Stark VARG SM Sköll: Schwarze Limited Edition mit 80 PS, Titan-Parts und nur 500 Exemplaren

Stark Future legt bei der VARG SM noch einmal nach und bringt mit der Stark VARG SM Sköll 2026 eine streng limitierte Sonderedition auf die Straße. Der Name stammt aus der nordischen Mythologie: Sköll ist jener Wolf, der der Sonne nachjagt – und genau dieses düstere Thema zieht Stark Future konsequent durch. Die Supermoto kommt nahezu vollständig in Schwarz, leistet 80 PS, erhält zahlreiche Titan-Bauteile und wird weltweit auf lediglich 500 nummerierte Exemplare begrenzt.

Dabei handelt es sich nicht um eine komplett neue Plattform. Rahmenkonzept, struktureller 7,2-kWh-Akku, Single-Speed-Antrieb und der mit Carbonfaser ummantelte Elektromotor der normalen VARG SM bleiben erhalten. Neu sind vor allem die konsequente Blackout-Optik, die volle ALPHA-Spezifikation und eine Gewichtsreduzierung um 1,1 Kilogramm.

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Stark VARG SM Sköll 2026: Nur 500 Motorräder weltweit

Der wohl wichtigste Punkt für Sammler: Von der STARK VARG SM Sköll 2026 werden weltweit nur 500 Stück gebaut. Laut Stark Future ist ausdrücklich keine zweite Produktionsserie vorgesehen. Die einzelnen Motorräder erhalten nummerierte, schwarz eloxierte Gabelbrücken und machen ihre Sonderstellung damit auch optisch sichtbar.

Die ersten Auslieferungen sollen bereits ab Oktober 2026 beginnen. Preislich liegt die Sköll bei 14.990 Euro. Für andere Märkte nennt Stark Future 14.990 US-Dollar, 12.990 britische Pfund beziehungsweise 21.990 australische Dollar.

Damit liegt der Fokus klar auf einer exklusiveren Version der ohnehin ungewöhnlichen Elektro-Supermoto.

Komplett in Schwarz – zumindest fast

„Every component taken to black“ lautet das Motto der Sköll. Stark Future belässt es dabei nicht bei schwarzen Kunststoffteilen oder einem neuen Dekor. Stattdessen werden laut Hersteller praktisch alle technisch geeigneten Komponenten mit unterschiedlichen Verfahren geschwärzt.

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Zum Einsatz kommen unter anderem Eloxierung, Pulverbeschichtung und spezielle tiefschwarze Oberflächenbehandlungen. Betroffen sind beispielsweise die obere und untere Gabelbrücke, Lenkschaft und Mutter, Schwinge, Motorgehäuse und Seitendeckel, Wechselrichtergehäuse, Dockingstation, Mapping-Schalter am Lenker sowie der Deckel des Ladeanschlusses.

Eine bewusste Ausnahme gibt es allerdings: Die 520er RK-MXU-Kette behält ihre goldene Oberfläche. Zusammen mit dem 7075-T6-Aluminium-Kettenrad sorgt sie für einen der wenigen farblichen Kontraste am ansonsten tiefschwarzen Motorrad.

Gerade auf den Pressebildern wird deutlich, wie weit Stark Future das Thema treibt: Die komplette Silhouette wirkt extrem reduziert und aggressiv, während Gabel und goldene Kette die wenigen bewussten Akzente setzen.

1,1 Kilogramm leichter dank Titan

Die Sonderedition soll aber nicht nur anders aussehen. Stark Future spart gegenüber der normalen VARG SM insgesamt 1,1 Kilogramm Gewicht ein. Das geschieht ausschließlich über Titan-Bauteile.

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Die 3D-gedruckten Titan-Fußrasten reduzieren das Gewicht um 140 Gramm. Dazu kommt ein vollständiger Titan-Schraubensatz, der weitere rund 900 Gramm spart. Damit sinkt das angegebene Gewicht von 124,5 auf 123,4 Kilogramm.

Interessant ist dabei die Einordnung von Stark Future: Die Gewichtsreduzierung betrifft hauptsächlich Bedienelemente und Befestigungsmaterial und nicht ungefederte oder rotierende Massen. Deshalb sollen Radführung und Dämpfungsverhalten unverändert bleiben. Das geringere Gesamtgewicht reduziert aber die Fahrzeugträgheit, wodurch schnelle Richtungswechsel leichter fallen sollen. Auch das Anheben des Vorderrades soll dadurch spürbar einfacher werden.

