Was für ein Paukenschlag in der Offroad Scramble Serie! Nach der zwischenzeitlichen Schließung feierte der legendäre Hoope Park am vergangenen Samstag seine triumphale Rückkehr in den ORS-Kalender. Und die Community ließ sich nicht zweimal bitten: Mit über 300 Startern, verteilt auf drei Läufe, platzte das Fahrerlager aus allen Nähten. Besonders beeindruckend: Noch nie gab es in der Geschichte der Serie so viele Anmeldungen für die „Gasfahrer“-Klasse. Ein klares Zeichen, dass die Sehnsucht nach diesem traditionsreichen Boden riesig war.
Perfektes Enduro-Wetter: Grip statt Staub
Nach der Schlammschlacht in Steinitz und der Staubtrockenheit in Plate zeigte sich der Wettergott in Hoope von seiner gnädigsten Seite. Milde Temperaturen und ein wolkenverhangener Himmel ohne direkten Regen sorgten für optimale Bodenverhältnisse. Die Feuchtigkeit hielt sich perfekt im Boden, was die Staubbildung fast vollständig eliminierte und den Fahrern Sichtverhältnisse bot, von denen man in Plate nur träumen konnte. Beste Voraussetzungen also für maximalen Speed!
Die Strecke: Abwechslung pur und ein „Opferstock“ für Bremshebel
Die Crew vom Hoope Park hat ganze Arbeit geleistet und einen Kurs präpariert, der keine Wünsche offen ließ. Die Mischung aus sandiger Motocross-Strecke und anspruchsvollen Enduro-Passagen war perfekt ausbalanciert:
- Technische Highlights: Stein- und Trümmerfelder, Betontreppen, massive Kabeltrommeln und Betonröhren forderten die Fahrtechnik. Was für die Profis spielerisch aussah, entpuppte sich für viele Hobbyfahrer als knifflige Millimeterarbeit.
- Der „Fußbremshebel-Fresser“: Das Reifenhindernis entwickelte sich zum heimlichen Star (und Schrecken) des Tages. Besonders die mittlere Spur verleitete zum schnellen Durchfahren, doch der rechte Reifenrand wurde vielen zum Verhängnis. Die Streckenposten konnten am Ende des Tages eine stattliche Sammlung an abgebrochenen Fußbremshebeln präsentieren, die dort hängen geblieben waren.
- Speed-Sektionen: Auf der sandigen Crossstrecke und den weiten Tables konnten die Motoren endlich wieder frei ausdrehen. Die breiten Waldpassagen boten zudem massig Platz für mutige Überholmanöver und spannende Rad-an-Rad-Duelle.
Fazit: Ein Wochenende mit Gänsehaut-Garantie
Alle Teilnehmer waren sich einig: Das Comeback des Hoope Parks war ein voller Erfolg. Die Organisation war tadellos, die Stimmung im Fahrerlager nach der langen Pause gelassener denn je und die sportliche Action auf der Strecke erstklassig.
Nach der Rutschpartie zum Auftakt und dem Staub-Lauf in Plate hat der dritte Lauf im Hoope Park die Vielseitigkeit der ORS 2026 perfekt ergänzt. Wir ziehen den Hut vor der Organisation und hoffen inständig, dass der Hoope Park auch im nächsten Jahr wieder fester Bestandteil der Serie ist. Hoope ist zurück – und wie!
Galerie
Die Highlights aus den Klassen 1 bis 3
In der Klasse 1 der Fahrer mit Rennerfahrung ereignete sich das Drama des Tages: Jurij Nier (#191) verhedderte sich beim Start mit seinem Stiefel im Rad des Hintermanns, kam zu Fall und musste dem gesamten Feld als Letzter hinterherjagen. In einer beeindruckenden zweistündigen Aufholjagd kämpfte er sich bis ganz nach vorne und entschied einen nervenaufreibenden Zweikampf gegen Jonas Wimmer (#134) erst kurz vor dem Ziel für sich, während Michael Hinrichs (#118) mit einer konstanten Fahrt den dritten Platz sicherte; der am Start führende Robin Hörnicke musste das Rennen leider nach 34 Minuten vorzeitig beenden.
