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6DAYS Portugal 2026 – Tag 4: Frankreich-Drama bei den Junioren, Italien auf Titelkurs und Josep García holt Tagessieg

6DAYS Portugal 2026 Tag 4

Die 100. Ausgabe der FIM International Six Days Enduro (ISDE) in Portugal bleibt spannend! Am vierten Fahrtag, dem 15. Oktober 2026, sorgten technische Defekte, dramatische Ausfälle und packende Sekundenduelle für reichlich Gesprächsstoff. Während Italien in der World Trophy weiterhin souverän das Geschehen kontrolliert, erlebte Frankreich bei den Junioren einen bitteren Rückschlag. In der Einzelwertung setzte sich Josep García erneut gegen Andrea Verona durch und verkürzte den Rückstand auf den Gesamtführenden.

Auch die schwierigen Bedingungen rund um Grândola bestimmten erneut den Rennverlauf. Wegen der anhaltenden Sichtprobleme durch Staub mussten die Veranstalter den vierten Fahrtag deutlich verkürzen. Statt der ursprünglich geplanten zwei Runden absolvierten sämtliche Klassen lediglich eine Runde mit drei gezeiteten Sonderprüfungen.

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Verkürzter vierter Fahrtag: Staub zwingt Veranstalter zur Streckenänderung

Die ursprünglich geplante Runde von Grândola nach Santiago do Cacém sollte zweimal gefahren werden. Doch die Staubentwicklung und die damit verbundenen Sichtprobleme machten eine Anpassung erforderlich.

Die Organisatoren entschieden sich deshalb für eine Verkürzung auf nur eine Runde. Zusätzlich wurden die Sollzeiten auf den Verbindungsetappen verlängert, um größere Abstände zwischen den Fahrern und damit bessere Sichtverhältnisse zu ermöglichen.

Damit standen am Donnerstag lediglich drei Sonderprüfungen auf dem Programm.

Für die führenden Nationen bedeutete diese Entscheidung einen klaren Vorteil. Wer bereits einen komfortablen Vorsprung herausgefahren hatte, musste weniger Risiken eingehen. Für die Verfolger dagegen reduzierten sich die Möglichkeiten, wertvolle Sekunden oder sogar Minuten aufzuholen.

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Besonders Frankreich bekam das in der World Trophy zu spüren.

World Trophy: Italien baut Führung auf 3:39 Minuten aus

NATIONENWERTUNG – STAND NACH TAG 4

Seit dem ersten Fahrtag gibt Italien bei den Six Days 2026 den Ton an. Auch am vierten Tag leisteten sich die Italiener keine entscheidenden Fehler und konnten ihren Vorsprung gegenüber Frankreich sogar leicht vergrößern.

Mit 3 Minuten und 39 Sekunden Vorsprung auf Frankreich geht Italien nun in den fünften und vorletzten Renntag.

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Die verkürzte Tagesdistanz spielte dem italienischen Team dabei zusätzlich in die Karten. Frankreich hatte schlicht weniger Prüfungszeit zur Verfügung, um den Rückstand zu reduzieren.

Sollte Italien auch den fünften Fahrtag ohne größere Probleme überstehen, dürfte die Titelverteidigung nur noch schwer zu verhindern sein. Allerdings haben die vergangenen Tage gezeigt, dass selbst ein scheinbar sicherer Vorsprung durch einen technischen Defekt schnell zunichtegemacht werden kann.

USA verlieren durch Steward Baylor wertvolle Zeit

Besonders dramatisch entwickelte sich der Kampf um den dritten Podestplatz zwischen Schweden und den USA.

Vor dem Start in den vierten Fahrtag trennten beide Teams lediglich elf Sekunden. Damit war für die amerikanische Mannschaft weiterhin alles möglich.

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Doch in der letzten Sonderprüfung schlug die Defekthexe zu: Steward Baylor (Kawasaki) musste anhalten und verlor massiv Zeit, bevor er seine Fahrt fortsetzen konnte.

Für die USA war das ein herber Rückschlag. Schweden nutzte die Probleme konsequent aus und vergrößerte den Vorsprung auf 2 Minuten und 41 Sekunden.

Damit hat sich die Ausgangslage im Kampf um Bronze deutlich verändert.

