Motocross der Nationen in Lommel/B am 30.09.2012

Deutsche Mannschaft wird Weltmeister im Motocross!

Marcus Schiffer gewinnt mit seinen beiden Teamkollegen den wichtigsten
Titel im Motocross.

Marcus Schiffer ist im belgischen Lommel zusammen mit seinen Teamkollegen Max Nagl und Ken Roczen ein historischer Sieg bei der Motocross Mannschafts-Weltmeisterschaft gelungen.

Das Trio gewann zum ersten Mal in der Geschichte des Nationen-Cups den begehrten Titel.

Die Motocross Mannschafts-Weltmeisterschaft ist die wichtigste Veranstaltung
in der Motocross-Welt. Bei drei Rennen, die am gleichen Tag ausgetragen werden,
starten jeweils drei Fahrer für eine Nation und werden als Mannschaft gewertet.
Die Veranstaltung wird auch als die „Olympiade des Motocross“ bezeichnet und
lockte in diesem Jahr 65.000 Zuschauer ins belgischen Städtchen Lommel.
Marcus Schiffer, dessen Qualitäten auf tiefem Sandboden ja kein Geheimnis sind,
präsentierte sich bei dieser wichtigen Veranstaltung glänzend aufgelegt und
top in Form. Der Frechener platzierte seine Suzuki RMZ-450 im ersten Rennen
auf dem siebten Platz und trug damit ganz wesentlich zum Erfolg der deutschen
Mannschaft bei. Auch im zweiten Durchgang zeigte Schiffer trotz der nur sehr
kurzen Pause zwischen den Rennen noch einmal vollen Einsatz und landete auf Rang 14.

Marcus Schiffer
„Mein siebter Platz im ersten Rennen ist der totale Hammer. Ich hätte vor dem
Wochenende nicht gedacht, dass ich es unter die Top Ten schaffen kann. Aber es
ist wirklich gut gelaufen, ich hatte keinen schlechten Start und fand einen
guten Rhythmus, danach lief alles wie im Film. Ich habe noch nicht so ganz
realisiert was wir in Lommel erreicht haben, das wird wohl ein paar Tage dauern,
bis sich das gesetzt hat. Aber ich bin jetzt Weltmeister und kann diesen Erfolg
kaum fassen. Ein ganz besonderer Dank an dieser Stelle auch an Suzuki und mein
Team Silent Sport. Sie haben mich das ganze Jahr über super unterstützt und mir
ein Weltklasse-Motorrad zur Verfügung gestellt.“

Rockstar Energy Suzuki Europe-Pilot Jeremy Seewer trat in Lommel für die
Nationalmannschaft der Schweiz an. Das Team der Eidgenossen wurde jedoch schon
früh seiner Chancen beraubt, als sich Arnaud Tonus bereits am Samstag bei einem
Sturz das Schien- und Wadenbein brach. Seewer und sein Teamkollege Valentin
Guillod gingen trotzdem an den Start und sammelten auf dem schwierigen Kurs
wertvolle Erfahrung für ihre motorsportliche Zukunft. Seewer belegte die
Plätze 35 und 28.

Jeremy Seewer
„Dass unser Teamkollege sich bereits am Samstag verletzt hat, war natürlich
eine große Enttäuschung für uns alle. Wir sind trotzdem gefahren und haben
uns auch recht tapfer geschlagen. Auch wenn ich auf dieser Strecke gegen
die vielen Weltklasse-Piloten noch meine Schwierigkeiten hatte. Spaß hat
es trotzdem gemacht.“

Auch Teamchef Thomas Ramsbacher war natürlich überglücklich über den Triumph
der deutschen Mannschaft.

Thomas Ramsbacher
„Der Sieg der deutschen Mannschaft ist schlicht und ergreifend eine Sensation!
Marcus Schiffers Anteil an diesem Erfolg kann gar nicht hoch genug bewertet
werden. Er ist mit Platz sieben im ersten Rennen förmlich über sich hinaus
gewachsen und hat selbst im zweiten Durchgang noch eine Weltklasse-Leistung
abgeliefert. Die Bedeutung dieses historischen Sieges für unseren Sport in
Deutschland ist noch gar nicht abzusehen, aber wir werden sicher einen
kleinen Boom erleben. Ganz besonders freut mich auch, dass mit Brian Hsu
bereits ein Suzuki-Nachwuchspilot bereit steht, der in die großen Fußstapfen
unserer drei deutschen Helden steigen kann.“

Video mit den Highlights vom MXoN 2012:
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Quelle: PR Suzuki