Im hohen Norden geht es weiter: Die Deutsche Enduro Meisterschaft 2026 (DEM) macht am kommenden Wochenende Station in Mecklenburg-Vorpommern. Mit der 74. ADAC Geländefahrt „Rund um Rehna“ wartet auf die Fahrer einer der traditionsreichsten Klassiker im deutschen Endurosport. Gleichzeitig meldet sich auch der Deutsche Enduro Cup (DEC) nach seiner längeren Sommerpause zurück im Renngeschehen.

Rund 240 Teilnehmer werden erwartet, wenn der MC Rehna e.V. Fahrer, Teams und Fans nach Nordwestmecklenburg einlädt. Auf dem Programm steht genau das, was klassisches Enduro ausmacht: eine lange Etappe durch die Region, abwechslungsreiche Untergründe, anspruchsvolle Passagen sowie zwei Sonderprüfungen, auf denen im Kampf um Meisterschaftspunkte jede Sekunde zählt.
74. ADAC Geländefahrt „Rund um Rehna“ mit großer Tradition
Der MC Rehna kann 2026 selbst ein besonderes Jubiläum feiern. Der Verein wurde 1966 gegründet und blickt damit in diesem Jahr auf 60 Jahre Vereinsgeschichte zurück.
Seit vielen Jahrzehnten ist der Club fest im Motorsport in Mecklenburg-Vorpommern verankert und sowohl im Motocross als auch im Endurosport als Veranstalter aktiv.
Mindestens genauso traditionsreich ist die Geländefahrt „Rund um Rehna“. Bereits seit 1971 gehört die Veranstaltung fest zum regionalen Endurosport. 2026 geht der Klassiker bereits in seine 74. Auflage.
Zu den ersten Siegern der traditionsreichen Veranstaltung gehörten unter anderem Norbert Timm, Fritz Eggert, „Zinke“ Rollmann und Jochen Teegen.
Auch für die Deutsche Enduro Meisterschaft ist Rehna mittlerweile längst kein unbekanntes Terrain mehr. 2019 gastierte die DEM erstmals beim MC Rehna. In diesem Jahr findet bereits der sechste DEM-Lauf beim Verein in Nordwestmecklenburg statt.
Damit hat sich „Rund um Rehna“ längst einen festen Platz im deutschen Meisterschaftskalender erarbeitet.
Rund um Rehna ist nur durch eine starke Gemeinschaft möglich

Was Zuschauer am Rennwochenende entlang der Strecke erleben, ist das Ergebnis wochenlanger Vorbereitung.
Die unmittelbaren Arbeiten für die diesjährige Veranstaltung laufen beim MC Rehna bereits seit Anfang Juli. Allein während dieser Phase sind mehr als 30 aktive Helfer direkt mit den Vorbereitungen beschäftigt.
Doch eine Geländefahrt dieser Größenordnung lässt sich nicht von einigen wenigen Personen organisieren.
„Rund um Rehna“ ist vielmehr eine echte Gemeinschaftsleistung.
Zahlreiche Vereinsmitglieder arbeiten gemeinsam daran, die lange Etappe vorzubereiten, Streckenabschnitte herzurichten, Sonderprüfungen aufzubauen und sämtliche organisatorischen Aufgaben für das Rennwochenende zu bewältigen.
Gerade bei einer klassischen Enduroveranstaltung spielt außerdem die Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren Beteiligten eine entscheidende Rolle.
Ohne die Unterstützung und Zustimmung von
- Landwirten,
- Grundstückseigentümern,
- Pächtern,
- Jägern,
- ehrenamtlichen Helfern,
- Behörden
- sowie weiteren Unterstützern aus der Region
wäre eine Veranstaltung dieser Art kaum möglich.
Die zahlreichen Helfer sind dabei nicht nur während der Vorbereitung im Einsatz. Auch am Veranstaltungstag selbst und bei den anschließenden Rückbauarbeiten sind viele freiwillige Kräfte notwendig.
Unterstützung erhält der MC Rehna außerdem durch den ADAC Hansa, das Amt Rehna sowie die zuständigen genehmigenden Behörden.
Gerade diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger Teil dessen, was die Geländefahrt „Rund um Rehna“ bereits seit Jahrzehnten auszeichnet.
