Der Auftakt der Deutsche Cross Country Meisterschaft in Venusberg hatte alles, was Offroad-Fans lieben: wechselhaftes Wetter, anspruchsvolle Bedingungen und Motorsport auf absolutem Top-Niveau. Während der Samstag noch mit strahlendem Sonnenschein und perfekten Streckenverhältnissen glänzte, wurde es am Sonntag deutlich ruppiger. Leichter Schneefall und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt verlangten den Fahrern alles ab – typisch GCC eben.
Trotz der Wetterkapriolen blieb die Strecke über das gesamte Wochenende hinweg erstaunlich griffig. Das sorgte für faire Bedingungen und packende Rennen in allen Klassen.
Starker Veranstalter sorgt für reibungslosen Ablauf
Der MC Mittleres Erzgebirge zeigte einmal mehr, warum er zu den erfahrensten Veranstaltern der Szene zählt. Mit knapp 700 Startern und einem hochkarätigen Teilnehmerfeld wurde deutlich, welchen Stellenwert die GCC-Serie im Offroad-Sport mittlerweile hat.
Peter Thiele vom MC Mittleres Erzgebirge brachte es auf den Punkt:
Ein rundum gelungenes Rennwochenende mit abwechslungsreichen Bedingungen, starken Fahrern und einer top organisierten Veranstaltung.
Titelverteidiger setzen direkt ein Ausrufezeichen
XC Woman: Steffi Laier dominiert nach Belieben
In der Damenklasse ließ Steffi Laier keinen Zweifel daran, dass sie auch 2026 wieder die Messlatte ist. Mit einer souveränen Performance sicherte sie sich den Sieg mit überlegenen 11 Runden.
Top 5 XC Woman:
- Steffi Laier (KTM) – 11 Runden
- Carmen Allinger (Husqvarna) – 10 Runden
- Rosa Strobel (Yamaha) – 10 Runden
- Magdalena Höfer (Fantic) – 9 Runden
- Kerstin Schmidt (Beta) – 9 Runden
Laier zeigte sich nach dem Rennen begeistert von der Strecke und kündigte direkt an, die komplette Saison fest einzuplanen.
XC Quad Pro: Ole Klotz bleibt das Maß der Dinge
Auch bei den Quads ließ der Titelverteidiger nichts anbrennen: Ole Klotz dominierte das Rennen über 17 Runden und setzte sich klar an die Spitze.
Top 5 XC Quad Pro:
- Ole Klotz (Yamaha) – 17 Runden
- Marius Kernchen (Kawasaki) – 17 Runden
- Jan Vehar (Yamaha) – 17 Runden
- Lennard Scheibner (Yamaha) – 17 Runden
- Kevin Müller (Yamaha) – 17 Runden
Sein Vorteil: Streckenkenntnis vom Vortag. Sein Ziel: die Meisterschaft weiter ausbauen.
XC Pro: Nervenkitzel bis zur Ziellinie
Die Königsklasse lieferte das absolute Highlight des Wochenendes. Titelverteidiger Chris Gundermann lieferte sich ein intensives Duell mit Yanik Spachmüller – und das über die gesamte Renndistanz.
Am Ende entschied Gundermann das Rennen hauchdünn für sich – nur wenige Sekunden trennten die beiden Kontrahenten.
Top 5 XC Pro:
- Chris Gundermann (KTM) – 13 Runden
- Yanik Spachmüller (Triumph) – 13 Runden
- Leonard Koch (Husqvarna) – 13 Runden
- Mike Stender (Beta) – 13 Runden
- Lukas Riedißer (Husqvarna) – 12 Runden
Ein Auftakt, der jetzt schon Lust auf mehr macht – enger kann Racing kaum sein.
Strecke trotzt Wetterkapriolen
Trotz Schnee, Kälte und wechselnder Bedingungen präsentierte sich die Strecke in einem Top-Zustand. Der griffige Boden ermöglichte spektakuläre Überholmanöver und spannende Positionskämpfe in allen Klassen.
Das positive Feedback von Fahrern und Teams spricht für sich: Organisation, Streckenführung und Ablauf waren auf höchstem Niveau.
Saison 2026: Spannung garantiert
Mit diesem Auftakt ist klar: Die GCC-Saison 2026 wird alles andere als langweilig. Die Titelverteidiger haben direkt ihre Ansprüche angemeldet – gleichzeitig stehen zahlreiche Herausforderer bereit, um genau diese Dominanz zu brechen.
Auch Bastian Schöner zeigte sich hochzufrieden und blickt bereits auf das nächste Rennen in Triptis.
Ergebnisse
Alle Ergebnisse gibt es auf der offiziellen Webseite (LINK).
Quelle: GCC