Spanien rückt den USA gefährlich nahe

Während Schweden seinen dritten Rang festigte, muss die amerikanische Mannschaft mittlerweile auch nach hinten schauen.

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Spanien liegt auf dem fünften Platz und hat den Rückstand auf die USA auf gerade einmal 17 Sekunden verkürzt.

Mit Josep García als einem der schnellsten Fahrer dieser Veranstaltung verfügen die Spanier über einen starken Trumpf für die verbleibenden zwei Tage.

Auch Chile zeigt bislang eine bemerkenswerte Leistung. Die Südamerikaner behaupten den sechsten Gesamtrang und befinden sich damit auf Kurs zu einem ihrer besten Six-Days-Ergebnisse.

Benjamin Herrera (KTM) zeigte sich entsprechend zufrieden. Chile habe eine Position gutgemacht. Jetzt gehe es darum, konstant und fehlerfrei weiterzufahren. Auch wenn die Mannschaft gegenüber den Teams vor ihr etwas Geschwindigkeit einbüße, wolle man bis zum Schluss weiterkämpfen.

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World Trophy – Zwischenstand nach Tag 4

PlatzNationRückstand
1ItalienFührend
2Frankreich+3:39 Min.
3Schweden–
4USA+2:41 Min. auf Schweden
5Spanien+0:17 Min. auf USA
6Chile–

Junior World Trophy: Frankreich verliert Führung durch technischen Defekt

GRÖSSTES DRAMA DES VIERTEN FAHRTAGS

Für die größte Überraschung des Tages sorgte die Junior World Trophy.

Frankreich war als Gesamtführender in den vierten Fahrtag gestartet und wollte seine Spitzenposition gegen Italien verteidigen.

Doch noch vor der ersten Sonderprüfung nahm das Drama seinen Lauf.

Thibault Giraudon muss seine Fantic abstellen

Bei Thibault Giraudon traten bereits am Morgen technische Probleme an seiner Fantic auf.

Der junge Franzose versuchte noch direkt an der Strecke, den Defekt zu beheben. Trotz aller Bemühungen gelang es ihm nicht, das Motorrad wieder einsatzbereit zu machen.

Schließlich musste Giraudon aufgeben.

Für die französische Junioren-Nationalmannschaft bedeutete dieser Ausfall das vorzeitige Ende aller Hoffnungen auf den Gesamtsieg.

Besonders bitter: Frankreich hatte sich die Führung in den vorherigen Fahrtagen hart erarbeitet und war auf dem besten Weg, Italien bis zum Schluss einen engen Kampf zu liefern.

Italien übernimmt die Spitze – Alberto Elgari erneut überragend

Für Italien änderte sich die Ausgangslage schlagartig.

Nach dem Ausfall der französischen Mannschaft war klar, dass die Italiener die Führung übernehmen würden.

Dabei profitierten sie nicht nur vom Pech der Konkurrenz, sondern überzeugten auch mit eigener Geschwindigkeit.

Allen voran Alberto Elgari (TM MOTO), der einmal mehr als schnellster Junior des Tages überzeugte.

Nach vier Fahrtagen führt Italien nun mit 3 Minuten und 36 Sekunden Vorsprung.

Die USA rückten auf den zweiten Gesamtrang vor, während Spanien auf Position drei liegt.

Zwischen den USA und Spanien beträgt der Abstand knapp zwei Minuten.

Dahinter folgt Tschechien auf Platz vier. Die Tschechen haben mehr als fünf Minuten Rückstand auf Spanien, liegen aber lediglich 55 Sekunden vor Australien.

Junior World Trophy – Zwischenstand nach Tag 4

PlatzNationSituation
1ItalienFührend
2USA+3:36 Min.
3SpanienKnapp 2 Min. hinter USA
4TschechienÜber 5 Min. hinter Spanien
5Australien55 Sek. hinter Tschechien

Für Italien bietet sich damit bei der 100. Ausgabe der Six Days die große Chance, sowohl die World Trophy als auch die Junior World Trophy zu gewinnen.

Women’s World Trophy: USA setzen sich weiter von Australien ab

Während bei den Junioren das Klassement komplett durcheinandergeriet, herrschen in der MOTOREX Women’s World Trophy weiterhin klare Verhältnisse.

Die USA unterstrichen am vierten Fahrtag eindrucksvoll ihre Favoritenrolle.