Klassisches Enduro auf rund 70 Kilometern

Sportlich dürfen sich die Fahrer auf eine klassische Enduroveranstaltung mit vielen unterschiedlichen Herausforderungen einstellen.
Eine Runde ist rund 70 Kilometer lang und soll insgesamt dreimal gefahren werden.
Damit wartet ein durchaus langer Renntag auf die Teilnehmer.
Innerhalb der Runde müssen die Fahrer nicht nur auf der Etappe konzentriert bleiben. Zwei Sonderprüfungen sorgen dafür, dass im Kampf um Positionen und Meisterschaftspunkte jede einzelne Sekunde zählt.
Die Strecke führt durch abwechslungsreiches Gelände mit unterschiedlichen Bodenverhältnissen. Sowohl Hartboden als auch Mischboden gehören zum Charakter der Veranstaltung.
Gegenüber der vergangenen Ausgabe wurden bekannte Streckenabschnitte weiterentwickelt und gleichzeitig neue Sektionen in die Route integriert.
Besonders nach der ersten Sonderprüfung erwartet die Teilnehmer ein neuer Streckenabschnitt.
Die Fahrer können sich also nicht ausschließlich auf Erfahrungen aus den vergangenen Jahren verlassen.
Crosstest Gletzow kombiniert Motocross, Wiese und Acker

Die erste Sonderprüfung befindet sich in Gletzow.
Der dortige Crosstest verbindet unterschiedliche Elemente miteinander und bietet damit einen abwechslungsreichen Prüfungscharakter.
Zum Einsatz kommen unter anderem:
- Abschnitte der Motocrossstrecke,
- schnelle Wiesenpassagen,
- Ackerbereiche
- sowie Übergänge zwischen den verschiedenen Untergründen.
Gerade diese Mischung dürfte dafür sorgen, dass die Fahrer einen guten Rhythmus finden müssen.
Auf der Motocrossstrecke sind Linienwahl und Geschwindigkeit gefragt, während auf den Wiesen- und Ackerpassagen je nach Bodenverhältnissen Grip und Traktion eine entscheidende Rolle spielen können.
Endurotest Stresdorf fordert die Fahrer technisch
Einen ganz anderen Charakter bietet die zweite Sonderprüfung in Stresdorf.
Hier wartet ein klassischer Endurotest, bei dem vor allem fahrerisches Können gefragt ist.
Die Prüfung kombiniert Hänge, Wiesen mit unebenem Untergrund und Ackerpassagen.
Damit müssen die Teilnehmer innerhalb einer einzigen Sonderprüfung immer wieder ihren Fahrstil anpassen.
Besonders an den Hängen und auf den unebenen Wiesen dürfte eine saubere Linienwahl entscheidend sein. Gleichzeitig können die Ackerpassagen abhängig von der Witterung komplett unterschiedliche Bedingungen bieten.
Bei trockenen Verhältnissen steht vor allem die Kontrolle bei höherem Tempo im Mittelpunkt. Sollte Regen einsetzen, könnten die gleichen Passagen dagegen schnell tief, rutschig und technisch deutlich schwieriger werden.
Schlammpassage bei Köchelstorf als besondere Herausforderung
Neben den beiden Sonderprüfungen besitzt „Rund um Rehna“ noch weitere charakteristische Streckenabschnitte.
Zu den besonderen Herausforderungen gehört traditionell die Schlammpassage in der Nähe von Köchelstorf.
Gerade dort dürfte sich zeigen, welche Fahrer auch unter schwierigen Bedingungen die passende Linie finden.
Bei einer solchen Passage entscheidet häufig nicht nur Geschwindigkeit. Wichtig sind ebenso die richtige Linienwahl, eine gute Balance auf dem Motorrad, Traktion am Hinterrad und die Fähigkeit, frühzeitig zu erkennen, welche Spur tatsächlich fahrbar ist.
Je nach Wetter kann dieser Bereich komplett unterschiedliche Gesichter zeigen.
Wetter könnte den Charakter der Geländefahrt verändern
Aktuell präsentieren sich die Bedingungen rund um Rehna eher trocken.
Damit könnte am Rennwochenende auch Staub zu einem Thema werden.
Gerade auf trockenen Acker-, Feld- und Wiesenpassagen kann die Sicht für nachfolgende Fahrer entsprechend eingeschränkt werden.
