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Roof of Africa 2026: Teodor Kabakchiev siegt – Lettenbichler schlägt Wade Young um 0,1 Sekunden

Roof of Africa 2026

Teodor Kabakchiev gewinnt das Roof of Africa 2026 und feiert beim sechsten Lauf der FIM Hard Enduro World Championship seinen ersten WM-Laufsieg der Saison. Hinter dem Sherco-Werksfahrer entwickelte sich in den Maloti Mountains von Lesotho ein kaum zu glaubender Kampf um Platz zwei: Manuel Lettenbichler setzte sich nach fast zehn Stunden Gesamtfahrzeit mit gerade einmal 0,1 Sekunden gegen den neunmaligen Roof-Sieger Wade Young durch.

Dabei hatte das Rennwochenende bereits mit Überraschungen begonnen. Titelverteidiger James Moore gewann den Time Trial, fiel am zweiten Renntag durch einen technischen Defekt weit zurück und meldete sich im Finale mit der schnellsten Tageszeit eindrucksvoll zurück.

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Deutsche Fahrer beim Roof of Africa 2026

Auch aus deutscher Sicht hatte das Roof of Africa 2026 einiges zu bieten. Allen voran natürlich Manuel Lettenbichler, der in der Gold Class um den Gesamtsieg kämpfte und das Rennen nach einem extrem knappen Finale auf dem zweiten Gesamtrang beendete. Seine Gesamtzeit von 10:02:33,1 Stunden bedeutete lediglich 2:46,9 Minuten Rückstand auf Sieger Teodor Kabakchiev – und gerade einmal eine Zehntelsekunde Vorsprung auf Wade Young.

Doch „Mani“ war nicht der einzige deutsche Fahrer, der sich den extremen Bedingungen in Lesotho stellte.

Lenny Geretzky stark in der Gold Class

Lenny Geretzky lieferte bei seinem Roof-of-Africa-Einsatz eine starke Vorstellung ab. Bereits im Time Trial fuhr er auf Rang 13 der Gold Class. Gleichzeitig bedeutete dieses Ergebnis Platz vier innerhalb der FIM-Juniorenwertung.

Auf dem langen zweiten Renntag musste Geretzky zwar Zeit auf die absolute Weltspitze abgeben, behauptete sich aber weiterhin im anspruchsvollen Gold-Feld. Den Big Loop beendete er auf Platz 14, während er in der Juniorenwertung weiterhin auf Rang vier lag.

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Am Ende brachte Geretzky das Roof of Africa auf einem starken 16. Platz der Gold Class ins Ziel. In der FIM-Juniorenwertung belegte er Rang vier. Damit zeigte der Deutsche gerade angesichts der extremen Konkurrenz und des hohen Schwierigkeitsgrades des Roof eine bemerkenswerte Leistung.

Maximilian Schröder auf Platz elf der Bronze Class

Auch Maximilian Schröder war in Lesotho unterwegs. Der Deutsche trat in der zahlenmäßig extrem stark besetzten Bronze Class an. In der offiziellen Starterliste wird Schröder mit der Startnummer 397 und Deutschland als Herkunftsland geführt.

Schon im Time Trial setzte er ein Ausrufezeichen und fuhr bei mehr als 200 Teilnehmern auf Rang zwölf der Bronze Class.

Auf dem zweiten Renntag steigerte sich Schröder weiter und wurde Elfter.

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Damit beendete Maximilian Schröder das Roof of Africa 2026 auf Platz neun der Bronze Class – ein starkes Resultat in einer der größten Klassen des gesamten Rennens.

Robin Blischke schafft es in die Top 20 der Iron Class

In der Iron Class war mit Robin Blischke ebenfalls ein deutscher Fahrer vertreten. Die offizielle Starterliste führt ihn mit der Startnummer 644 und Deutschland als Nation.

Am zweiten Renntag lag Blischke bereits auf einem starken 13. Platz der Iron Class.

Im Endergebnis wurde er schließlich auf Rang 14 der Iron Class geführt. Damit brachte auch Blischke das anspruchsvolle Mehrtagesrennen in den Maloti Mountains erfolgreich zu Ende.

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Stefan Laschinger ebenfalls für Deutschland am Start

Mit Stefan Laschinger stand ein weiterer deutscher Fahrer in der Iron Class am Start. Der 60-Jährige wird in der offiziellen Meldeliste mit der Startnummer 683 und Deutschland als Nation geführt.

Laschinger startete stark in die Veranstaltung und erreichte im Time Trial sogar Platz sieben der Iron Class.

