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Mit über 30 Lizenzfahrern war der Endurocuplauf in Venusberg so gut besetzt wie noch nie. Dies war auch kein Wunder, denn es war das ideale Training für die Deutschen Meisterschaftspiloten im Hinblick auf die Deutsche Meisterschaft in der kommenden Woche.

Sogar der Finne Tomi Peltola war nach Venusberg gekommen. Er pilotierte erstmals die 350 EXC-F. Die neuen KTM Modelle sind bereits in Kürze bei den KTM Händlern zu bekommen.

Die Strecke in Venusberg forderte diesmal nicht nur die Hobbyfahrer. Auch die Lizenzfahrer mussten kräftiger am Kabel zeihen, um die angesetzten 12 Runden in den 4h zu schaffen. Man hatte es auch etwas zu gut gemeint mit der Sonderprüfung. Im Schnitt benötigten die Lizenzfahrer dafür gute 8 Minuten. Bei 12 Runden machte dies eine Prüfungszeit von 1:40h für die schnellsten Fahrer. Dazu kam dann nur eine Etappe von 5 Minuten Länge die keine besonderen Schwierigkeiten anzubieten hatte.

Sieger wurde in Venusberg Marko Neubert. Der Lößnitzer fuhr von Beginn an die schnellsten Rundenzeiten und konnte Derrick Görner um immerhin 2 Minuten distanzieren. Görner hatte dabei gar nicht mit Platz 2 gerechnet. Er musste während des Rennens mehrfach die Schraubenschlüssel gegen die Handschuhe tauschen und war zu Zwangspausen in der Box gezwungen was Ihm auch in den Tests einiges an zeit kostete.

Dadurch kam er dann auch noch, genauso wie Marcel Teucher und Kevin Helbig ganz schön in Zeitnot. Die drei Fahrer kamen dann auch noch in den Regen. Denn der Himmel öffnete pünktlich 18 Uhr seine Schleusen. Die Strecke verwandelte sich blitzartig in eine Rutschbahn. An Zeiten wie auf trockenen Boden war nicht mehr zu denken.

Dritter wurde Bruno Wächtler, der auf seiner Heimstrecke mächtig aufdrehte. Seine Teamkollegen vom Team KTM Sturm hatten dabei so ihre Schwierigkeiten. Einen besseren Platz wie P6 vermasselte sich Jörg Haustein zu Mitte des Rennens als er für eine Prüfung fast 10 Minuten benötigte. Noch schlimmer traf es Stefan Liebl. Er musste sich mit einem Plattfuß nach dem Steinfeld ins SP Ziel schleppen und somit auf P8 zurückfiel. Nick Emmrich und Robin Häußer mussten nach Stürzen das Rennen sogar vorzeitig beenden.

Auch die Hobbyklassen waren bestens besetzt, abgerundet wurde das Rennen auch von einer großen Race-Party am Abend im Festzelt. Leider ging dies etwas im Regen unter. Leider gab es im Erzgebirge viele weitere Veranstaltungen, die sich gegenseitig die Partygäste wegnahmen.

Eine Neuauflage der Race-Party wird es allerdings bereits kommendes Wochenende an gleicher Stelle bei der Deutschen Enduro Meisterschaft geben.