Allerdings kann sich der Charakter einer klassischen Enduroveranstaltung innerhalb kürzester Zeit verändern.
Sollte das Wetter noch umschlagen und Regen einsetzen, würden vor allem die beiden Sonderprüfungen deutlich anspruchsvoller werden.
Wiesenpassagen könnten dann rutschig werden, Ackerabschnitte schneller aufweichen und an den Hängen im Endurotest wäre noch mehr Gefühl für Gas, Kupplung und Traktion gefragt.
Auch die Schlammpassage bei Köchelstorf dürfte bei Regen ihrem Namen endgültig alle Ehre machen.
DEM 2026: Meisterschaftskampf geht in Rehna weiter
Natürlich steht in Rehna auch der sportliche Kampf um die Meisterschaftspunkte im Mittelpunkt.
Die Deutsche Enduro Meisterschaft 2026 geht im hohen Norden Deutschlands in ihre nächste Runde.
Gleichzeitig kehrt der Deutsche Enduro Cup nach seiner längeren Sommerpause zurück ins Renngeschehen.
Damit dürfen sich Zuschauer auf ein großes und abwechslungsreiches Starterfeld freuen.
Besonders im Fokus dürften erneut einige der bekannten Spitzenfahrer des deutschen Endurosports stehen.
Unter anderem werden Jeremy Sydow, Luca Fischeder und Leon Thoms zu den Fahrern gehören, auf die viele Zuschauer besonders genau schauen dürften.
Gerade auf einer Veranstaltung wie „Rund um Rehna“ reicht jedoch reine Geschwindigkeit nicht aus.
Drei lange Runden, zwei unterschiedliche Sonderprüfungen, wechselnde Untergründe und eine klassische Enduroetappe verlangen über den gesamten Renntag Konzentration und Konstanz.
Ein kleiner Fehler in einer Prüfung oder auf der Etappe kann schnell wertvolle Sekunden kosten.
Klaas Michaelsen startet beim Heimrennen für den MC Rehna
Aus Sicht des Veranstalters gibt es außerdem einen Fahrer, der besonders viel Aufmerksamkeit erhalten dürfte.
Klaas Michaelsen startet für den MC Rehna und möchte vor heimischem Publikum natürlich ein möglichst starkes Resultat erreichen.
Gerade im B-Championat dürfte sein Auftritt deshalb mit Spannung verfolgt werden.
Ein Heimrennen bringt dabei immer eine ganz besondere Atmosphäre mit sich.
Der Fahrer kennt die Region, viele Helfer und Vereinsmitglieder persönlich und kann sich auf besonders viel Unterstützung entlang der Strecke verlassen.
Gleichzeitig steigt damit natürlich auch der Druck, beim Heimspiel ein gutes Ergebnis einzufahren.
Internationales Fahrerfeld sorgt für zusätzliche sportliche Qualität
Neben den deutschen Spitzenfahrern wird auch ein internationales Teilnehmerfeld für zusätzliche sportliche Qualität sorgen.
Damit erhält die Veranstaltung über die nationalen Meisterschaftswertungen hinaus zusätzliche Bedeutung.
Für die Region selbst besitzt der Lauf ohnehin einen hohen Stellenwert.
Der MC Rehna ist der einzige DEM-Veranstalter in der Region und bringt damit eines der großen Motorsport-Highlights Mecklenburg-Vorpommerns nach Nordwestmecklenburg.
Für Motorsportfans aus dem Norden ist das Rennwochenende deshalb eine der wenigen Möglichkeiten, die Fahrer der Deutschen Enduro Meisterschaft unmittelbar vor der eigenen Haustür erleben zu können.
DEM, DEC, Landesmeisterschaft und AEC in Rehna
In Rehna geht es nicht ausschließlich um Punkte für die Deutsche Enduro Meisterschaft und den Deutschen Enduro Cup.
Im Rahmen der 74. ADAC Geländefahrt werden weitere Prädikate ausgefahren.
Die Veranstaltung zählt unter anderem zur:
- Deutschen Enduro Meisterschaft (DEM)
- Deutschen Enduro Cup (DEC)
- Landesmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommern
- AEC
Damit treffen in Rehna verschiedene Klassen, Meisterschaften und Leistungsstufen aufeinander.
Für Zuschauer bedeutet das vor allem eines: viel Endurosport und ein entsprechend umfangreiches Fahrerfeld.
