Am 30. Mai 2026 feiert die AUNER HardEnduroSeries Germany ihre Premiere in Kronach. Nach dem spannenden Saisonauftakt und dem spektakulären zweiten Lauf in Reetz wartet auf Fahrer und Fans nun ein völlig neuer Austragungsort im Kalender. Besonders im Fokus steht das punktgleiche Duell zwischen Henry Strauss und Leon Hentschel, während mehrere verletzungsbedingte Ausfälle das Fahrerfeld zusätzlich durcheinanderwirbeln.
Nach dem intensiven zweiten Saisonlauf der AUNER HardEnduroSeries Germany in Reetz richtet sich der Blick nun auf das nächste Highlight im Kalender. Rund zwei Monate nach dem letzten Rennen geht die Serie am 30. Mai 2026 erstmals in Kronach an den Start. Damit wartet nicht nur ein neuer Austragungsort auf die Fahrer, sondern auch eine wichtige Standortbestimmung im Titelkampf der Saison 2026.
Der Lauf in Reetz hatte noch einmal deutlich gezeigt, wie eng die Spitze in diesem Jahr zusammenliegt. Vor allem Henry Strauss und Leon Hentschel lieferten sich unter schwierigen Bedingungen ein packendes Duell um den Tagessieg. Am Ende setzte sich Strauss durch und konnte damit seinen Rückstand in der Meisterschaft ausgleichen.
Das bedeutet: Beide Topfahrer reisen punktgleich nach Kronach. Auch bei den bisherigen Saisonsiegen steht es aktuell 1:1. Die Ausgangslage könnte vor dem dritten Lauf der AUNER HardEnduroSeries Germany also kaum spannender sein.
Neues HESG-Event in Kronach bringt den Endurosport zurück nach Franken
Mit Kronach nimmt die AUNER HardEnduroSeries Germany 2026 einen komplett neuen Austragungsort in den Rennkalender auf. Für Fahrer, Teams und Fans ist das besonders interessant, denn neue Strecken bringen immer eine gewisse Unbekannte mit sich. Niemand kann auf jahrelange Erfahrungswerte zurückgreifen, Linienwahl, Rhythmus und Renneinteilung müssen erst vor Ort gefunden werden.

Der veranstaltende Verein hat in den vergangenen Wochen viel Arbeit in die Vorbereitung der Strecke gesteckt. Entstanden ist eine anspruchsvolle Runde, die vor allem mit steinigen Passagen, technischen Auffahrten und einem SuperEnduro-ähnlichen Abschnitt überzeugen soll.
Die geplante Rundenzeit liegt bei rund zehn Minuten. Damit erwartet die Fahrer eine kompakte, aber intensive Strecke, die sowohl fahrerisch als auch konditionell einiges abverlangen dürfte. Gerade im Hardenduro ist eine solche Rundenlänge interessant, weil Fehler schnell Zeit kosten und die Fahrer permanent gefordert sind.

Besonders spannend dürfte auch der neu hergerichtete SuperEnduro-ähnliche Streckenabschnitt werden. Dieser Bereich soll nicht nur für zusätzliche technische Herausforderungen sorgen, sondern auch den Zuschauern spektakuläre Action bieten. Hindernisse, enge Passagen und kurze Rhythmuswechsel könnten dort entscheidend sein, wenn es im Finale um Positionen geht.
Kronach feiert Enduro-Revival nach langer Pause
Für die Region Franken hat das Rennen eine besondere Bedeutung. Der große Endurosport kehrt nach längerer Pause zurück nach Kronach. Das letzte größere Endurorennen fand dort bereits im Jahr 2016 statt. Bis dahin war über mehrere Jahre der ECHT Endurocup in der Region zu Gast.
Mit dem Gastspiel der AUNER HardEnduroSeries Germany erlebt der Endurosport in Franken nun ein echtes Revival. Für viele Fans aus der Region dürfte das Rennen deshalb ein Pflichttermin werden. Gleichzeitig bietet die Premiere eine spannende Gelegenheit zu sehen, wie sich Kronach als neuer Standort im HESG-Kalender bewährt.
Gerade neue Veranstaltungsorte sind für eine Rennserie wichtig. Sie bringen frische Herausforderungen, neue Zuschauer und andere Streckencharakteristiken in die Meisterschaft. Kronach könnte sich mit seiner Mischung aus steinigem Gelände, Auffahrten und Zuschauerbereichen schnell als interessanter Baustein im Kalender etablieren.
Verletzungen sorgen vor Kronach für Veränderungen im Fahrerfeld
Seit dem letzten Lauf in Reetz ist einiges passiert. Viele Fahrer der AUNER HardEnduroSeries Germany waren in den vergangenen Wochen bei anderen Rennen unterwegs oder nutzten die Pause gezielt zur Vorbereitung auf den nächsten Veranstaltungsblock der Saison.
Allerdings verlief die Zeit bis Kronach nicht für alle problemlos. Besonders an der Spitze der Meisterschaft gibt es mehrere verletzungsbedingte Ausfälle, die das Kräfteverhältnis beeinflussen könnten.
