Nach seinem schweren Sturz beim ADAC MX Masters in Vellahn gibt Maximilian Spies (IG) ein Update zu seinem Gesundheitszustand. Der Motocross-Pilot zog sich Frakturen und eine Luxation im Bereich des fünften und sechsten Halswirbels zu, musste in Hamburg zweimal operiert werden und befindet sich inzwischen wieder zu Hause. Die Saison 2026 ist für „Spicy“ damit vorzeitig beendet – doch sein großes Ziel steht bereits fest: zurück aufs Motorrad und stärker zurückkommen als zuvor.
Schwerer Sturz beim ADAC MX Masters in Vellahn
Dabei hatte das Rennwochenende in Vellahn für Maximilian Spies zunächst ausgesprochen vielversprechend begonnen. In der sechsten Runde des ADAC MX Masters 2026 überzeugte Max bereits am Samstag im Qualifikationstraining und sicherte sich den starken dritten Platz.
Auch im ersten Wertungslauf war Spies gut unterwegs. Im Endspurt des Rennens lag er auf Rang fünf, als es an einem Bergabsprung zu einem schweren Sturz kam. Zusätzlich wurde Max dabei noch von seinem eigenen Motorrad getroffen.
Die medizinischen Einsatzkräfte waren sofort zur Stelle und versorgten ihn direkt an der Strecke. Aufgrund der Schwere der Verletzung wurde Maximilian Spies anschließend mit dem Rettungshubschrauber in die St. Georg Klinik nach Hamburg geflogen.
Frakturen und Luxation an der Halswirbelsäule
Die Untersuchungen im Krankenhaus brachten schließlich die ernste Diagnose: Frakturen und eine Luxation im Bereich des fünften und sechsten Halswirbels.
Noch in derselben Nacht wurde Max notoperiert. Damit war die medizinische Versorgung allerdings noch nicht abgeschlossen. Bereits am darauffolgenden Mittwoch musste ein zweiter operativer Eingriff durchgeführt werden, um die Verletzungen weiter zu stabilisieren und zu versorgen.
Nach gut einer Woche im Krankenhaus gab es schließlich die erste richtig positive Nachricht: Am vergangenen Montag durfte Maximilian Spies das Krankenhaus verlassen und nach Hause zurückkehren.
Die enorme Bedeutung der medizinischen Versorgung unmittelbar nach dem Unfall ist Max dabei vollkommen bewusst.
„Ohne die Leute dort oben wäre ich jetzt nicht so auf den Beinen, wie ich es gerade bin. Mein Dank gilt allen Ärzten und Helfern vor Ort und allen, die in dieser Nacht aufgeblieben sind und mich wieder zusammengebaut haben – besonders Herrn Doktor Nagel“, sagt Max.
Rehabilitation beginnt mit kleinen Schritten
Zu Hause beginnt nun der nächste Abschnitt auf einem langen Weg zurück. Aktuell sind es vor allem die kleinen Fortschritte, die im Mittelpunkt stehen.
Erste Spaziergänge gehören ebenso zum Tagesablauf wie vorsichtige Übungen für den Rumpf. Auch Armbewegungen mit wenig Gewicht sind bereits möglich und sollen dabei helfen, den Abbau der Muskulatur möglichst gering zu halten.
Dabei geht es ausdrücklich noch nicht darum, möglichst schnell wieder sportliche Höchstleistungen zu erreichen. Nach einer derart schweren Verletzung stehen Geduld, kontrollierte Belastung und eine professionelle Rehabilitation an erster Stelle.
Der nächste wichtige Schritt besteht deshalb darin, einen Platz in einer geeigneten Reha-Klinik zu finden.
Max selbst weiß, dass ihm eine lange Rehabilitationsphase bevorsteht. Gleichzeitig stimmt ihn die bisherige Entwicklung positiv.
„Jeder Tag bringt mich aktuell ein Stück weiter. Das fühlt sich gemessen an den Umständen gut an und so kann es gerne weitergehen“, berichtet Max.
Saison 2026 für Maximilian Spies vorzeitig beendet
So positiv die ersten Fortschritte nach dem Unfall auch stimmen: Sportlich hat der schwere Sturz unmittelbare Konsequenzen.
Die Motocross-Saison 2026 ist für Maximilian Spies beendet.
Damit fallen nicht nur die verbleibenden Rennen des ADAC MX Masters weg. Auch weitere Projekte, die für den Rest des Jahres und den kommenden Winter geplant waren, müssen vorerst auf Eis gelegt werden.
Besonders bitter ist das, weil sich Max sportlich auf einem guten Weg befand und für die zweite Saisonhälfte noch einiges vorgenommen hatte.
Doch an Motivation mangelt es ihm auch nach dieser schweren Verletzung nicht.
„Klar verabschiede ich mich schweren Herzens aus der Saison, wir waren auf einem guten Weg und hatten noch einiges vor. Ich werde alles daran setzen, das Beste aus dieser Chance zu machen. Ich habe eine starke Mentalität und will stärker zurückkommen, als ich vorher war. Der Weg beginnt hier, er wird lang und er wird nicht einfach – aber ich lasse mich nicht aufhalten, ich komme wieder“, sagt Max.
„Ich komme wieder“
Gerade dieser Satz dürfte vielen Fans Hoffnung machen.
Nach Frakturen im Bereich der Halswirbelsäule führt der Weg zurück in den Motocross-Sport nicht über Wochen, sondern über zahlreiche einzelne Schritte. Wie und wann Max wieder auf ein Motorrad steigen kann, wird sich deshalb erst im weiteren Verlauf der Rehabilitation zeigen.
Fest steht allerdings schon jetzt: Maximilian Spies hat sein Comeback fest im Blick.
Die Saison 2026 ist beendet, die sportlichen Ziele sind zunächst in den Hintergrund gerückt – doch der Kampf zurück hat bereits begonnen.
Und wer Max kennt, weiß: An Motivation dürfte dieser Weg nicht scheitern.
Große Unterstützung nach dem Unfall
Seit dem schweren Unfall haben Max und seine Familie zahlreiche Nachrichten, Genesungswünsche und persönliche Worte erreicht.
Die Anteilnahme aus der Motocross-Szene, von Freunden, Unterstützern und Fans ist groß.
„Danke an meine Familie, meine Freunde, Unterstützer und die Fans, die hinter mir stehen. Ich bin für alles unheimlich dankbar“, so Max.
Gerade in einer Phase, in der sportliche Erfolge, Renntermine und Meisterschaftspunkte plötzlich völlig nebensächlich werden, ist diese Unterstützung besonders wertvoll.
Mit Merchandise kann „Spicy“ direkt unterstützt werden
Die verletzungsbedingte Pause hat für Maximilian Spies allerdings nicht nur sportliche Auswirkungen. Durch das vorzeitige Saisonende fallen unter anderem Einnahmen aus Rennprämien weg.
Wer Max auf seinem Weg zurück unterstützen möchte, kann dies deshalb auch direkt über den Kauf seines neuen „Spicy“-Merchandise tun.
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Für Maximilian Spies beginnt nun zunächst die wichtigste Aufgabe überhaupt: vollständig gesund werden, Schritt für Schritt Kraft zurückgewinnen und die Rehabilitation konsequent durchziehen.
Der Weg wird lang. Das weiß Max selbst am besten.
Seine Botschaft ist trotzdem eindeutig:
„Ich möchte stärker zurückkommen!“
Quelle: Busty Wolter/Atze Entertainment GmbH, Fotos von Steve Bauerschmidt