In der Klasse 2 für Fahrer mit Geländeerfahrung demonstrierte Steve Dorn (#294) seine Extraklasse und fuhr einen souveränen Sieg ein. Ihm folgten Tjark Raue (#237) auf dem zweiten und Julius Malt (#202) auf dem dritten Rang, die beide besonders in den technischen Sektionen eine saubere Klinge schlugen. Bei den Fahrern ohne Geländeerfahrung in Klasse 3 dominierte Damon Meyer (#311) das Geschehen deutlich. Max Bülau (#304) sicherte sich mit viel Ausdauer den Silberrang, gefolgt von Jonathan Temps (#8), der das Podium komplettierte.
Spannung bei den Damen und Junioren
Die Klasse 4 der Damen war fest in der Hand von Lene Baumgartner (#420), die einen makellosen Start-Ziel-Sieg hinlegte. Den zweiten Platz erkämpfte sich Sina Carlaw (#497) mit viel technischem Geschick vor Sina Berlip (#431), während Michaela Heinzendorff (#405) und Angie Hückstädt (#416) die Top 5 mit starken Leistungen und viel Biss vervollständigten.
Bei den Junioren der Klasse 5 zeigte Max Ohrt (#518) den Zuschauern, dass die nächste Generation bereitsteht, und holte sich den Sieg vor Jannes Martin (#500). Das Podium wurde durch Jarno Roetger (#511) abgerundet, während Philipp Kobusch (#555) nach einem harten Kampf auf den sandigen Passagen einen hervorragenden vierten Platz belegte.
Routiniers und Technik-Liebhaber
In Klasse 6 bei den Senioren ab 40 Jahren spielte Ralf Löding (#676) seine gesamte Erfahrung aus und siegte vor Norman Frenzel (#636) und Waldemar Peretjatko (#623). Die „Oldies“ über 60 Jahre in Klasse 7 standen dem in nichts nach: Peter Peemöller (#797) holte sich den ersten Platz, dicht gefolgt von Thomas Grust (#711) und dem Dänen Peder Østergaard (#758).
Die Old Boys der Klasse 9 sahen einen weiteren Erfolg für die Familie Baumgartner, als Lars Baumgartner (#922) souverän auf Platz 1 fuhr, flankiert von Sascha Klahn (#990) auf Rang zwei und Marc Zaddach (#970) auf Rang drei. In der luftgekühlten Klasse 10 bewies Tim Wilkening (#744) das beste Händchen für die klassische Technik und gewann vor Andreas Martin (#701) und Cord Holsten (#741). Den Abschluss bildeten die lautlosen E-Bikes der Klasse 11, in der Ronny Lemcke (#521) den Sieg einfuhr, während sich Veikko Kraft (#568) und Arne Zühlke (#574) punktegleich den zweiten Platz teilten.
Top5 Planierungen aller Klassen:
(Platz, Name, Nr, Punkte)
Klasse 1 – Fahrer mit Rennerfahrung
1. Jurij Nier (#191) 60
2. Jonas Wimmer (#134) 50
3. Michael Hinrichs (#118) 44
4. Jonas Morgenstern (#141) 40
5. Patrick Heuer (#188) 38
Klasse 2- Fahrer mit Geländeerfahrung
1. Steve Dorn (#294) 60
2. Tjark Raue (#237) 50
3. Julius Malt (#202) 44
4. Torben Fernau (#245) 40
5. Sebastian Bert (#297) 38
Klasse 3 – Fahrer ohne Geländeerfahrung
1. Damon Meyer (#311) 60
2. Max Bülau (#304) 50
3. Jonathan Temps (#8) 44
4. Philip Röscher (#388) 40
5. Stefan Wiggenhorn (#389) 38
Klasse 4 – Damen
1. Lene Baumgartner (#420) 60
2. Sina Carlaw (#497) 50
3. Sina Berlip (#431) 44
4. Michaela Heinzendorff (#405) 40
5. Angie Hückstädt (#416) 38
