2. Lauf zur ADAC MX-Masters Serie in Freising am 06.05.2012

Marcus Schiffer dominiert in Freising

Podium Masters: 1.Schiffer, 2.Heidecke, 3.Walkner

Marcus Schiffer übernahm mit einem Doppelsieg bei der zweiten Runde zur
ADAC MX Masters Serie die Tabellenführung. Zur zweiten Runde der ADAC
MX Masters Serie trafen sich die Akteure im bayerischen Freising. Das
Motocrossgelände des örtlichen Clubs liegt direkt neben dem Flughafen
München. Die Strecke verfügt über steinigen Boden und fordert die Piloten
mit zahlreichen Sprüngen und technischen Passagen. Trotz des regnerischen
Wetters weichte der Untergrund nicht zu stark auf und die Rennen konnten
bei guten Bedingungen gefahren werden.
Marcus Schiffer vom Silent Sport Suzuki-Pilot dominierte das Geschehen
in allen Trainingssitzungen und zeigte auch am Rennsonntag keinerlei Schwäche.
Der Frechener setzte sich schon früh an die Spitze und konnte den ersten
Lauf völlig ungefährdet gewinnen. Im zweiten Durchgang erwischte der
24-Jährige keinen optimalen Start und ging nur im Mittelfeld in die erste
Runde. Schiffer ließ sich jedoch nicht beirren und übernahm schon zur
Rennmitte erneut die Führung. Der Rest war nur noch Formsache für den
äußerst stark aufgelegten Suzuki-Piloten. Marcus Schiffer
„Am Sonntag war die Strecke schon ziemlich ausgefahren und dadurch
anspruchsvoller, das kam mir noch zusätzlich entgegen. Wenn man bedenkt,
dass ich in den letzten Wochen fast nur Sandrennen gefahren bin, dann ist
dieser Erfolg sogar noch schöner. Mein Tempo passt, ich bin sehr
zuversichtlich für die nächsten Rennen, zumal wir auch noch zwei Strecken
mit sandigem Boden im Kalender haben.“

Harri Kullas und Petar Petrov, die beiden MX2-WM-Piloten aus dem Rockstar
Energy Suzuki Europe Team haderten in Freising mit den Starts und machten
sich damit das Leben unnötig schwer. Kullas hatte im ersten Rennen Probleme
in einen schnellen Rhythmus zu finden und kam erst gegen Rennmitte richtig
in Schwung. Trotzdem konnte der Finne noch auf Rang 15 nach vorne stoßen.
Im zweiten Durchgang zeigte der 20-Jährige eine glänzende Aufholjagd und
verbesserte sich mit seiner 250er Werksmaschine gegen die durchweg mit mehr
Hubraum motorisierte Konkurrenz aus dem hinteren Drittel des Feldes bis auf
Rang sieben nach vorne.

Kullas hatte Probleme seinen Rhythmus zu finden

Harri Kullas
„Die Starts waren wirklich schwierig gegen die Piloten auf den 450er
Motorrädern. Aber obwohl auf dieser Strecke das Überholen sehr schwierig ist,
konnte ich mich Runde für Runde nach vorne arbeiten. Die Aufholjagd im zweiten
Rennen war ein versöhnlicher Abschluss für das nicht gerade optimal verlaufene
Wochenende.“

Auch Petar Petrov tat sich auf der Startgeraden schwer gegen die stärker
motorisierte Konkurrenz. Der Bulgare kämpfte jedoch tapfer und zog sich mit den
Rängen elf und zwölf achtbar aus der Affäre.
Petar Petrov
„Die Rennen waren wirklich schwierig für mich. Ich hatte nicht die Starts die
ich mir gewünscht hätte und das Überholen auf dieser steinigen Strecke war nicht
gerade einfach. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen aufs Podium zu fahren, aber
das war wohl nicht der richtige Ort und das richtige Wochenende dafür. Aber meine
Zeit wird sicher noch kommen.“

Im Youngster Cup konnte Rasmus Jorgensen vom Silent Sport Suzuki Team mit einem
Platz auf dem Podium überzeugen. Der Däne hatte nach dem Rennen in Drehna eine
Pause eingelegt um seinen gebrochenen Finger zu schonen und war deshalb nicht in
optimaler Verfassung. Trotzdem gelang ihm mit den Plätzen vier und drei der Sprung
aufs Treppchen.
Rasmus Jorgensen
„Ich bin in den letzten fünf Wochen nur ein Rennen zur dänischen Meisterschaft gefahren,
deshalb wusste ich nicht so recht was ich mir in Freising erwarten durfte. Aber ich mag
die Strecke am Flughafen sehr gerne und konnte mich achtbar aus der Affäre ziehen. Bei
den nächsten Rennen sollte es noch besser laufen.“

Auch Jeremy Seewer, der für das Suzuki MX Team 91 startet, lieferte bei der zweiten
Meisterschaftsrunde mit den Plätzen 14 und zwei ein tolles Gesamtergebnis.
Jeremy Seewer
„Ich bin im ersten Lauf am Start gestürzt, das war sehr ärgerlich. Danach habe ich
mich ohne Brille und Handschuhe noch durchs halbe Feld gekämpft aber mehr war leider
nicht mehr möglich. Im zweiten Rennen konnte ich dann zeigen zu was ich in der Lage
bin. Platz zwei war Okay, ich wollte auf dem rutschigen Untergrund keinen weiteren
Sturz riskieren.“

Auch Junior Cup Pilot Brian Hsu war nach seiner Verletzungspause wieder am Start.
Die Nachwuchshoffnung im Rockstar Energy Suzuki Europe Team wurde in der ersten
Kurve durch einen Sturz eingebremst, dafür konnte der 14-Jährige jedoch mit einem
Sieg im zweiten Durchgang voll überzeugen.

Brian Hsu war nach seiner Verletzungspause wieder am Start und gleich auf dem Podium

Brian Hsu
„Ich hatte beim ersten Start zu viel Wheelspin und bin dann im Getümmel der ersten
Kurve gestürzt. Das war ziemlich ärgerlich, aber dafür ist es im zweiten Rennen um so
besser gelaufen. Obwohl ich im ersten Durchgang sehr viel Kraft verbraucht habe, hat
es dennoch zum Sieg gereicht. Das lässt mich sehr zuversichtlich auf die nächsten
Rennen schauen.“

Quelle: Suzuki Pressemitteilung