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Triumph TF 250-E MX Tune Pro im Test: So stark verändern die verschiedenen Mappings die Enduro

Triumph TF 250-E MX Tune Pro Praxistest
Unsere Triumph TF 250-E ist weiterhin als Dauertester im Einsatz. Diesmal haben wir uns allerdings nicht Fahrwerk, Reifen oder Verschleißteile vorgenommen, sondern ein besonders interessantes Zubehörteil aus dem Triumph-Programm: das MX Tune Pro Modul.

Damit lassen sich unterschiedliche Motor-Mappings auf die TF 250-E aufspielen, Einstellungen der Traktionskontrolle verändern und zahlreiche Fahrzeugdaten über das Smartphone auslesen.

Was zunächst nach einer elektronischen Spielerei klingt, hat sich im Praxistest schnell als ziemlich spannende Erweiterung herausgestellt. Denn die verschiedenen Mapping-Stufen verändern den Charakter der Triumph TF 250-E teilweise erstaunlich deutlich.

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Je nach gewähltem Mapping fährt sich die Enduro direkter, drehmomentstärker, drehfreudiger oder deutlich ruhiger und kontrollierter.

Wir haben die verschiedenen Einstellungen deshalb nicht nur kurz ausprobiert, sondern auf einem gemischten Testparcours gefahren – mit schnelleren Abschnitten, rutschigem Untergrund, Enduro-Passagen, Hindernissen und langsameren technischen Sektionen.

Was ist das Triumph MX Tune Pro Modul?

Das Triumph MX Tune Pro Modul erweitert die elektronischen Einstellmöglichkeiten der TF 250-E.

Über eine Smartphone-App kann das Motorrad mit verschiedenen vordefinierten Mappings versehen werden. Damit lässt sich die Motorcharakteristik gezielt an unterschiedliche Streckenbedingungen und Einsatzzwecke anpassen.

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Interessant war für uns vor allem eine Sache.

Schon im Vorfeld hatten wir uns gefragt, warum zwischen den beiden über den Mapping-Schalter anwählbaren Stufen kaum ein Unterschied zu spüren war.

Die Erklärung: Ohne entsprechend aufgespieltes zweites Mapping ist zunächst keine deutlich unterschiedliche zweite Motorabstimmung hinterlegt.

Mit dem MX Tune Pro Modul kann auf die zweite Mapping-Stufe eine alternative Kennlinie geladen werden.

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Das Prinzip ist damit relativ simpel:

Mapping 1 bleibt das Standardmapping.

Auf Mapping 2 kann über das MX Tune Pro System eine alternative Abstimmung geladen werden.

Anschließend lässt sich während der Fahrt über den Mapping-Schalter zwischen beiden Einstellungen wechseln.

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Gerade bei einer Enduro wie der TF 250-E ist das interessant, weil die Anforderungen je nach Gelände komplett unterschiedlich sein können. Ein schnelles Special Test verlangt schließlich eine andere Leistungscharakteristik als eine enge, rutschige Waldpassage.

Einbau des MX Tune Pro Moduls an der Triumph TF 250-E

Der Einbau des kleinen Moduls ist erfreulich unkompliziert und kann mit überschaubarem Aufwand selbst durchgeführt werden.

Zunächst muss die Sitzbank der TF 250-E demontiert werden.

Darunter befindet sich ein vorgesehener Bereich für das Modul. Entsprechende Befestigungsmöglichkeiten sind bereits vorhanden, sodass sich das Gerät sauber mit Kabelbindern fixieren lässt.

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Am Motorrad befindet sich außerdem ein vorbereiteter Anschluss mit Blindstopfen.

Der Einbau läuft im Prinzip folgendermaßen ab:

  • Sitzbank der Triumph TF 250-E demontieren
  • vorgesehenen Anschluss suchen
  • Blindstopfen vom Stecker entfernen
  • MX Tune Pro Modul anschließen
  • Kabel sauber und scheuerfrei verlegen
  • Modul an der vorgesehenen Position befestigen
  • Sitzbank wieder montieren

Der komplette Einbau ist kein großes Projekt.

