Der Brite im Dienste der KTM-Werkstruppe war bereits am Samstag schnell unterwegs und lauerte knapp hinter Steve Holcombe. Zwar blieb ihm der Tagessieg am ersten Fahrtag verwehrt, dafür revanchierte sich Watson am gestrigen Sonntag und fuhr seinen ersten Tagessieg ein. Als ehemaliger MX-Profi, liegen ihm die schnellen Passagen natürlich mehr als knifflige Enduro-Tests. Genau hier gelang es dem noch jungen Watson die nötige Zeit auf seine Konkurrenten gut zu machen. Insgesamt verbuchte er 5 Prüfungsbestzeiten und machte damit den Tagessieg klar.

Steve Holcombe war mit 3 gewonnen Sonderprüfungen ebenfalls gut unterwegs, doch Landsmann Watson war einfach einen Zacken schneller. Im Ziel fehlten Holcombe etwas mehr als 23 Sekunden auf den Tagessieg. Loic Larrieu hat den dritten Rang mittlerweile abonniert, denn auch am Sonntag landete der Franzose nach einem durchwachsenen Tag auf Platz 3. Alex Salvini wäre es um ein Haar gelungen, aufs Treppchen zu fahren. Winzige 2,39 Sekunden war der Italiener langsamer als Larrieu. Die Top5 komplettierte Jaume Betrui, der einige Namhafte Werkspiloten wie Mathias Bellino, Matt Phillips oder auch Christophe Nambotin hinter sich lies.

In der Klasse E2 erwischte diesmal Jamie McCanney den besseren Rhythmus. Am Samstag war es noch Josep Garcia der gewann, gestern drehte der Brite McCanney den Spieß um und verwies Garcia auf Rang 2. In der Meisterschaft änderte sich dadurch jedoch nichts – Garcia hat weiterhin den Platz an der Sonne inne, während McCanney eifrig den Verfolger markiert. Etwas Pech hatte Eero Remes. Nach Schwierigkeiten am ersten Fahrtag, kam der Finne auch gestern nicht so richtig in Fahrt. Dabei wäre das Podium in Reichweite gewesen, doch Davide Guarneri pilotierte seine Honda etwas geschickter um den Parcours und wurde Dritter. Der Österreicher Pascal Rauchenecker komplettierte hier die Top5.

Alle Highlights gibt es wie gewohnt im folgenden Clip:

Quelle: Future7Media, Enduro.abc