Klasse 5 – Junioren am 01.01 im 15 Lebensjahr, (einschl. 14Jahre)
1. Max Ohrt (#518) 60
2. Jannes Martin (#500) 50
3. Jarno Roetger (#511) 44
4. Philipp Kobusch (#555) 40
Klasse 6 – Senioren ab 40 Jahre
1. Ralf Löding (#676) 60
2. Norman Frenzel (#636) 50
3. Waldemar Peretjatko (#623) 44
4. Matthias Renken (#699) 40
5. Hauke Zeiser (#662) 38
Klasse 7 – Senior + 60
1. Peter Peemöller (#797) 60
2. Thomas Grust (#711) 50
3. Peder Østergaard (#758) 44
4. Uwe Schwedt (#764) 40
5. Kai Siegel (#716) 38
Klasse 8/Lauf 1 – Gastfahrer
1. Marek Schmidt (#811)
2. Bernd Gregg (#489)
3. Ralf Brockmann (#857)
4. Andreas Fangmann (#849)
5. Marcel Gerhardi (#457)
Klasse 8/Lauf 2 – Gastfahrer
1. Martin Wilholt (#424)
2. Christian Vandenberg a (#425)
3. Marek Schmidt (#811)
4. Kevin Sambach (#430)
5. Lasse Jüttner (#454)
Klasse 8/Lauf 3 – Gastfahrer
1. Jakob Sandersfeld (#810)
2. Maximillian Schröder (#805)
3. Tom Hildebrand (#859)
4. Tristan Schlamann (#808)
5. Niklas feiler (#827)
Klasse 9 – Old Boys über 50 Jahre
1. Lars Baumgartner (#922) 60
2. Sascha Klahn (#990) 50
3. Marc Zaddach (#970) 44
4. Thilo Rief (#909) 40
5. Frank Riebesell (#927) 38
Klasse 10 – Luftgekühlt
1. Tim Wilkening (#744) 60
2. Andreas Martin (#701) 50
3. Cord Holsten (#741) 44
4. Andreas Hellwig (#720) 40
Klasse 11 – E-Bike
1. Ronny Lemcke (#521) 60
2. Veikko Kraft (#568) 47
2. Arne Zühlke (#574) 47
Zu den kompletten Ergebnissen: https://www.offroadscramble.de/Result
Teamwertung: MSG Hannover zementiert die Führung – Der Hoope Park sortiert das Feld neu
Während die Teamfahrer im Hoope Park mit beeindruckenden fahrerischen Leistungen glänzten und in den technischen Sektionen wertvolle Punkte für ihre Mannschaften sammelten, ging es in der Gesamtwertung der Offroad Scramble Serie um jeden einzelnen Zähler. Der 3. Lauf hat gezeigt: Wer am Ende der Saison ganz oben stehen will, darf sich keine Schwächen erlauben. Die Leistungsdichte an der Spitze ist enorm, doch ein Team beginnt derzeit, sich ein Polster zu verschaffen.
MSG Hannover im Siegesrausch
Der MSG Hannover untermauert nach dem Erfolg in Plate nun auch im Hoope Park ihre Titelambitionen. Mit einer bärenstarken Ausbeute schraubten sie ihr Konto auf beeindruckende 514 Punkte hoch. Damit konnten sie den Vorsprung auf die Verfolger leicht ausbauen und gehen als Gejagte in die nächste Saisonhälfte. Die Mischung aus Speed und Konstanz scheint bei den Hannoveranern dieses Jahr das Erfolgsrezept zu sein.
Das Verfolger-Trio bleibt auf Schlagdistanz
Hinter dem Spitzenreiter bleibt es ein hochemotionaler Schlagabtausch. Das Enduro Racing Team behauptet mit 478 Punkten den zweiten Gesamtrang. Auch wenn der Abstand auf Hannover leicht gewachsen ist, halten sie den amtierenden Champion MC Parchim (463 Pkt.) weiterhin erfolgreich auf Distanz.
Dicht auf den Fersen sind ihnen die Nördlichen Wälder, die mit 458 Punkten nur mickrige 5 Zähler hinter dem Podiumsplatz liegen. Zwischen Platz 2 und Platz 4 liegen somit lediglich 20 Punkte – ein Abstand, der schon beim nächsten Rennen komplett hinfällig sein kann.