Bei uns war die Sache innerhalb von ungefähr 10 bis maximal 15 Minuten erledigt.

So wird das Smartphone mit der Triumph TF 250-E verbunden

Nach der Montage geht es an die Verbindung zwischen Motorrad und Smartphone.

Dafür muss die TF 250-E zunächst gestartet werden.

Danach wird am Smartphone die WLAN-Funktion aktiviert. Das MX Tune Pro Modul stellt ein eigenes WLAN-Netzwerk bereit, das anschließend in der Liste der verfügbaren Netzwerke auftaucht.

Dieses Netzwerk wird ausgewählt und das Smartphone damit verbunden.

Je nach Telefon kann eine Meldung erscheinen, dass über diese WLAN-Verbindung keine Internetverbindung verfügbar ist.

Das ist vollkommen normal.

Das WLAN wird schließlich nicht für den Zugang zum Internet verwendet, sondern ausschließlich für die Kommunikation zwischen Smartphone beziehungsweise App und Motorrad.

Anschließend wird die entsprechende Triumph-App geöffnet und die TF 250-E als neues Motorrad hinzugefügt.

Die App steht sowohl für Android als auch für iOS beziehungsweise iPhone zur Verfügung.

Die MX Tune Pro App bietet weit mehr als nur Motor-Mappings

Spannend ist, dass das MX Tune Pro System nicht ausschließlich zum Aufspielen unterschiedlicher Motorabstimmungen dient.

Über die App lassen sich zahlreiche Fahrzeugdaten der Triumph TF 250-E anzeigen.

Dazu gehören unter anderem:

  • aktuelle Motordrehzahl
  • Batteriestatus beziehungsweise Batteriekapazität
  • Betriebsstunden
  • verschiedene Live-Daten des Motorrads
  • unterschiedliche Monitoring-Werte

Gerade die Betriebsstunden sind bei einer Sportenduro natürlich interessant, weil Wartungsintervalle und Servicearbeiten damit einfacher im Blick behalten werden können.

Der für unseren Test wichtigste Bereich waren allerdings die verschiedenen Motor-Mappings.

Triumph TF 250-E mit Standardmapping

Bevor wir die alternativen Abstimmungen ausprobiert haben, ging es zunächst noch einmal mit dem bekannten Standardmapping auf unsere Testrunde.

Damit zeigt die TF 250-E die Charakteristik, die wir bereits aus dem bisherigen Dauertest kennen.

Der 250er Viertaktmotor dreht schnell hoch, reagiert direkt auf den Gasgriff und setzt Gasbefehle unmittelbar in Vortrieb um.

Auf griffigem Untergrund macht diese direkte Charakteristik richtig Spaß.

Sobald der Untergrund allerdings rutschiger wird, verlangt die direkte Leistungsentfaltung etwas mehr Arbeit vom Fahrer.

Beim Herausbeschleunigen aus Kurven kann das Hinterrad schneller durchdrehen oder seitlich ausbrechen.

Dann muss entsprechend mit Kupplung und Gas gearbeitet werden, um die Leistung sauber auf den Boden zu bringen.

Gerade bei wenig Grip verlangt das Standardmapping deshalb etwas Gefühl in der rechten Hand und an der Kupplung.

Standardmapping mit Traktionskontrolle

Danach sind wir das gleiche Mapping noch einmal mit aktivierter Traktionskontrolle gefahren.

Und hier ist der Unterschied deutlich spürbar.

Die TF 250-E lässt sich auf rutschigen Passagen kontrollierter bewegen. Das Hinterrad bricht weniger stark aus und man muss deutlich weniger über die Kupplung regulieren.

Gerade Fahrer, die lieber viel über den Gasgriff fahren und nicht permanent mit dem Kupplungsfinger arbeiten möchten, profitieren davon.

Besonders hilfreich ist die Traktionskontrolle:

  • bei nassem Untergrund
  • auf rutschigen Kurvenausgängen
  • auf losem Boden
  • bei wechselnden Gripverhältnissen
  • auf technischen Enduro-Passagen

Ein weiterer Vorteil des MX Tune Pro Moduls besteht darin, dass sich beeinflussen lässt, wie intensiv die Traktionskontrolle reagieren soll.