Zuschauerpunkte: Hier lohnt sich der Besuch besonders
Auch für Zuschauer bietet „Rund um Rehna“ zahlreiche Möglichkeiten, den Endurosport hautnah zu erleben.
Besonders interessant sind natürlich die beiden Sonderprüfungen.
Sonderprüfung Gletzow
Der Crosstest in Gletzow dürfte aufgrund der Kombination aus Motocrossstrecke, Wiesenpassagen und Ackerabschnitten besonders sehenswert sein.
Hier können Fans unmittelbar beobachten, wie unterschiedlich die Fahrer dieselben Linien interpretieren und wo im direkten Vergleich Zeit gewonnen oder verloren wird.
Endurotest Stresdorf
Auch der Endurotest in Stresdorf bietet sich als Zuschauerpunkt an.
Durch die Kombination aus Hängen, unebenem Untergrund und Ackerpassagen bekommen Fans hier viele der typischen Elemente einer klassischen Enduroprüfung zu sehen.
Schlammpassage Köchelstorf
Ein weiterer interessanter Punkt liegt in der Nähe von Köchelstorf.
Die dortige Schlammpassage könnte abhängig von den Wetterbedingungen zu einem der spektakulärsten Abschnitte der gesamten Veranstaltung werden.
Gerade wenn der Untergrund schwieriger wird, dürften dort unterschiedliche Linien und Fahrtechniken zu beobachten sein.
Fahrerlager am Reitplatz in Rehna
Das Fahrerlager befindet sich am Reitplatz in Rehna.
Hier treffen Fahrer, Teams, Betreuer und Fans unmittelbar aufeinander.
Gerade bei einer klassischen Enduroveranstaltung gehört das Fahrerlager für viele Besucher fest zum Erlebnis dazu.
Zwischen den Einsatzfahrzeugen, Transportern und Teamzelten lässt sich die besondere Atmosphäre eines DEM-Wochenendes aus nächster Nähe erleben.
Wichtiger Hinweis zur Anreise nach Rehna
Teilnehmer und Teams sollten bei der Anreise unbedingt die aktuellen Fahrerinformationen beachten.
Die Bundesstraße 104 zwischen Roduchelstorf und Rehna ist gesperrt.
Die Zufahrt zum Fahrerlager am Reitplatz erfolgt deshalb über die Straße:
„Am Wasserwerk“
Aktuelle Informationen und mögliche kurzfristige Änderungen finden Teilnehmer im RaceSystem-Schwarzen Brett.
Gerade aufgrund der Straßensperrung empfiehlt es sich, die Hinweise des Veranstalters vor der Anreise noch einmal zu kontrollieren.
Endurosport vom Feinsten im hohen Norden
Mit der 74. ADAC Geländefahrt „Rund um Rehna“ wartet ein weiterer traditionsreicher Lauf im Kalender der Deutschen Enduro Meisterschaft und des Deutschen Enduro Cups.
Der MC Rehna möchte den rund 240 erwarteten Teilnehmern eine anspruchsvolle, abwechslungsreiche und vor allem klassische Enduroveranstaltung bieten.
Mit einer rund 70 Kilometer langen Runde, drei Durchgängen, zwei komplett unterschiedlich aufgebauten Sonderprüfungen sowie anspruchsvollen Passagen entlang der Etappe bringt Rehna zahlreiche typische Elemente des Endurosports zusammen.
Mindestens genauso beeindruckend ist jedoch die Arbeit hinter der Veranstaltung.
Von der Vorbereitung der Etappe über den Aufbau der Sonderprüfungen bis hin zur Organisation am Rennwochenende ist „Rund um Rehna“ eine Gemeinschaftsleistung, die von zahlreichen engagierten Helfern, Vereinsmitgliedern, Unterstützern und Partnern getragen wird.
Der Wunsch des gesamten Teams für das bevorstehende Rennwochenende ist deshalb ebenso einfach wie wichtig:
Viel Erfolg und Fahrspaß für alle Teilnehmer – und vor allem ein unfallfreies Wochenende.
Die Einladung des MC Rehna an Fahrer, Teams und Fans könnte kaum passender sein:
Erlebt bei „Rund um Rehna“ Endurosport vom Feinsten im schönen Nordwestmecklenburg!
Quelle: enduro-dm.de