Bewegung im Mittelfeld: Forstaufsicht stürmt vor
Einen massiven Sprung nach vorne machte das Team Forstaufsicht. Mit nun 320 Punkten schoben sie sich von Rang 9 auf Platz 7 vor und ließen dabei die Bank Bobber Racing (316 Pkt.) und das Nordmark Racing Team (312 Pkt.) hinter sich. In diesem Bereich der Tabelle geht es so eng zu, dass jedes Finish in den Top-Rängen die Platzierung massiv beeinflusst.
Aufsteiger und Neulinge in den Top 20
Besonders auffällig ist die Konstanz des AHJ-Racing Teams, das sich mit 186 Punkten auf Platz 13 vorarbeitete (zuvor Platz 16). Auch das Clarbau Racing Team setzt seinen Aufwärtstrend fort und belegt nun Rang 15. Neu in den Top 20 begrüßen wir das Enduroteam Dortmund, das mit glatten 100 Punkten den Sprung in die Elite-Wertung geschafft hat.
Der Stand nach dem 3. ORS Lauf (Top 20):
| Pos. | Name | Punte |
| 1. | MSG Hannover | 514 |
| 2. | Enduro Racing Team | 478 |
| 3. | MC Parchim | 463 |
| 4. | Nördliche Wälder | 458 |
| 5. | P.O.W. KIEDROWSKI MOTORSPORTS | 433 |
| 6. | Team VOLLGAS | 426 |
| 7. | Team Forstaufsicht | 320 |
| 8. | Bank Bobber Racing | 316 |
| 9. | Nordmark Racing Team | 312 |
| 10. | Krema Racing | 254 |
| 11. | MX Park Plate | 216 |
| 12. | Peschel Motorradsport | 204 |
| 13. | AHJ-Racing Team | 186 |
| 14. | Racing Team Nord | 164 |
| 15. | Clarbau Racing Team | 156 |
| 16. | Team Halbgas | 138 |
| 17. | mk511.de | 132 |
| 18. | The real Lionhearts | 120 |
| 19. | Moto X Events | 112 |
| 20. | Enduroteam Dortmund | 100 |
Meisterschafts-Update: Machtwechsel und Aufholjagden im Hoope Park
Drei von sieben Läufen sind absolviert! Der dritte Stopp im Hoope Park hat die Tabellen ordentlich durchgeschüttelt und zeigt: In dieser Saison ist noch alles möglich. Während einige Favoriten Federn lassen mussten, nutzten andere die perfekten Bedingungen für eine spektakuläre Flucht nach vorne, um sich für die kommenden vier Rennen in Stellung zu bringen.
Klasse 1: Das Jurij-Nier-Phänomen – Vom Pechvogel zum Tabellenführer
Was für eine Wendung in der Königsklasse! Jurij Nier (#191) hat das Unmögliche wahrgemacht. Trotz seines Sturzes am Start kämpfte er sich zum Tagessieg und katapultierte sich mit nun 144 Gesamtpunkten an die Spitze der Meisterschaft. Er profitierte dabei auch vom Pech des bisherigen Leaders: Robin Hörnicke erlebte nach seiner Dominanz in den ersten zwei Läufen einen herben Rückschlag. Durch seinen technischen Ausfall im Hoope Park blieb sein Punktekonto bei 118 Zählern stehen, was ihn auf den dritten Gesamtrang zurückwirft.
Dazwischen schiebt sich Michael Hinrichs (#118), der mit 132 Punkten seine Ambitionen auf den Titel untermauert. Hinrichs besticht durch eiserne Konstanz und lauert nur 12 Punkte hinter Nier. Auch Jonas Wimmer (#134) hat durch sein starkes Hoope-Resultat den Anschluss gefunden und liegt mit 116 Punkten in unmittelbarer Schlagdistanz zum Podium.
Klasse 2: Julius Malt bricht den Gleichstand
Das packende Duell an der Spitze der Klasse 2 ist vorerst entschieden. Während sich Julius Malt (#202) und Peet Dorn vor dem Rennen noch punktgleich die Führung teilten, konnte Malt im Hoope Park ein deutliches Ausrufezeichen setzen. Mit einer kontrollierten Fahrt schraubte er sein Konto auf 138 Punkte hoch und thront nun als alleiniger Spitzenreiter.
