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Benavides dominiert Stage 7 – KTM-Doppelsieg bei der Dakar Rally 2026

Dakar Rally 2026 Etappe 7

Die zweite Woche der Dakar Rally 2026 beginnt mit einem Ausrufezeichen von Red Bull KTM Factory Racing: Luciano Benavides holt sich den Sieg auf Stage 7 und führt einen starken KTM-One-Two-Erfolg an. Teamkollege Edgar Canet kämpft sich auf Rang zwei, während Gesamtleader Daniel Sanders mit Platz vier seine Führung weiter ausbaut.


Mammut-Etappe von Riad nach Wadi Ad-Dawasir

Stage 7 hatte es in sich:

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  • Gesamtdistanz: 877 Kilometer
  • Wertungsprüfung: 459 Kilometer
  • Terrain: schnelle Täler, Highspeed-Pisten, ausgedehnte Dünenfelder und zum Schluss technisch enge Passagen

Gerade die langen Sandabschnitte forderten Navigation, Rhythmus und Konzentration. Fehler wurden hier gnadenlos bestraft – perfekte Bedingungen für erfahrene Rallye-Piloten.


Luciano Benavides: Start-Ziel-Sieg mit Ansage

Benavides war auf dieser Etappe schlicht nicht zu stoppen. Als sechster Fahrer gestartet, drückte der Argentinier von Beginn an aufs Tempo.
Bereits nach rund 100 Kilometern hatte er über eine Minute Vorsprung herausgefahren – und baute diesen kontinuierlich aus.

Am Ende steht ein überlegener Tagessieg mit 4:57 Minuten Vorsprung, ganz ohne Zeitbonus. Besonders brisant: In der Gesamtwertung liegt Benavides nun weniger als fünf Minuten hinter Sanders – der Titelkampf ist also voll eröffnet.

Benavides nach der Etappe:

„Ich habe den ganzen Tag gepusht und mich super gefühlt. Der Start in Woche zwei hätte nicht besser laufen können. Ich war schnell, konzentriert und hatte ein richtig gutes Gefühl auf dem Bike.“


Edgar Canet meldet sich eindrucksvoll zurück

Nach Problemen in Woche eins zeigte Edgar Canet auf Stage 7, warum er als eines der größten Talente im Rallye-Raid gilt.

  • Startposition: 15
  • Früher Navigationsfehler bei Kilometer 15
  • Danach: kontinuierliche Aufholjagd durch das gesamte Feld

Mit starkem Speed in allen Terrainarten und sauberer Navigation sicherte sich der junge Spanier Platz zwei – ein wichtiges Ausrufezeichen für den weiteren Verlauf der Rallye.

Canet zum Renntag:

„Nach dem frühen Fehler musste ich mich neu fokussieren. Danach lief es richtig gut, ich konnte einen Fahrer nach dem anderen einsammeln. Ein KTM-Doppelsieg – besser geht’s kaum.“


Daniel Sanders bleibt cool und baut Führung aus

Auch wenn Stage 7 nicht perfekt begann, zeigte Daniel Sanders einmal mehr seine Klasse. Ein kleiner Fehler zu Beginn kostete ihn zwei bis drei Minuten, doch der Australier reagierte eiskalt.

Nach dem zweiten Tankstopp zog Sanders das Tempo deutlich an, sicherte sich Bonuszeit und verhinderte, dass seine direkten Konkurrenten davon profitierten. Platz vier auf der Etappe reichte aus, um den Vorsprung in der Gesamtwertung auf 4:25 Minuten auszubauen.

Sanders:

„Nach dem Fehler habe ich einfach weitergemacht. Am Ende lief alles nach Plan. Das Bike funktioniert perfekt und ich fühle mich körperlich richtig stark.“


Maxi Schek

Maxi holt sich bei dieser Etappe den 31. Rang.

Blick voraus: Längste Wertungsprüfung der Rallye

Stage 8 wird nochmals härter:

  • Wertungsprüfung: 481 Kilometer (längste der Dakar 2026)
  • Liaison: 236 Kilometer
  • Route: Rundkurs um Wadi Ad-Dawasir

Gerade für die Topfahrer heißt das: kluges Zeitmanagement, saubere Navigation und möglichst wenig Risiko.


Ergebnisse – Dakar Rally 2026, Stage 7 (Top 6)

  1. Luciano Benavides (ARG), KTM – 4:00:56
  2. Edgar Canet (ESP), KTM – +4:47
  3. Adrien Van Beveren (FRA), Honda – +4:57
  4. Daniel Sanders (AUS), KTM – +5:35
  5. Skyler Howes (USA), Honda – +6:46
  6. Michael Docherty (RSA), KTM – +7:38

Gesamtwertung nach 7 von 13 Etappen (Top 5)

  1. Daniel Sanders (AUS), KTM – 28:47:31
  2. Ricky Brabec (USA), Honda – +4:25
  3. Luciano Benavides (ARG), KTM – +4:40
  4. Tosha Schareina (ESP), Honda – +15:06
  5. Skyler Howes (USA), Honda – +33:14

Fazit: KTM setzt ein klares Statement

Mit einem Doppelsieg auf Stage 7 und drei KTM-Fahrern in den Top 4 der Etappe zeigt Red Bull KTM Factory Racing eindrucksvoll, dass mit ihnen in Woche zwei der Dakar Rally 2026 absolut zu rechnen ist. Der Kampf um den Gesamtsieg bleibt spannend – und die längste Etappe steht erst noch bevor.

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