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Six Days 2026 – Tag 2: Josep Garcia gewinnt Sekundenkrimi gegen Andrea Verona – Italien baut Führung aus, Frankreich übernimmt bei den Junioren

Six Days 2026 Tag 2

Die 100. Ausgabe der FIM International Six Days of Enduro (ISDE) in Portugal bleibt auch am zweiten Fahrtag extrem spannend. Staub, ausgefahrene Sonderprüfungen und schwierige Streckenbedingungen verlangten den Fahrern rund um Grândola erneut alles ab. An der Spitze lieferten sich Josep Garcia und Andrea Verona ein packendes Duell, das der Spanier mit gerade einmal 2,79 Sekunden Vorsprung für sich entschied. In der World Trophy baute Italien seine Führung aus, während Frankreich in der Junior World Trophy die Spitzenposition übernahm. Bei den Frauen liegt weiterhin das Team aus den USA vorne.

Six Days 2026: Garcia schlägt Verona am zweiten Tag um 2,79 Sekunden

Enger geht es kaum! Auch am zweiten Tag der Six Days 2026 in Portugal stand der Zweikampf zwischen Josep Garcia (Spanien) und Andrea Verona (Italien) im Mittelpunkt des Geschehens.

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Beide Fahrer lieferten sich auf den anspruchsvollen Sonderprüfungen einen intensiven Schlagabtausch. Am Ende hatte Garcia knapp die Nase vorne und sicherte sich mit einer Tageszeit von 46:50,00 Minuten den Tagessieg.

Andrea Verona musste sich mit einem Rückstand von lediglich 2,79 Sekunden geschlagen geben. Bei einer Fahrzeit von fast 47 Minuten zeigt dieser minimale Unterschied, auf welch hohem Niveau die beiden derzeit unterwegs sind.

Auf Rang drei landete der Franzose Zachary Pichon, der bereits 29,50 Sekunden auf Garcia verlor. Damit komplettierten drei Fahrer aus drei verschiedenen Nationen die Top 3 des zweiten Tages.

Tageswertung – Six Days 2026, Tag 2

PlatzFahrerNationZeit / Rückstand
1Josep GarciaSpanien46:50,00 min
2Andrea VeronaItalien+2,79 Sek.
3Zachary PichonFrankreich+29,50 Sek.

Besonders beeindruckend ist dabei, dass sich Garcia und Verona trotz der schwierigen Bedingungen praktisch keine Fehler erlauben konnten. Jede Zehntelsekunde zählte, während die zunehmend beschädigten Sonderprüfungen höchste Konzentration erforderten.

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Staub und ausgefahrene Sonderprüfungen erschweren den zweiten Fahrtag

Bereits am Auftakttag hatten die Fahrer mit den staubigen Bedingungen in Portugal zu kämpfen. Am Dienstag, dem 13. Oktober, verschärfte sich die Situation weiter.

Die Strecke und insbesondere die Sonderprüfungen waren durch die zahlreichen Motorräder bereits deutlich gezeichnet. Tiefe Spuren, aufgewühlter Untergrund und die anhaltende Staubentwicklung machten die Fahrt zu einer echten Herausforderung.

Gerade bei einem Wettbewerb wie den Six Days, bei dem die Teilnehmer über sechs Tage hinweg möglichst konstant und fehlerfrei unterwegs sein müssen, spielen diese Bedingungen eine entscheidende Rolle.

Neben der reinen Geschwindigkeit kommt es deshalb zunehmend auf eine saubere Linienwahl, den richtigen Umgang mit den Kräften und eine zuverlässige Technik an.

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Die Belastung steigt mit jedem weiteren Fahrtag. Wer am Anfang zu viel riskiert oder unnötig Kraft verbraucht, könnte dafür in der zweiten Hälfte der Veranstaltung bezahlen.

World Trophy: Italien baut Führung aus – Frankreich auf Platz zwei

In der prestigeträchtigen World Trophy bleibt Italien das Maß der Dinge. Nach zwei absolvierten Tagen führt das italienische Nationalteam die Gesamtwertung mit einer addierten Zeit von 6:20:05,69 Stunden an.

