Manuel Lettenbichler hat bei den Red Bull Romaniacs 2026 einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, wer aktuell im internationalen Hard Enduro den Ton angibt. Der KTM-Werksfahrer gewann die 23. Ausgabe des Klassikers rund um Sibiu mit mehr als einer Stunde Vorsprung, kassierte dafür die maximal möglichen 2.000 Punkte für das Hard Enduro World Ranking und baute seine Führung auf 7.240 Zähler aus. Gleichzeitig laufen hinter den Kulissen bereits die Planungen für 2027: Eine erste Arbeitsgruppe mit Fahrern und Promotern soll das Ranking weiterentwickeln, neue Wertungen werden diskutiert und auch bei Strukturen, Partnern sowie Reichweite soll nachgelegt werden.

Lettenbichler zerlegt die Konkurrenz bei den Red Bull Romaniacs 2026
Manuel Lettenbichler bleibt auch 2026 das Maß der Dinge im Hard Enduro. Nachdem der Bayer beim 30. Red Bull Erzbergrodeo bereits seinen fünften Sieg in Folge feiern konnte, setzte der KTM-Werksfahrer seine beeindruckende Erfolgsserie bei den 23. Red Bull Romaniacs fort.
Und dabei sprechen die Zahlen eine ziemlich deutliche Sprache.
Nach dem Prolog und vier extrem anspruchsvollen Offroad-Renntagen in den Bergen rund um Sibiu lag Lettenbichler am Ende mehr als eine Stunde vor der Konkurrenz. Bei einem Rennen auf diesem Niveau ist das nicht einfach nur ein Sieg – das ist eine Demonstration.
Besonders deutlich wurde seine Überlegenheit am letzten und gleichzeitig schwierigsten Renntag. Dort nahm Lettenbichler dem zweitplatzierten Bulgaren Teodor Kabakchiev fast 45 Minuten ab.
Kabakchiev brachte seine Sherco dennoch auf einen starken zweiten Gesamtrang und sammelte damit wichtige Punkte für das Hard Enduro World Ranking.
2.000 Punkte für Lettenbichler – Romaniacs zählen zur Supreme-Kategorie
Für seinen Sieg erhielt Manuel Lettenbichler die maximal möglichen 2.000 Punkte für das Hard Enduro World Ranking.
Der Grund: Die Red Bull Romaniacs werden als Event der Kategorie Supreme geführt.
Nur Veranstaltungen dieser höchsten Kategorie vergeben für einen Sieg die volle Punktzahl von 2.000 Zählern.
Damit verschafft sich Lettenbichler nicht nur sportlich einen weiteren prestigeträchtigen Erfolg, sondern baut gleichzeitig seine ohnehin komfortable Führung im internationalen Ranking weiter aus.
Hard Enduro World Ranking: Lettenbichler führt mit 7.240 Punkten
Nach inzwischen 19 gewerteten Rennen steht Manuel Lettenbichler bei 7.240 Punkten.
Teodor Kabakchiev erhielt für seinen zweiten Platz bei den Romaniacs 1.600 Punkte und liegt in der Gesamtwertung nun bei 5.530 Punkten.
Der Abstand zwischen beiden beträgt damit bereits 1.710 Punkte.
Dahinter folgt der junge Brite Mitch Brightmore. Der GASGAS-Pilot beendete die Red Bull Romaniacs auf Rang fünf und steht aktuell bei 4.960 Punkten.
Damit fehlen Brightmore noch 570 Punkte auf Kabakchiev.
Die aktuelle Situation an der Spitze:
- Manuel Lettenbichler (Deutschland, KTM) – 7.240 Punkte
- Teodor Kabakchiev (Bulgarien, Sherco) – 5.530 Punkte
- Mitch Brightmore (Großbritannien, GASGAS) – 4.960 Punkte
- Trystan Hart (Kanada, KTM) – 4.260 Punkte
- Mario Román (Spanien, Rieju) – 3.884 Punkte
- James Moore (Südafrika, Beta) – 3.850 Punkte
- Matthew Green (Südafrika, KTM) – 3.248 Punkte
- Ashton Brightmore (Großbritannien, GASGAS) – 3.100 Punkte
- Lorenzo Gandola (Italien, Sherco) – 2.888 Punkte
- Thomas Scales (Südafrika, Beta) – 2.323 Punkte
Top 20 der deutschen Fahrer im Hard Enduro World Ranking
Auch aus deutscher Sicht lohnt sich ein genauer Blick auf das aktuelle Hard Enduro World Ranking. Insgesamt sind zahlreiche deutsche Fahrer in der internationalen Wertung vertreten. An der Spitze steht wenig überraschend Manuel Lettenbichler, der mit 7.240 Punkten nicht nur bester Deutscher ist, sondern gleichzeitig das komplette weltweite Ranking anführt.
