Enduro leasen

Kann man eine Enduro leasen? Diese Vorteile solltet ihr kennen

Leasing kommt aus dem englischen und steht für mieten oder pachten. Für eine bestimmte Zeit, die vertraglich geregelt ist, steht dem Nutzer ein Fahrzeug zur Verfügung. Dafür zahlt er einen monatlichen Betrag, der häufig niedriger ist als bei einem Kredit.

Motorrad-Leasing

Motorrad-Leasing wird immer beliebter. Die Finanzierungsmethode eignet sich vor allem für Unternehmen, da die Kosten steuerlich absetzbar sind. Dafür werden die Fahrzeuge als Betriebsausgaben deklariert. Zu den größten Vorteilen der Leasing-Methode gehören die günstigen Raten, welche oft deutlich unter denen anderer Finanzierungsmethoden liegen. Außerdem kann nach Ablauf der Vertragsdauer ein neues Motorrad geleast werden. So ist immer ein aktuelles Modell am Start. Über den Verkauf des alten Fahrzeugs braucht sich der Nutzer keine Gedanken machen.

Kann man eine Enduro leasen?

Grundsätzlich lässt sich je nach Anbieter jedes angebotene Motorrad leasen. Bei Enduros können jedoch Ausnahmeregelungen gelten. Die Geländemotorräder dürfen bei einer Leasing-Finanzierung nur im Straßenverkehr auf öffentlichen Straßen eingesetzt werden. Geländesport wie Motocross ist nicht zulässig, da das Fahrzeug hierbei extremen Bedingungen ausgesetzt wird, die Unfallgefahr steigt und das Fahrzeug beschädigt wird. Dadurch verringert sich der Wert des Fahrzeugs. Dazu kommt, dass die Nutzer die Beschädigungen an der Enduro zahlen müssen, obwohl ihnen das Fahrzeug nicht gehört und sie es später auch nicht erwerben werden.

Bonitätsprüfung beim Leasing

Anbieter wie www.leasingtime.de prüfen anhand der Schufa-Auskunft die Bonität. Hier findet ihr günstige Leasingfahrzeuge, profitiert von kurzen Laufzeiten und könnt bei Bedarf kostengünstig aus dem laufenden Leasingvertrag aussteigen.

Verschiedene Vertrags-Arten

Es gibt verschiedene Arten von Leasing-Verträgen. Dazu gehören Verträge mit Restwertabrechnung, mit Kilometerabrechnungsmodell und mit Andienungsrecht.

Vertrag mit Andienungsrecht

Bei einem Vertrag mit Andienungsrecht geht es um den Restwert des geliehenen Objekts. Ist dieser höher als vertraglich festgelegt, muss der Leasingnehmer das Fahrzeug kaufen. Ist der Wert höher, wird das Fahrzeug vom Leasing-Geber verkauft.

Vertrag mit Kilometerabrechnungsmodell

Bei dem Kilometerabrechnungsmodell werden die Raten auf Basis der Gesamtkilometerleistung errechnet. Ist am Ende der Vertragslaufzeit die festgelegte Kilometerzahl überschritten, so ist ein vorher festgelegter Mehrkilometersatz zu entrichten. Wurde die Kilometerzahl unterschritten, wird im Gegenzug eine Erstattung an den Leasing-Nehmer ausgezahlt.

Vertragsabschluss

Sobald das Leasing-Objekt feststeht und sich beide Parteien auf eine Variante geeinigt haben, wird der Vertrag abgeschlossen. Mit der Übergabe des Fahrzeugs vom Händler an den Leasingnehmer beginnt die Leasingzeit.

Leasing-Vorteile

Der Leasing-Nehmer muss sich nicht verschulden, so wie es bei Krediten der Fall ist. Das Schufa-Rating wird nicht beeinflusst. Leasing ist flexibel und unabhängig von Zinsänderungen. Die Abhängigkeit von Kreditinstituten wird verringert. Es entstehen keine größeren Ausgaben. Die Leasing-Beiträge sind als Nutzungsgebühr zu verstehen. Es gibt keine Finanzierung im Voraus. Vertragslaufzeit und Höhe der Leasing-Raten stehen von Anfang an fest. Der Vertrag lässt sich individuell gestalten und kann dadurch an verschiedene Bedürfnisse angepasst werden.

Nachteile von Leasing

Leasing ist kein Eigentumserwerb, sondern lediglich ein Nutzungsrecht. Bei Nicht-Nutzung kann das Objekt vom Leasing-Nehmer nicht verkauft werden. Viele Leasing-Verträge sind unkündbar und laufen solange, wie es im Vertrag geregelt ist. Sollte es zu einem Zahlungsverzug kommen, darf der Leasing-Geber den Vertrag fristlos kündigen und bei Bedarf auch Schadensersatz fordern.

Leasing und Autofinanzierung im Vergleich

Bei einer Autofinanzierung entstehen höhere Kosten. Im Gegenzug ist eine Finanzierung darauf ausgelegt, dass das Objekt in den Besitz des Kreditnehmers übergeht.