Der Vorsprung auf Frankreich beträgt mittlerweile 3:24,77 Minuten. Die Franzosen behaupten damit den zweiten Gesamtrang, während Schweden mit 4:46,28 Minuten Rückstand auf Platz drei liegt.

Die USA folgen auf dem vierten Platz, Spanien komplettiert die Top 5.

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World Trophy – Gesamtstand nach Tag 2

PlatzNationGesamtzeitRückstand
1Italien6:20:05,69–
2Frankreich6:23:30,46+3:24,77
3Schweden6:24:51,97+4:46,28
4USA6:26:04,79+5:59,10
5Spanien6:26:46,98+6:41,29

Italien präsentiert sich damit auch am zweiten Fahrtag in einer starken Position. Während Andrea Verona in der Einzelwertung nur knapp am Tagessieg vorbeischrammte, konnte das italienische Team seine Spitzenposition in der Mannschaftswertung weiter festigen.

Allerdings ist nach gerade einmal zwei Fahrtagen noch längst nichts entschieden. Frankreich liegt in Schlagdistanz und auch Schweden darf sich bei vier verbleibenden Veranstaltungstagen noch Hoffnungen machen.

Besonders interessant: Obwohl Josep Garcia erneut der schnellste Fahrer des Tages war, liegt Spanien in der World Trophy derzeit nur auf Rang fünf. Das unterstreicht, wie wichtig eine geschlossene Mannschaftsleistung bei den Six Days ist.

Junior World Trophy: Frankreich übernimmt die Gesamtführung

Einen Führungswechsel gab es in der Junior World Trophy. Hier hat sich Frankreich nach dem zweiten Tag an die Spitze gesetzt.

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Mit einer Gesamtzeit von 4:55:00,25 Stunden liegen die französischen Nachwuchsfahrer allerdings nur 29,25 Sekunden vor Italien.

Das verspricht einen spannenden weiteren Verlauf, denn bei den Junioren ist der Kampf um den Gesamtsieg derzeit deutlich enger als in der World Trophy.

Die USA belegen mit 2:25,21 Minuten Rückstand den dritten Platz. Spanien folgt auf Rang vier, während Chile die ersten fünf Positionen komplettiert.

Junior World Trophy – Gesamtstand nach Tag 2

PlatzNationGesamtzeitRückstand
1Frankreich4:55:00,25–
2Italien4:55:29,50+0:29,25
3USA4:57:25,46+2:25,21
4Spanien4:59:01,16+4:00,91
5Chile5:03:43,67+8:43,42

Der Vorsprung der Franzosen beträgt weniger als eine halbe Minute. Bei den anspruchsvollen Streckenbedingungen kann bereits ein kleiner Fahrfehler oder ein technisches Problem ausreichen, um die Reihenfolge wieder durcheinanderzubringen.

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Vor allem Italien dürfte alles daransetzen, auch in dieser Mannschaftskategorie die Führung zu übernehmen.

Women’s World Trophy: USA verteidigen Spitzenposition

In der Women’s World Trophy geben weiterhin die Fahrerinnen aus den USA das Tempo vor.

Das US-Team führt nach zwei Tagen mit einer Gesamtzeit von 5:26:12,98 Stunden. Australien folgt mit einem Rückstand von 3:55,60 Minuten auf dem zweiten Platz.

Deutlich größer ist bereits der Abstand zum drittplatzierten Team aus Frankreich. Die Französinnen liegen 24:32,75 Minuten zurück.

Eine starke Verbesserung gelang Portugal: Die Gastgeberinnen arbeiteten sich vom fünften auf den vierten Gesamtrang nach vorne.

Neuseeland belegt nach dem zweiten Tag Platz fünf.

