Ein überaus spaßiger Sport!
Enduro ist möglicherweise nicht einer der gewinnträchtigsten Sportarten, doch sein Status
eines der Atemberaubenden und Aufregenden ist unwiderlegbar. Große Geschwindigkeit,
raffinierte Technik, schwierige Strecken, was ist an diesem Sport nicht attraktiv?

Eines der am meisten erwarteten Events des Extrem Enduro Kalenders ist der Wettbewerb Red
Bull Sea to Sky. Eine ganze Reihe von begabten Fahrern, aus verschiedenen geografischen
Standorten auf der ganzen Welt sammeln sich, um in der verführerischen Landschaft der
Türkischen Riviera Küste ein Rennen zu bestreiten.

Die unbestrittenen Talente des britischen Fahrers Graham Jarvis
Das Rennen hat über drei Tage gedauert, doch das Highlight ist natürlich das Mountain Race.
Das diesjährige Konkurrenzniveau hat die Erwartungen der Enduro-Fans erfüllt, besonders weil Graham Jarvis einen historischen Erfolg erreichte. Ich frage mich, wie hoch ist die Chance von  Jarvis auf seinem sechsten Sieg im nächsten Jahr?

Das Rennen an sich ist zweifellos ein anspruchsvoller Wettbewerb. Um die Ziellinie zu
erreichen, müssen die Fahrer in 65 km die erstaunliche Höhe von 2.365 m erreichen. Die erfahren-
sten Fahrer beenden diese Strecke in der Regel innerhalb von drei Stunden, doch jeder Fahrer hat das Ziel
das Rennen innerhalb der Sieben-Stunden-Grenze zu beenden. Diejenigen die dieses Ziel erreichen,
werden mit einer Goldmedaille belohnt.

Wie bereits erwähnt, gewann Jarvis dieses Jahr das Rennen. Der Fahrer von Husqvarna hat
seinen fünften Sieg im Wettbewerb erreicht – seit acht Jahren beweist er immer wieder seine
ausgezeichnete Qualität und Kompetenz.

Während der Engländer zu Recht das persönliche Lob bekam, bedeutete das Ereignis auch einen
wichtigen Erfolg für das Sherco-Team, mit ihren Fahrern Mario Roman und Wade Young belegten sie den
zweiten und dritten Platz.

Neben den angesehensten Namen wie Paul Bolton, Graham Jarvis, Wade Young und Lars Enöckl
haben insgesamt 180 Fahrer an der Veranstaltung teilgenommen.

Neben dem Mountain Race gibt es zwei weitere Rennen, an denen sich die Fahrer beteiligen können.
Das Erste ist das Beach Race.
Ohne Weiteres gilt das Beach Race als ein sehr spannendes und schnelllebiges Rennen des
Wettbewerbs. Es beginnt mit einem Massenstart, mit Hunderten von Motorrädern, die den prächtigen
Strand des Urlauberortes Kemer verschönern. Das Beach Race ist nicht nur sehr aufregend und unglaublich
spannend, sondern es spielt auch im Verlauf des Wettbewerbs eine ganz wichtige und bedeutende Rolle.

Die Bedeutung des Beach- und MountainRace!
Das Ergebnis des Strandrennens ist für die Startreihenfolge des Beach Race bestimmend. Beim dies-
jährigen Beach Race – es war die achte Auflage des Red Bull Sea to Sky Wettbewerb – war Billy Bolt der Sieger.

Favorit, Graham Jarvis erreichte den fünften Platz im Beach Race.

Am zweiten Tag des Wettbewerbs wird das Forest Race durchgeführt. Die Fähigkeiten jedes Fahrers
werden in einer neuen Disziplin in einem Time Trial getestet, es ermöglicht den Fahrern, die
Landschaft des bemerkenswerten Tahtali-Gebirge zu erleben. Die Strecke selbst ist über 50 km lang
und die Fahrer werden während des gesamten Rennens mit atemberaubenden Ausblicken belohnt.
Die begabtesten Fahrer haben das Rennen innerhalb von zwei Stunden zu beendet.

Der südafrikanische Fahrer Wade Young ist der Sieger des Forest Race in diesem Jahr. Er hat in einer äußerst kurzen
Zeit von 1:33:19 das Ziel erreicht. Graham Jarvis sicherte sich im Forest Race einen vierten Platz.
In ähnlicher Weise wie das Beach Race ist das Forest Race im Wettkampf bedeutend für den kompletten Wettkampf. Die Ergebnisse des
Forest Race bestimmen die Startaufstellung für das Mountain Race– es ist die entscheidende Phase des Wettbewerbs!

Graham Jarvis war wie bereits angedeutet erfolgreich in seinem Bestreben, einen fünften Sieg
im Wettbewerb Red Bull Sea to Sky zu erreichen. Ohne Frage war das Wochenende mit großer
Spannung und spektakulären Rennen gekennzeichnet.