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ADAC Enduro Jugend Cup Mitte: MC Münchenbernsdorf liefert starken zweiten Saisonlauf ab

ADAC Enduro Jugend Cup Mitte

Nach dem gelungenen Saisonauftakt in Neuhaus-Schierschnitz ging es für den ADAC Enduro Jugend Cup Mitte 2026 am vergangenen Wochenende direkt mit dem zweiten Saisonlauf weiter. Gastgeber war der MC Münchenbernsdorf e.V. im ADAC, der die Nachwuchsfahrer in Lederhose empfing und einmal mehr zeigte, wie viel Herzblut in dieser Serie steckt.

Schon im Vorfeld war die Vorfreude groß. Die Teilnehmer erwarteten eine abwechslungsreiche Strecke, spannende Sonderprüfungen und wichtige Meisterschaftspunkte im Kampf um den offiziellen Titel des Thüringenmeisters. Am Ende bekamen Fahrer, Betreuer und Zuschauer genau das geboten: eine top organisierte Veranstaltung mit Sprintenduro-Charakter, anspruchsvollen Prüfungen und starken Leistungen in allen Klassen.

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Anspruchsvolle Strecke in Lederhose sorgt für echte Enduro-Stimmung

Der MC Münchenbernsdorf präsentierte den jungen Endurofahrern erneut eine anspruchsvolle Runde, die mit einer gelungenen Mischung aus flüssigen Passagen und technisch interessanten Abschnitten überzeugte. Die Strecke war abwechslungsreich, gut vorbereitet und bot genau die richtige Balance zwischen Herausforderung und Fahrbarkeit.

Auch eine besondere Passage sorgte für Aufmerksamkeit: In die Strecke war die Überquerung einer öffentlichen Straße integriert. Diese musste von allen Fahrern schiebend passiert werden und war durch Streckenposten abgesichert. Für die Teilnehmer stellte dieser Abschnitt jedoch kein Problem dar. Die Abläufe funktionierten reibungslos, sodass der sportliche Ablauf der Veranstaltung jederzeit gewährleistet war.

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Bei guten Bedingungen gingen die Nachwuchsfahrer auf die Jagd nach den nächsten wichtigen Punkten. Nach dem Saisonauftakt in Neuhaus-Schierschnitz war Lederhose damit die nächste wichtige Standortbestimmung in der noch jungen Saison des ADAC Enduro Jugend Cup Mitte 2026.

Hochwertige Sonderprüfungen mit klassischem Sprintenduro-Charakter

Ein echtes Highlight der Veranstaltung waren die beiden Sonderprüfungen. Der MC Münchenbernsdorf hatte viel Arbeit in die Vorbereitung investiert und bot den Teilnehmern eine Veranstaltung, die nahezu klassischen Sprintenduro-Charakter hatte.

Die erste Sonderprüfung führte durch die vereinseigene Superenduro-Arena und war als Endurotest angelegt. Zahlreiche künstliche Hindernisse sorgten dort für fahrerische Herausforderungen. Die Hindernisse waren anspruchsvoll, aber gut lösbar und verlangten den Nachwuchsfahrern saubere Technik, Konzentration und eine gute Linienwahl ab.

Die zweite Sonderprüfung war als Crosstest auf einer Wiese aufgebaut. Viele enge Kurven, ein flüssiger Streckenverlauf und wechselnde Rhythmuspassagen machten diesen Test besonders interessant. Hier kam es darauf an, Tempo mitzunehmen, präzise zu bremsen und aus den Kurven sauber herauszubeschleunigen.

Durch die kurzen Verbindungswege und den dichten Zeitplan blieb den Fahrern nur wenig Zeit zum Verschnaufen. Genau das machte den Reiz der Veranstaltung aus. Wer in Lederhose vorne mitfahren wollte, musste den ganzen Tag konzentriert bleiben und in jeder Sonderprüfung sauber abliefern.

Großes Lob für den MC Münchenbernsdorf

Der MC Münchenbernsdorf verdiente sich mit dieser Veranstaltung großes Lob. Der engagierte Verein hatte im Vorfeld viel Arbeit geleistet und präsentierte eine hervorragend organisierte Veranstaltung. Von der Streckenführung über die Sonderprüfungen bis hin zur Absicherung und Versorgung im Fahrerlager lief alles reibungslos.

Auch die zahlreichen Helfer entlang der Strecke trugen ihren Teil zum gelungenen Ablauf bei. Gerade im Nachwuchssport sind solche Veranstaltungen nur möglich, wenn viele Ehrenamtliche mit anpacken. In Lederhose zeigte sich einmal mehr, wie wichtig das Engagement der Vereine für die Entwicklung junger Endurofahrer ist.