Women’s World Trophy – Gesamtstand nach Tag 2

PlatzNationGesamtzeitRückstand
1USA5:26:12,98–
2Australien5:30:08,58+3:55,60
3Frankreich5:50:45,73+24:32,75
4Portugal6:00:56,97+34:43,99
5Neuseeland6:04:37,62+38:24,64

Die USA haben sich damit nach zwei Tagen eine vielversprechende Ausgangsposition geschaffen. Australien bleibt allerdings in Reichweite und könnte bei Schwierigkeiten des führenden Teams sofort profitieren.

Gastgeber Portugal: World Trophy auf Platz acht, Frauen verbessern sich

Auch die portugiesischen Nationalmannschaften standen am zweiten Fahrtag besonders im Fokus. Vor heimischem Publikum wollen die Gastgeber bei der Jubiläumsausgabe der Six Days möglichst gute Ergebnisse erzielen.

Six Days 2026 – Tag 3: Jetzt beginnt die eigentliche Härteprüfung

Am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, steht bereits der dritte Fahrtag der Six Days in Portugal auf dem Programm.

Unter erfahrenen Six-Days-Teilnehmern heißt es häufig, dass das Rennen eigentlich erst am dritten Tag richtig beginnt. Denn spätestens jetzt macht sich die körperliche Belastung der ersten beiden Tage bemerkbar.

Müde Arme, nachlassende Konzentration und die zunehmende Beanspruchung der Motorräder können den weiteren Verlauf entscheidend beeinflussen.

Für Tag 3 ist eine Strecke zwischen Grândola und Santiago do Cacém vorgesehen. Die Fahrer müssen erneut zwei Runden absolvieren.

Der Start des ersten Teilnehmers ist für etwa 08:00 Uhr Ortszeit geplant, was 09:00 Uhr deutscher Zeit entspricht.

Was am dritten Fahrtag besonders wichtig wird

  • Kondition und Konzentration: Nach zwei anstrengenden Tagen wird es immer wichtiger, die eigenen Kräfte richtig einzuteilen und auch auf den letzten Sonderprüfungen konzentriert zu bleiben.
  • Material und Zuverlässigkeit: Die Motorräder haben bereits zahlreiche Kilometer unter extrem staubigen Bedingungen absolviert. Technische Defekte können die Mannschaftswertungen erheblich beeinflussen.
  • Der Kampf zwischen Garcia und Verona: Nach dem hauchdünnen Ausgang von Tag 2 dürfte der Zweikampf der beiden Spitzenfahrer auch am Mittwoch eines der Highlights werden.
  • Italiens Vorsprung in der World Trophy: Die Italiener wollen ihre Führung weiter ausbauen, während Frankreich, Schweden und die weiteren Verfolger versuchen werden, den Abstand zu verkürzen.
  • Junioren-Duell zwischen Frankreich und Italien: Gerade einmal 29,25 Sekunden trennen die beiden führenden Nachwuchsteams. Hier ist ein erneuter Führungswechsel jederzeit möglich.

Fazit: Six Days 2026 bleiben nach zwei Tagen spannend

Die 100. Ausgabe der Six Days bietet bereits nach zwei Fahrtagen jede Menge Action. An der Spitze der Tageswertung kämpfen Josep Garcia und Andrea Verona um jede Zehntelsekunde, während die Mannschaftswertungen zunehmend Konturen annehmen.

Italien hat sich in der World Trophy eine solide Führung erarbeitet, Frankreich liegt bei den Junioren knapp vorne und die USA bestimmen weiterhin das Geschehen in der Women’s World Trophy.

Doch mit dem dritten Fahrtag beginnt eine besonders anspruchsvolle Phase der Veranstaltung. Die körperliche Ermüdung steigt und die anspruchsvollen Streckenbedingungen könnten das Klassement noch kräftig durcheinanderwirbeln.

Vier Tage stehen noch bevor – und bei den Six Days kann bis zum letzten Fahrtag alles passieren.

Weitere Ergebnisse und Informationen gibt es auf der offiziellen Veranstaltungswebsite: www.fim-6days.com.

Die tägliche Live-Berichterstattung ist über FIM-MOTO.TV sowie SportTV verfügbar.

Quelle: fim-6days.com, Fotos von Pole Position Communication & Future7Media

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