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Six Days 2026 Portugal – Tag 1: Italien übernimmt Führung in der World Trophy und Junior World Trophy

Six Days 2026 Portugal

Die 100. Ausgabe der International Six Days Enduro (ISDE) ist gestartet! Zum Auftakt der traditionsreichen Mannschaftsweltmeisterschaft in Portugal setzte das italienische Nationalteam direkt ein dickes Ausrufezeichen. Nach dem ersten Fahrtag zwischen Grândola und Odemira führt Italien sowohl die World Trophy als auch die Junior World Trophy an. Doch der Auftakt hatte es in sich: Extrem staubige Bedingungen, schlechte Sicht und bereits stark ausgefahrene Sonderprüfungen machten den Fahrern das Leben schwer.

Staub, schwierige Sicht und sechs Sonderprüfungen zum Auftakt

Video von Jaume Soler Movies

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, fiel in Portugal der Startschuss für die Jubiläumsausgabe der Six Days. Bereits zum 100. Mal messen sich bei diesem prestigeträchtigen Wettbewerb die besten Enduro-Nationalmannschaften der Welt.

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Der erste Fahrtag führte die Teilnehmer auf zwei Runden von Grândola nach Odemira. Insgesamt standen sechs Sonderprüfungen auf dem Programm, die den Fahrern sowohl fahrerisches Können als auch körperliche Fitness abverlangten.

Vor allem die Streckenbedingungen sorgten für einige Herausforderungen. Starke Staubentwicklung reduzierte die Sicht erheblich. Zusätzlich waren die Sonderprüfungen bereits deutlich ausgefahren und entsprechend anspruchsvoll.

Gerade unter diesen Bedingungen kommt es bei den Six Days nicht nur auf reine Geschwindigkeit an. Konstanz, möglichst wenige Fehler und ein funktionierendes Team sind entscheidend, um über die sechs Wettkampftage hinweg erfolgreich zu sein.

World Trophy: Italien setzt sich vor Frankreich und Schweden durch

ZWISCHENSTAND NACH TAG 1

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In der World Trophy erwischte Italien den besten Start. Mit einer Gesamtzeit von 3:09:32,65 Stunden sicherte sich das Team die Führung nach dem ersten Wettkampftag.

Frankreich folgt mit 1:23,76 Minuten Rückstand auf Rang zwei. Dahinter liegt Schweden auf dem dritten Platz, bereits 2:00,88 Minuten hinter den Italienern.

Großbritannien belegt aktuell Rang vier, während die USA die Top 5 komplettieren.

PlatzNationGesamtzeitRückstand
1Italien3:09:32,65–
2Frankreich3:10:56,41+1:23,76
3Schweden3:11:33,53+2:00,88
4Großbritannien3:12:23,12+2:50,47
5USA3:13:01,09+3:28,44

Für Italien ist diese frühe Führung ein wichtiger Auftakterfolg. Dennoch ist nach nur einem von sechs Fahrtagen noch längst nichts entschieden. Besonders Frankreich und Schweden befinden sich weiterhin in einer aussichtsreichen Position.

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Auch Großbritannien und die USA sollten im weiteren Rennverlauf nicht unterschätzt werden. Bei den Six Days können technische Probleme, Zeitstrafen oder einzelne Fehler in den Sonderprüfungen schnell zu größeren Verschiebungen in der Gesamtwertung führen.

Junior World Trophy: Italien ebenfalls auf Platz eins

Auch beim Enduro-Nachwuchs läuft es für die Italiener bislang nach Plan. In der Junior World Trophy setzte sich Italien ebenfalls an die Spitze der Gesamtwertung.

Mit 2:25:35,13 Stunden liegen die italienischen Junioren nach dem Auftakttag knapp eine Minute vor Frankreich. Die USA folgen mit 2:39,00 Minuten Rückstand auf Rang drei.

Spanien und Australien komplettieren die ersten fünf Positionen.

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PlatzNationGesamtzeitRückstand
1Italien2:25:35,13–
2Frankreich2:26:34,81+0:59,68
3USA2:28:14,13+2:39,00
4Spanien2:28:54,92+3:19,79
5Australien2:29:43,11+4:07,98

Damit präsentiert sich Italien am ersten Renntag als stärkste Nation in den beiden Männer-Trophy-Wertungen. Besonders das Duell mit Frankreich verspricht bei den Junioren Spannung, denn der Abstand beträgt weniger als eine Minute.

Gastgeber Portugal: Starkes Ergebnis bei den Damen

Während Italien die beiden Trophy-Klassen anführt, konnte auch Gastgeber Portugal einen gelungenen Einstieg in die Six Days 2026 feiern.

Besonders erfreulich verlief der Auftakt für die portugiesische Frauen-Nationalmannschaft. In der Women’s World Trophy erreichte Portugal den fünften Gesamtrang und liegt damit weniger als drei Minuten hinter einem Podiumsplatz.

Die drei Fahrerinnen Joana Gonçalves, Rita Vieira und Francisca Henriques brachten ihr Team mit einer Gesamtzeit von 2:57:26,37 Stunden auf Rang fünf.

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Dabei ließ Portugal die Nationalmannschaften aus Neuseeland, Chile und Kanada sowie FIM Latin America hinter sich.