Alle drei amerikanischen Fahrerinnen beendeten den Tag innerhalb der schnellsten fünf der Einzelwertung.

Nach der starken Vorstellung Australiens am Vortag reagierten die Titelverteidigerinnen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und nahmen ihren direkten Konkurrentinnen in nur drei Sonderprüfungen mehr als eine Minute ab.

Der Vorsprung der USA ist dadurch auf über fünf Minuten angewachsen.

Australien bleibt Zweiter, muss sich inzwischen allerdings ernsthafte Gedanken darüber machen, wie sich dieser Rückstand noch aufholen lässt.

Frankreich mit großem Vorsprung auf Podiumskurs

Hinter den beiden führenden Nationen hat sich Frankreich auf dem dritten Gesamtrang etabliert.

Der Vorsprung auf Neuseeland beträgt bereits rund 20 Minuten.

Damit sieht es gut aus für einen französischen Podestplatz, sofern alle Fahrerinnen ohne größere Probleme durch die verbleibenden Renntage kommen.

Justine Martel (Beta) zeigte sich mit der Teamleistung sehr zufrieden.

Insbesondere die sandigen Bedingungen seien für das französische Team äußerst ungewohnt. Umso erfreulicher sei es, unter diesen Voraussetzungen auf einem Podiumsplatz zu liegen.

Women’s World Trophy – Zwischenstand

PlatzNationSituation
1USAFührend
2AustralienÜber 5 Min. Rückstand
3FrankreichPodiumskurs
4NeuseelandRund 20 Min. hinter Frankreich

Einzelwertung: Josep García gewinnt Tag 4 – Andrea Verona bleibt Gesamtführender

SCRATCH-WERTUNG – KAMPF UM DEN INDIVIDUELLEN GESAMTSIEG

In der Einzelwertung der Six Days 2026 liefern sich zwei Fahrer weiterhin ein Duell auf höchstem Niveau.

Auf der einen Seite steht der Italiener Andrea Verona (KTM), der die Gesamtwertung anführt. Auf der anderen Seite lauert der Spanier Josep García (KTM), der mit jeder schnellen Sonderprüfung versucht, den Rückstand zu reduzieren.

Am vierten Fahrtag hatte García erneut die Nase vorn.

García gewinnt zwei Sonderprüfungen

Der Spanier legte vom Start weg ein hohes Tempo vor und gewann sowohl die erste als auch die zweite Sonderprüfung.

Damit verschaffte er sich einen entscheidenden Vorteil für den Tagessieg.

Andrea Verona schlug allerdings in der dritten und letzten Prüfung zurück und sicherte sich dort die Bestzeit.

Am Ende reichte es für García dennoch zum dritten Tagessieg in der Gesamtwertung bei den diesjährigen Six Days.

Sein Vorsprung auf Verona betrug lediglich rund drei Sekunden.

In der Gesamtwertung bleibt Verona vorne, doch der Abstand ist mittlerweile auf nur noch zwölf Sekunden zusammengeschmolzen.

Damit ist der Kampf um den individuellen Gesamtsieg weiterhin völlig offen.

Verona zeigte sich nach dem kurzen Renntag zufrieden. Der Zweikampf mit García sei weiterhin extrem eng und er werde in den letzten beiden Tagen alles daransetzen, den Gesamtsieg zu holen.

Zach Pichon gewinnt hauchdünnes Duell um Platz drei

Nicht weniger spannend ging es im Kampf um den dritten Tagesrang zu.

Zach Pichon (TM MOTO) aus Frankreich und Grant Davis (KTM) aus den USA lieferten sich ein Duell, bei dem buchstäblich jeder Wimpernschlag zählte.

Am Ende setzte sich Pichon mit gerade einmal vier Zehntelsekunden Vorsprung durch.

Brad Freeman (Beta) aus Großbritannien komplettierte die Top fünf.

Scratch-Tageswertung – Tag 4

PlatzFahrerMotorrad
1Josep García (ESP)KTM
2Andrea Verona (ITA)KTM
3Zach Pichon (FRA)TM MOTO
4Grant Davis (USA)KTM
5Brad Freeman (GBR)Beta

Enduro1: Josep García bleibt ungeschlagen

Auch in der Enduro1-Klasse setzt Josep García seine beeindruckende Erfolgsserie fort.

