ADAC MX Masters 2026: Roan van de Moosdijk verteidigt vorzeitig seinen Meistertitel

Roan van de Moosdijk ist ADAC MX Masters-Champion 2026. Bereits bei der vorletzten Veranstaltung der Saison in Vellahn machte der Niederländer vom Kosak Racing Team die erfolgreiche Titelverteidigung perfekt. Drei zweite Plätze reichten van de Moosdijk, um die Meisterschaft vorzeitig für sich zu entscheiden.

Roan van de Moosdijk krönte sich in Vellahn vorzeitig zum ADAC MX Masters Champion 2026

Den Tagessieg in Vellahn sicherte sich dagegen Jörgen-Matthias Talviku, der mit einem perfekten Wochenende und drei Laufsiegen das Punktemaximum einfuhr. Jere Haavisto komplettierte als Dritter das Veranstaltungspodium.

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Roan van de Moosdijk macht den ADAC MX Masters-Titel 2026 vorzeitig perfekt

Mit einem komfortablen Vorsprung von 70 Punkten war Roan van de Moosdijk nach Vellahn gereist. Entsprechend klar war die Ausgangslage: Der Niederländer musste nicht mehr um jeden Preis gewinnen, sondern vor allem konstant punkten und unnötige Fehler vermeiden.

Genau diese Strategie setzte der Fahrer des Kosak Racing Teams konsequent um.

Bereits im ersten Rennen am Samstag belegte van de Moosdijk einen souveränen zweiten Platz. Damit brachte er sich in eine hervorragende Ausgangsposition für die beiden Sonntagsläufe.

Im zweiten Lauf verlief der Start allerdings deutlich schwieriger. Van de Moosdijk überquerte die Red Bull Holeshotlinie lediglich im Mittelfeld und musste sich anschließend durch das Feld nach vorne arbeiten.

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Der amtierende Champion blieb ruhig, fuhr konsequent seinen Rhythmus und machte Position um Position gut. Zu Beginn des letzten Renndrittels gelang ihm schließlich der entscheidende Angriff auf Noah Ludwig vom KTM Sarholz Racing Team. Van de Moosdijk übernahm Rang zwei und brachte diesen bis ins Ziel.

Im dritten Lauf geht van de Moosdijk kein unnötiges Risiko mehr ein

Im abschließenden dritten Rennen war die Ausgangslage für den Niederländer erneut deutlich komfortabler.

Bereits in der zweiten Runde lag Roan van de Moosdijk wieder auf dem zweiten Platz hinter dem an diesem Wochenende überragenden Jörgen-Matthias Talviku.

Lange Zeit hielt der Niederländer den Druck auf den Führenden hoch. In der Schlussphase wurde allerdings deutlich, dass für van de Moosdijk nicht der Laufsieg, sondern die Meisterschaft höchste Priorität hatte.

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Statt einen möglicherweise riskanten Angriff auf Talviku zu starten, kontrollierte der Titelverteidiger seinen zweiten Platz und brachte das Ergebnis sicher ins Ziel.

Mit drei zweiten Plätzen in drei Rennen stand anschließend fest: Roan van de Moosdijk ist erneut ADAC MX Masters-Champion.

„Nach einem guten Start im dritten Lauf habe ich mich vor allem darauf konzentriert, keine dummen Fehler zu machen. Ich bin sehr glücklich und der Druck ist nun weg. Ich freue mich auf ein tolles Saisonfinale in Fürstlich Drehna, bei dem ich noch mal alles geben möchte“, erklärte van de Moosdijk nach seinem Titelgewinn.

Damit kann der Niederländer das Saisonfinale in Fürstlich Drehna ohne Meisterschaftsdruck angehen.

Jörgen-Matthias Talviku dominiert das Wochenende in Vellahn

Jörgen-Matthias Talviku lieferte in Vellahn eine perfekte Vorstellung ab

Während Roan van de Moosdijk den Meistertitel feierte, gehörten die Laufsiege in Vellahn ausschließlich einem anderen Fahrer: Jörgen-Matthias Talviku.

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Der Este vom SHR Motorsports by Hartje Team präsentierte sich auf der anspruchsvollen Mischbodenstrecke des MC Vellahn in überragender Form.

Bereits im Training setzte Talviku mit der schnellsten Zeit ein deutliches Ausrufezeichen und sicherte sich als Acerbis Best Qualifier die Poleposition.

Doch damit nicht genug.

Im ersten Lauf setzte der Este seine starke Trainingsleistung direkt um. Talviku erwischte einen perfekten Start, übernahm die Führung und fuhr anschließend einen souveränen Start-Ziel-Sieg ein.

Für ihn war es gleichzeitig ein ganz besonderer Moment: Es handelte sich um seinen ersten Laufsieg überhaupt im ADAC MX Masters.

Drei Starts, drei Holeshots, drei Siege für Talviku

Was am Samstag begann, setzte Talviku am Sonntag nahezu fehlerfrei fort.

Auch im zweiten Lauf gelang ihm der perfekte Start. Wieder setzte sich der Este sofort an die Spitze und kontrollierte das Rennen von vorne.

Im dritten und letzten Lauf bot sich schließlich das gleiche Bild: Talviku setzte sich erneut direkt nach dem Start an die Spitze und gab die Führung bis zur Zielflagge nicht mehr ab.

Die Bilanz des Wochenendes konnte damit kaum besser ausfallen:

  • Trainingsbestzeit und Acerbis Best Qualifier
  • Poleposition
  • drei Holeshots
  • drei Start-Ziel-Siege
  • drei Laufsiege
  • Punktemaximum
  • Veranstaltungssieg

Damit wurde Talviku zum vierten Veranstaltungssieger der ADAC MX Masters-Saison 2026.

