Der zweite Romaniacs Fahrtag war gegenüber den gestrigen Auftakt mit weniger Schockmeldungen versehen. Es ging südlich von Sibiu in klassisches Romaniacs Gelände, erstmals waren die beiden Macdonald Brüder für die Strecke verantwortlich. Letztes Jahr hinter Andy Noakley selbst in der Silberklasse aufs Podest gefahren, wissen sie wie man eine Strecke baut. Ganz kamen aber ihre Streckenideen nicht bei allen Fahrern gut an. Gestandene Profis wie Mario Roman und David Knight schimpften im Ziel über die Downhills, da diese nicht richtig gekennzeichnet waren und man mit Speed reinfährt.  Im unteren Teil sind diese aber nicht mehr fahrbar sondern nur noch mit schieben sicher zu bewältigen. Roman meinte deshalb das es mittlerweile in eine sehr gefährliche Richtung geht.

Mario Roman

Ähnlich sah es David Knight, er nimmt das erste Jahr bei den RBR Teil, stieg aber am Servicepunkt heute aus. Ob er Morgen noch einmal startet hat er noch nicht entschieden.

Bis zum Servicepunkt war die Strecke heute sehr schnell. Dies war der Abschnitt von Jonny Walker, er konnte den Rückstand zu Graham Jarvis aufholen und aufschließen. Nach dem Service wurde es dann aber technischer und Jarvis setzte sich erneut ab. Er konnte seinen Gesamtvorsprung heute auf fast 20 Minuten ausbauen. Auch Philipp Scholz schilderte die Strecke so: „Die Abschnitte mit der Bronze Klasse waren verdammt schnell. Wenn es in einem Gold Loop ging wurde es dann aber sehr technisch und auch schwieriger zum gestrigen Tag.“

Graham Jarvis

Tagessieger wurde „fast“ Paul Bolton, gestern mit einer Strafe versehen wegen eines verpassten Checkpoints, schlug heute die Stunde für den Edel Privatier. Den Tagessieg verpasste er nur deshalb weil Jarvis eine Zeitgutschrift von 33 Sekunden bekam, da er auf ein geschlossenes Tor traf. Tagessieg vor Bolton, Roman und Walker. Spannend bleibt in den folgenden 2 Fahrtagen der Kampf um Rang 2, denn Walker liegt nur 2 Minuten vor Roman. Sollte nichts passieren ist Jarvis schon jetzt kaum noch am Sieg zu hindern.

Der dritte Tag geht erneut in die Südliche Richtung. In den 153 km der Goldklasse ist die bekannte Auffahrt „Beast“ inbegriffen.

Ergebnisse Day 2

Fotos: Future7Media, Predrag Vuckovic, Mihai Stetcu