Der KTM-Pilot gewann am Donnerstag bereits zum vierten Mal in Folge seine Klasse und bleibt damit bei den Six Days 2026 in der E1-Tageswertung ungeschlagen.

Hinter García entwickelte sich ein extrem enges Duell um Rang zwei.

Kyron Bacon (Kawasaki) aus Australien setzte sich mit gerade einmal einer Zehntelsekunde Vorsprung gegen den Schweden Axel Semb (Husqvarna) durch.

Enduro1 – Top 3, Tag 4

  1. Josep García (ESP) – KTM
  2. Kyron Bacon (AUS) – Kawasaki
  3. Axel Semb (SWE) – Husqvarna

Enduro2: Andrea Verona schlägt Pichon und Davis

In der Enduro2-Klasse war Andrea Verona einmal mehr das Maß der Dinge.

Der Italiener gewann die Tageswertung mit einem Vorsprung von zwölf Sekunden gegenüber Zach Pichon.

Grant Davis sicherte sich den dritten Platz und bestätigte damit seine starke Form.

Enduro2 – Top 3, Tag 4

  1. Andrea Verona (ITA) – KTM
  2. Zach Pichon (FRA) – TM MOTO
  3. Grant Davis (USA) – KTM

Enduro3: Brad Freeman holt ersten Klassensieg

In der Enduro3-Kategorie durfte Brad Freeman endlich über seinen ersten Klassensieg bei den diesjährigen Six Days jubeln.

Der britische Beta-Pilot setzte sich in einem äußerst knappen Duell gegen Julien Roussaly (Sherco) durch.

Lediglich drei Zehntelsekunden trennten beide Fahrer nach den drei Sonderprüfungen.

Albin Norrbin (Husqvarna) aus Schweden komplettierte das Podium.

Enduro3 – Top 3, Tag 4

  1. Brad Freeman (GBR) – Beta
  2. Julien Roussaly (FRA) – Sherco
  3. Albin Norrbin (SWE) – Husqvarna

Frauen-Einzelwertung: Brandy Richards erneut die Schnellste

Auch in der Einzelwertung der Frauen gibt weiterhin Brandy Richards (KTM) den Ton an.

Die Amerikanerin setzte sich am vierten Fahrtag souverän durch und unterstrich damit ihre Bedeutung für die führende US-Nationalmannschaft.

Auf Rang zwei folgte Danielle McDonald (Yamaha) aus Australien, die rund 18 Sekunden auf Richards verlor.

Korie Steede (Husqvarna) komplettierte das Podium und sorgte damit für zwei Amerikanerinnen unter den ersten drei.

Rachael Archer aus Neuseeland belegte Platz vier, gefolgt von Rachel Gutish auf Rang fünf.

Frauen – Tageswertung Tag 4

PlatzFahrerinMotorrad
1Brandy Richards (USA)KTM
2Danielle McDonald (AUS)Yamaha
3Korie Steede (USA)Husqvarna
4Rachael Archer (NZL)Yamaha
5Rachel Gutish (USA)Rieju

Club Team Award: Team Rabaconda übernimmt die Führung

Auch in der Club-Team-Wertung sorgte der vierte Fahrtag für eine entscheidende Veränderung.

Das bislang führende Team Italy musste einen schweren Rückschlag hinnehmen.

Pietro Scardina (TM MOTO), der bisher die Einzelwertung der Clubfahrer angeführt hatte, musste das Rennen vorzeitig beenden.

Damit platzten die Siegträume der italienischen Clubmannschaft.

Rabaconda vor Missouri Mudders

Nutznießer des italienischen Ausfalls war Team Rabaconda.

Die Mannschaft übernahm die Führung im Club Team Award und liegt nach vier Tagen mit 2 Minuten und 41 Sekunden Vorsprung vor den Missouri Mudders.

Den dritten Platz belegt aktuell GTBN.

Allerdings darf sich GTBN nicht in Sicherheit wiegen, denn Motosport Bozkov 1 lauert auf dem vierten Platz und könnte in den verbleibenden Tagen noch einmal gefährlich werden.

Club Team Award – Zwischenstand

PlatzTeam
1Team Rabaconda
2Missouri Mudders
3GTBN
4Motosport Bozkov 1

Veteran Club Team: Gottbros Team kontrolliert die Wertung

In der Veteranenwertung sieht es weiterhin gut für das Gottbros Team aus.

