Burg in Deutschland, war am vergangenen Wochenende der Austragungsort für den 5. und 6. Lauf zur Enduro Europameisterschaft.

Für unseren Teamrider Bernhard Schöpf ging es von Karres in Tirol nach Burg in Deutschland, um sich mit der Europäischen Enduro Elite zu messen.

Beni: „Das war mit Abstand eines der härtesten Rennen seit langem. Nicht nur die Sonderprüfungen, sondern auch die Verbindungsetappen die Zeitlich sehr sehr knapp bemessen waren und zudem noch von den Rennen der Vorjahre ordentlich ausgefahren auf uns Fahrer wartete. An jedem der beiden Tage waren wir zwischen sechseinhalb und sieben Stunden im Sattel unserer Bikes. Pro Tag mussten 3 große Runden mit jeweils 3 Tests absolviert werden.  

Tag 1 (Samstag) RACING IN THE RAIN

Um 9:40 Uhr begann mein Abenteuer ins Rennen. In der Ersten Runde blieb es bis zum zweiten Test trocken. Danach setzte leichter Regen ein. Ab der zweiten Runde fing es dann richtig heftig zu regnen an. Die Tests wurden ordentlich Rutschig. Zwar war teilweise der Untergrund Sandig, welcher den heftigen Regen auch gut wegsteckte, ein großer Teil der Strecke war aber mit erdigem Boden versehen und der Grip war limitiert. An einen Moment auf der Verbindungsetappe kann ich mich noch sehr genau erinnern. Mit dem eingelegten 6. Gang und 140 km/h ging es eeeewig weit über ein Kornfeld. Zwar klebte mein Helmschild schon fast am Lenker, so klein hab ich mich da gemacht, aber die fetten Regentropfen fühlten sich bei der Geschwindigkeit so an als ob sie mein Gesicht sandstrahlen J.

Diese „heavy conditions“ konnte ich aber gut wegstecken und wurde am Ende des Tages mit dem 5. Platz in der E2 Klasse belohnt. Mit diesem Ergebnis bin ich definitiv zufrieden! 

Tag 2 (Sonntag) AFTER THE RAIN COMES THE SUN

Zwar fühlte ich mich in der Früh etwas eingerostet, aber bei strahlend blauem Himmel dauerte dieser Zustand nur bis zum ersten Test. Zwar machte ich am Anfang des Tages noch einige Fehler in den Sonderprüfungen, aber das legte sich glücklicherweise bald. Ab dann ist es super gelaufen und ich konnte an diesem Tag den 7. Platz einfahren.  

Mein Fazit zum Rennen in Burg: Ein super Event! Ich konnte wieder viel lernen! Anstrengend! Bleibt auf jeden Fall in Erinnerung! 

Bedanken möchte ich mich noch unbedingt bei Felix Wegleiter Junior und Senior (Transport des Bikes und Rennpartner), sowie bei meinem Bruder Marco (Fliegender Betreuer), meinem Papa und Herbert Huber (Betreuung bei den Special Tests und im Paddock), die mich alle zusammen vor Ort so wahnsinnig toll unterstützt haben! Ohne euch wäre das Ganze nicht möglich gewesen. 

Eine Runde vor Schluss liege ich nun in der Enduro Europameisterschaft in der Klasse E2 auf den 7. Gesamtrang. Von 13. bis 15. Oktober werde ich dann in Gelnica in der Slowakei alles geben um die Österreichischen und Tiroler Fahnen hoch zu hängen!“ 

Rene Novak

Teamkoordination/ Presse/PR

KTM Walzer

Fotos by: DG Design / Denis Günther

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