„Wer hätte so ein perfektes Resultat erwartet? Aber schon beim ersten Blick auf die Strecke am Freitag hat sie mir sehr gut gefallen. Mein Motorrad hat von Anfang an sehr gut gelegen und ich hatte viel Spaß beim Fahren. Meine drei Holeshots haben mir das Leben erleichtert, und ich konnte konstant schnell fahren und meine Fitness ist auch auf einem guten Stand. Ich kann mich nicht genug bei meinem Team und Unterstützern bedanken, die mir das möglich machen“, freute sich Talviku über seine erste ADAC MX Masters-Siegespremiere.

Mit der starken Vorstellung in Vellahn machte Talviku gleichzeitig auch in der Meisterschaft einen großen Schritt nach vorne.

Jere Haavisto kämpft sich zurück auf das Podium

Jere Haavisto hielt seine Chancen auf einen Saisonabschluss in den Top-Drei aufrecht

Nach einem schwierigen Wochenende zuvor in Gaildorf meldete sich Jere Haavisto vom Schmicker Silve Racing Team in Vellahn eindrucksvoll zurück.

Bereits im ersten Lauf zeigte der Finne eine starke Leistung.

Im Verlauf des Rennens arbeitete sich Haavisto an Noah Ludwig und Tom Koch vorbei und sicherte sich damit einen Platz auf dem Podium.

Deutlich schwieriger verlief der zweite Lauf.

Haavisto erwischte einen schlechten Start und fand sich zunächst lediglich auf dem 25. Platz wieder. Auf der Strecke in Vellahn, auf der Überholmanöver keineswegs selbstverständlich waren, begann anschließend eine beeindruckende Aufholjagd.

Runde für Runde arbeitete sich der Finne nach vorne.

Nach zehn Runden gelang ihm schließlich der Angriff auf Tom Koch. Haavisto übernahm den vierten Platz und brachte diesen bis ins Ziel.

Haavisto beendet Vellahn auf Gesamtrang drei

Im dritten Rennen lief es für Jere Haavisto bereits am Start deutlich besser.

Nach der zweiten Runde befand sich der Finne auf Rang vier. Nach ungefähr einem Drittel der Renndistanz übernahm er schließlich den dritten Platz von Markuss Kokins vom Team BuyMX Yamaha.

Von dort aus fuhr Haavisto ein kontrolliertes Rennen und brachte Rang drei ungefährdet ins Ziel.

Hinter ihm folgten Tom Koch und Jordi Tixier.

Durch seine konstanten Ergebnisse sicherte sich Haavisto schließlich auch in der Veranstaltungswertung den dritten Platz.

„Ich bin sehr glücklich, nun wieder auf dem Podium zu stehen. Der zweite Lauf war nach meinem verpatzten Start sehr schwierig und ich musste viele Fahrer überholen, was hier nicht einfach war“, erklärte Haavisto.

Die Veranstaltungswertung in Vellahn endete damit an der Spitze mit:

  1. Jörgen-Matthias Talviku
  2. Roan van de Moosdijk
  3. Jere Haavisto
  4. Tom Koch
  5. Noah Ludwig

ADAC MX Masters-Meisterschaft: Talviku rückt auf Rang drei vor

Auch in der Meisterschaft sorgte das Wochenende in Vellahn für einige Veränderungen.

An der Spitze ist die Entscheidung bereits gefallen: Roan van de Moosdijk steht vorzeitig als ADAC MX Masters-Champion 2026 fest.

Hinter dem Niederländer bleibt Tom Koch weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz.

Durch sein perfektes Wochenende mit drei Laufsiegen verbesserte sich Jörgen-Matthias Talviku auf den dritten Platz der Meisterschaft und schob sich damit vor Jere Haavisto.

Einen Rückschlag musste dagegen Maximilian Spies vom Becker Racing Team hinnehmen.

Spies verletzte sich bereits im ersten Lauf am Samstag und wird für den Rest der Saison ausfallen. In der Meisterschaft fiel er dadurch auf den fünften Tabellenplatz zurück.

Saisonfinale in Fürstlich Drehna ohne Titeldruck für van de Moosdijk

Mit dem vorzeitigen Titelgewinn ist die wichtigste Entscheidung in der ADAC MX Masters-Saison 2026 bereits vor dem letzten Rennwochenende gefallen.

Roan van de Moosdijk kann damit ohne Meisterschaftsdruck zum Saisonfinale nach Fürstlich Drehna reisen.

Ganz ohne Spannung dürfte das Finale dennoch nicht werden. Hinter dem neuen und alten Champion sind weiterhin wichtige Meisterschaftspositionen zu vergeben.

Vor allem der Kampf hinter van de Moosdijk verspricht Spannung. Tom Koch hält weiterhin Rang zwei, während sich Talviku mit seinem starken Wochenende in Vellahn eindrucksvoll in Position gebracht hat.

Nach seinem ersten Veranstaltungssieg und drei Laufsiegen dürfte der Este außerdem mit reichlich Selbstvertrauen zum Saisonfinale reisen.

ADAC MX Masters Vellahn als Re-Livestream ansehen

Wer die Rennen aus Vellahn noch einmal in voller Länge anschauen möchte, kann sämtliche Läufe beider Veranstaltungstage kostenlos als Re-Livestream oder Einzelrennen auf dem ADAC Motorsport YouTube-Kanal ansehen.

Die vollständigen Ergebnisse der Veranstaltung sowie weitere Informationen zur Meisterschaft gibt es auf der offiziellen Webseite des ADAC MX Masters unter adac.de/mx-masters.

Quelle: Sebastian Wolter, Atze Entertainment

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