Dahinter folgt Lenny Geretzky auf Gesamtrang 16 mit 2.056 Punkten. Mit deutlichem Abstand dahinter beginnt eine größere Gruppe deutscher Fahrer, die sich innerhalb der Top 200 des internationalen Rankings platziert hat.
Besonders interessant ist dabei die Leistungsdichte: Neben bekannten Namen finden sich auch zahlreiche Fahrer, die über verschiedene internationale und nationale Hard-Enduro-Events kontinuierlich Punkte gesammelt haben.
Die Top 20 der deutschen Fahrer im Ranking
- Manuel Lettenbichler – Weltranglistenplatz 1 – 7.240 Punkte
- Lenny Geretzky – Platz 16 – 2.056 Punkte
- Eric Wiggenhauser – Platz 50 – 827 Punkte
- Leon Volland – Platz 53 – 782 Punkte
- Matthis Millich – Platz 60 – 723 Punkte
- Luca Bitz – Platz 81 – 557 Punkte
- Simon Müller – Platz 95 – 504 Punkte
- Nicolai Schork – Platz 102 – 485 Punkte
- Johannes Obermaier – Platz 122 – 439 Punkte
- Bastian Serlitzky – Platz 131 – 429 Punkte
- Linus Albert – Platz 135 – 419 Punkte
- Eric Seifert – Platz 135 – 419 Punkte
- Peter Fakler – Platz 138 – 418 Punkte
- Luca Maximilian Franz – Platz 158 – 385 Punkte
- Hannes Rätze – Platz 161 – 384 Punkte
- Ole Fuhrmann – Platz 174 – 360 Punkte
- Leon Hentschel – Platz 180 – 356 Punkte
- Thomas Heinzelmann – Platz 183 – 355 Punkte
- Max Mayer – Platz 191 – 351 Punkte
- Wanja Morlinghaus – Platz 191 – 351 Punkte
Die Zahlen zeigen gleichzeitig, wie groß der Abstand von Manuel Lettenbichler derzeit auch innerhalb der deutschen Hard-Enduro-Szene ist. Mit seinen 7.240 Punkten verfügt der KTM-Werksfahrer über mehr als dreimal so viele Zähler wie der zweitbeste Deutsche Lenny Geretzky.
Geretzkys 16. Platz unterstreicht allerdings ebenfalls die starke deutsche Präsenz im internationalen Feld. Dahinter haben es mit Eric Wiggenhauser, Leon Volland und Matthis Millich drei weitere deutsche Fahrer bis auf beziehungsweise in die Nähe der internationalen Top 50 geschafft.
Durch die Filtermöglichkeit nach Nationen bekommt das Hard Enduro World Ranking damit gerade für Fahrer außerhalb der absoluten Weltspitze einen zusätzlichen sportlichen Wert. Neben der internationalen Platzierung lässt sich unmittelbar erkennen, wo ein Fahrer im direkten Vergleich mit der nationalen Konkurrenz steht. Genau diese Vergleichbarkeit kann auch bei der Darstellung gegenüber Teams und Sponsoren interessant sein.
Mario Román gewinnt Adventure Ultimate – bekommt aber keine Ranking-Punkte
Eine interessante Besonderheit gab es bei Mario Román.
Der Spanier war bei den Red Bull Romaniacs diesmal nicht wie gewohnt in der Gold-Klasse unterwegs, sondern startete in der Adventure Ultimate Klasse.
Auf einer CF-Moto konnte Román diese Wertung am Ende sogar für sich entscheiden und setzte sich dabei unter anderem gegen Pol Tarrés auf Yamaha durch.
Für das Hard Enduro World Ranking brachte ihm dieser Erfolg allerdings keine Punkte.