Von der Qualität der Veranstaltung überzeugte sich auch Lenka Günzel vom ADAC Hessen-Thüringen, die eigens aus Frankfurt angereist war, um sich vor Ort ein Bild vom ADAC Enduro Jugend Cup Mitte zu machen. Ihre Erwartungen wurden dabei voll erfüllt.

Maximilian Voith dominiert die Jugend 125ccm-Klasse

ADAC Enduro Jugend Cup Mitte

Sportlich stand in der Klasse Jugend 125ccm der zweite Saisonlauf ganz im Zeichen von Maximilian Voith. Nachdem der Sieger des Auftaktrennens, Max Eppelmann, an diesem Wochenende seine Priorität auf den Lauf der AUNER HardEnduroSeries Germany in Kronach gelegt hatte, nutzte Voith die Gelegenheit eindrucksvoll.

Auf seiner TM präsentierte er sich in absoluter Bestform. Voith gewann sämtliche Sonderprüfungen des Tages und sicherte sich damit souverän den Klassensieg. Doch damit nicht genug: Gleichzeitig war er auch der schnellste Fahrer der gesamten Veranstaltung.

Mit dieser starken Leistung setzte Maximilian Voith ein klares Ausrufezeichen im Kampf um die Meisterschaft. Seine Konstanz über den gesamten Tag und die Bestzeiten in allen Sonderprüfungen zeigten, dass in dieser Saison weiter mit ihm zu rechnen ist.

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Favoriten setzen sich in mehreren Klassen durch

Auch in den weiteren Klassen konnten sich überwiegend die favorisierten Fahrer durchsetzen und wichtige Meisterschaftspunkte sammeln.

In der Klasse Schüler 65ccm bestätigte Ben Raschke seine starke Form. Nach seinem Erfolg beim Saisonauftakt konnte er auch in Lederhose erneut den Tagessieg einfahren. Damit unterstrich er seine Ambitionen für die laufende Saison eindrucksvoll.

Ebenfalls souverän unterwegs war Karl Wirth. Er gewann die Wertung der Schüler E65 und zeigte damit ebenfalls, dass er zu den starken Fahrern seiner Klasse gehört. Mit dem Sieg in Lederhose sammelte er wichtige Punkte für die Meisterschaft.

In der Klasse Jugend 85B setzte sich Nils Lindner durch. Er lieferte eine starke Leistung ab und durfte sich am Ende verdient über den Tagessieg freuen.

Die Klasse Jugend 85A gewann mit Mika Brenn ein starker Gastfahrer. Brenn kam mit den anspruchsvollen Sonderprüfungen bestens zurecht, setzte die Bestzeiten und sicherte sich verdient den obersten Platz auf dem Podium.

Weniger erfreulich war dagegen die Situation in der Klasse Schüler 50ccm. In Lederhose konnte hier leider kein Teilnehmer begrüßt werden, sodass in dieser Klasse keine Wertung zustande kam.

Kuriose Entscheidung in der Mannschaftswertung

Besonders spannend verlief auch die Mannschaftswertung der ADAC-Regionalclubs. Am Ende lagen die Teams ADAC Nordbayern 1 und ADAC Hessen-Thüringen 1 punktgleich an der Spitze. Sogar die Einzelergebnisse waren identisch.

Die Entscheidung fiel deshalb über ein besonderes Detail. Den Ausschlag zugunsten von Nordbayern gab letztlich die stärker besetzte 125ccm-Klasse. Dadurch sicherte sich ADAC Nordbayern 1 den Tagessieg in der Mannschaftswertung.

Rang zwei ging an ADAC Hessen-Thüringen 1, während ADAC Nordbayern 3 das Podium auf dem dritten Platz komplettierte.

Gelungener zweiter Saisonlauf des ADAC Enduro Jugend Cup Mitte 2026

Mit dem zweiten Lauf in Lederhose hat die Saison des ADAC Enduro Jugend Cup Mitte 2026 weiter an Fahrt aufgenommen. Die Nachwuchsfahrer konnten wichtige Meisterschaftspunkte sammeln, sich auf einer hervorragend vorbereiteten Strecke weiterentwickeln und wertvolle Erfahrungen für die kommenden Rennen mitnehmen.

Ein großer Dank gilt dem MC Münchenbernsdorf mit seinen zahlreichen Helfern, den Verantwortlichen des ADAC Hessen-Thüringen sowie den Seriensponsoren Addinol, MXC und Weber-Werke, die den Nachwuchssport weiterhin tatkräftig unterstützen.

Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen darf man bereits gespannt auf den weiteren Saisonverlauf blicken. Der nächste Lauf findet bereits Ende Juni beim MSC Schlüchtern statt. Dort geht es für die Nachwuchsfahrer erneut um wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft.

Weitere Informationen zum ADAC Enduro Jugend Cup Mitte gibt es unter:
https://www.ortsclub-portal.de/veranstaltungen-und-cups/enduro-jugend-cup

Quelle: Denis Günther, Fotos von Antje-Biana Schott

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