Jeremy Chauveau

Am ver­gan­ge­nen Wo­chen­en­de stand für das Team von Twen­ty Ra­cing Sus­pen­si­on in Stutt­gart der Auftakt zum ADAC SX-Cup auf dem Pro­gramm und in der Hanns-​Mar­tin-​Schley­er-​Hal­le leg­ten die Team­fah­rer ei­ne so­li­de Leis­tung hin.

Für den wohl stärks­ten Fah­rer im Team, Fa­bi­en Izoird, lief es am Frei­tag noch nicht so rund. Der ehe­ma­li­ge SX-​Eu­ro­pa­meis­ter stürz­te oder hat­te schlech­te Starts in sei­nen Läu­fen und kam nicht über das Halb­fi­na­le hin­aus: „Heu­te crash­te ich zu­sam­men mit Ro­d­ri­gues und muss­te in den Hoff­nungs­lauf, wo ich kei­nen gu­ten Start er­wisch­te und aus­schied. Das hat mich schon sehr trau­rig ge­macht, vor al­lem für das Team was wirk­lich hart für mich ar­bei­tet“, so der ent­täusch­te Izoird. Der zwei­te Tag soll­te zu­nächst ähn­lich be­schei­den star­ten: „Der Sams­tag war ziem­lich ähn­lich: Im Halb­fi­na­le hat­te ich ei­nen kom­plett be­schis­se­nen Start und muss­te er­neut ins Last-​Chan­ce-​Ra­ce. Zu Be­ginn des Fi­na­les ha­be ich et­was ru­hi­ger ge­macht und ge­guckt, wie die an­de­ren fah­ren um nicht zu stür­zen. Der fünf­te Platz am En­de war gut, be­son­ders für mein ers­tes Ren­nen im neu­en Team.“. Fa­bi­en bleibt aber trotz­dem mo­ti­viert: „Es war ein schwie­ri­ges Wo­chen­en­de für mich, denn ich weiß, dass ich bes­se­re Er­geb­nis­se ein­fah­ren kann. Jetzt heißt es nach Hau­se fah­ren und trai­nie­ren. Für die nächs­ten Ren­nen ist das pri­mä­re Ziel der Fi­nal­ein­zug und dann ist al­les mög­lich.“

Fabien Izoird

Et­was bes­ser be­gann das Wo­chen­en­de für den zwei­ten SX1-​Fran­zo­sen im Team, Cy­ril­le Cou­lon. Den ers­ten Vor­lauf be­en­de­te er als Zwei­ter und war im Halb­fi­na­le als Vier­ter be­reits auf dem Weg ins Fi­na­le: „Ich fühl­te mich stark und woll­te ge­ra­de den Fah­rer vor mir über­ho­len, was nicht ganz so ge­klappt hat und wes­halb ich nur Sechs­ter wur­de. Da­nach war für mich we­gen ei­nes Cras­hes im Last-​Chan­ce-​Ra­ce der Tag be­reits ge­lau­fen.“ Auch im Vor­lauf am Sams­tag crash­te der Su­zu­ki-​Pi­lot, fand aber den­noch den Weg ins Fi­na­le: „Ich er­wisch­te ei­nen schlech­ten Start und fuhr noch bis auf Rang acht nach vorn. Es ist auf der ei­nen Sei­te gut für mich, dass ich im Fi­na­le war, auf der an­de­ren Sei­te bin ich na­tür­lich ent­täuscht, dass ich kein bes­se­res Er­geb­nis ein­ge­fah­ren ha­be.“

Den schlimms­ten Sai­son-​Auf­takt der vier Twen­ty Sus­pen­si­on Pi­lo­ten er­wisch­te Ti­ger Lacey. Der US-​Boy ver­letz­te sich be­reits ziem­lich früh am Frei­tag: „Ich fühl­te mich gut als ich in mei­nen ers­ten Vor­lauf ging, doch dann kol­li­dier­te ich in der Luft mit ei­nem Ya­ma­ha-​Fah­rer und fiel ziem­lich hart auf mei­ne Schul­ter, den Rü­cken und mei­nen Arm. Es ist al­les stark ge­prellt und leuch­tet in al­len Far­ben. Ich ha­be noch ver­sucht zu fah­ren, aber es war ein­fach zu schmerz­haft und so­mit war mein Wo­chen­en­de lei­der ziem­lich schnell ge­lau­fen.“

Cyrille Coulon

Ein­zi­ger SX2-​Pi­lot im Team war Jérémy Chau­veau. Der Fran­zo­se schaff­te an bei­den Ra­gen den di­rek­ten Sprung ins Abend­pro­gramm, hat­te dann aber et­was Pech: „Ich ha­be bei ei­nem Feh­ler mei­nen Fuß un­ter das Mo­tor­rad be­kom­men und da­durch das ge­sam­te Wo­chen­en­de Schmer­zen ge­habt.“. Nach­dem Jérémy im ers­ten Durch­gang nur Ach­ter wur­de, zog er im zwei­ten den Ho­le­s­hot, mach­te je­doch ei­nen Feh­ler und wur­de am En­de noch Fünf­ter. Am zwei­ten Tag hat­te der Youngs­ter zu­nächst ei­nen Start­crash und kam als Neun­ter ins Ziel. Im zwei­ten Durch­gang folg­te er­neut ein Ho­le­s­hot, aber klei­ne Pro­ble­me mit dem Bike lie­ßen ihn nicht über den sieb­ten Rang hin­aus kom­men.

Text: PR Twenty Racing Suspension / Martin Anderson / Fotos: PR Twenty Racing Suspension / Martin Anderson