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GCC 2022: Die Cross Country Meisterschaft ist zurück – Sieg für Gundermann (XC PRO) in Triptis!

GCC 2022

Nach 927 Tagen ist die Deutsche Cross Country Meisterschaft (GCC) zurück!

Beim Auftakt im thüringischen Triptis zeigte nicht nur Petrus was er alles zu bieten hat. Auch die rund 600 genannten Teilnehmer trotzten der langen Pause und kamen zahlreich an die Strecke des MSC Triptis.

Der Rennsamstag stand ganz im Zeichen des Frühlings. Sonne satt und angenehme Temperaturen sorgten für gute Stimmung im Fahrerfeld. „Das war ein Auftakt nach Maß. Es ist schon schön, wenn es nach so einer langen Zeit mit Sonne und gut gelaunten Teilnehmern wieder los geht“, so GCC Serienmanager Christian Hens. „Die Strecke war in einem Top Zustand und alle Rennläufe am Samstag gingen reibungslos über die Bühne. Ein großes Lob geht raus an Andreas Haupt und das gesamte Team des MSC Triptis“, so Hens weiter.

Quad und ATV

Der GCC Sonntag gehört zunächst den Quad- und ATV Fahrern. Der angekündigte Regen ließ noch auf sich warten. Kevin Müller (Offroad 360) setzte sich zu Beginn an die Spitze in der Quad Pro Klasse. Hinter ihm folgten Denni Maas (STH Racing) und Radek Pors (Galaxy4Bike) aus Tschechien. Manfred Zinnecker schob sich dann Schritt für Schritt nach vorne und übernahm nach dem Ausfall des Führenden Müller den Platz an der Sonne. Diesen verteidigte er bis zum Schluß und gewann das Rennen mit über vier Minuten Vorsprung vor Denni Maas und dem Stück für Stück nach vorne gefahrenen Luc-Aaron Braasch (Quad Briel Racing Team).

XC PRO

Pünktlich zum Hauptrennen der XC Pro und den Sportklassen S1-3 setze leichter Dauerregen ein. Der Meister der letzten GCC Saison (2019), Chris Gundermann (Finkmoto Holzgerlingen), machte da weiter, wo er aufgehört hatte und holte sich den Holeshot in der ersten Kurve. Hinter ihm folgten Maxi Hahn (Enduro Koch Racing/ Winkler Suspension) und Dakar Finisher Mike Wiedemann (Wiedemann Motorsports). So ging es zunächst in die nächsten Runden, bis Mike Wiedemann an seinem Kontrahenten Maxi Hahn vorbei ziehen konnte. In dieser Reihenfolge ging es dann rundenlang weiter. Chris Gundermann zeigte eine starke Performance und fuhr mit Abstand die schnellsten Runden. In der zweiten Hälfte des Rennens konnte Maxi Hahn wieder zulegen und holte sich den zweiten Platz zurück. Diesen verteidigte er bis zum Finish. Gundermann holte sich den Sieg, vor Hahn und Wiedemann.

XC Supersprint

Pünktlich zum Rennen der XC Supersprint hörte es auf zu regnen. Der Meister aus der 2019er Saison, Moritz Schittenhelm (Mefo Factory Racing Team), holte sich auf der verschlammten Strecke den Holeshot. Nach der ersten Runde musste er Mitfavorit Michael Kartenberg (PePa Bikes) ziehen lassen. Hinter Schittenhelm kam dann direkt Chris Gundermann (Finkmoto Holzgerlingen), der gerade zuvor bereits das 120 Minuten Rennen der XC Pro für sich entscheiden konnte. So ging es in die nächsten Runde. Dann legte Doppelstarter Gundermann los und zog an Schittenhelm vorbei auf Rang zwei. Kartenberg lag nun fünf Sekunden vor Gundermann und elf Sekunden vor Schittenhelm. Nach der zehnten Runde kamen nur noch Kartenberg und Schittenhelm aus dem Führungstrio durch die Zählstelle. Gundermann war out of race! Felix Uwe Friedrich profitierte vom Aus des Thüringers und übernahm ab diesem Zeitpunkt den dritten Platz. Diesen brachte er bis ins Ziel. Kartenberg holte sich den Sieg und Schittenhelm landete auf Platz drei.

Michael Kartenberg zeigte sich zufrieden nach dem Rennen:“Ich bin immer gerne bei der GCC – Hier macht es einfach Spaß, man trifft viele alte Bekannte und die Events sind professionell und trotzdem sehr familiär und leidenschaftlich organisiert.“ Auch Chris Gundermann war zufrieden: „Ich freue mich über den Sieg bei den Pros. Die Strecke war trotz des Regens sehr gut fahrbar. In der Supersprintklasse hat es heute nicht gereicht, leider musste ich nach einem technischen Defekt rausfahren.“

Weiter geht es bereits in drei Wochen in Walldorf/Werra. Die Einschreibung und Nennung für das zweite Rennen in Thüringen sind weiter geöffnet!

Quelle: GCC PR

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Marko Barthel
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