Der lange zweite Fahrtag erwies sich anschließend als deutlich schwieriger. Dort wurde Laschinger auf Position 55 geführt.

Im Endergebniss landet Stefan auf Rang 41.

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Ergebnisse der deutschen Fahrer im Überblick

  • Manuel Lettenbichler – Gold Class: 2. Gesamtrang
  • Lenny Geretzky – Gold Class: 16. Platz / 4. Platz FIM Junior
  • Maximilian Schröder – Bronze Class: 11. Platz
  • Robin Blischke – Iron Class: 14. Platz
  • Stefan Laschinger – Iron Class: 41. Platz

Damit waren deutsche Fahrer beim Roof of Africa 2026 nicht nur im Kampf um den Gesamtsieg vertreten, sondern auch in der Gold-, Bronze- und Iron-Kategorie weit vorne zu finden.

Roof of Africa 2026: Moore eröffnet mit Bestzeit im Time Trial

Titelverteidiger James Moore startete perfekt in seine Mission Titelverteidigung. Im Time Trial am Donnerstag setzte der Südafrikaner die schnellste offizielle Zeit und verschaffte sich damit die beste Ausgangslage für die folgenden Renntage.

Das Wetter spielte den Fahrern dabei in die Karten. Nach starken Regenfällen in den Tagen zuvor sorgten Sonne und klare Bedingungen dafür, dass die Strecke in den Maloti Mountains zunehmend abtrocknete.

Jeder Fahrer absolvierte zwei gezeitete Runden, wobei ausschließlich die schnellere Runde für die Wertung berücksichtigt wurde.

Moore steigerte sich in seinem zweiten Versuch um mehr als zwei Minuten und setzte mit 25:01,91 Minuten die Bestmarke. Besonders stark war sein erster Streckenabschnitt, den er in 6:01,8 Minuten absolvierte – zu diesem Zeitpunkt die schnellste gemessene Zeit des Tages in diesem Sektor.

Manuel Lettenbichler nur 15,74 Sekunden zurück

WM-Leader Manuel Lettenbichler bestätigte ebenfalls sofort seine Ambitionen. Der KTM-Werksfahrer kam auf 25:17,65 Minuten und verlor lediglich 15,74 Sekunden auf Moore.

Bereits auf seinem ersten Versuch hatte Lettenbichler im Auftaktsektor die schnellste Zwischenzeit gesetzt. Im zweiten Lauf konnte der Deutsche insbesondere im letzten Abschnitt nochmals deutlich zulegen und verbesserte sich dort um mehr als eine Minute.

Nur einen Wimpernschlag hinter Lettenbichler folgte Ashton Brightmore.

Der junge Brite benötigte 25:18,35 Minuten und lag damit lediglich 0,70 Sekunden hinter Lettenbichler. Gleichzeitig setzte Brightmore mit 5:49,0 Minuten die schnellste Zeit des Tages im mittleren Streckenabschnitt.

Damit lagen die beiden Junioren James Moore und Ashton Brightmore vor dem eigentlichen Hauptrennen gerade einmal rund 17 Sekunden auseinander.

Fünf-Minuten-Strafe wirft Mitch Brightmore zurück

Eine der bemerkenswertesten Geschichten des Time Trials lieferte Mitch Brightmore.

Rein von der gefahrenen Zeit betrachtet war der GASGAS-Pilot sogar der Schnellste des Tages. Seine zweite Runde absolvierte Brightmore in 24:11,99 Minuten und war damit deutlich schneller als Moore.

Im letzten Streckenabschnitt stellte er zudem mit 11:30,3 Minuten die schnellste Sektorzeit des gesamten Tages auf.

Allerdings kassierte Brightmore eine Fünf-Minuten-Zeitstrafe.

Seine offizielle Zeit erhöhte sich dadurch auf 29:11,99 Minuten, womit er auf Rang neun zurückfiel. Im Gesamtklassement eines Rennens, das anhand der addierten Fahrzeiten entschieden wird, war das ein erheblicher Rückschlag.

Bereits nach dem Time Trial fehlten ihm 4:10,08 Minuten auf James Moore und knapp vier Minuten auf seinen WM-Rivalen Manuel Lettenbichler.

Kabakchiev und Wade Young bleiben in Schlagdistanz

Teodor Kabakchiev hielt sich mit Platz vier und einer Zeit von 26:11,04 Minuten zunächst im Hintergrund.

Direkt dahinter folgte Lesotho-Legende Wade Young mit 26:20,74 Minuten.

