Enduro Extreme

Superenduro: Erde und Beton bereits in der SACHSENarena Riesa verbaut

1.500 Tonnen Erdreich, 300 Tonnen Steine und Felsen bilden zusammen mit 80 Tonnen Beton, 200 Tonnen Sand und über 300, je 5 Meter langen, Baumstämmen die Bühne für die Superenduro-Weltmeisterschaft am 2. Januar 2016.
Die Weihnachtsfeiertage waren gerade vorbei, als sich am Sonntag Morgen um 10:00 Uhr der harte Kern von 30 Helfern traf und bis zum Dienstag Abend eine Motorradstrecke mit Sprüngen, Hindernissen, Wellen und einem Wasserbecken zu bauen.

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„Die Strecke steht,“ freute sich Holger Dettmann aus Wittenburg. „Das Gröbste ist geschafft, jetzt ist allerdings noch jede Menge Feinarbeit nötig.“ Der Norddeutsche ist seit jeher für den Aufbau des anspruchsvollen Parcours verantwortlich und war gerade erst einige Monate in den USA, wo er sich noch Einiges abgeschaut hatte.
Höhepunkt auf der WM-Strecke ist sicherlich der sogenannte „Pool“, die spektakuläre Wasserdurchfahrt, doch der Beton muss bis zum Wochenende erst noch aushärten.
„Zum ersten Mal wird Paul Edmondson vielleicht am Mittwoch über den Kurs fahren. Der ehemalige Weltmeister ist der offizielle Streckeninspektor des Weltverbandes.
Doch Wasser werden wir erst am Freitag in den Pool einfüllen, damit der wirklich dicht ist.“

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Über 280 Meter lang ist die Strecke in der SACHSENarena, die von den großen Tribünen gut einsehbar ist. Dort werden am Samstag die Besten der Welt gegeneinander antreten: Allen voran der Titelverteidiger Taddy Blazusiak aus Polen und der aktuelle Führende in der Meisterschaft, Cody Webb aus den USA.

Als fester Fahrer ist auch Lokalmatador Eddi Hübner gesetzt: Der Sherco-Fahrer aus dem sächsischen Penig hat eine Wildcard, mit der er sicher bei den drei Finalläufen starten kann.
Einen Höhepunkt für die Zuschauer gibt es auch in der Junioren-Klasse, wo der erst 17 jährige Deutsche Manuel Lettenbichler aus Kiefersfelden die internationale Konkurrenz anführt.

Noch gibt es Tickets ab 39,00 Euro für den ersten Wettbewerb im neuen Jahr. Im Internet unter www.superenduro-germany.de sogar zum selbst Ausdrucken.

„Aber wir werden für die Abendkasse noch ein Kontingent Karten zurück halten,“ verspricht Dan Auerswald vom Organisationsteam. „Es soll am Samstag Niemand vor verschlossenen Türen stehen.“ Die Türen gehen offiziell um 16:00 Uhr auf, die Siegerehrung ist um 21:35 Uhr geplant und dazwischen liegen spektakuläre Rennläufe und spannende Unterhaltung.

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Foto: DG Design / Denis Günther und Daniel Auerswald

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