Florian Geisenhofer wird nach seiner Schulterverletzung aus Reetz in Kronach noch nicht wieder am Start stehen. Der Rückkehrer fühlt sich aktuell noch nicht fit genug für einen Renneinsatz und plant stattdessen sein Comeback beim Jubiläumsevent in Reisersberg.
Auch beim Team ExtremeEnduroShop / Motorrad Welink gibt es prominente Ausfälle. Marc Wulf, aktuell Tabellendritter, muss in Kronach pausieren. Nach seiner langen Verletzungspause aus dem Jahr 2024 wurden ihm kürzlich noch verbliebene Schrauben entfernt. Dadurch ist ein Start beim dritten Saisonlauf noch nicht möglich.
Zusätzlich fehlt auch Emil Kessler. Der aktuelle Führende der X-Grip Juniorenwertung verletzte sich im Training am Fuß beziehungsweise Knöchel und wird der Serie voraussichtlich länger fehlen. Damit verliert das Team ExtremeEnduroShop / Motorrad Welink gleich zwei wichtige Fahrer für den Lauf in Kronach.
Neuer Sieger in der Juniorenklasse garantiert
Durch den Ausfall von Emil Kessler wird es in Kronach in der Juniorenklasse auf jeden Fall einen neuen Sieger geben. Das macht den Kampf um die X-Grip Juniorenwertung besonders spannend, denn gleich mehrere Fahrer können die Chance nutzen, wichtige Punkte zu sammeln.
Zu den Favoriten zählen vor allem:
- Luca Kropitsch, der bereits gezeigt hat, dass er in der Juniorenklasse ganz vorne mitfahren kann.
- Linus Albert, der auf technischen Strecken ebenfalls zu den Kandidaten für ein Topresultat gehört.
- Felix Strauss, der mit konstanten Leistungen und Tempo ebenfalls ein ernstzunehmender Anwärter ist.
- Leon Raimann, der ebenfalls zum Kreis der Fahrer zählt, die in Kronach vom Ausfall des bisherigen Spitzenreiters profitieren könnten.
Gerade auf einer neuen Strecke kann die Juniorenklasse besonders interessant werden. Fahrer, die sich schnell auf unbekanntes Terrain einstellen, könnten hier einen entscheidenden Vorteil haben. Die Mischung aus steinigen Passagen, Auffahrten und dem SuperEnduro-Abschnitt dürfte zudem zeigen, wer technisch besonders vielseitig aufgestellt ist.
Strauss gegen Hentschel: Punktgleiches Topduell im Titelkampf
Im Kampf um den Gesamtsieg bleibt vor Kronach alles offen. Henry Strauss und Leon Hentschel reisen punktgleich zum dritten Lauf der Saison. Beide haben bisher jeweils einen Saisonsieg auf dem Konto. Damit steht das direkte Duell der beiden Topfahrer erneut im Mittelpunkt.
Strauss konnte sich in Reetz unter schwierigen Bedingungen durchsetzen und damit ein klares Zeichen setzen. Hentschel wiederum wird nach der längeren Pause alles daransetzen, die Führung im direkten Vergleich zurückzuerobern. Für beide geht es in Kronach nicht nur um den Tagessieg, sondern auch um die psychologisch wichtige Position im Titelkampf.
Die längere Rennpause seit Reetz macht die Ausgangslage zusätzlich spannend. Offen bleibt, welcher Fahrer die Zeit besser nutzen konnte. Während einige Fahrer zusätzliche Rennerfahrung bei anderen Veranstaltungen gesammelt haben, dürften andere gezielt an Training, Technik und Fitness gearbeitet haben.
Auf einer neuen Strecke wie Kronach kann genau das den Unterschied machen. Wer schnell den Rhythmus findet, die Schlüsselstellen sauber fährt und im Finale noch genügend Reserven hat, dürfte im Kampf um den Sieg ganz vorne dabei sein.
Amateurklasse mit größtem Fahrerfeld
Das größte Fahrerfeld stellt auch in Kronach wieder die Amateurklasse. Insgesamt 64 Fahrer gehen dort an den Start. Einen klaren Favoriten im Vorfeld auszumachen, ist nahezu unmöglich.
Die Amateurklasse ist traditionell besonders unberechenbar. Zum einen ist das Fahrerfeld groß, zum anderen können kleine Fehler im Gruppenrennen oder Finale schnell viele Positionen kosten. Gerade auf einer neuen Strecke wird es spannend, welche Fahrer sich am besten zurechtfinden.
Die steinigen Passagen und Auffahrten könnten dabei für größere Unterschiede sorgen. Wer sauber und kontrolliert fährt, spart Kraft und vermeidet Fehler. Wer dagegen zu früh zu viel riskiert, könnte im weiteren Rennverlauf Probleme bekommen. Damit dürfte Kronach auch in der Amateurklasse ein echter Härtetest werden.
