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Red Bull Erzbergrodeo 2026: Manuel Lettenbichler gewinnt die 30. Ausgabe und schreibt Erzberg-Geschichte

Red Bull Erzbergrodeo 2026

Manuel Lettenbichler hat es wieder getan: Der deutsche Red Bull KTM Factory Racing Pilot gewinnt das Red Bull Erzbergrodeo 2026 und feiert damit seinen fünften Sieg in Folge beim härtesten Extreme Enduro Rennen der Welt. Bei der 30. Ausgabe des legendären Rennens am „Berg aus Eisen“ setzte sich Lettenbichler nach 3:05:39 Stunden vor Trystan Hart und Mario Roman durch. Nur 15 von 500 gestarteten Fahrern erreichten nach vier Stunden die Zielflagge.

Manuel Lettenbichler gewinnt das Red Bull Erzbergrodeo 2026

Das Red Bull Erzbergrodeo 2026 lieferte genau das, was man von der Jubiläumsausgabe erwarten durfte: brutale Streckenabschnitte, dramatische Zweikämpfe, tausende begeisterte Fans und einen Manuel Lettenbichler in absoluter Ausnahmeform.

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Bei perfekten Wetterbedingungen gingen am Sonntag um Punkt 13:00 Uhr insgesamt 500 Fahrer auf die 35 Kilometer lange Strecke. Die Kulisse am Erzberg war einmal mehr spektakulär. Zigtausende Besucher sorgten entlang der Strecke und in den Besucherzonen für eine Atmosphäre, die dem Stellenwert dieses Rennens absolut gerecht wurde.

Den Startschuss zur 30. Ausgabe gaben Red Bull Erzbergrodeo Mastermind Karl Katoch, KTM-CEO Gottfried Neumeister, Heinz Kinigadner, der steirische Landeshauptmann Mario Kunasek sowie Eisenerz-Bürgermeister Thomas Rauninger.

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Mitch Brightmore führt zunächst – Lettenbichler übernimmt früh die Kontrolle

Direkt nach dem Start setzte sich zunächst Mitch Brightmore aus Großbritannien auf seiner GASGAS an die Spitze. Der Pilot des österreichischen X-GRIP Racing Teams erwischte einen starken Auftakt und führte das Feld in die ersten Sektionen.

Doch Manuel Lettenbichler ließ sich nicht lange bitten. Der KTM-Werksfahrer blieb zunächst dicht an Brightmore dran und übernahm bereits bei Checkpoint 4 von insgesamt 27 die Führung. Von diesem Zeitpunkt an kontrollierte der Deutsche das Rennen souverän.

Lettenbichler baute seinen Vorsprung Stück für Stück aus und setzte sich an der Spitze immer weiter ab. Nach einer Gesamtfahrzeit von 3:05:39,953 Stunden erreichte er schließlich die Milwaukee Action Arena als Sieger. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Trystan Hart betrug knapp acht Minuten.

Fünfter Erzberg-Sieg in Folge: Lettenbichler zieht mit Blazusiak und Jarvis gleich

Mit seinem Sieg beim Red Bull Erzbergrodeo 2026 gelingt Manuel Lettenbichler ein historischer Erfolg. Der Deutsche feiert seinen fünften Triumph in Folge am Erzberg und zieht damit mit echten Legenden des Sports gleich.

Auch Taddy Blazusiak gewann das Rennen von 2007 bis 2011 fünfmal hintereinander. Ebenfalls in dieser exklusiven Liga steht Graham Jarvis, der als „The G.O.A.T.“ des Hard Enduro Sports gilt.

Für Lettenbichler ist dieser Erfolg ein weiterer Meilenstein in einer ohnehin beeindruckenden Karriere. Der KTM-Pilot bewies erneut, dass er auf den härtesten Strecken der Welt nicht nur schnell, sondern auch extrem konstant und taktisch abgeklärt unterwegs ist.

Trystan Hart wird Zweiter, Mario Roman kämpft sich aufs Podium

Hinter Lettenbichler entwickelte sich ein intensiver Kampf um die weiteren Podestplätze. Trystan Hart aus Kanada zeigte auf seiner KTM eine starke Leistung und sicherte sich Rang zwei. Der Kanadier erreichte das Ziel nach 3:14:10,574 Stunden.

Besonders spannend wurde es im Kampf um Platz drei. Hier duellierten sich unter anderem Mitch Brightmore, Mario Roman, Teodor Kabakchiev, James Moore und Jonny Walker über weite Teile des Rennens.

