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Vorbericht IGE & ADAC CC Enduro Cup West: 6. Lauf in Bad Windsheim mit neuen Technik-Passagen

ADAC CC Enduro Cup West IGE Bad Windsheim

Der IGE & ADAC CC Enduro Cup West geht in die nächste Runde. Zum 6. Lauf der Saison (12.-13.09.2026) zieht es die Fahrer nach Bad Windsheim in der Nähe von Nürnberg. Die Veranstaltung gehört längst zu den bekannten Terminen im Kalender und ist vor allem für eines bekannt: schnelle, weitläufige Ackerpassagen, lange Stoppelfelder und jede Menge Möglichkeiten, den Gasgriff ordentlich stehen zu lassen.

Doch 2026 wird es in Bad Windsheim nicht nur schnell. Die Veranstalter haben den Streckenverlauf überarbeitet und mehrere neue Hindernisse sowie technische Passagen integriert. Damit dürfte der sechste Saisonlauf vor allem für die Fahrer noch interessanter werden, die nicht nur auf Topspeed, sondern auch auf saubere Linienwahl, Technik und Motorradbeherrschung setzen.

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Bad Windsheim bleibt schnell – wird aber deutlich technischer

Die charakteristischen Hochgeschwindigkeits-Ackerpassagen bleiben natürlich Bestandteil der Strecke. Gerade die langen Stoppelfelder haben dem Rennen in Bad Windsheim in den vergangenen Jahren seinen ganz eigenen Charakter verliehen.

Hier können die geschwindigkeitsfreudigen Fahrer weiterhin ordentlich Zeit gutmachen. Wer das Motorrad auch bei höherem Tempo ruhig hält, Kurven sauber vorbereitet und den Mut hat, das Gas lange stehen zu lassen, wird auf diesen Abschnitten weiterhin seinen Spaß haben.

Allerdings soll die Strecke in diesem Jahr deutlich abwechslungsreicher werden. Statt ausschließlich über Geschwindigkeit zu funktionieren, werden mehrere technische Herausforderungen integriert, die für zusätzliche Abwechslung sorgen.

Bekannte Baumstämme nach dem Start wurden überarbeitet

Direkt nach dem Start wartet bereits eine bekannte Schlüsselstelle auf die Teilnehmer. Die dort platzierten Baumstämme wurden überarbeitet und haben nun wieder eine deutlich ansehnlichere Höhe.

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Damit dürfte die Passage wieder stärker darüber entscheiden, wer gleich zu Beginn einen sauberen Rhythmus findet. Gerade im Rennbetrieb kann ein eigentlich überschaubares Hindernis schnell anspruchsvoll werden, wenn mehrere Fahrer gleichzeitig eine Linie suchen und der Untergrund zunehmend ausgefahren wird.

Eine saubere Anfahrt und das richtige Timing dürften hier entscheidender sein als reine Geschwindigkeit.

Reifenfelder und Baumstamm-Matrixen fordern saubere Linienwahl

Auch im weiteren Streckenverlauf haben sich die Veranstalter einige Neuerungen einfallen lassen.

Eine Kombination aus flach liegenden Reifen und verschiedenen Baumstamm-Matrixen soll dafür sorgen, dass die Fahrer immer wieder gefordert werden. Besonders hier dürfte eine kontrollierte und vorausschauende Fahrweise wichtiger sein als eine kompromisslose Gashand.

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Die Herausforderung besteht darin, bereits bei der Anfahrt die passende Linie zu erkennen und das Motorrad möglichst ruhig durch die Hindernisse zu bewegen. Wer hektisch korrigieren muss oder mit zu viel Geschwindigkeit in eine Passage fährt, kann schnell wertvolle Sekunden verlieren.

Gerade für technisch starke Fahrer bietet der neue Streckenaufbau damit zusätzliche Möglichkeiten, sich von der Konkurrenz abzusetzen.

Neue Steilauffahrten sorgen für zusätzliche Abwechslung

Neben den künstlichen Hindernissen wurden außerdem mehrere Steilauffahrten in den Streckenverlauf integriert.