Der Grund ist simpel: Die Adventure-Klassen fließen aktuell nicht in die Wertung des Hard Enduro World Rankings ein.
Das könnte sich allerdings bereits 2027 ändern.
Eigene Adventure-Wertung für 2027 wird diskutiert
Für die kommende Saison gibt es bereits Überlegungen, eine separate Hard Enduro World Ranking Wertung für die Adventure-Klasse einzuführen.
Damit würde auf die zunehmende Bedeutung dieses Segments reagiert.
Adventure-Motorräder haben sich in den vergangenen Jahren immer stärker in Richtung sportlicher Offroad-Einsätze entwickelt. Gleichzeitig steigt sowohl bei Herstellern als auch bei Fahrern und Veranstaltern das Interesse an entsprechenden Klassen und Wettbewerben.
Eine eigenständige Wertung könnte deshalb einen zusätzlichen sportlichen Anreiz schaffen und gleichzeitig eine klare Vergleichbarkeit innerhalb dieser Motorradkategorie ermöglichen.
Noch ist allerdings nichts endgültig beschlossen.
Das Thema soll unter anderem innerhalb einer neuen Arbeitsgruppe diskutiert werden.
Erste Arbeitsgruppe: Lettenbichler und Cody Webb vertreten die Fahrer
Das Hard Enduro World Ranking befindet sich in seiner ersten Saison und entsprechend sollen die bisherigen Erfahrungen möglichst schnell ausgewertet werden.
Dafür nimmt nun eine erste Arbeitsgruppe ihre Arbeit auf.
Zu den Vertretern der Fahrer gehören unter anderem:
- Manuel Lettenbichler
- Cody Webb
Ziel ist es, gemeinsam mit den aktiven Fahrern die Entwicklung während des ersten Ranking-Jahres zu bewerten.
Dabei soll es nicht nur darum gehen, was bereits funktioniert, sondern vor allem darum, wo Verbesserungen notwendig sind.
Die Fahrer sollen konkrete Vorschläge einbringen können, damit zukünftige Strukturen stärker an den realen Anforderungen des Sports ausgerichtet werden.
Matt Musgrove bringt die Perspektive aus Nordamerika ein
Mit Matt Musgrove ist außerdem ein wichtiger Vertreter der nordamerikanischen Hard-Enduro-Szene in der ersten Sitzung dabei.
Musgrove ist Series Director der AMA US Hard Enduro Series und zählt zu den führenden Promotern für Offroad-Motorradrennen und Hillclimb-Veranstaltungen in den USA.
Gerade diese internationale Perspektive dürfte für die weitere Entwicklung des Hard Enduro World Rankings wichtig werden.
Denn wenn ein weltweites Ranking dauerhaft funktionieren soll, müssen unterschiedliche Rennformate, Strukturen und regionale Besonderheiten unter einen Hut gebracht werden.
Nordamerika spielt dabei eine besonders wichtige Rolle – nicht zuletzt durch Veranstaltungen wie den Tennessee Knockout und die starke US-Hard-Enduro-Szene.
Hard Enduro World Ranking 2027: Strukturen und Partnerschaften werden optimiert
Auch abseits der Arbeitsgruppe laufen die Vorbereitungen für 2027 bereits.
Hinter den Kulissen wird an optimierten Strukturen und neuen beziehungsweise weiterentwickelten Partnerschaften gearbeitet.
Eine zentrale Rolle spielen dabei weiterhin Karl Katoch und Martin Freinademetz.
Die beiden Köpfe hinter dem Red Bull Erzbergrodeo beziehungsweise den Red Bull Romaniacs setzen beim Hard Enduro World Ranking nach eigenen Angaben auf das gleiche Prinzip, mit dem auch ihre Veranstaltungen kontinuierlich weiterentwickelt wurden.
Statt ein einmal geschaffenes Konzept unverändert fortzuführen, soll permanent geprüft werden, wo Anpassungen notwendig oder sinnvoll sind.
Kontinuierliche Weiterentwicklung statt starrem Regelwerk
Gerade Hard Enduro verändert sich momentan schnell.
Neue Motorräder kommen auf den Markt, Adventure-Bikes werden geländegängiger, Fahrer professionalisieren sich weiter und auch bei Teams, Sponsoren und Veranstaltern steigen die Anforderungen.