Women’s World Trophy: Die portugiesischen Fahrerinnen

FahrerinGesamtzeit
Joana Gonçalves56:35,95
Rita Vieira58:37,15
Francisca Henriques1:02:13,27
Portugal gesamt2:57:26,37

Joana Gonçalves war damit die schnellste Fahrerin im portugiesischen Damenteam. Ihre Zeit von 56:35,95 Minuten bildet eine wichtige Grundlage für das gute Mannschaftsergebnis.

Für die kommenden Tage bleibt die Ausgangslage interessant: Der Abstand zum Podium ist vergleichsweise gering, sodass Portugal durchaus noch Chancen hat, weiter nach vorne zu fahren.

Portugal in der World Trophy auf Rang neun

In der World Trophy belegt die portugiesische Nationalmannschaft nach dem ersten Renntag Platz neun.

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Mit einer Gesamtzeit von 3:23:43,90 Stunden beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Italien 14:11,25 Minuten.

Das Team setzt sich aus Gonçalo Reis, Sebastian Buhler, Renato Silva und Luís Oliveira zusammen.

Einzelzeiten der portugiesischen World-Trophy-Fahrer

FahrerGesamtzeit
Renato Silva50:25,97
Luís Oliveira50:26,91
Gonçalo Reis51:21,30
Sebastian Bühler51:29,72
Portugal gesamt3:23:43,90

Besonders eng liegen Renato Silva und Luís Oliveira beieinander. Nur 0,94 Sekunden trennen die beiden Fahrer nach sechs Sonderprüfungen. Auch Gonçalo Reis und Sebastian Buhler lieferten solide Zeiten ab.

Für die Gastgeber geht es an den kommenden Tagen darum, die Platzierung zu stabilisieren und den Rückstand auf die vorausfahrenden Nationen möglichst zu verkürzen.

Portugals Junioren auf Platz elf

In der Junior World Trophy beendete Portugal den ersten Renntag auf dem elften Gesamtrang.

Francisco Leite, Ruben Ferreira und Luís Pinto erreichten zusammen eine Gesamtzeit von 2:33:54,09 Stunden. Damit liegt das Juniorenteam 8:18,96 Minuten hinter Spitzenreiter Italien.

Einzelzeiten der portugiesischen Junioren

FahrerGesamtzeit
Ruben Ferreira50:03,40
Francisco Leite51:45,24
Luís Pinto52:05,45
Portugal gesamt2:33:54,09

Ruben Ferreira war mit einer Zeit von 50:03,40 Minuten der schnellste Fahrer des portugiesischen Juniorentrios.

Gerade bei den Junioren dürften die kommenden Tage interessant werden. Die Kombination aus anspruchsvollen Strecken, körperlicher Belastung und konstantem Zeitdruck stellt für die Nachwuchsfahrer eine besondere Herausforderung dar.

Six Days 2026: Tag 2 führt erneut von Grândola nach Odemira

Nach dem staubigen Auftakt geht es bereits am Dienstag, dem 13. Oktober 2026, weiter.

Am zweiten Renntag erwartet die Teilnehmer exakt dieselbe Streckenführung wie zum Auftakt. Auch die Sonderprüfungen bleiben unverändert.

Dienstag, 13. Oktober 2026

Route Grândola – Odemira

Zwei Runden mit sechs Sonderprüfungen

Start des ersten Fahrers gegen 08:00 Uhr Ortszeit

Besonders spannend dürfte werden, wie sich die Sonderprüfungen nach dem ersten Fahrtag entwickeln. Schon am Montag waren diese stark ausgefahren. Da am Dienstag dieselben Prüfungen erneut auf dem Programm stehen, müssen sich die Fahrer möglicherweise auf nochmals schwierigere Streckenverhältnisse einstellen.

Der starke Staub könnte ebenfalls ein entscheidender Faktor bleiben, sofern sich die Wetter- und Streckenbedingungen nicht ändern.

Für die führenden Italiener gilt es, den Vorsprung kontrolliert auszubauen. Frankreich wird dagegen versuchen, sowohl bei den Senioren als auch bei den Junioren den Anschluss zu halten und den Rückstand zu verkürzen.

Fazit: Italien mit perfektem Start in die 100. Six Days

Der erste Tag der Six Days 2026 in Portugal steht ganz im Zeichen der italienischen Nationalmannschaft. Mit der Führung in der World Trophy und Junior World Trophy hat Italien seine Ambitionen eindrucksvoll unterstrichen.

Doch die Konkurrenz ist keineswegs abgeschlagen. Frankreich liegt in beiden Wertungen auf Platz zwei und dürfte alles daransetzen, die Italiener unter Druck zu setzen. Bei den Senioren mischt zudem Schweden in der Spitzengruppe mit.

Ein besonderes Ausrufezeichen setzte Gastgeber Portugal bei den Damen. Der fünfte Platz in der Women’s World Trophy und der geringe Abstand zum Podium sorgen für eine spannende Ausgangslage.

Nach dem ersten von sechs Wettkampftagen ist also noch alles offen. Bereits am Dienstag geht es auf derselben Route weiter – mit erneut sechs Sonderprüfungen und möglicherweise noch anspruchsvolleren Streckenbedingungen.

Ergebnisse und Livestream zur Six Days 2026

Die offiziellen Ergebnisse, weitere Zeitpläne und Informationen zur Jubiläumsausgabe gibt es auf fim-6days.com.

Die tägliche Liveberichterstattung wird über FIM-MOTO.TV und SportTV angeboten.

Quelle: FIM

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