Walker lag zwischenzeitlich sogar auf einem hervorragenden vierten Platz, musste das Rennen jedoch vorzeitig beenden. Ein Ast perforierte den Kühler seiner Triumph – das Aus für den Briten.

Am Ende setzte sich Mario Roman durch. Der Spanier auf Husqvarna zeigte in der entscheidenden Phase eine starke Performance und fuhr als Dritter ins Ziel. Für Roman war es ein weiterer Podestplatz bei einem der prestigeträchtigsten Hard Enduro Rennen der Welt.

Nur 15 Fahrer erreichen das Ziel beim härtesten Extreme Enduro Rennen der Welt

Wie brutal das Erzbergrodeo auch 2026 wieder war, zeigt ein Blick auf die Finisher-Liste. Von 500 gestarteten Fahrern schafften es lediglich 15 Piloten aus 10 Nationen innerhalb des Zeitlimits ins Ziel.

Das macht einmal mehr deutlich, warum das Red Bull Erzbergrodeo als das härteste Single-Day Extreme Enduro Rennen der Welt gilt. Der Erzberg verzeiht keine Fehler. Wer hier ins Ziel kommt, hat nicht nur fahrerisch, sondern auch körperlich und mental eine absolute Ausnahmeleistung abgeliefert.

Für mehrere Fahrer war die Zielankunft 2026 ein besonderer Moment. Unter anderem James Moore, Ashton Brightmore, Eddie Karlsson, Lorenzo Gandola, Toby Martyn und Ryder LeBlond durften ihre erste Zielankunft beim Red Bull Erzbergrodeo feiern.

Elektromotorräder setzen beim Erzbergrodeo 2026 ein starkes Zeichen

Ein besonders spannendes Kapitel schrieb 2026 der Elektroantrieb im Hard Enduro Sport. Erstmals erreichten gleich drei elektrisch angetriebene Motorräder das Ziel beim Red Bull Erzbergrodeo.

Mit Eddie Karlsson, Toby Martyn und Graham Jarvis kamen drei Piloten auf Elektromotorrädern durch die brutale Strecke. Das ist ein starkes Signal für die Entwicklung alternativer Antriebskonzepte im Extreme Enduro Bereich.

Gerade am Erzberg, wo Traktion, Dosierbarkeit, Gewicht, Reichweite und Robustheit extrem gefordert werden, ist eine Zielankunft ein echter Härtetest. Dass gleich drei Elektro-Bikes die Zielflagge sahen, dürfte die Diskussion um die Zukunft dieser Technik im Hard Enduro Sport weiter anheizen.

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Die Strecke: Carl’s Dinner in zwei Sektionen sorgt für zusätzliche Härte

Die 35 Kilometer lange Strecke des Red Bull Erzbergrodeo 2026 hatte es wie gewohnt in sich. Besonders die Aufteilung des legendären Streckenabschnitts Carl’s Dinner in zwei separate Sektionen sorgte für eine zusätzliche Verschärfung.

Carl’s Dinner wartete 2026 gleich zweimal auf die Fahrer: einmal bei Checkpoint 10 und später erneut bei Checkpoint 22 von insgesamt 27 Checkpoints. Das erhöhte das Schwierigkeitsniveau deutlich und verlangte den Teilnehmern vom Start bis kurz vor Schluss alles ab.

Auch weitere bekannte Sektionen sorgten für Dramatik und Ausfälle. Dazu zählten unter anderem:

  • Blakläder Zentrum am Berg
  • Wacker Neuson
  • Speedweek Machine
  • The SegWAY
  • Dynamite

Diese Abschnitte forderten nicht nur fahrerisches Können, sondern auch Kraft, Ausdauer und Nervenstärke. Wer hier zu viel riskierte, verlor Zeit, Material oder gleich das komplette Rennen.

Endergebnis Red Bull Erzbergrodeo 2026

  1. Manuel Lettenbichler – Deutschland, KTM – 3:05:39,953 Stunden
  2. Trystan Hart – Kanada, KTM – 3:14:10,574 Stunden
  3. Mario Roman – Spanien, Husqvarna – 3:18:10,926 Stunden
  4. Teodor Kabakchiev – Bulgarien, Sherco
  5. Mitch Brightmore – Großbritannien, GASGAS
  6. James Moore – Südafrika, Beta
  7. Michael Walkner – Österreich, GASGAS
  8. Ashton Brightmore – Großbritannien, GASGAS
  9. Eddie Karlsson – Schweden, Stark Future
  10. Graham Jarvis – Großbritannien, Jarv-E
  11. Lorenzo Gandola – Italien, Sherco
  12. Toby Martyn – Großbritannien, Stark Future
  13. Cody Webb – USA, Yamaha
  14. Dieter Rudolf – Österreich, GASGAS
  15. Ryder LeBlond – USA, Husqvarna

Das detaillierte Red Bull Erzbergrodeo Ergebnis auf www.redbullerzbergrodeo.com

Manuel Lettenbichler übernimmt Führung im Hard Enduro World Ranking

Mit seinem Sieg beim Red Bull Erzbergrodeo 2026 übernimmt Manuel Lettenbichler auch klar die Zwischenführung im neuen Hard Enduro World Ranking.