Steve Dorn (#294), der Sieger des Wochenendes, machte einen gewaltigen Satz nach vorne und belegt nun mit 110 Punkten den zweiten Gesamtrang. Der bisherige Mit-Favorit Peet Dorn (#227) musste hingegen leicht abreißen lassen und liegt mit 94 Punkten nun auf Rang 4, knapp hinter Robert Bobber (#210), der sich mit 96 Punkten auf den Bronze-Rang schob.
Klasse 5: Max Ohrt baut die „Junior-Krone“ aus
Bei den Youngsters scheint derzeit kein Kraut gegen Max Ohrt (#518) gewachsen zu sein. Mit seinem erneuten Tagessieg im Hoope Park sicherte er sich das Punktemaximum und führt die Meisterschaft nun mit stolzen 170 Punkten an.
Jannes Martin (#500) hält jedoch tapfer dagegen. Mit einer weiteren soliden Podiumsplatzierung festigt er seinen zweiten Gesamtrang mit 144 Punkten. Auch Philipp Kobusch (#555) lässt nicht locker und bleibt mit 124 Punkten sicher auf Kurs. Der Auftaktsieger Bruno Dischereit belegt mit seinen 60 Punkten aus dem ersten Lauf weiterhin Rang 5, hat aber bei noch vier ausstehenden Rennen theoretisch noch alle Chancen.
Fokus auf die Klasse 4 und 7
In der Damenwertung hat Sina Berlip (#431) mit ihrem dritten Platz im Hoope Park die alleinige Tabellenführung übernommen. Mit 140 Punkten profitiert sie von ihrer lückenlosen Teilnahme, während die Tagessiegerinnen Lene Baumgartner und Sina Carlaw aufgrund von Fehlstarts in der Saison mit jeweils 110 Punkten noch auf Rang 4 lauern. Angie Hückstädt (#416) bleibt Berlip mit 132 Punkten jedoch dicht auf den Fersen, gefolgt von Claudia Höhne (#415), die sich mit 114 Punkten den dritten Gesamtrang sichert.
Bei den Senioren über 60 Jahre gibt es derzeit kein Vorbeikommen an Peter Peemöller (#797). Mit dem dritten Sieg im dritten Rennen feiert er die „Perfect Season“ und führt mit dem Punktemaximum von 180 Zählern souverän die Tabelle an. Dahinter hat sich Thomas Grust (#711) mit 134 Punkten als klarer Verfolger etabliert, nachdem er sich in Hoope auf den zweiten Platz steigern konnte. Das Meisterschafts-Podium komplettiert aktuell der Däne Peder Østergaard (#758) mit 122 Punkten.
Enduro Racing Team: Triumph und Beständigkeit im Sand des Hoope Parks
Nach dem staubigen Ritt in Plate kehrte das Enduro Racing Team beim 3. Lauf im Hoope Park zu alter Stärke zurück. Trotz einiger personeller Ausfälle im Teamkader zeigten die angetretenen Fahrer eine geschlossene Mannschaftsleistung, die das Team weiterhin in Schlagdistanz zur Tabellenspitze der Meisterschaft hält. Besonders die Spitzenplatzierungen in den Einzelwertungen unterstreichen das hohe Niveau des Kaders.
Die Dominatoren: Zwei Siege für die Ewigkeit
Das Team stellte im Hoope Park gleich zwei Tagessieger, die ihre jeweiligen Klassen nach Belieben beherrschten:
- Peter Peemöller (Klasse 7, #797): Er bleibt das Phänomen der Serie. Mit dem dritten Sieg im dritten Rennen feierte er den Hattrick und verteidigt mit der maximalen Punkteausbeute souverän den 1. Platz in der Gesamtwertung.
- Jurij Nier (Klasse 1, #191): In der Königsklasse sorgte Jurij für die Geschichte des Tages. Nach einem Sturz am Start pflügte er durch das gesamte Feld und sicherte sich den 1. Platz. Dieser Kraftakt belohnt ihn mit der Führung in der Gesamtwertung.
Podiumsnähe und wichtige Zähler
Auch in den anderen Klassen lieferten die Fahrer wertvolle Punkte für die Teamwertung:
- Philipp Kobusch (Klasse 5, #555): Bei den Junioren bestätigte Philipp seine aufsteigende Form. Mit einem starken 4. Platz im Hoope Park festigte er seinen 3. Platz in der Gesamtwertung und bleibt damit auf Podiumskurs für die Saison.
