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Dakar 2022 Tag 6: Sanders vor Sunderland und Walkner – Mike Wiedemann P44

Das ursprünglich geplante 404km-Special auf der heutigen sechsten Etappe sollte dazu dienen, dass die Teilnehmer der Bike-Klasse die Strecke der Autos und Trucks von gestern wiederholen. Da das Gelände durch die Fahrzeuge des Vortages stark zerfahren war, entschieden sich die Organisatoren, die Etappe aus Sicherheitsgründen abzukürzen und die Tagesergebnisse von der ersten Tankstelle knapp über der 100-Kilometer-Marke zu übernehmen.

Dakar 2022 Tag 5 – Stimmen der TOP-Fahrer

Daniel Sanders

„Für mich lief es heute wirklich gut und ich denke, es endete eigentlich gut mit einem weiteren Etappensieg. Ich startete stark, ein bisschen wie die ganze Woche, aber es war schnell klar, dass die Etappe von gestern ziemlich kaputt war, nachdem die Trucks sie durchgefahren hatten. Es galt also, sich auf das Roadbook zu konzentrieren, aber aufgrund der Streckenführung gab es viele zusätzliche Gefahren, auf die man achten sollte. Ich bin jedoch ein wenig enttäuscht, dass der heutige Tag verkürzt wurde. Es lag ein langer Tag vor uns, an dem es möglich gewesen wäre, etwas Zeit gutzumachen, aber ich freue mich über einen weiteren Etappensieg und freue mich auf nächste Woche.“

Sam Sunderland

Vor dem heutigen Tag machten sich einige Fahrer Sorgen, wie die Etappe nach dem gestrigen Rennen mit den Trucks aussehen würde und es war unglaublich da draußen. So viele Felsen und eckige Kanten, an denen Lastwagen den Schmutz aufwirbeln und die Felsen zurücklassen. Mit dem Bike kommst du also im Grunde überall an bis zu einem halben Meter hohen Felswänden hoch. Für mich war die Verkürzung heute die richtige Entscheidung und ich bin froh, die Halbzeit noch mit der Führung zu erreichen. Ich freue mich auf den morgigen Ruhetag und die Chance, vor der nächsten Woche Kraft zu tanken.“

Matthias Walkner

„Natürlich war es heute ein kurzer Tag und die Strecken waren wirklich rau. Man musste sich sehr konzentrieren und wirklich aufpassen – es war auch sehr körperlich, dass der Boden so stark zerfahren wurde. Ich bin ein wenig enttäuscht, dass sie uns die Etappe fahren ließen, nur um sie bei 100 Kilometern abzusagen, aber ich denke, es war für alle gleich. Zum Glück hat alles gut geklappt und ich bin sicher ins Ziel gekommen. Wir haben morgen einen Ruhetag, auf den ich mich sehr freue, also werde ich versuchen, meine Batterien wieder aufzuladen und dann nächste Woche für die letzten sechs Etappen noch einmal angreifen.“

Deutsche Fahrer

Die Ergebnisse unserer Jungs: Mike Wiedemann landet auf einen sehr gute 44. Rang und auf Platz 5 bei der Junior Trophy. Stephan Preuss und sein Bruder Thomas Preuss, welcher wieder mit dabei war, kommen als 128. und 129 ins Ziel. In der Veteran Trophy erreicht Stephan den 25. Rang und Thomas den 26. Platz.

Gestern Abend hat sich die Jury dazu entschieden den zweiten Part der Stage komplett zu canceln, da wir nur die Hälfte gefahren sind. Somit habe ich eine Menge Zeit verloren.👎 Das hat mich sehr mitgenommen, 🤷‍♂️ dennoch war ich heute morgen sehr motiviert und guter Dinge. Ich hatte das erste mal richtig Spaß beim Fahren, ich weiß nicht ob es an der Streckenführung lag, die teils sehr endurolastig war oder ob es an meiner späten Startzeit lag. Ich bin aufgrund meines schlechten Tages (Etappe 5) sehr weit hinten gestartet und hatte Aufgrund dessen langsamere Fahrer vor mir, die mich einerseits ein bisschen Happy machten da ich sie überholte, andererseits musste ich bei der ein oder anderen Auffahrt aber auch mal kurz warten, da ein riesen Stau war. Nach der Enduro Sektion wurde es dann wieder sehr schnell und ab und zu richtig gefährlich. Fesh Fesh und riesen Steine, 👎 bei km 100 wurde die Stage abgebrochen, da es zu gefährlich wurde und einige Fahrer böse abgeflogen sind. Schade, denn heute hätte ich vielleicht ein bisschen Zeit gut machen können. 😏 Morgen ist erstmal Ruhetag, dann das selbe Spiel von vorne, 😬 ich hoffe ich kann das gute Gefühl von heute mitnehmen in die zweite Woche 👍

Mike Wiedemann @FB
Bericht von Dirk v. Zitzewitz und den Jungs

Ergebnisse TOP 5

  1. Daniel Sanders (AUS), GASGAS, 51:43
  2. Sam Sunderland (GBR), GASGAS, 54:09 +2:26
  3. Matthias Walkner (AUT), KTM , 54:19 +2:36
  4. Pablo Quintanilla (CHI), Honda, 54:58 +3:15
  5. Ricky Brabec (USA), Honda, 55:02 +3:19

Ergebnisse Gesamtwertung

  1. Sam Sunderland (GBR), GASGAS, 19:55:59
  2. Matthias Walkner (AUT), KTM, 19:58:38 +2:39
  3. Daniel Sanders (AUS), GASGAS, 20:01:34 +5:35
  4. Adrien Van Beveren (FRA), Yamaha, 20:03:42 +7:43
  5. Pablo Quintanilla (CHI), Honda, 20:13:43 +17:44

Quelle: dakar.com, ktmMatthias Walkner Facebook, Mike Wiedemann Facebook, weberwerke, GasGas

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