Das Hard Enduro World Ranking, kurz HEWR, ist das erste weltweit einheitliche Punktesystem für den Extreme und Hard Enduro Sport. Es bewertet die Leistungen der Fahrer über internationale Top-Rennen hinweg und schafft damit eine globale Vergleichbarkeit.

Das Red Bull Erzbergrodeo zählt dabei als sogenanntes Supreme Rennen. Für den Sieger gibt es die maximale Punkteausbeute von 2.000 Wertungspunkten. Durch seinen Triumph am Erzberg setzt sich Lettenbichler somit deutlich an die Spitze der Zwischenwertung.

Das System erinnert vom Grundprinzip her an die Weltranglisten im Tennis. Fahrer können über die Saison hinweg bei verschiedenen Events Punkte sammeln, die Rangliste wird nach jedem Rennen aktualisiert und online veröffentlicht.

Red Bull TV und ServusTV liefern spektakuläre Live-Bilder vom Erzberg

Auch 2026 wurde das Red Bull Erzbergrodeo wieder mit großem Aufwand live übertragen. Die Bilder vom „Berg aus Eisen“ gingen weltweit auf die Bildschirme und zeigten eindrucksvoll, warum dieses Rennen für Fahrer und Fans so besonders ist.

Zum Einsatz kamen unter anderem:

  • 25 Live-Kamerapositionen
  • 8 zusätzliche mobile Kameras
  • 2 Live-Kameradrohnen
  • Helikopteraufnahmen

Dadurch konnten Fans die Dramatik auf der Strecke hautnah verfolgen. Wer die Live-Übertragung verpasst hat, kann das Red Bull Erzbergrodeo 2026 über den Red Bull Content Pool nachsehen.

57.000 Besucher feiern die 30. Ausgabe des Red Bull Erzbergrodeo

Die 30-jährige Jubiläumsausgabe des Red Bull Erzbergrodeo wurde an allen vier Veranstaltungstagen zu einem großen Offroad-Festival. Rund 57.000 Besucher kamen an den Erzberg und verwandelten die „Kleinstadt am Berg aus Eisen“ erneut in den Mittelpunkt der internationalen Hard Enduro Szene.

Teilnehmer und Fans aus allen Kontinenten sorgten für eine einzigartige Atmosphäre. Veranstalter Karl Katoch zog nach dem Rennen eine entsprechend positive Bilanz.

„Mit einem Besucheransturm von knapp 57.000 Besuchern an allen vier Tagen war die 30ste Ausgabe des Red Bull Erzbergrodeo ein großer Erfolg. Es ist eigentlich unglaublich, dass es uns auch 30 Jahre nach dem ersten Rennen in dieser weltweit einzigartigen Location noch gibt“, so Katoch.

Besonders freute sich der Veranstalter über die sportlichen Leistungen der Fahrer, die Stimmung entlang der Strecke und die Zusammenarbeit mit Partnern und Sponsoren.

Fazit: Manuel Lettenbichler dominiert den Erzberg erneut

Das Red Bull Erzbergrodeo 2026 hat als 30. Jubiläumsausgabe nicht enttäuscht. Die Strecke war hart, die Dramatik hoch und die Leistungsdichte an der Spitze beeindruckend.

Manuel Lettenbichler lieferte erneut eine nahezu perfekte Vorstellung ab und sicherte sich verdient seinen fünften Erzberg-Sieg in Folge. Trystan Hart und Mario Roman komplettierten ein starkes Podium, während nur 15 Fahrer überhaupt das Ziel erreichten.

Dazu setzte die erfolgreiche Zielankunft von drei Elektromotorrädern ein deutliches Zeichen für die Zukunft des Sports. Der Erzberg bleibt auch nach 30 Ausgaben das, was ihn so legendär macht: brutal, unberechenbar, spektakulär – und für viele Hard Enduro Fahrer der ultimative Traum.

Quelle: Martin Kettner, Red Bull Erzbergrodeo Presse

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