Die Elektronik kann also je nach persönlichem Geschmack stärker oder weniger stark eingreifen.

Das erweitert die Abstimmungsmöglichkeiten der TF 250-E noch einmal erheblich.

Special-Test-Mapping: Mehr Druck aus dem Drehzahlkeller

Anschließend wurde das Special-Test-Mapping aufgespielt.

Schon nach kurzer Zeit fällt auf, dass sich der Charakter des Motors verändert.

Die TF 250-E dreht subjektiv nicht mehr ganz so schnell und hektisch hoch wie mit dem Standardmapping. Gleichzeitig fühlt sich der Motor kräftiger und satter an.

Der subjektive Eindruck ist fast so, als würde man plötzlich ein Motorrad mit etwas mehr Hubraum fahren.

Natürlich verändert das Mapping den tatsächlichen Hubraum nicht. Entscheidend ist vielmehr die Art der Leistungsentfaltung.

Die Leistung kommt kräftiger, etwas voller und weniger hektisch.

Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder an Steigungen ist diese Charakteristik sehr angenehm.

Das Special-Test-Mapping passt gut zu schnellen Enduro-Prüfungen

Gerade auf einem schnelleren Special Test ergibt diese Abstimmung viel Sinn.

Wenn es bergauf und bergab geht und aus Kurven heraus ordentlich Druck benötigt wird, liefert das Mapping eine angenehm kontrollierbare Leistung.

Der Motor wirkt:

  • kräftig
  • drehmomentorientiert
  • gut kontrollierbar
  • weniger hektisch
  • angenehm beim Herausbeschleunigen

Besonders bei Auffahrten oder schnellen Kurvenkombinationen hat man das Gefühl, dass die Leistung sehr gut nutzbar zur Verfügung steht.

Wer aus der Kurve heraus kräftigen Vortrieb möchte, ohne dass der Motor sofort extrem aggressiv hochdreht, dürfte mit dieser Abstimmung viel anfangen können.

Auf unserem Testparcours war das Special-Test-Mapping deshalb ausgesprochen angenehm zu fahren.

Sand-Mapping: Oben heraus ein komplett anderer Motorcharakter

Danach kam das Sand-Mapping an die Reihe.

Und genau hier wurde besonders deutlich, wie stark sich der Charakter der TF 250-E allein über die elektronische Motorabstimmung verändern lässt.

Im unteren Drehzahlbereich fehlt gegenüber anderen Einstellungen subjektiv etwas Drehmoment.

Gerade in engeren Kurven und bei sehr niedriger Drehzahl merkt man, dass der Motor von ganz unten nicht ganz so kräftig anschiebt.

Sobald die Drehzahl steigt, verändert sich die Charakteristik allerdings komplett.

Dann dreht die TF 250-E ausgesprochen freudig weiter.

Und genau das ist im Sand gefragt.

Im Sand heißt es: Drehzahl halten

Auf tiefem beziehungsweise lockerem Sand muss das Motorrad möglichst auf Drehzahl gehalten werden.

Man benötigt kontinuierlich Vortrieb und versucht gleichzeitig, das Vorderrad möglichst leicht zu halten.

Genau hier funktioniert das Sand-Mapping sehr gut.

Im oberen Drehzahlbereich liefert der Motor gefühlt immer weiter Leistung und lädt regelrecht dazu ein, den Gang länger auszudrehen.

Im direkten Vergleich zum Standard- oder Special-Test-Mapping wirkt die TF 250-E damit beinahe wie ein anderes Motorrad.

Gerade dieser deutliche Unterschied hat uns überrascht.

Wir hatten durchaus mit Veränderungen gerechnet – aber nicht damit, dass sich einzelne Mappings derart deutlich voneinander unterscheiden.

Sand-Mapping mit Traktionskontrolle

Auch das Sand-Mapping haben wir mit und ohne aktivierte Traktionskontrolle ausprobiert.

Mit Traktionskontrolle kann deutlich weniger über die Kupplung gearbeitet werden.

Das ist im Sand durchaus angenehm.