80 PS in der ALPHA-Spezifikation

Bei der Leistung fährt die Sköll mit der stärksten Variante auf. Die VARG SM Sköll erhält serienmäßig die ALPHA-Spezifikation mit 80 PS Spitzenleistung.

Stark Future gibt zusätzlich ein Drehmoment von 914 Nm am Hinterrad an. Wie bereits von der VARG bekannt, handelt es sich um einen direkten elektrischen Antrieb ohne klassisches Motorrad-Getriebe und ohne Kupplung. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Single-Speed-System.

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Der Elektromotor wird im technischen Datenblatt als carbonfaserummantelter SPM-Motor mit integriertem Inverter beschrieben. Das Grundkonzept entspricht der bekannten VARG-Plattform.

Dynamic Traction Control komplett einstellbar

Zur ALPHA-Ausstattung gehört außerdem die Dynamic Traction Control. Die elektronische Traktionskontrolle ist in den verschiedenen Fahrmodi integriert und kann vom Fahrer individuell angepasst werden.

Einstellbar sind nicht nur die Eingriffe der Traktionskontrolle, sondern auch die Leistungscharakteristik und die Stärke der Rekuperation. Veränderungen zwischen den Fahrmodi können laut Hersteller während der Fahrt über den Lenker vorgenommen werden.

Gerade bei einer Supermoto mit sofort verfügbarem Elektrodrehmoment dürfte die Einstellbarkeit der Leistungsabgabe für viele Fahrer entscheidend sein.

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7,2-kWh-Akku und bis zu 183 Kilometer Reichweite

Der strukturelle Akku besitzt eine Kapazität von 7,2 kWh und arbeitet laut Stark Future mit 420 Volt. Er ist nicht lediglich Energiespeicher, sondern Bestandteil der tragenden Fahrzeugstruktur.

Bei der Reichweite gibt der Hersteller mehrere Werte an:

  • 183 Kilometer im Stadtbetrieb
  • 118 Kilometer im Vorstadtbetrieb
  • 81 Kilometer nach WMTC

Geladen wird über das portable 3,3-kW-Ladegerät von Stark Future. An 240 Volt sollen rund zwei Stunden Ladezeit notwendig sein. An 120 Volt nennt Stark etwa dreieinhalb Stunden. Geladen werden kann an einer normalen Haushaltssteckdose beziehungsweise mit entsprechendem Adapter auch an einem AC-Ladepunkt.

Wie bei allen Herstellerangaben zur Reichweite hängt der tatsächliche Wert natürlich stark davon ab, wie und wo das Motorrad bewegt wird. Gerade bei sportlicher Supermoto-Nutzung dürfte die reale Reichweite deutlich stärker vom Gasgriff abhängen als von einem theoretischen Normwert.

KYB-Fahrwerk mit mehr als 290 Millimetern Federweg

Beim Fahrwerk bleibt Stark Future dem bekannten VARG-SM-Aufbau treu. Vorne arbeitet eine 48-mm-KYB-Closed-Cartridge-Gabel mit Stahlfeder. Druck- und Zugstufendämpfung können eingestellt werden, der Federweg beträgt üppige 290 Millimeter.

Hinten kommt ebenfalls ein KYB-Federelement zum Einsatz. Das Federbein verfügt über Federvorspannung, getrennte High- und Low-Speed-Druckstufenverstellung sowie einstellbare Zugstufe. Der Hinterradfederweg beträgt sogar 303 Millimeter.

Typisch Stark Future: Die Federrate wird bereits bei der Bestellung passend zum Fahrergewicht gewählt. Damit soll das Motorrad nicht mit einer einzigen Standardabstimmung für alle Käufer ausgeliefert werden.

Geometrie bleibt gegenüber der normalen VARG SM unverändert

Trotz der Sonderedition verändert Stark Future die eigentliche Fahrwerksgeometrie nicht. Der hochfeste Stahlrahmen wird mit einem Carbonfaser-Frontsubframe kombiniert.

Die wichtigsten Maße:

  • Lenkkopfwinkel: 26,1 Grad
  • Radstand: 147,1 Zentimeter
  • Bodenfreiheit: 31,2 Zentimeter
  • Sitzhöhe: 93,5 Zentimeter

Damit entspricht die Geometrie vollständig der normalen VARG SM.

Die Sitzhöhe von 935 Millimetern zeigt dabei erneut, dass die Stark trotz 17-Zoll-Supermoto-Bereifung klar aus der Offroad-Plattform hervorgegangen ist.

Brembo-Bremsanlage und Pirelli Diablo Rosso IV

Gebremst wird vorne über eine 320-mm-Bremsscheibe mit Brembo-Vierkolbensattel. Am Hinterrad arbeitet eine 220-mm-Scheibe mit Einkolben-Bremssattel.