- Andreas Hellwig (Klasse 10, #720): In der luftgekühlten Klasse fuhr Andreas ebenfalls auf einen hervorragenden 4. Platz. In der Meisterschaft bedeutet dies aktuell einen soliden 3. Gesamtrang.
- Angie Hückstädt (Klasse 4, #416): Mit einem 5. Platz im Hoope Park bewies Angie erneut ihre Konstanz. Sie verteidigt damit erfolgreich den 2. Platz in der Gesamtwertung der Damen.
Kampfgeist im Mittelfeld und breite Team-Performance
Besonders beeindruckend war die Dichte der Teamfahrer in den hart umkämpften mittleren Klassen, wo um jeden Platz gerungen wurde:
- Klasse 2: Hier hielt Daniel Richter (#266) mit einem starken 7. Platz die Fahne hoch und verbesserte sich auf Gesamtrang 14. David Pahlke (#282) sicherte sich Platz 19 und bleibt damit in den Top 10 der Meisterschaft, dicht gefolgt von Manuel Schmahl (#273) auf Platz 20 (Gesamt 7.).
- Klasse 3: Die „Aufholjagd-Fraktion“ wurde von Lucas Pahlke (#322) angeführt, der mit Platz 10 den Sprung auf Gesamtrang 7 schaffte. Finn Jessen (#306) knackte mit Platz 11 im Rennen ebenfalls die Top 10 der Meisterschaft. Auch Andre Roffka (#86) auf Platz 25 und Benjamin Kobusch (#355) auf Platz 26 zeigten vollen Einsatz und sammelten wichtige Zähler.
- Klasse 6 & 1: In der Seniorenklasse 40+ sicherte Thorsten Gessel (#612) mit Platz 11 ein ordentliches Ergebnis (Gesamt 12.), während Jannik Krombach (#122) in der stark besetzten Klasse 1 mit Platz 19 wichtige Meisterschaftspunkte mit nach Hause nahm.
Auch wenn einige Leistungsträger wie Marvin Schrank, Lars Burghardt oder Stefan Behrendt im Hoope Park pausierten, zeigt die Tiefe des Kaders, dass das Enduro Racing Team ein ernsthafter Titelaspirant bleibt. Mit dieser geschlossenen Leistung blickt die Truppe optimistisch auf den nächsten Lauf in Ludwigslust!
Ergebnisse der Enduro Racing Team Fahrer im Überblick:
| Klasse | Name | Startnr. | 3. ORS Lauf – Platz | Gesamtwertung Klasse |
| Klasse 1 | Jurij Nier | 191 | 1 | 1 |
| Klasse 1 | Lars Burghardt | 148 | 19 | |
| Klasse 1 | Jannik Krombach | 122 | 19 | 27 |
| Klasse 1 | Torsten Kurzweg | 222 | 12 | |
| Klasse 2 | Manuel Schmahl | 273 | 20 | 7 |
| Klasse 2 | Stefan Behrendt | 224 | 17 | |
| Klasse 2 | David Pahlke | 282 | 19 | 10 |
| Klasse 2 | Lukas Mauerhoff | 212 | 27 | |
| Klasse 2 | Daniel Richter | 266 | 7 | 14 |
| Klasse 2 | Tim Abromeit | 328 | 32 | |
| Klasse 3 | Finn Jessen | 306 | 11 | 10 |
| Klasse 3 | Lucas Pahlke | 322 | 10 | 7 |
| Klasse 3 | Benjamin Kobusch | 355 | 26 | 26 |
| Klasse 3 | Andre Roffka | 86 | 25 | 22 |
| Klasse 4 | Angie Rückstädt | 416 | 5 | 2 |
| Klasse 5 | Philipp Kobusch | 555 | 4 | 3 |
| Klasse 6 | Thorsten Gessel | 612 | 11 | 12 |
| Klasse 6 | Christian Malaschewski | 684 | 22 | |
| Klasse 7 | Peter Peemöller | 797 | 1 | 1 |
| Klasse 9 | Andre Burghardt | 973 | 26 | |
| Klasse 10 | Andreas Hellwig | 720 | 4 | 3 |
| Klasse 11 | Marvin Schrank | 599 | 4 |
Dank an unsere Sponsoren
Ein großes Dankeschön geht raus an unsere treuen Partner:
- KTM-Shop24 / Husky-Shop24 / GasGas-Shop24
- Rock Oil
- ProMX
- Peschel Motorradsport
- TDM (Tim Dobberkau Motorsport)
- URBAN Fahrzeugtechnik
- P.O.W.
