Meister beim DEM-Finale Streitberg 2026
| Kategorie | Fahrer / Team | Ergebnis |
|---|---|---|
| DEM Championat | Jeremy Sydow | Meister 2026 und Tagessieger |
| DEM E1 | Jeremy Sydow | Meister 2026 |
| DEM E2 | Franz Löfqvist | Tagessieger, Vizemeister 2026 |
| DEM E3 | Luca Fischeder | Meister 2026 |
| DEM Junioren J1 | Leo Koch | Meister 2026 |
| DEM Junioren J2 | Max Stradtner | Meister 2026 und Tagessieger |
| DEM Mannschaft | ADAC Sachsen e.V. | Mannschaftssieger |
| DEC Gesamtwertung | Luis Winkler | Tagessieger |
| DEC E2B | Luis Winkler | Klassensieger |
| DEC E3B | Moritz Schüpferling | Klassensieger |
| DEC Jugendklasse 5 | Eric Neubert | Tagessieger |
| DEC Senioren | Dirk Peter | Tagessieger |
| DEC Supersenioren | Thomas Günther | Tagessieger |
| DEC Damen | Lisa Richter | Tagessieger |
| DEC Mannschaft | ADAC Hessen-Thüringen e.V. | Mannschaftssieger |
Die Übersicht enthält die in der offiziellen Pressemitteilung bestätigten Ergebnisse. Die vollständigen Resultate aller Klassen findet ihr auf der offiziellen Ergebnisseite.
Ausblick: Deutscher Enduro Cup beendet Saison in Kempenich
Während die Deutsche Enduro Meisterschaft ihre Saison 2026 mit dem Rennen in Streitberg beendet hat, steht für die Teilnehmer des Deutschen Enduro Cups noch eine letzte Veranstaltung an.
Am kommenden Wochenende geht es nach Kempenich in die Eifel.
Dort werden die verbleibenden Meisterschaftsentscheidungen getroffen. Gerade in den noch offenen Klassen dürfte es deshalb noch einmal spannend werden.
Für Jeremy Sydow und Luca Fischeder steht Anfang November außerdem die Enduro-Europameisterschaft in Woltersdorf an.
Fazit: Streitberg liefert ein würdiges Finale der Deutschen Enduro Meisterschaft 2026
Das DEM-Finale in Streitberg hatte alles, was ein anspruchsvolles Enduro-Rennen ausmacht: schwierige Auffahrten, technisch fordernde Waldpassagen, abwechslungsreiche Sonderprüfungen, wechselnde Wetterbedingungen und spannende Meisterschaftsentscheidungen.
Der MSC Fränkische Schweiz bewies mit seiner Veranstaltung einmal mehr, was im klassischen Endurosport möglich ist.
Vor allem der neue Bechtold Canyon dürfte vielen Teilnehmern noch lange im Gedächtnis bleiben.
Sportlich stand Jeremy Sydow mit seiner makellosen Vorstellung natürlich im Mittelpunkt. Zehn Sonderprüfungen, zehn Bestzeiten und der Championatstitel sprechen für sich.
Aber auch die Titelgewinne von Luca Fischeder, Leo Koch und Max Stradtner sowie die spannenden Duelle im Deutschen Enduro Cup machten das Saisonfinale zu einem gelungenen Abschluss der nationalen Enduro-Meisterschaft 2026.
Ein großes Dankeschön gebührt dem MSC Fränkische Schweiz, den zahlreichen Helfern, Streckenposten und allen Beteiligten, die dieses Rennen möglich gemacht haben.
Alle offiziellen Ergebnisse: www.enduro-dm.de
Quelle: Pressemitteilung ADAC Enduro vom 19.10.2026 | Originaltext: Alexander Gehlert / ADAC Enduro | Fotocredit: Marcel Sänger / ADAC Enduro