Am 8. April startet wieder die Jagd auf insgesamt 1989 Punkte, die in jeder der beiden Österreichischen Enduro-Meisterschaften zu holen sind. Die „Enduro ÖM“ und die „Enduro Junioren ÖM“ werden im Jahr 2017 in neun Bewerben entschieden. Der Startschuss fällt am Wochenende von 8. und 9. April bei der Neuauflage des „Enduro Kirchschlag“. Nach einem Jahr Pause gibt es hier wieder zwei Wettbewerbe im „klassischen“ Enduro-Wettkampf-Modus. Beim „Alpe Adria Enduro Buzet“ stehen zwei weitere Bewerbstage in diesem international üblichen Modus auf dem ÖM-Kalender.
 
Zusammen mit der „Enduro Trophy“ als Haupt-Partner trägt die ÖM 2017 der Tatsache Rechnung, dass der Enduro-Sport in Österreich mittlerweile ein ausgesprochen junger Sport ist: „Bei der ‚Enduro Trophy 2017‘ wird die Junioren-Klasse im selben Lauf wie die Profi-Klasse starten“, sagt Enduro-Trophy-Organisator Peter Bachler: „Dadurch ist es den ‚Trophy‘-Junioren erstmals möglich, zugleich auch in der ‚Enduro Junioren ÖM‘ zu punkten.“
 
Eine spezielle „ÖM-Starthilfe“ gibt es für alle 16- bis 23jährigen, die auf KTM oder Husqvarna in der Junioren ÖM starten: sie bekommen die Kosten für die notwendige Lizenz der „Austrian Motorsports Federation“ (AMF) in Form von Ersatzteil- und Zubehörgutscheinen ersetzt. Und zwar ganz unbürokratisch, indem man eine Kopie der Lizenz beim örtlichen KTM- oder Husqvarna-Händler vorlegt.
 
Die ÖM-Termine 2017
 
8.& 9.4.2017 2 Tage Klassisches Enduro Kirchschlag/NÖ

22.4.2017 Enduro Trophy St.Peter am Kammersberg/ST
29. & 30.4.2017 2-Tage Alpe Adria Enduro Buzet/CRO   (Ersatztermin: 13. & 14.5.2017)

20. 5. 2017 Enduro Trophy Red Bull Ring/ST 

24. 6. 2017 Enduro Trophy Perchau/ST
22.7. 2017  Enduro Trophy Möderbrugg/ST

16. 9. 2017 Enduro Trophy St. Georgen ob Judenburg/ST
 
Das Rennen um den Titel dürfte bei der ÖM 2017 komplett offen sein. Denn es verdichten sich die Hinweise, dass sich der regierende Staatsmeister Bernhard Schöpf (KTM) auf neue Ziele und nicht mehr ausschließlich auf die ÖM konzentrieren will. Mit voller Kraft auf ÖM-Kurs ist dagegen Patrick Neisser (Husqvarna), der Staatsmeister von 2014. Genau so wie sein Markenkollege Matthias Wibmer. Zum Kreis der Favoriten ist auch die junge Garde des Enduro-Nationalteams zu zählen: Junioren-Staatsmeister Walter Feichtinger (KTM), sein Bruder Michael Feichtinger (Husqvarna), weiters Markus Geier (KTM) und Florian Reichinger (Husqvarna). Und auch Sherco-Pilot Florian Salbrechter wird 2017 vorne mitfahren.  
 
Foto: Irina Gorodniakowa