Die Deutsche Enduromeisterschaft wartet in dieser Saison weiter auf perfekte Bedingungen. Auch in Dachsbach gab es erneut ziemlich Chaotische Bedingungen.
Dachsbach13_1
Schon in der Vorwoche gab es heftige Regenfälle die beide Sonderprüfungen unter Wasser setzten.
Sportlich bot der Verkürzte Lauf dennoch einiges. Die letzte Runde wurde nach der ersten Etappe direkt ins Fahrerlager geführt und der zweite Test sogar ganz gestrichen.
Marcus Kehr und Dennis Schröter wechselten sich mit den Championatssiegen in den letzten Läufen ab, in Dachsbach gab es nun erstmals auf Hartboden das Premiumduell.
In den Kampf mischte sich allerdings nun Edward Hübner ein, der Yamaha Fahrer ist in der Form seines Lebens und konnte zwischen die beiden auf Platz 2 fahren.
Marcus Kehr war aber im Schlamm eine Klasse für sich und konnte sowohl das Championat wie auch die Enduro 3 gewinnen.
Klassenzweiter wurde Derrick Görner, mit Platz 4 im Championat setzte er diesmal ein Achtungszeichen. Obwohl der Gornauer letzte Woche sich einer OP unterziehen musste.
Damit machte er auch Boden auf Björn Feldt gut der dritter wurde.
Dachsbach13_2

Andreas Beier

In der Enduro 2 sah Andreas Beier wie der Sieger aus. Ein Kupplungsdefekt der auch vom Schlamm her kam sorgte aber für das vorzeitige aus. Sieger wurde dadurch wie in Tucheim Sascha Meyhoff mit der Beta. Auf Platz 2 Marco Neubert, der diesmal auf der Yamaha an alte Zeiten anknüpfen konnte.
Beier hingegen dürfte durch den Ausfall nun allerdings alle Chancen auf den Titel verspielt haben.
Edward Hübner siegte erstmals seit 2011 wieder in der Klasse. Auch der zweite Platz im Championat ist der beste Platz einer Yamaha seit langen. Schröter bleibt mit Platz 2 weiterhin Tabellenführer, Bruno Wächtler sicherte sich mit der Sturm KTM den letzten Podestplatz. Sein größter Gegner Bert Meyer schied mit einen Defekt vorzeitig aus.
Durch den tiefen Schlamm war die Ausfallquote diesmal sehr viel höher wie sonst, allerdings wurde daraus auch eine echte Geländefahrt mit Anspruchsvollen Passagen.
Dachsbach13_3
Davon betroffen war auch Tim Apolle. Der Thüringer hatte in Runde 1 mit der kleinen 125er Husaberg mit einer Top SP Zeit für aufsehen gesorgt. Leider kam danach ein Defekt der das vorzeitige Ende bedeutete.
Eddie Findling konnte davon profitieren und einen weiteren Sieg holen, dahinter auf Platz Joscha Wiefel der heute die dritte Yamaha aufs Podest pilotierte.
Fotos aller Fahrer vorhanden. Anfragen mit Angabe der Startnummer an Fotos@dg-design.net senden.
Ergebnisse