- X-Grip
- Auner
Ohne euch wären unsere Erfolge nicht möglich – danke für euren Support!
Fotografen im Fokus: Die Gesichter hinter der Linse
Ein Offroad Scramble lebt nicht nur von Staub, Action und Adrenalin – sondern auch von den Menschen, die genau diese Momente festhalten. Die Fotografen stehen bei jedem Rennen mitten im Geschehen, kämpfen sich durch Schlamm und Wetter und sorgen mit viel Leidenschaft dafür, dass die besten Augenblicke unvergesslich bleiben. Deshalb möchten wir euch ab sofort regelmäßig die Menschen hinter der Kamera vorstellen. Den Anfang macht das Team von Krema Entertainment (Insta: krema.entertainment).
Hinter Krema stehen Luisa, Flo und Julius – drei echte Motorsportfans mit einem Gespür für besondere Bilder. Seit Anfang 2025 begleiten sie die ORS-Serie und sind längst mehr als nur Fotografen geworden: Sie sind Teil der ORS-Familie. Mit ihrem eigenen Krema Racing Team bringen sie zusätzlich Leben ins Fahrerlager und teilen die Begeisterung für den Sport direkt mit euch.
Ihre Bilder halten aber nicht nur die Action auf der Strecke fest. Sie geben auch Freunden, Familie und allen Außenstehenden einen echten Einblick in das Hobby und die Leidenschaft hinter dem Offroad-Sport. Genau diese besonderen Momente – vom Start bis zum Zieleinlauf – machen die Erinnerungen für viele Fahrer und Teams erst richtig greifbar.
Eure Highlights vom Rennwochenende
Von spektakulären Action-Aufnahmen bis zu emotionalen Szenen im Fahrerlager und im Ziel – die Bilder der letzten Rennen könnt ihr euch jetzt online anschauen.
Hier geht’s zu den Galerien: pictrs.com/kremaentertainment
Ein fettes Dankeschön!
Ein Event dieser Größe stemmt sich nicht von allein. Ein riesiger Dank geht raus an das Team vom Hoope Park und die gesamte ORS-Crew für die Ausrichtung des 3. Laufs!
Vom Streckenbau über die Organisation bis hin zur Verpflegung – ihr habt mal wieder einen erstklassigen Job gemacht und uns ein perfektes Rennwochenende geliefert. Ohne euren Einsatz und eure Leidenschaft für den Offroad-Sport wäre das alles nicht möglich.
Wir ziehen den Helm vor euch und freuen uns schon auf das nächste Mal!
Ausblick: Sommer-Action beim MC Ludwigslust (27.06.2026)
Am 27. Juni kehrt die ORS-Serie zurück zum MC Ludwigslust. Nach der spektakulären Premiere im Vorjahr sind die Erwartungen hoch: Wir freuen uns auf den einzigartigen Mix aus Highspeed-MX-Passagen, Waldstücken und technischen Sektionen.
Die große Frage für alle Fahrer: Wird der Speedway wieder zur ultimativen Hindernisbahn? Letztes Jahr forderten unzählige Bahnschwellen und Betonkanten Mensch und Material alles ab – wir sind gespannt, welche Herausforderungen der Veranstalter diesmal auf die drei Spuren zaubert!
ORS Termine Saison 2026:
28.03.2026 –MCV Steinitz11.04.2026 – MX Park Plate09.05.2026 – Hoope Park- 27.06.2026 – Ludwigslust
- 22.08.2026 – Sögard (Dänemark)
- 26.09.2026 – Lägerdorf
- 17.10.2026 – MSC Burg Eisenhardt (Reetz)
Quelle: Enduro Racing Team (A.R.), Fotos von Krema Entertainment.