Simon Längenfelder sorgt für klare Verhältnisse im MX2-Paddock: Der amtierende Weltmeister hat seinen Vertrag mit Red Bull KTM Factory Racing verlängert und bleibt auch 2027 im ikonischen Orange unterwegs. Damit setzt KTM ein deutliches Zeichen für Kontinuität – und Längenfelder selbst peilt nichts Geringeres als die erfolgreiche Titelverteidigung 2026 an.
Nach dem Gewinn der MX2-Weltmeisterschaft 2025 beim Saisonfinale in Australien will der 21-Jährige nun Geschichte schreiben: Er könnte der erste Back-to-Back-Champion in der MX2-Klasse für KTM seit 2019 werden. Die Mission ist klar – die #1 soll kein einmaliges Kapitel bleiben.
Vom Talent zum Weltmeister: Längenfelders Weg an die Spitze

Seit seiner ersten kompletten MX2-Saison im Jahr 2021 ist Längenfelder fester Bestandteil des KTM-Werksprogramms. Schon früh wurde sein Potenzial erkannt – und systematisch gefördert.
2022 folgte der erste große Meilenstein: Sein Premierensieg beim Auftakt in Großbritannien. Dazu ein Podiumsplatz in der Gesamtwertung – der Durchbruch auf WM-Niveau.
In den Jahren 2023 und 2024 etablierte sich der Deutsche endgültig als Titelkandidat. Mit weiteren Top-3-Ergebnissen in der Weltmeisterschaft reifte er zum konstanten Sieganwärter. 2025 fügte er schließlich das fehlende Puzzlestück hinzu – und sicherte sich verdient die MX2-Krone.
Angriff auf die Titelverteidigung 2026 mit der KTM 250 SX-F

Auch 2026 wird Längenfelder wieder auf der Werks-KTM 250 SX-F antreten. Das Bike gilt als eines der stärksten Pakete im MX2-Feld – und wird erneut in enger Zusammenarbeit mit dem KTM-Motorsportprogramm weiterentwickelt.
Mit Teamkollege Sacha Coenen bekommt Längenfelder zudem interne Konkurrenz auf absolutem Top-Niveau. Beide Piloten werden in der kommenden Saison um Grand-Prix-Siege und den Titel kämpfen – was dem Team eine extrem starke Ausgangsposition verschafft.
Stimmen aus dem KTM-Lager
Simon Längenfelder:
„Ich freue mich auf das nächste Kapitel. Es sind schon einige Jahre mit KTM-Unterstützung, und jetzt wartet eine neue Herausforderung – für dieses Jahr und das nächste. Es wird spannend und wir freuen uns darauf, 2026 zu starten und zu sehen, wo wir stehen.“
Joel Smets (Team Manager):
Smets betont, dass man Längenfelders Talent schon im Teenageralter erkannt habe. Der Titelgewinn sei das Ergebnis harter Arbeit – doch die Titelverteidigung werde eine ganz eigene Herausforderung. Besonders auffällig: Simon sei noch motivierter, reifer und entschlossener, zu beweisen, dass der WM-Triumph kein Zufall war.
Pit Beirer (KTM Motorsports Director):
Beirer unterstreicht die kontinuierliche Entwicklung des Deutschen. 2026 wird bereits seine sechste Saison auf KTM-Material sein – eine Erfolgsgeschichte mit klarer Perspektive. Laut Beirer ist Längenfelder noch lange nicht am Limit angekommen.
Blick in Richtung MXGP? Die Zukunft bleibt spannend
Auch wenn 2026 voll im Zeichen der MX2-Titelverteidigung steht, richtet sich der Blick langfristig klar nach oben. Die MXGP-Klasse dürfte perspektivisch das nächste große Ziel sein. Mit seiner Entwicklungskurve, seiner Konstanz und dem technischen Rückhalt im Werksteam scheint der Schritt in die Königsklasse nur eine Frage der Zeit.
Für 2026 heißt es aber erstmal: #1 verteidigen, Rennen gewinnen und den Status als dominanter MX2-Pilot zementieren.
Fazit: KTM setzt auf Kontinuität – Längenfelder auf Dominanz
Die Vertragsverlängerung ist mehr als nur eine Formalie. Sie zeigt, dass KTM langfristig mit Längenfelder plant – und der Deutsche wiederum volles Vertrauen in das österreichische Werksteam setzt.
Die Saison 2026 verspricht Hochspannung: Titelverteidigung, interne Konkurrenz, Weiterentwicklung – und vielleicht bereits die Vorbereitung auf den nächsten Karriereschritt Richtung MXGP.
Eines ist sicher: Simon Längenfelder ist gekommen, um zu bleiben.
Quelle: KTM

