Benni Schöpf ersetzt fehlende Motorleistung durch Wahnsinn und zeigt der angetretenen Konkurrenz an beiden Renntagen wo der Hammer hängt…

Lauf zwei und drei der Österreichischen Enduro Staatmeisterschaft gingen im niederösterreichischen Stang nahe Kirchschlag in der Buckligen Welt im klassischen Modus über die Bühne. In diesem Modus starten die Fahrer nach genauen Zeitvorgaben in eine Verbindungsetappe über Hohl- und Feldwege, Singletrails. wunderschön hügelige Wiesen, Steilhänge und auch über den Hauptplatz von Kirchschlag. Auf dieser Etappe ist ein gewisses Zeitlimit einzuhalten. Schafft man dies, ist alles okay, ist man zu spät dran gibt es Strafminuten und alle Hoffnungen auf eine gute Platzierung sind passé. Nach der ersten Verbindungsetappe ging es für die 480! Fahrer zum gezeiteten Motocross-Test, der mit dem Gasgriff auf Anschlag so schnell wie irgend möglich absolviert werden sollte. Nach dem erfolgreich absolvierten Motocross-Test ging es dann wieder weiter über eine lange Verbindungsetappe zum gezeiteten Enduro-Test. Auch hier gilt es diesen Test in so kurzer Zeit wie möglich zu durchfahren. Die Zeiten dieser Tests werden addiert und dies ergibt dann die Tages- bzw. Gesamtwertung. Diese „Runde“ musste am Samstag dreimal (Hobby und Classic 2x) und am Sonntag zweimal (Hobby und Classic 1x) bewältigt werden.

Einer schlug sie alle

Der amtierende Enduro Staatsmeister Bernhard „Benni“ Schöpf aus Karres in Tirol vom Team KTM Walzer.Benni: „Ich konnte an beiden Tagen den Sieg einfahren, was mich natürlich sehr freut! Am Samstag musste ich etwas kämpfen da mir im ersten gezeiteten Motocross Test das Motorrad in einer Kurve abgestorben ist und ich mit 10 Sekunden Rückstand in den nächsten Enduro Test ging. Bei diesem konnte ich allerdings meine verlorene Zeit wieder aufholen und mir sogar einen kleinen Zeitpolster auf meine Verfolger heraus fahren. Der Sonntag verlief dann reibungslos und ich konnte in absolut jedem gezeiteten Test die Bestzeit einfahren. Trotz der fehlenden Motorleistung meines 250ccm Bikes, welche im Gegensatz zu den 350 und 450ccm Bikes meiner Konkurrenten vor allem bei dem Motocross Test spürbar war, konnte ich aber durch eine gute Portion Wahnsinn wieder gut machen. Man bleibt halt einfach bei Bergab Passagen und Kurven brutal lange am Gas und versucht so viel Schwung wie möglich mitzunehmen. Jeder Fahrfehler der Schwung kostet, schlägt sich mit einem kleinen Hubraum sofort auf die Rundenzeit nieder. Alles in allem bin ich aber sehr mit dem Ergebnis zufrieden! Es waren zwei Lange Tage mit über sieben Stunden Fahrzeit pro Tag, aber es hat mir trotzdem viel Spaß gemacht!“

Patrick Riegler

Benni’s Teamkollege Patrick Riegler, der für KTM Walzer in der Enduro ÖM Junioren Klasse an den Start ging, konnte an beiden Tagen den zweiten Platz einfahren und somit wertvolle Punkte für die Gesamtwertung sammeln. Patrick fand an beiden Tagen gut in seinen Rhythmus und liegt derzeit im ÖM Gesamtklassement auf Rang zwei hinter Thomas Reichhold.

Teamchef Berni Walzer ging mit seiner Liebevoll aufbereiteten KTM 300 SixDays von 1990 in der Youngtimer Klasse an den Start und konnte an beiden Tagen souverän den Sieg in dieser Klasse einfahren.

Berni: „Mein 19 Jahre altes Motorrad geht wie die Hölle und hat mich an beiden Tagen aufs oberste Treppchen des Podiums gebracht! Natürlich hab ich es mir nicht nehmen lassen, meine gefahrenen Test-Zeiten mit denen der Burschen in der Open ÖM Klasse zu vergleichen. Selbst dort hätte ich mit meinem Youngtimer Bike noch eine gute Figur gemacht!“

Kärntner Schützenhilfe für das Team KTM Walzer bei dem ÖM Rennen gab es vom Treibacher Armin Steiner! Armin liebt Vergaser Bikes…und er mag sie möglichst scharf abgestimmt! Und diese scharfe KTM 300 EXC führte ihn mit Platz 13 am Samstag und Platz 12 am Sonntag, zwei Mal unter die Top-15 der ÖM Open Klasse.

Daniel „Frenky“ Frenkenberger aus Lamm in St. Andrä konnte mit den Plätzen 23 (Samstag) und 19 (Sonntag) seine ersten Staatsmeisterschaftspunkte anschreiben! Auch diese Leistung unseres Teamriders ist absolut hervor zu heben und zu würdigen…denn auch Daniel ist nun seit Beginn dieser Rennsaison in der höchsten Österreichischen Liga im Enduro Sport angekommen und misst sich in der Open ÖM Klasse mit den schnellsten Jungs die das Land zu bieten hat!

12 Jahre jung ist Matthias „Matzi“ Stingl der mit seiner 85ccm Walzer KTM beim MX Kärnten Cup in Passering in der Klasse MX Jugend ging. Mit Platz 3 im ersten Lauf und Platz 2 im zweiten Lauf konnte sich Matzi Gesamt Platz 2 in der Tageswertung sichern!

Presse/PR:
Team KTM Walzer Photos by: Irina Gorodnyakova, Martin Stingl

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