Wenn man weit hinten auf der Enduro steht, das Motorrad mit dem Körper stabilisiert und möglichst viel über den Gasgriff fahren möchte, kann der Kupplungsfinger häufiger am Lenker bleiben.

Dadurch kann man sich gerade in tiefem oder unruhigem Sand besser am Motorrad festhalten.

Die Kombination aus Sand-Mapping und Traktionskontrolle hat auf unserem Testabschnitt deshalb erstaunlich gut funktioniert.

Ruhigeres Mapping für technische Enduro-Passagen (TRAIL) und Wald (WOOD)

Besonders interessant wurde anschließend eine deutlich ruhigere Mapping-Stufe für technische und langsamere Enduro-Passagen.

Im direkten Vergleich mit den aggressiveren Einstellungen fühlt sich die Triumph TF 250-E damit erheblich zahmer an.

Subjektiv entsteht sogar der Eindruck, als hätte das Motorrad deutlich weniger Spitzenleistung.

Das ist ausdrücklich ein Fahreindruck und keine Leistungsmessung auf einem Prüfstand.

Aber genau dieses Gefühl zeigt, wie stark sich die Leistungscharakteristik verändert.

Der Motor reagiert deutlich sanfter auf Gasbefehle und dreht wesentlich ruhiger hoch.

Im schnellen Gelände wirkt sie zugeschnürt – im technischen Gelände plötzlich richtig gut

Auf einer schnellen Runde wirkt dieses Mapping zunächst etwas zugeschnürt.

Genau das verändert sich jedoch, sobald die Strecke enger und technischer wird.

Beim langsamen Fahren durch den Wald, beim Überqueren von Hindernissen, in engen Kurven oder vor kleinen Auffahrten lässt sich die TF 250-E sehr präzise kontrollieren.

Von ganz unten steht weiterhin ordentlich Drehmoment zur Verfügung.

Die Leistung kommt allerdings nicht schlagartig.

Der Motor dreht weniger nervös hoch und das Hinterrad lässt sich dadurch leichter kontrollieren.

Für technische Enduro-Passagen ist genau diese Charakteristik ausgesprochen interessant.

Mehr Ruhe mit dem WET-Mapping – mehr Traktion

Wer schon einmal auf einer rutschigen Auffahrt zu viel Gas gegeben hat, kennt das Problem.

Mehr Leistung bedeutet nicht automatisch mehr Vortrieb.

Wenn das Hinterrad nur noch durchdreht, hilft zusätzliche Motorleistung wenig.

Mit der ruhigeren Mapping-Einstellung lässt sich die TF 250-E deutlich einfacher dosieren.

Besonders interessant ist das bei:

  • engen Waldpassagen
  • langsamen Auffahrten
  • rutschigen Hindernissen
  • technischen Sektionen
  • Enduro-Touren
  • engen Kehren
  • Passagen mit wenig Grip

Hier kann die sanftere Gasannahme ein echter Vorteil sein.

Auch für Enduro-Einsteiger interessant

Gerade Fahrer, die noch nicht extrem viel Offroad-Erfahrung besitzen, könnten mit diesem ruhigeren Mapping viel anfangen.

Die TF 250-E lässt sich damit deutlich entspannter kontrollieren.

Das Motorrad reagiert weniger aggressiv auf Bewegungen am Gasgriff und verzeiht dadurch eher eine etwas unsaubere Gasdosierung.

Die Enduro fühlt sich insgesamt ruhiger und weniger nervös an.

Wer überwiegend durch den Wald fährt, technische Enduro-Touren bevorzugt oder generell eine kontrollierte Leistungsentfaltung sucht, bekommt damit eine sehr interessante Abstimmung.

Auch für einen Offroad-Einsteiger könnte dieses Mapping deshalb eine gute Möglichkeit sein, sich an die Leistung und das Fahrverhalten der TF 250-E zu gewöhnen.

Braucht man beim ruhigen Mapping überhaupt noch die Traktionskontrolle?

Interessanterweise ist die Traktionskontrolle bei dieser sanften Mapping-Stufe deutlich weniger entscheidend.