Optional bietet Stark Future weiterhin eine am Lenker montierte Hinterradbremse an. Gerade aus dem Supermoto- und Stunt-Bereich dürfte diese Option für einige Fahrer interessant sein.

Bereift wird die europäische Version mit Pirelli Diablo Rosso IV:

  • vorne: 120/70-17
  • hinten: 140/70-17

Für den australischen Markt nennt Stark Future stattdessen den Anlas Grip Plus.

Arkenstone-Display mit Navigation und GPX-Funktionen

Auch die digitale Ausstattung bleibt umfangreich. Das sogenannte Arkenstone-Display basiert auf Android und ist laut Hersteller wasser- und stoßfest.

Das System bietet unter anderem Turn-by-Turn-Navigation für Straße und Gelände, Offline-Karten, GPX-Aufzeichnung und GPX-Wiedergabe, Runden- und Session-Zeitmessung sowie Over-the-Air-Updates. Auch der bekannte Crawl Mode, unter anderem zum Rückwärtsrangieren, wird übernommen.

Damit bleibt die VARG SM Sköll technisch sehr nah an der regulären VARG SM – nur eben in maximaler ALPHA-Konfiguration.

Straßenzulassung und A1-Führerschein

Besonders interessant für Europa ist die Homologation. Die VARG SM Sköll ist straßenzugelassen und soll – wie die normale VARG SM – aufgrund der relevanten Dauerleistungsmessung mit dem A1-Führerschein gefahren werden können.

In ausgewählten südeuropäischen Märkten soll außerdem eine Nutzung mit Pkw-Führerschein möglich sein.

Damit steht auf dem Papier eine ungewöhnliche Kombination im Raum: 80 PS Spitzenleistung, Elektroantrieb, Supermoto-Fahrwerk und A1-Kompatibilität.

Technische Daten der Stark VARG SM Sköll

Technische DatenStark VARG SM Sköll
Leistung80 PS Spitze, ALPHA-Spezifikation
Drehmoment914 Nm am Hinterrad
Gewicht123,4 kg
Akku7,2 kWh, 420 V
GetriebeSingle-Speed, keine Kupplung
Reichweite Stadt183 km
Reichweite Vorstadt118 km
Reichweite WMTC81 km
Ladegerät3,3 kW
Ladezeit bei 240 Vca. 2 Stunden
Rahmenhochfester Stahl
Front-SubframeCarbonfaser
GabelKYB 48 mm Closed Cartridge
Federweg vorne290 mm
FederbeinKYB Triple Adjuster
Federweg hinten303 mm
Bremse vorneBrembo, 320 mm, 4 Kolben
Bremse hintenBrembo, 220 mm, 1 Kolben
Reifen vornePirelli Diablo Rosso IV 120/70-17
Reifen hintenPirelli Diablo Rosso IV 140/70-17
Radstand147,1 cm
Sitzhöhe93,5 cm
Bodenfreiheit31,2 cm
Titan-Fußrasten3D-gedruckt, ca. 140 g leichter
Schraubenkompletter Titan-Schraubensatz, ca. 900 g leichter
Stückzahl500 weltweit
Preis14.990 Euro
Auslieferungab Oktober 2026

Die technischen Angaben stammen aus der vollständigen Spezifikation von Stark Future.

Fazit: Sköll ist die bislang exklusivste VARG SM

Stark Future erfindet die VARG SM mit der Sköll Limited Edition nicht neu – und genau das ist offenbar auch nicht das Ziel. Stattdessen nimmt der Hersteller die bekannte Supermoto-Plattform, spendiert ihr die volle 80-PS-ALPHA-Ausstattung, Dynamic Traction Control, Titan-Fußrasten, Titan-Schrauben und einen außergewöhnlich konsequenten Blackout-Look.

Das Ergebnis ist mit 123,4 Kilogramm die laut Stark Future bislang leichteste VARG SM. Gleichzeitig machen nur 500 Exemplare weltweit und die individuell nummerierten Gabelbrücken aus der Sköll ein echtes Sammlerstück.

Mit 14.990 Euro ist die Sköll natürlich kein günstiges Elektro-Spielzeug. Dafür bekommt man eine der aktuell radikalsten straßenzugelassenen Elektro-Supermotos – mit 80 PS Spitzenleistung, extremem Fahrwerk und einer Optik, die deutlich weniger zurückhaltend ist, als es die komplett schwarze Lackierung zunächst vermuten lässt.

Quelle: Stark Future

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