Matthew Green erreichte in 27:08,41 Minuten Rang sechs. Thomas Scales und Lorenzo Gandola trennten auf den Positionen sieben und acht lediglich drei Hundertstelsekunden.

Matt Stevens komplettierte die Top 10.

Insgesamt wurden 44 Fahrer in der offiziellen Gold-Class-Wertung geführt.

Tag 2: Kabakchiev übernimmt die Führung beim Roof of Africa

Am Freitag änderte sich das Bild an der Spitze komplett.

Auf dem rund 110 Kilometer langen Big Loop durch die Maloti Mountains übernahm Teodor Kabakchiev die Kontrolle über das Rennen.

Der Bulgare absolvierte die extrem anspruchsvolle Etappe in 5:48:58 Stunden und gewann damit den zweiten Renntag.

Nach Addition von Time Trial und Big Loop führte Kabakchiev mit lediglich 42 Sekunden Vorsprung auf Wade Young.

Manuel Lettenbichler folgte zu diesem Zeitpunkt nur 1:21 Minuten hinter dem Führenden.

Damit war vor dem Finaltag praktisch alles offen.

Vierkampf über mehr als 100 Kilometer

Kabakchiev, Wade Young, Manuel Lettenbichler und Matthew Green konnten sich früh vom restlichen Feld lösen.

Über mehr als 100 Kilometer lieferten sich die vier Fahrer einen intensiven Kampf durch die Berge Lesothos.

Kabakchiev gewann die Etappe mit 32 Sekunden Vorsprung auf Wade Young.

Lettenbichler folgte weitere 1:42 Minuten dahinter.

Matthew Green überzeugte ebenfalls und brachte Rang vier ins Ziel. In der kombinierten Wertung lag der Südafrikaner damit lediglich 4:48 Minuten hinter Kabakchiev.

Wade Young jagt den historischen zehnten Roof-Sieg

Für Wade Young ging es beim Roof of Africa 2026 um mehr als nur einen weiteren Rennsieg.

Der Südafrikaner hatte das traditionsreiche Hard-Enduro bereits neunmal gewonnen und damit den bisherigen Rekord von Alfie Cox eingestellt.

Ein zehnter Erfolg hätte Young zum alleinigen Rekordhalter gemacht.

Nach seiner verletzungsbedingten Abwesenheit 2025 war der KTM-Pilot wieder zurück – und sofort wieder mitten im Kampf um den Gesamtsieg.

Manuel Lettenbichler wiederum jagte weiterhin seinen ersten Sieg beim Roof of Africa.

Technischer Defekt zerstört James Moores Siegchancen

Während Kabakchiev, Young und Lettenbichler vorne um Sekunden kämpften, erlebte Time-Trial-Sieger James Moore einen bitteren zweiten Renntag.

Ein technisches Problem kostete den amtierenden Roof-Champion früh im Rennen mehr als eine Stunde.

Moore konnte zwar weiterfahren, kam auf der Etappe allerdings nur als 13. ins Ziel.

In der kombinierten Wertung fiel er dadurch auf Platz elf zurück und lag 43:22 Minuten hinter der Spitze.

Damit war seine realistische Chance auf die erfolgreiche Titelverteidigung praktisch dahin.

Junioren-WM bekommt zusätzliche Spannung

Auch in der Juniorenwertung brachte Tag zwei einige Veränderungen.

Der Südafrikaner Luke John Walker war schnellster Junior des Tages und fuhr gleichzeitig auf einen starken sechsten Gesamtrang.

Thomas Scales folgte direkt dahinter auf Platz sieben.

Die beiden Junioren-Titelanwärter Ashton Brightmore und James Moore verloren dagegen viel Zeit.

Brightmore musste ebenfalls Probleme hinnehmen und erreichte lediglich Rang zwölf, unmittelbar vor Moore.

Damit war vor dem Finaltag auch im Kampf um die Juniorenwertung noch längst nichts entschieden.

Finale: Kabakchiev gewinnt das Roof of Africa 2026

Am Samstag ließ sich Teodor Kabakchiev die Führung nicht mehr nehmen.

Die Gold Class musste auf dem Finaltag zwei schnelle Runden über einen rund 38 Kilometer langen Hard-Enduro-Kurs mit mehreren Checkpoints absolvieren.

Kabakchiev startete als Führender in die sogenannte Final Ascent und kontrollierte seine direkten Konkurrenten.

Mit einer Tageszeit von 3:44:37,0 Stunden fuhr der Sherco-Werksfahrer die zweitschnellste Zeit des Finaltags.