Damit kommt eine weitere klassische Enduro-Komponente hinzu. Je nach Bodenbeschaffenheit und Wetter können diese Auffahrten im Laufe des Rennwochenendes noch einmal deutlich anspruchsvoller werden.

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Besonders wenn der Untergrund ausgefahren oder feucht wird, sind Traktion, Körperposition und eine kontrollierte Gasannahme gefragt. Wer zu aggressiv beschleunigt und das Hinterrad unnötig durchdrehen lässt, kann schnell Schwung verlieren.

Schwierige Passagen bekommen leichtere Umfahrungen

Trotz der neuen technischen Herausforderungen bleibt das Rennen für Fahrer unterschiedlicher Leistungsstufen gut fahrbar.

Für sämtliche schwierigeren Passagen wird es eine leichtere Umfahrung geben. Damit können die Teilnehmer selbst entscheiden, welche Variante zu ihrem persönlichen Fahrkönnen passt.

Das sorgt gleichzeitig für interessante strategische Entscheidungen. Während eine direkte Hindernislinie möglicherweise schneller ist, kann die einfachere Umfahrung im Rennen unter Umständen die sicherere Wahl sein.

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Gerade über die gesamte Renndistanz kann es wichtiger sein, konstant und ohne Fehler zu fahren, anstatt bei jedem Hindernis das maximale Risiko einzugehen.

Mischung aus Vollgas und Technik dürfte für spannende Rennen sorgen

Bad Windsheim dürfte damit auch beim sechsten Lauf des IGE & ADAC CC Enduro Cup West seinen typischen Charakter behalten, bekommt aber gleichzeitig eine deutlich technischere Note.

Die Mischung aus:

  • langen und schnellen Stoppelfeldern,
  • Hochgeschwindigkeits-Ackerpassagen,
  • überarbeiteten Baumstämmen,
  • flach liegenden Reifen,
  • unterschiedlichen Baumstamm-Matrixen,
  • Steilauffahrten,
  • technischen Linienentscheidungen
  • und alternativen Umfahrungen

verspricht einen abwechslungsreichen Rennkurs.

Damit werden nicht ausschließlich die Fahrer belohnt, die auf den schnellen Abschnitten besonders mutig unterwegs sind. Auch technisch versierte Piloten bekommen zahlreiche Gelegenheiten, Zeit gutzumachen.

Kurzfristige Nennung in Bad Windsheim weiterhin möglich

Wer bisher noch nicht genannt hat, kann sich weiterhin einen Startplatz sichern.

Nach aktuellem Stand sind noch ausreichend Startplätze vorhanden. Eine Nennung ist für alle Klassen auch kurzfristig direkt vor Ort möglich.

Damit können sich auch kurzentschlossene Fahrer noch für den sechsten Saisonlauf des IGE & ADAC CC Enduro Cup West entscheiden.

Gerade angesichts der überarbeiteten Strecke dürfte sich die Reise nach Bad Windsheim in diesem Jahr besonders lohnen.

Streckenverlauf aus dem vergangenen Jahr zur Einstimmung

Wer bereits vor dem Rennwochenende einen Eindruck davon bekommen möchte, was ihn in Bad Windsheim erwartet, kann sich den Streckenverlauf aus dem vergangenen Jahr anschauen.

Natürlich wird die Strecke 2026 durch die neuen Hindernisse und technischen Passagen nicht vollständig identisch sein. Das Video beziehungsweise die Streckenaufnahme aus dem Vorjahr bietet dennoch einen guten Eindruck vom Gelände, den schnellen Ackerpassagen und dem grundsätzlichen Charakter der Veranstaltung.

Eines dürfte bereits vor dem Start feststehen: Der sechste Lauf des IGE & ADAC CC Enduro Cup West in Bad Windsheim wird nicht nur etwas für Vollgas-Spezialisten. Durch die neuen Hindernisse, Baumstamm-Matrixen und Steilauffahrten sind in diesem Jahr auch technisches Können, Konzentration und eine clevere Linienwahl gefragt.

Quelle: Julian Mayer, IGE

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