Dementsprechend soll auch das Ranking flexibel bleiben.
Ziel ist es, Veränderungen bei:
- Sport
- Technik
- Fahrerlager
- Veranstaltungen
- Teams
- Industriepartnern
- internationalen Rennserien
laufend zu berücksichtigen.
Das langfristige Ziel ist ein Ranking-System, das für Fahrer, Teams, Veranstalter und Partner aus der Motorradindustrie einen echten Mehrwert bietet.
Nationale Filterfunktion wird intensiv genutzt
Eine inzwischen wichtige Funktion des Hard Enduro World Rankings ist die Möglichkeit, die Ergebnisse nach Nationen zu filtern.
Damit lässt sich nicht nur die internationale Reihenfolge betrachten.
Fahrer können gleichzeitig überprüfen, wo sie innerhalb ihres eigenen Landes stehen.
Nach Angaben der Organisatoren wird diese Funktion bereits sehr intensiv genutzt.
Das macht Sinn: Gerade für Fahrer außerhalb der absoluten Weltspitze kann die nationale Vergleichbarkeit mindestens genauso interessant sein wie die globale Position.
Ein Fahrer, der beispielsweise international auf Platz 120 liegt, könnte gleichzeitig zu den fünf besten Fahrern seines Heimatlandes gehören.
Für Sponsoren, Partner und Teams ist genau diese Information durchaus relevant.
Ranking wird zunehmend auch für Sponsoren interessant
Die Vergleichbarkeit soll deshalb nicht nur sportlichen Wert besitzen.
Auch bei der Sponsorensuche kann das Hard Enduro World Ranking ein zusätzliches Argument darstellen.
Statt lediglich einzelne Rennresultate oder regionale Meisterschaftsplatzierungen vorweisen zu können, erhalten Fahrer eine international vergleichbare Position.
Gerade für Nachwuchsfahrer oder Privatfahrer könnte das langfristig interessant werden.
Ein nachvollziehbares Ranking bietet Sponsoren eine deutlich bessere Möglichkeit, die sportliche Leistung und Entwicklung eines Fahrers einzuordnen.
2.167 Fahrer aus 59 Nationen bereits im Ranking
Nach 19 gewerteten Rennen hat das Hard Enduro World Ranking bereits eine beachtliche Größe erreicht.
Aktuell sind:
2.167 Fahrer aus 59 Nationen
in der Rangliste vertreten.
Damit ist bereits im ersten Jahr eine umfangreiche internationale Datenbasis entstanden.
Je mehr Rennen und Regionen eingebunden werden, desto aussagekräftiger dürfte die Rangliste werden.
Entscheidend wird allerdings sein, wie vergleichbar die unterschiedlichen Veranstaltungen und Kategorien langfristig gewichtet werden.
Genau deshalb dürfte der Arbeit der neuen Arbeitsgruppe und den geplanten Optimierungen für 2027 eine besondere Bedeutung zukommen.
Nächster Stopp: Forza Orza in Schweden
Nach den Red Bull Romaniacs geht es direkt weiter.
Vom 20. bis 22. August 2026 steht mit dem Forza Orza in Schweden das nächste Event im Hard Enduro World Ranking Kalender auf dem Programm.
Das Rennen wird in der Kategorie Premier geführt.
Für viele Fahrer ist die Veranstaltung noch weitgehend Neuland. Entsprechend spannend dürfte werden, wie sich die internationale Spitze mit den Bedingungen im hohen Norden arrangiert.
Allerdings gibt es beim Forza Orza eine Besonderheit:
Für das Hard Enduro World Ranking werden lediglich die Top 20 des Rennergebnisses berücksichtigt.
Damit dürfte der Kampf um die vorderen Positionen zusätzliche Bedeutung bekommen.
Danach wartet der Tennessee Knockout in den USA
Nur wenige Tage später zieht das Ranking weiter in die Vereinigten Staaten.
Vom 28. bis 30. August 2026 steht der Red Bull TKO / Tennessee Knockout auf dem Programm.
Das US-Rennen wird der Kategorie Masters zugeordnet.
Gerade mit Blick auf die Spitzenpositionen im Ranking könnten die kommenden Veranstaltungen interessant werden.