In der Gesamtwertung kam Kabakchiev schließlich auf 9:59:46,2 Stunden.

Damit war er der einzige Fahrer, der die Gesamtdistanz in weniger als zehn Stunden bewältigte.

Sein Vorsprung auf Platz zwei betrug am Ende 2:46,9 Minuten.

Die Konstanz bringt Kabakchiev den Sieg

Der Erfolg des Bulgaren war vor allem das Ergebnis eines nahezu fehlerfreien Wochenendes.

Kabakchiev wurde:

  • Vierter im Time Trial am Donnerstag,
  • Sieger des rund 110 Kilometer langen Big Loops am Freitag,
  • Zweiter auf der Finaletappe am Samstag.

Genau diese Konstanz zahlte sich beim Roof of Africa aus.

Nach mehreren Rückschlägen in vorherigen Hard-Enduro-Saisons belohnte sich der Sherco-Pilot damit mit seinem ersten Sieg in einem Lauf der FIM Hard Enduro World Championship 2026.

Lettenbichler schlägt Wade Young um 0,1 Sekunden

Hinter Kabakchiev kam es zu einem der knappsten Zieleinläufe in der Geschichte des Roof of Africa.

Vor dem Finaltag lag Manuel Lettenbichler in der Gesamtwertung noch 38 Sekunden hinter Wade Young.

Der Deutsche musste auf der Final Ascent also attackieren.

Und genau das tat er.

Lettenbichler war am Samstag 38,4 Sekunden schneller als Wade Young.

Nach fast zehn Stunden Gesamtfahrzeit ergab sich damit ein kaum glaubbarer Abstand.

Manuel Lettenbichler: 10:02:33,1 Stunden

Wade Young: 10:02:33,2 Stunden

Nur eine Zehntelsekunde entschied damit über Platz zwei und drei.

Für Young platzte gleichzeitig der Traum vom alleinigen Roof-Rekord. Der neunmalige Sieger muss weiter auf seinen zehnten Triumph warten.

Lettenbichler wiederum verpasste zwar erneut seinen ersten Roof-of-Africa-Sieg, sammelte als Zweiter aber wichtige Punkte für die Weltmeisterschaft.

Manuel Lettenbichler: „Ein richtig guter Tag für die Meisterschaft“

Lettenbichler zeigte sich nach dem Finale entsprechend zufrieden.

Der Deutsche erklärte, dass ihm das kürzere und intensivere Format des Finaltags besonders entgegengekommen sei. Durch die geringere Bedeutung der Navigation habe er sich stärker auf das technische Fahren konzentrieren können.

Auf der ersten Runde sei er größtenteils allein unterwegs gewesen und habe Kabakchiev und Young zunächst nicht einholen können.

Dann kam allerdings James Moore von hinten.

Moore fuhr laut Lettenbichler an diesem Tag außergewöhnlich schnell. Gemeinsam erhöhten die beiden das Tempo und konnten schließlich Wade Young erreichen.

Für Lettenbichler war das eine ideale Situation: Weniger Navigationsarbeit und gleichzeitig ein hohes Tempo ermöglichten ihm den entscheidenden Angriff auf Rang zwei.

Vor allem mit Blick auf die Weltmeisterschaft wertete der KTM-Werksfahrer den zweiten Platz als starkes Ergebnis.

James Moore mit unglaublicher Aufholjagd

Die vielleicht spektakulärste Fahrt des Finaltags lieferte James Moore.

Nachdem ihn der technische Defekt am Freitag aus dem Kampf um den Gesamtsieg geworfen hatte, hatte der Titelverteidiger am Samstag praktisch nichts mehr zu verlieren.

Moore attackierte kompromisslos.

Seine Zeit von 3:39:25,8 Stunden war die schnellste Zeit des gesamten Tages.

Mehr noch: Moore war unglaubliche 5:11,1 Minuten schneller als der zweitbeste Fahrer der Finaletappe.

Damit arbeitete er sich in der Gesamtwertung noch bis auf Rang fünf nach vorne.

Nach seinem Sieg im Time Trial, dem technischen Desaster am Freitag und der Tagesbestzeit am Samstag war Moore zweifellos einer der schnellsten Fahrer der Woche – auch wenn der Gesamtsieg aufgrund des Defekts außer Reichweite blieb.

Moore gewinnt die Juniorenklasse

Seine Aufholjagd wurde dennoch belohnt.

James Moore sicherte sich den Sieg in der Juniorenklasse beim Roof of Africa 2026.

