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Motocross

Gregory Aranda krönt sich zum König von Leipzig

Mit einer perfekten Bilanz krönte sich der Franzose Gregory Aranda vom Sturm Racing Team am Samstagabend zum König von Leipzig, dem Gesamtsieger aller Klassen. Stephan Büttner sorgte für einen deutschen Sieg in der SX2 Klasse.

Gregory Aranda ist der Abräumer des Kings of Xtreme Supercross Leipzig. Der Franzose legte zwei perfekte Veranstaltungstage hin und blieb ungeschlagen. Auch am Samstag konnte er seine Kawasaki sowohl im SX1 Finale als auch dem Maciag Offroad Superfinale, in dem die besten SX1 und SX2 Piloten gegeneinander antreten, gewinnen und räumte folglich auch die Gesamtwertung des Kings of Xtreme ab.

Gregory Aranda hatte ein perfektes Wochenende
Gregory Aranda hatte ein perfektes Wochenende

„Es war ein perfektes Wochenende für mich“, strahlte der Sieger. „Im letzten Jahr hatte ich Pech als ich hart stürzte, doch dieses Jahr hätte es nicht besser laufen können. Die Fans hier waren verrückt, ich liebe die deutschen Supercross Rennen.“ Wie bereits am Vortag folgten ihm die beiden Amerikaner vom Meyer Racing Yamaha Team, Austin Politelli und Ben Lamay, auf den Plätzen zwei und drei. Eine tolle Darstellung boten die Deutschen Dominique Thury und Stephan Büttner. Dominique Thury kämpfte sich nach mittelmäßigem Start in dem starken Fahrerfeld bis auf Platz fünf vor. Büttner lag mit seiner STC Yamaha anfangs sogar in den Toprängen bevor er sich dann doch den hubraumstärkeren SX1 Maschinen geschlagen geben musste und auf Platz sieben ins Ziel kam.

Dominique Thury zieht den Holeshot
Dominique Thury zieht den Holeshot

Im SX1 Finale war es zunächst Dominique Thury, der auf seiner Falcon Motorsport KTM den Holeshot holte und das Feld anführte. Doch Aranda setzte sich in der zweiten Rennrunde an die Spitze und sein Landsmann Thomas Ramette nutzte den geringen Platz, dem ihm Thury in der Kurve nach dem Zielsprung liess, für einen erfolgreichen Angriff auf den Deutschen. Thury fuhr ein starkes Rennen ohne große Fehler, das er letztendlich auf dem sechsten Platz beendete, ein guter Einstand in die SX1 Kategorie für den Sachsen. Hinter Aranda erkämpfte sich Austin Politelli erneut den zweiten Platz, gefolgt von Ramette.

Stephan Büttner (100) sorgt für eine kleine Sensation
Stephan Büttner (100) sorgt für eine kleine Sensation

Nachdem Stephan Büttner am ersten Renntag mit Pech den Einzug in das SX2 Finale verpasste, drehte der STC Yamaha Pilot am Samstagabend den Spiess um und erfuhr einen starken Start-Ziel Sieg. Nachdem er den Holeshot holte, baute er eine solide Führung aus, geriet zum Rennende jedoch zunehmend unter Druck von Vortages-Sieger Yannis Irsuti. Doch Büttner wehrte die Attacken des französischen Meyer Racing Yamaha Fahrers souverän bis ins Ziel ab. „Ich bin sehr glücklich mit diesem tollen Resultat und muss mich auch bei den Fans bedanken, die mich hervorragend angefeuert haben“, strahlte er nach dem Rennen. Mit Clement Briatte landete ein weiterer Franzose auf dem Podest.

„Flying Dutchman“ Jeroen Bussink (145) lieferte eine perfekte Darstellung ab
„Flying Dutchman“ Jeroen Bussink (145) lieferte eine perfekte Darstellung ab

Neben Gregory Aranda lieferte auch „Flying Dutchman“ Jeroen Bussink eine perfekte Darstellung ab indem er wie am Vortag beide Wertungsläufe der SX3 Klasse bis 85 ccm eindrucksvoll gewann. Dabei übersprang der Niederländer mit seiner Ihle Racing KTM als einziger Pilot dieser Klasse den großen Dreifachsprung. „Was soll ich sagen, es war wirklich ein tolles Rennen für mich. Ich hatte gute Starts, was es mir leichter gemacht hat“, war seine Erklärung für die Dominanz. Mit zwei ungefährdeten zweiten Plätzen landete der Falcon Motorsport Fahrer Benedikt Gödtner auf dem selben Gesamtrang vor dem amtierenden 65 ccm Weltmeister Nikita Kucherov.

Die "Monster Girls" machten ihrem Namen auch in Leipzig alle Ehre
Die „Monster Girls“ machten ihrem Namen auch in Leipzig alle Ehre

Für abwechslungsreiche Rennen sorgten abermals die Jüngsten im Feld, die Piloten der SX4 Klasse auf ihren 65 ccm Maschinen. Am zweiten Renntag behielt Emil Kurt Jung im entscheidenden Moment dieses Mal die Nerven und konnte sich den Gesamtsieg holen. Lukas Fiedler konnte den ersten Lauf zwar souverän gewinnen, stürzte aber selbstverschuldet in der Startrunde des zweiten Rennens und musste sich am Ende des Feldes einreihen. Doch mit einer starken Fahrt pflügte er durchs Feld und Platz drei reichte am Ende für den zweiten Tagesrang vor Justin Weirauch.

Zwischen den Rennen trieben die Freestyle Motocrosser Kai Haase, Luc Ackermann, Alex Porsing, Tobias Finck sowie Robert Naumann mit ihren spektakulären Sprüngen die 5.000 begeisterten Zuschauer an die Grenzen ihrer Stimmbänder, so laut war der Beifall für die Akrobatik in zehn Metern Höhe.

Quelle: KOX
Fotos: Marco Burkert

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