Manuel Lettenbichler verfügt aktuell zwar über ein deutliches Punktepolster, doch bei einer internationalen Saison mit unterschiedlichen Event-Kategorien können einzelne starke oder schwache Resultate die Abstände schnell verändern.
1,5 Millionen Social-Media-Follower rund um das Ranking und die Events
Auch hinsichtlich der digitalen Reichweite fallen die Zahlen bereits im ersten Jahr beachtlich aus.
Auf den Social-Media-Plattformen des Hard Enduro World Rankings sowie der Events von Karl Katoch und Martin Freinademetz werden aktuell zusammen rund 1,5 Millionen Follower erreicht.
Damit entsteht rund um das Ranking gleichzeitig ein interessanter Kommunikationskanal für Fahrer, Veranstalter, Teams und Industriepartner.
Und auch hier soll weiter investiert werden.
Für die kommenden Jahre werden Konzepte entwickelt, mit denen sowohl die Attraktivität der Inhalte als auch die Reichweite deutlich gesteigert werden sollen.
Hard Enduro World Ranking nimmt langfristige Strukturen an
Die erste Saison zeigt damit immer deutlicher, wohin sich das Projekt entwickeln könnte.
Sportlich bietet das Hard Enduro World Ranking erstmals die Möglichkeit, Fahrer aus unterschiedlichen Serien, Ländern und Einzelveranstaltungen innerhalb eines gemeinsamen Systems miteinander zu vergleichen.
Gleichzeitig stehen die Verantwortlichen allerdings vor der Herausforderung, die teilweise sehr unterschiedlichen Rennen möglichst fair abzubilden.
Genau deshalb ist die Einbindung der Fahrer und Veranstalter ein wichtiger Schritt.
Mit Manuel Lettenbichler und Cody Webb sind dabei zwei ausgesprochen erfahrene Hard-Enduro-Piloten vertreten. Durch Matt Musgrove kommt gleichzeitig die Perspektive eines großen nordamerikanischen Veranstalters hinzu.
Die ersten konkreten Weichen für 2027 werden damit bereits gestellt.
Lettenbichler bleibt der Mann, den es zu schlagen gilt
Sportlich gibt es momentan ohnehin kaum Diskussionen.
Manuel Lettenbichler hat nach seinem erneuten Erfolg beim Erzbergrodeo nun auch die Red Bull Romaniacs mit einem Vorsprung gewonnen, der selbst im Hard Enduro außergewöhnlich ist.
Mehr als eine Stunde Vorsprung nach vier Offroad-Tagen und fast 45 Minuten Zeitgewinn allein am Finaltag zeigen, auf welchem Niveau der KTM-Werksfahrer derzeit unterwegs ist.
Mit 7.240 Punkten führt Lettenbichler das Hard Enduro World Ranking entsprechend souverän an.
Die spannende Frage für die kommenden Rennen lautet deshalb weniger, ob der Deutsche weiterhin vorne mitmischt.
Vielmehr muss die Konkurrenz einen Weg finden, den Rückstand auf den momentan dominierenden Fahrer der Szene überhaupt wieder zu verkürzen.
Die nächsten Rennen im Hard Enduro World Ranking
- Forza Orza – Schweden
20.–22. August 2026
Kategorie: Premier
Besonderheit: Für das Ranking werden nur die Top 20 berücksichtigt. - Red Bull TKO / Tennessee Knockout – USA
28.–30. August 2026
Kategorie: Masters
Hard Enduro World Ranking – Top 10 nach 19 Rennen
- Manuel Lettenbichler (D, KTM) – 7.240 Punkte
- Teodor Kabakchiev (BG, Sherco) – 5.530 Punkte
- Mitch Brightmore (GB, GASGAS) – 4.960 Punkte
- Trystan Hart (CDN, KTM) – 4.260 Punkte
- Mario Román (E, Rieju) – 3.884 Punkte
- James Moore (ZA, Beta) – 3.850 Punkte
- Matthew Green (ZA, KTM) – 3.248 Punkte
- Ashton Brightmore (GB, GASGAS) – 3.100 Punkte
- Lorenzo Gandola (I, Sherco) – 2.888 Punkte
- Thomas Scales (ZA, Beta) – 2.323 Punkte
Das komplette Hard Enduro World Ranking:
https://www.enduroworldranking.com/season-ranking
Quelle: MWR Motorsport World Ranking GmbH