Thomas Scales belegte als Sechster der Gesamtwertung Rang zwei bei den Junioren.

Luke John Walker folgte unmittelbar dahinter auf Gesamtrang sieben.

Junioren-WM-Leader Ashton Brightmore rehabilitierte sich ebenfalls am Finaltag und erreichte dort Rang fünf. In der Gesamtwertung wurde er Neunter.

Sein Bruder Mitch Brightmore, aktuell Zweiter in der Hard-Enduro-Weltmeisterschaft, beendete das Roof of Africa auf Rang zehn.

Roof of Africa fordert Fahrer und Motorräder

Das Roof of Africa gehört nicht ohne Grund zu den härtesten Hard-Enduro-Veranstaltungen der Welt.

Rock Gardens, Flussdurchfahrten, steile Auf- und Abfahrten sowie Höhenlagen zwischen ungefähr 1.400 und mehr als 3.000 Metern stellen Fahrer und Material permanent vor Herausforderungen.

Nicht nur die körperliche Belastung ist enorm. Auch Lager, Dichtungen, Motorschutz, Bremsscheiben und Bedienelemente werden über drei Renntage hinweg extrem beansprucht.

James Moore absolvierte seine starke Aufholjagd auf Plews Tyres, einem offiziellen Partner der Meisterschaft. Auch die Brightmore-Brüder gehören zu den Fahrern der Marke.

Kabakchievs siegreiche Sherco wird von einem Hersteller eingesetzt, den Factory Links mit Lager- und Dichtungskits beliefert, die speziell für Schlamm, Wasser und hohe Laufleistungen entwickelt werden.

S3 Parts produziert wiederum Schutz- und Bedienelemente wie Motorschutzplatten, Bremsscheibenschützer und weitere Komponenten, die gerade bei einem Rennen wie dem Roof of Africa einiges wegstecken müssen.

Vorläufiges Ergebnis – Roof of Africa 2026

  1. Teodor Kabakchiev (BUL), Sherco – 9:59:46
  2. Manuel Lettenbichler (GER), KTM – 10:02:33,1 / +2:46,9
  3. Wade Young (RSA), KTM – 10:02:33,2 / +2:47,0
  4. Matthew Green (RSA), KTM – 10:34:12 / +34:26
  5. James Moore (RSA), Beta – 10:37:57 / +38:11

Die Ergebnisse waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch vorläufig und werden erst nach Ablauf der Protestfrist endgültig bestätigt.

FIM Hard Enduro World Championship 2026 – WM-Stand nach 6 von 8 Läufen

  1. Manuel Lettenbichler (GER), KTM – 160 Punkte
  2. Mitch Brightmore (GBR), GASGAS – 131 Punkte
  3. Teodor Kabakchiev (BUL), Sherco – 104 Punkte
  4. Ashton Brightmore (GBR), GASGAS – 95 Punkte
  5. Billy Bolt (GBR), Husqvarna – 76 Punkte

Für Manuel Lettenbichler bedeutet Platz zwei in Lesotho einen weiteren wichtigen Schritt im Kampf um den WM-Titel.

Da Mitch Brightmore beim Roof lediglich Zehnter wurde, konnte Lettenbichler seinen Vorsprung in der Meisterschaft weiter vergrößern.

Kabakchiev wiederum verbesserte mit seinem Sieg seine Ausgangslage im Kampf um die vorderen WM-Plätze erheblich.

Billy Bolt fehlte in Lesotho nach einer Knieoperation. Vor dem nächsten WM-Lauf soll erneut geprüft werden, ob der Husqvarna-Star wieder einsatzbereit ist.

Nächster Stopp: Sea to Sky in der Türkei

Nach dem Roof of Africa zieht die FIM Hard Enduro World Championship 2026 weiter nach Kemer in die Türkei.

Dort steht vom 8. bis 10. Oktober das legendäre Sea to Sky als siebter und damit vorletzter Saisonlauf auf dem Programm.

Anschließend fällt die endgültige WM-Entscheidung beim Saisonfinale.

Die 24MX Hixpania Hard Enduro in Spanien ist für den 23. bis 25. Oktober angesetzt.

Nach dem Ergebnis in Lesotho reist Manuel Lettenbichler als WM-Führender in die entscheidende Phase der Saison. Mitch Brightmore bleibt sein erster Verfolger, während Roof-Sieger Teodor Kabakchiev mit seinem Erfolg ebenfalls Boden gutgemacht hat.

Quelle: fim-hardenduro.com

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