Andi Beier und Dennis Schröter waren die dominierenden Fahrer bei den Läufen 3 und 4 der Deutschen Enduromeisterschaft 2011 in Venusberg.

Sehr kurzfristig zu Saisonbeginn waren die beiden Läufe noch zusätzlich in den Kalender aufgenommen worden, leider war man damals noch von einer etwas längeren Etappe ausgegangen. Letztlich wurden es nur rund 5 Minuten Etappe und eine Prüfungszeit um die 8 Minuten. Dazu kamen noch sehr enge ZK Zeiten die die Fahrer bis aufs letzte forderten.

Wieder am Start war Marcus Kehr, der Flöhaer bekam erst in der Woche vorm Rennen das ok von den Ärzten überhaupt zu starten nach seinen Handbruch. Für ihn ging es in Venusberg nur um Schadensbegrenzung, und dies glückte auch.

An beiden Tagen wurde er zweiter und holte wichtige Punkte für die Meisterschaft. Überraschungssieger in der E3 wurde an beiden Tagen Christian Weiß. Den Bayer hatte in Venusberg keiner so richtig auf der Rechnung. Immerhin kommt er aus dem Motocrossbereich und Venusberg bot Enduro pur.

In der E2 konnte sich Dennis Schröter an beiden Tagen durchsetzen. Am Samstag war er zudem als Überragender Sieger im Championat gefeiert worden.

Den sonntags Championatssieg und Sieg in der E1 holte sich Andreas Beier. Der Krumhermersdorfer schaffte in 4 von 6 Prüfungen die Bestzeit und wurde verdienter Championatssieger. Zweiter in der E1 wurde Bruno Wächtler, der auf seiner Heimstrecke seinen ersten Podiumsplatz in der Deutschen Meisterschaft holte.

Leider wurde das Rennwochenende von einem starken Gewitterguss beendet. Man sah sich gezwungen das Rennen vorzeitig abzubrechen da die Sicherheit aller nicht mehr gewährleistet war. Erst recht nachdem es bereits Benjamin Liebl und 2 weitere Teilnehmer erwischt hatte. Am Abend gab es aber bereits Entwarnung, allen drei geht es den Umständen entsprechend gut.

Da bereits mehr wie 50% der Renndistanz zurückgelegt waren geht das Rennen auch vollständig in die Meisterschaftswertung ein.