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Als das Organisationsteam des 11. Int. Einsiedler Supercross am Montagnachmittag vor dem großen Event bei der obligatorischen (Pre-)Pressekonferenz über den Stand der Vorbereitungen berichtete, waren auch die beiden Lokalmatadore Dominique Thury und Jeremy Sydow zugegen und gaben ebenfalls bereitwillig Auskunft zu ihren Gedanken zu ihrem Heimrennen und ihren Zielen. „Mein oberstes Ziel ist, die Gesamtführung im ADAC SX Cup zu verteidigen, oder besser noch, diese auszubauen. Am einfachsten wäre das natürlich mit weiteren Siegen und dem Titel ,Prinz von Chemnitzʻ. Ich habe in den letzten Wochen weiter viel trainiert – erst auf meiner eigenen Freiluft-Supercrossstrecke und seit es das Wetter nicht mehr zulässt vor allem Kondition. Ich bin bereit für Chemnitz”, erklärte der Schneeberger Dominique Thury, der die Nachwuchsklasse SX2 derzeit anführt.

Große Pläne hat auch Jeremy Sydow aus Chemnitz, der in der SX3 genannten 85er-Klasse an den Start geht. Der 13-Jährige sagte: „Ich habe mir die Starterliste schon angeschaut. Da sind schon etliche gute Fahrer dabei. Aber so richtig einschätzen kann man sie trotzdem nicht, weil Supercross doch etwas ganz anderes als Motocross ist. Ein Platz unter den Top 5, vielleicht sogar einen Podestplatz, habe ich mir zum Ziel gesetzt.”

Zuvor hatte der Leiter des Organisationsteams, Martin Seidel von der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH, darauf hingewiesen, dass es zwar für beide Abende noch Restkarten gibt, diese inzwischen aber rar sind. In den letzten Jahren konnte man stets rund 10.000 Zuschauer zum Chemnitzer Supercross begrüßen, wobei der Samstag in der Regel ausverkauft war.

Dem fügte Ole Stark als der für den sportlichen Teil verantwortliche Organisationsleiter hinzu, dass sein Club, der MSC Lugau, wieder mit über 50 Mitgliedern und Helfern im Einsatz sein wird und diese erneut für einen reibungslosen Ablauf sorgen werden.

Nachdem der Rennleiter Christoph Kunze, ebenfalls vom MSC Lugau e.V. im ADAC, zum sportlichen Ablauf und den Neuerungen im Programm Auskunft gegeben hatte, sagte der bereits anwesende, aber noch zur Untätigkeit verdammte Streckendesigner Freddy Verherstraeten, zu seinem Part: „Durch das große Reit-Turnier am vergangenen Wochenende können wir zwar erst ab Dienstag mit dem Aufbau der Strecke beginnen, aber wenn alles gut funktioniert und die im Freien gelagerte Erde nicht erst noch nass wird, sollten wir das in zweieinhalb Tagen hinbekommen.” Des Weiteren führte er aus: „Supercross-Strecken zu bauen ist ein ständiger Prozess. In Stuttgart ist uns offensichtlich ein sehr guter Kurs mit vielen Überholmöglichkeiten gelungen. Daraus haben wir wieder ein paar Schlüsse gezogen, die wir nun hier in Chemnitz einbringen möchten. Obwohl Chemnitz die engste Halle der vier deutschen Supercross-Austragungsorte hat, glaube ich, dass wir wieder einen spektakulären aber auch flüssigen Kurs haben werden. In erster Linie muss dieser für die Top-Klasse SX1 anspruchsvoll sein, gleichzeitig müssen aber auch alle anderen Klassen darauf fahren können.”

Thury, Sydow

Thury, Sydow

Am Freitag, dem 29. November geht es 20.00 Uhr mit einer sehenswerten Laser-Show und daran anschließend mit der Team- und Fahrervorstellung los. Die Rennaction beginnt 20.20 Uhr und endet mit dem Finale der SX1 gegen 23.30 Uhr. Den Schlusspunkt setzen, wie gehabt, die Freestyler, zu denen mit dem Italiener Luca Bertola erstmals in Chemnitz ein Quad-Fahrer stößt. Am Samstag beginnt das kombinierte und actiongeladene Sport-Show-Programm zwei Stunden eher und ist im Wesentlichen identisch. Der Clou des zweiten Tages ist jedoch, dass mit dem „König von Chemnitz” und dem „Prinz von Chemnitz” zwei neue Supercross-Adlige gekrönt werden.

Tickets für das 11. Int. Einsiedler Supercross Chemnitz am 29. und 30. November 2013 gibt es direkt in der Messe Chemnitz, in allen bekannten Vorverkaufsstellen oder über die Ticket-Hotline 0371/38038380 (Ortstarif) sowie weitere Informationen unter

www.supercross-chemnitz.de.

( PM Supercross Chemnitz )