Der Motor ist bereits von sich aus so kontrollierbar abgestimmt, dass sich das Hinterrad auch ohne starken elektronischen Eingriff vergleichsweise gut dosieren lässt.

Sobald das Tempo steigt und gleichzeitig rutschige Passagen hinzukommen, kann die Traktionskontrolle trotzdem wieder unterstützen.

Unbedingt notwendig fühlt sie sich bei dieser Mapping-Stufe allerdings nicht an.

Das ist ein deutlicher Unterschied zu aggressiveren Abstimmungen, bei denen die Traktionskontrolle auf losem oder nassem Untergrund stärker auffällt.

Wie stark verändert MX Tune Pro die Triumph TF 250-E?

Die für uns wichtigste Erkenntnis aus dem Test lautet: Die verschiedenen Mappings sind keine reine Spielerei.

Vor dem Test hätten wir nicht erwartet, dass sich der Charakter der Triumph TF 250-E allein über unterschiedliche elektronische Kennfelder derart deutlich verändert.

Das Standardmapping liefert die bekannte direkte und drehfreudige Charakteristik.

Das Special-Test-Mapping fühlt sich kräftiger und drehmomentorientierter an.

Das Sand-Mapping verschiebt den Charakter stärker in Richtung höherer Drehzahlen und lädt dazu ein, den Motor richtig drehen zu lassen.

Die ruhigere Enduro-Abstimmung nimmt dagegen spürbar Aggressivität heraus und macht die TF 250-E auf technischen Passagen kontrollierbarer.

Das Spannende daran ist: Es bleibt natürlich immer dasselbe Motorrad.

Durch die unterschiedlichen Mappings kann die Motorcharakteristik aber deutlich besser an den jeweiligen Einsatzzweck angepasst werden.

MX Tune Pro und Traktionskontrolle ergänzen sich

Neben den unterschiedlichen Kennfeldern hat uns besonders die Kombination mit der Traktionskontrolle interessiert.

Auch hier gilt: Nicht jede Einstellung benötigt zwingend maximale elektronische Unterstützung.

Beim direkten Standardmapping kann die Traktionskontrolle auf rutschigem Boden deutlich helfen.

Auch im Sand ist sie interessant, weil weniger mit der Kupplung korrigiert werden muss.

Bei einem ohnehin sehr sanften Mapping ist ihr Einfluss dagegen weniger entscheidend.

Das MX Tune Pro Modul bietet dadurch nicht nur verschiedene fertige Motorcharakteristiken, sondern ermöglicht zusätzlich eine feinere Anpassung an Fahrer, Untergrund und Einsatzzweck.

Fazit: MX Tune Pro macht die TF 250-E deutlich vielseitiger

Nach unserem Praxistest hat uns vor allem überrascht, wie deutlich die Unterschiede zwischen den verschiedenen Mappings tatsächlich ausfallen.

Hier geht es nicht nur darum, ob der Motor minimal sanfter oder etwas aggressiver reagiert.

Teilweise verändert sich das subjektive Fahrgefühl der Triumph TF 250-E erheblich.

Das Special-Test-Mapping bietet kräftigen, gut nutzbaren Vortrieb.

Das Sand-Mapping lebt von Drehzahl und Leistung im oberen Bereich.

Die ruhigere Enduro-Abstimmung eignet sich dagegen hervorragend für technische Passagen, Wald und Fahrer, die eine kontrolliertere Gasannahme bevorzugen.

Dazu kommt die Möglichkeit, die Traktionskontrolle an die jeweiligen Anforderungen anzupassen.

Gerade bei einer Sportenduro macht das Sinn, denn zwischen einer schnellen Sonderprüfung, einer Sandpassage und einem langsamen technischen Waldstück liegen fahrerisch Welten.

Mit dem Triumph MX Tune Pro Modul (ca. 230 Euro) lässt sich die TF 250-E entsprechend flexibel darauf abstimmen.

Und genau das macht das System für uns deutlich interessanter, als wir vor dem Test erwartet hatten.

Weitere Details zum Triumph MX Tune Pro Modul findet ihr auf der offiziellen Webseite (LINK).

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