Umfangreiches Rahmenprogramm für Fahrer und Zuschauer
Auch abseits der Strecke wartet in Kronach ein umfangreiches Programm auf Fahrer und Zuschauer. Der Renntag beginnt traditionell bereits am Vormittag mit dem ACE Bikes Prolog Award. Ab 8:45 Uhr kämpfen die Fahrer dort um die besten Startpositionen für die anschließenden Gruppenrennen.
Der Prolog ist dabei deutlich mehr als nur ein Auftakt. Eine gute Startposition kann im weiteren Rennverlauf entscheidend sein, gerade wenn die Strecke eng, technisch und anspruchsvoll ist. Wer im Prolog stark fährt, verschafft sich für die Gruppenrennen eine deutlich bessere Ausgangslage.
Im Anschluss folgen die HESG Kids Rennen sowie die beiden Gruppenrennen der Erwachsenenklassen. Damit bekommen Zuschauer bereits über den gesamten Tag hinweg abwechslungsreiche Rennaction geboten, bevor am Nachmittag das große Finale ansteht.
Motorrad.versicherung HESG Village mit Autogrammstunde und Stark Varg Testmöglichkeit
Für Fans lohnt sich auch ein Besuch im Motorrad.versicherung HESG Village. Dort gibt es erneut mehrere Highlights rund um die Serie.
Ab 15:30 Uhr findet wieder die beliebte Autogrammstunde mit den Topfahrern der AUNER HardEnduroSeries Germany statt. Für Zuschauer ist das eine gute Gelegenheit, die Fahrer abseits der Strecke zu treffen, Fotos zu machen oder sich Autogramme zu sichern.
Eine Besonderheit gibt es in Kronach ebenfalls: Erstmals besteht dort die Möglichkeit, die Stark Varg selbst zu testen. Damit können Interessierte die Elektrotechnologie, die mittlerweile auch im Umfeld der Serie immer mehr Aufmerksamkeit bekommt, aus nächster Nähe erleben.
Gerade im Endurosport wird über elektrische Antriebskonzepte viel diskutiert. Die Testmöglichkeit in Kronach bietet deshalb eine spannende Gelegenheit, sich selbst ein Bild von der Technik, dem Fahrgefühl und dem Potenzial eines solchen Motorrads zu machen.
Großes Finale startet gegen 16:15 Uhr

Der sportliche Höhepunkt des Tages ist das große Finale, das gegen 16:15 Uhr gestartet werden soll. Für diesen entscheidenden Lauf wird die Strecke nochmals verschärft. Damit dürfen sich die Zuschauer zum Abschluss des Tages auf besonders spektakulären Hardenduro-Sport freuen.
Gerade im Finale zeigt sich, wer nicht nur schnell, sondern auch konstant und clever unterwegs ist. Nach Prolog, Gruppenrennen und einem langen Renntag spielt die Kraft eine immer größere Rolle. Technische Fehler können dann besonders teuer werden.
Mit dem punktgleichen Duell zwischen Henry Strauss und Leon Hentschel, einer neuen Strecke und mehreren offenen Klassenentscheidungen bietet das Finale in Kronach beste Voraussetzungen für ein spannendes Rennen.
Zuschauer erhalten umfangreiche Streckenübersicht
Für die Zuschauer wird es vor Ort einen umfangreichen Lageplan mit allen Highlights der Strecke geben. Dadurch sollen die wichtigsten Zuschauerpunkte schnell und einfach erreichbar sein.
Das ist besonders bei einem neuen Austragungsort wichtig. Wer zum ersten Mal in Kronach vor Ort ist, kann sich so besser orientieren und die interessantesten Streckenabschnitte gezielt ansteuern. Gerade die steinigen Passagen, Auffahrten und der SuperEnduro-ähnliche Abschnitt dürften für Fans besonders attraktiv sein.
Bei angekündigtem bestem Frühsommerwetter stehen die Chancen gut, dass der dritte Saisonlauf nicht nur sportlich, sondern auch atmosphärisch ein echtes Highlight wird.
AUNER HardEnduroSeries Germany 2026: Kronach als wichtige Standortbestimmung
Der dritte Lauf der AUNER HardEnduroSeries Germany 2026 hat gleich mehrere spannende Ebenen. Zum einen feiert Kronach seine Premiere im Kalender. Zum anderen kehrt der größere Endurosport nach Jahren wieder in die Region Franken zurück. Und an der Spitze der Meisterschaft treffen Henry Strauss und Leon Hentschel punktgleich aufeinander.
Dazu kommen die verletzungsbedingten Ausfälle, die vor allem in der Juniorenwertung für neue Chancen sorgen. Kronach könnte damit ein Rennen werden, das den weiteren Verlauf der Saison maßgeblich beeinflusst.
Aktuelle Informationen zur AUNER HardEnduroSeries Germany gibt es jederzeit unter www.hardenduro-germany.de sowie auf den Social-Media-Kanälen der Serie.
Quelle: HESG, Fotos von Michel238pic/Michel Kuchel & AC Kronach