Die Mannschaft geht mit einem Vorsprung von 4 Minuten und 28 Sekunden auf Team Motokrosova Skola CZ in den fünften Fahrtag.

Auf dem dritten Gesamtrang folgt Cone Valve Team-M.C. Sitge.

Auch hier gilt jedoch: Ein technischer Defekt oder eine Zeitstrafe kann bei den Six Days selbst große Vorsprünge innerhalb kürzester Zeit zunichtemachen.

Vorschau auf Tag 5: Neue Runde von Grândola nach Alcácer do Sal

Nach vier kräftezehrenden Tagen wartet am Freitag, dem 16. Oktober 2026, eine neue Herausforderung auf die verbliebenen Teilnehmer.

Der fünfte Fahrtag führt über die neue Runde von Grândola nach Alcácer do Sal.

Für zahlreiche Fahrer dürfte der Streckenwechsel eine willkommene Abwechslung darstellen. Nach den staubigen und teilweise stark ausgefahrenen Prüfungen der vergangenen Tage könnten neue Streckenabschnitte für andere Kräfteverhältnisse sorgen.

Besonders interessant werden dabei drei Entwicklungen:

  • World Trophy: Kann Italien seinen komfortablen Vorsprung auf Frankreich verteidigen und die Titelverteidigung praktisch perfekt machen?
  • Junior World Trophy: Nutzt Italien die neue Führung konsequent aus oder können die USA noch einmal Druck ausüben?
  • Einzelwertung: Schafft Josep García nach seinen jüngsten Erfolgen die Wende gegen Andrea Verona? Nur zwölf Sekunden trennen die beiden vor dem fünften Fahrtag.

Auch das Duell um Platz vier zwischen den USA und Spanien verspricht Hochspannung.

Am Samstag, dem 17. Oktober, endet die 100. Ausgabe der FIM Six Days Enduro mit dem traditionellen Abschluss-Cross-Test.

6DAYS Portugal 2026 im Livestream verfolgen

Wer die historische 100. Ausgabe der International Six Days Enduro nicht direkt vor Ort verfolgen kann, hat die Möglichkeit, das Renngeschehen über FIM-MOTO.TV live mitzuerleben.

Das Streamingangebot kostet 10,90 Euro und beinhaltet unter anderem:

  • Tägliche Liveübertragungen ausgewählter Rennabschnitte und Abschluss-Sonderprüfungen.
  • Liveübertragungen der World Trophy, Junior Trophy, Women’s Trophy und Club Teams.
  • Die tägliche 6DAYS Studio Show mit Interviews, Fahrerstimmen und Expertenanalysen direkt aus dem Parc Fermé.
  • Die Liveübertragung des abschließenden Cross-Tests am Samstag.
  • Die Siegerehrung sowie Wiederholungen wichtiger Rennmomente.

Weitere Informationen und den Livestream gibt es unter: https://fim-moto.tv

Fazit: Italien auf Titelkurs, aber die Six Days bleiben unberechenbar

Der vierte Fahrtag der 6DAYS Portugal 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie schnell sich bei einem Sechstage-Enduro das Blatt wenden kann.

Italien steht in der World Trophy mit einem Vorsprung von 3:39 Minuten vor dem nächsten großen Triumph. Gleichzeitig hat die Mannschaft durch den Ausfall Frankreichs auch in der Junior World Trophy die Führung übernommen.

Dass selbst eine vermeintlich sichere Spitzenposition keine Garantie für den Gesamtsieg ist, musste Frankreich allerdings auf besonders bittere Weise erfahren.

Bei den Frauen scheinen die USA nach einer erneut überzeugenden Mannschaftsleistung auf dem besten Weg zur Titelverteidigung zu sein.

Für Spannung sorgt insbesondere der Kampf um den individuellen Gesamtsieg. Josep García hat mit seinem dritten Scratch-Tagessieg den Rückstand auf Andrea Verona auf nur zwölf Sekunden verkürzt.

Zwei Fahrtage stehen noch aus – und bei den Six Days kann bis zur letzten Sonderprüfung alles passieren.

Quelle: FIM, Fotos von Pole Position Communication, Future7Media

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