Startseite » Benzin im Blut – Die Felix Melnikoff Kolumne #40
Kolumne

Benzin im Blut – Die Felix Melnikoff Kolumne #40

Felix Melnikoff Kolumne

Im April lag mein Focus auf dem Sprint Enduro in Großlöbichau und damit auf Lauf 3 und 4 der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft.

Hier der Rückblick auf die Enduro EM in Castellarano Fiorentina/Italien und das Video dazu.

INTENSIV – Enduro Training mit Dennis Schröters

Die im April bevorstehenden DEM Läufe 3 und 4 sollten im neuen Sprint Enduro Format stattfinden und das auch noch auf Hartbodenverhältnissen. Grund genug für uns Brandenburger Enduro Spezis, noch mal fleißig dafür zu trainieren. Das perfekte Trainingsgelände dafür fanden wir beim MC Roitzsch, wo wir die ganze Strecke für uns hatten und uns den ganzen Tag über schön austoben konnten.

Werbung
Bild: privat
Bild: privat
Bild: privat
Bild: privat
Bild: privat

Ein herzliches Dankeschön für diesen intensiven Trainingstag geht an dieser Stelle an den ADAC Berlin-Brandenburg und die ADAC Stiftung Sport, die dieses Training organisiert hatten und natürlich auch an Dennis Schröter, für die zahlreichen Profi Tipps.

DEJAVUE– DEM Prämiere in Großlöbichau

Für die meisten war das Sprint Enduro in Großlöbichau in Thüringen eine lang ersehnte Prämiere, doch für mich war es wie ein Dejavue, denn hier war ich schon mehr als einmal an den Start gegangen beim ADAC Enduro Jugend Cup in Sachsen. Klar waren wir als Kids nur eine wesentlich kürzere Strecke gefahren, doch so einige Abschnitte und Streckenpassagen kamen mir doch irgendwie bekannt vor. Der MSTC Gembdental e.V. im ADAC hatte die zwei Sonderprüfungen mit viel Liebe zum Detail hergerichtet, die ganze Veranstaltung perfekt vorbereitet und dazu noch das Traumwetter bestellt.

Werbung
gmoto
Bild: privat

Auch ich hatte mich schon lange auf das Sprint Enduro gefreut, weil mir das Format, mal ohne lange Etappen, richtig gut gefällt. Nachdem ich am Samstagvormittag noch meine Teamkollegen des B-Championats vom Streckenrand anfeuern konnte, ging ich dann endlich ab 13:30 Uhr hoch motiviert und voller Elan an den Start.

Bild: Peter Teichmann
Bild: Peter Teichmann
Bild: Peter Teichmann
Bild: Peter Teichmann
Bild privat: Besuch von der Stiftung Sport (Judith Nießner, Katharina Wüstenhagen) und dem ADAC Berlin-Brandenburg (Antonia Mandel)

TAG 1

Ich hatte mich so sehr auf das Rennen gefreut, dass ich mich gleich in der ersten Prüfung voller Übermut verbremste und dabei leider so ungünstig in einem Busch landete, aus dem ich mich nicht so ohne weiteres wieder befreien konnte. So startete ich also gleich mit einem ordentlichen Zeitrückstand in die zu absolvierenden fünf Runden. Leider ließ sich die aufwändig abgesteckte Strecke nicht ganz so rund fahren, wie gedacht, und so hatte ich, wie die meisten anderen Fahrer auch, am Anfang mit harten Armen zu kämpfen. Das kann natürlich auch am Start „aus dem Kalten“ gelegen haben, denn direkt von der Startrampe ging es schon in die erste Prüfung, ohne Aufwärmphase für Mensch und Maschine. Im Laufe des Tages aber fühlte ich mich dann auf der Strecke zunehmend wohler, was sich auch in den Zeiten wiederspiegelte. Ich holte meinen anfänglichen Rückstand gut auf, doch leider fehlte mir am Ende des Renntages nicht mal eine Sekunde auf den Klassensieg.

Bild: Peter Teichmann
Bild: Peter Teichmann
Bild: Peter Teichmann

TAG 2

Neuer Tag, neues Glück! Das war mein Motto für Tag zwei und tatsächlich konnte ich am Abend und beim nochmaligen Strecke laufen mit Dennis ganz gut analysieren, woran es bei mir gehapert hat und was sich noch verbessern lässt. Mit gutem Gefühl und hoch motiviert startete ich also am Sonntag in Tag zwei. Und tatsächlich fand ich hier gleich viel schneller meinen Fluss und konnte konstant gute Zeiten fahren und meinen Vorsprung den ganzen Tag über ausbauen. Auch die Passage mit den Hindernissen in SP1 ging mir viel besser von der Hand und machte richtig Spaß. Das zahlte sich aus und ich konnte meine Klasse, die J2 souverän gewinnen und erzielte mit P13 auch mein bisher bestes Ergebnis im A-Championat. Insgesamt war es also ein sehr lehrreiches und erfolgreiches Wochenende für mich.

Bild: privat
Bild: Peter Teichmann
Bild: Peter Teichmann

Ausblick

Nach vier Läufen in der Enduro DM ist die halbe Saison schon wieder gelaufen und ich gehe mit der Führung in der J2 und mit P18 im A-Championat in die viermonatige Enduro DM Pause, bis wir uns alle Ende August in Burg wiedersehen. Vier Monate ist schon echt lang und so ist es gut, dass ich mich noch auf die beiden Enduro EM Läufe im Juni in San Marino und Mitte August in Finnland freuen kann. In der Zwischenzeit hole ich dann mal wieder meine SX 125ccm raus und werde den ein oder anderen Motocross DM Lauf mitfahren. Mal schauen, was da so geht. Davon erzähle ich dann beim nächsten Mal.

Euer

Ähnliche Beiträge

Benzin im Blut – Die Felix Melnikoff Kolumne #39

Marko Barthel

Benzin im Blut – Die Felix Melnikoff Kolumne #38

Marko Barthel

Benzin im Blut – Die Felix Melnikoff Kolumne #37

Marko Barthel